:: Wie man die Prostitution auch fördern kann ::

· tar, den 10.07.08 in Beziehungen, Deutschland, Krise, Liberalismus, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: heise.de

Das Geschäft mit dem Sex soll dank Studiengebühren boomen

Mit den in vielen Bundesländern im Sommer 2007 eingeführten Studiengebühren soll ja die Arbeit der Hochschulen gefördert werden. Doch offenbar fördern sie noch etwas ganz anderes: die Prostitution. Das behauptet jedenfalls Herbert Krauleidis, Geschäftsführer des wohl größten deutschen Sex-Auktionshauses gesext.de. Nach seinen Angaben verkaufen dort immer mehr Studentinnen sexuelle Leistungen gegen Geld. Und wie es in einer Presseerklärung dazu heißt, ist "seit September 2007 die Zahl um 400 Prozent gestiegen und verlaufe von da an auf hohem Niveau."

Den Anstieg führt der Geschäftsführer auf die Einführung der Studiengebühren und die schlechte finanzielle Lage von Studentinnen zurück. "Seit dem Wintersemester gibt es im Durchschnitt beinahe 700 Sex-Auktionen pro Monat, bei denen sich Studentinnen anbieten", sagte Krauleidis.

Zwar sind solche Presseerklärungen mit Vorsicht zu genießen, oft sind sie nichts anderes als versteckte Werbung. Doch wer aktuell bei gesext nach Studentinnen sucht, der findet tatsächlich erstaunlich viele "Angebote" der zweifelhaften akademischen Art. Aktuell werden einem 79 angezeigt mit Titeln wie: ...




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