:: Unwillkommenes Weihnachtsgeschenk: Hyperinflation ::

· tar, den 21.12.07 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: bueso.de

Die gängigen Chefökonomen haben offensichtlich ihren Beruf verfehlt: als Barmixer wären sie näher an der Realität als mit der Art, wie sie derzeit die Inflationsraten aus isolierten Elementen zusammenmischen, so daß ein scheinbar beruhigender 3%-Cocktail herauskommt. Auch die leicht darüber liegenden 4,3%, die die erwähnten Experten für die Eurozonenländer für den Anstieg bei Lebensmittelpreisen im November festgestellt haben, oder die 4,8% für die USA und 5,1% für (Eurozonen-Nichtmitglied) England geben nicht wieder, was sich wirklich abspielt.

Der Normalbürger, und das sind etwa 80% der Bevölkerung mit im besten Falle gerade so hinreichendem Einkommen, erlebt beim Einkauf ganz andere Preisexplosionen, und das spürt er sofort im Portemonnaie. Der "Warenkorb", den das Statistische Bundesamt regelmäßig untersucht, enthält eben die Teile des Normaleinkommens, in denen auch die stärkste Kosteninflation stattfindet: Wohnung, Heizen, Strom- und Wasserverbrauch machen 30% der durchschnittlichen regelmäßigen Ausgaben aus, weitere 10% stehen für Nahrungsmittel zur Verfügung, und noch einmal 14% für Transport einschließlich Treibstoffkosten...




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