:: Strophanthin, Strodival ::

· tar, den 24.04.07 in Biologie, Lösungen, Lügen, Pharmaindustrie, Verschwörung, Wissenschaft

Quelle: innovation24.info

Herzinfarkt, Schlaganfall und ihre Heilung

Nach Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn, dipl. rer. pol., mit Auszügen seines Artikels "Irrlehren über Herzinfarkt und Schlaganfall" (http://www.melhorn.de/Herzinfarkt) und den dortigen Verweisen.

Strophanthin ist das mächtigste bekannte Herzmittel. Seit 120 Jahren ist es erfolgreich im Einsatz. Der "Herzpapst" Prof. Dr. Eden bezeichnete es in den 1930er Jahren als einen "Kunstfehler", schwer Herzkranken kein Strophanthin zu verabreichen, da dieses auf scheinbar wundersame Weise sicher und nebenwirkungsfrei hilft. Inzwischen weiß man, dass Strophanthin ein körpereigenes in therapeutischer Dosis hergestelltes Hormon ist, vergleichbar dem bekannten Insulin! (Hierzu: http://www.melhorn.de/Strophhormon)

Aber der Wirkstoff Strophanthin ist zu billig, als dass damit große Gewinne zu erzielen wären und bereits zu gut erforscht, als dass auf Medikamente noch gewinnträchtige Schutzrechte erworben werden könnten oder damit medizinischer Ruhm zu erlangen wäre. Außerdem stellt sein therapeutischer Erfolg hartnäckige Irrlehren über Entstehung und Behandlung des Herzinfarktes bloß. Daher bekämpfen die Großpharmaindustrie und medizinische Kapazitäten Strophanthin seit Jahrzehnten unerbittlich und haben es fast geschafft, dieses sensationelle Heilmittel vom Markt zu verdrängen. Denn es geht um Geschäft und Ruhm - nicht um die Kranken! ...



Kommentare:

  • Ich nehme seit zwei Jahren mit großem Erfolg Strodival 3 mg mr ein und
    konnte den Betablocker Sotalex absetzen.
    Weiterhin verweise ich auf das Buch von Petry "Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch Strophanthin".
    Auf der Seite: ... habe ich vieles über Strophanthin
    zusammengetragen.

    Helmut Gobsch


  • Man sollte Physiker oder Heilpraktikern nicht einfach so die Bewertung eines Wirkstoffs aus der Pharmakologie überlassen. Das sollte man Pharmakologen oder Ärzten überlassen, sonst kommen Verschwörungstheorien wie die von dem Petry bei raus. Ausserdem liest sich der Beitrag wie eine Produktwerbung für die Pharmaindustrie und die milliardenschwere schwedische Meda-Pharm.

    Internationale Standardwerke der Pharmakologie nennen ünereinstimmend schwankende und schlechte Resorptionswerte für das orale Strophanthin. Es spielt in der heutigen Medizin keine Rolle mehr, es wurde durch effektivere Mittel ersetzt. Ausserdem hat sich inzwischen in placebo-kontrollierten, prospektiven Studien herausgestellt dass Strophanthin und analoge Na-Kalium-Kanalblocker keinen Vorteil beim Herzinfarkt zeigen. Dass die orale Resorption schlecht ist, ergibt sich schon aus der Produktinformation des Pharma-Multis Meda-Pharm zu seinem Strodival ®: dort wird selbst eine Resorption von etwa 2,5% angegeben.
    Der Anwender muss also mit verschiedenen Dosierungen herumexperimentieren bis er die richtige Dosis findet. Strodival enthält das umstrittene Dibutylphthalat wegen der Resortionsprobleme. Es soll die Resorption erhöhen. Die Substanz DBP wurde von der Europäischen Union und der Weltgesundheitsorganisation als fruchtbarkeitsschädigend und entwicklungsschädigend eingestuft. Der Stoff stellt also ein Risiko für ungeborenes Leben dar. Es wird vermutet, dass DBP im Zusammenhang mit Fehlbildungen der Geschlechtsorgane von männlichen Neugeborenen stehen. Wers nicht glaubt: Öko-Test brachte einen Bericht darüber.


  • Dieser Wiesner scheint ein von gewissen Leuten bezahlter Schreiberling zu sein.
    Exakt den selben Wortlaut hat er auch in einem anderen Forum wiedergegeben.
    Ich bin mir fast sicher, dass dieser Herr sich nicht die Mühe gemacht hat und die Bücher von Kern, Petry und Schmidsberger zu lesen.
    Gebetsmühlenartig werden hier die Standardargumente der Pharmaindustrie wiedergegeben, genauso wie die Standardargumente der STIKO zu den Impfungen.


  • lassen wir es trotzdem stehen - so kann sich jeder ein eigenes urteil bilden, wenn er die bücher gelesen hat.


  • HAllo, hier RJ Petry, der Autor von "Die Lösung des Herzinfarktproblems."
    Also ich antworte mal auf die Vorwürfe:
    1) "Verschwörungstheorien wie die von dem Petry". Ich habe nichts anderes gemacht, als jahrelang alle fakten zu dem Thema zusammenzutragen, und habe dafür als einziger Heilpraktiker wegen der Bedeutung des Themas und wegen der Qualität meiner Arbeit (1665 Quellenangaben in der 2. Auflage) das (befürwortende) Vorwort eine med.Professors bekommen, der dazu tatsächlich noch weltberühmt war.

    "Ausserdem hat sich inzwischen in placebo-kontrollierten, prospektiven Studien herausgestellt dass Strophanthin und analoge Na-Kalium-Kanalblocker keinen Vorteil beim Herzinfarkt zeigen."

    ZUerst einmal gibt es zu Strophanthin diese Studien nicht ! Nur Studien, die extreme Vorteile zeigen (z.B. die weltbesten Herzinfarkt-Überlebensraten in einem großen pöffentlichen Krankenhaus in Berlin-West über 12 Jahre lang mit Erfahrungne an über 1000 Patienten). Ansonsten ist natürlich Digitalis bei der Herzschwäche gemeint, da trifft das zu. Bei Herzinfarkt ist schon lange bekannt, daß Digitalis NAchteile hat.

    Und noch etwas Strophanthin ist KEIN Natrium-Kalium-Kanalblocker (Natrium-Kalium-Pumpe wäre die korrekte BEzeichnung gewesen), denn es wirkt in den betreffenden niedrigen Konzentrationen eindeutig als Stimulator derselben, was durch über 50 Studien erwiesen ist ohne Gegenbeobachtungen (im Gegensatz zu Digitalis, das nur hemmen kann in allen Konzentrationen). Deshalb ist eine geringe Resorption ja sogar von Vorteil. Strophanthin wirkt in unvorstellbar geringen Mengen !

    Selbst Prof. Schoner anerkennt die Stimulation der Na-K-Pumpen:
    ...

    zum DBT: Der Schreiber hat wirklich keine Ahnung. Das DBT wird ja nicht zur Verstärkung der Resorption zugesetzt, sondern um die Kapsel magensaftresistent zu machen. Naja.

    Ansonsten soll DBT nur (in größeren Mengen) für das ungeborene Leben schädlich sein. Also erst einmal die Frage: Wie viel Prozent (besser wohl Promille) der Strodival-Patienten sind schwangere Frauen ?

    DBP in den Hülsen von Strodival mr ist natürlich unerwünscht, auch wenn es nur lt. Hersteller in geringsten Spuren enthalten ist. Allerdings würde eine DBP-freie Kapselhülse eine völlige Neuzulassung nötig machen, was angesichts des Kampfes gegen den Erhalt von Strophanthin zunächst zweitrangig ist. Spurenschadstoffe sind in sehr vielen Lebensmitteln enthalten und natürlich ebenso unerwünscht. Die Nebenwirkungen von Strodival mr in Bezug auf seine DBP-Spuren sind mit Abstand geringer als z.B. die Nebenwirkungen eines ß-Blockers - daran denken Sie bitte ! Solche Nebenwirkungen werden aber selbstverständlich Millionen von Herz- und Bluthochdruckkranken zugemutet - davon spricht niemand. Im Übrigen sind die Hülsen von Strodival Zerbeißkapseln (hellrot) DBP-frei.

    Ich fand den folgenden Text auf der Homepage von Natur und Heilen bezüglich dieses "Sturms im Wasserglas". Ich bin zwar dem BfArM sehr skeptisch eingestellt, aber die können ja auch mal (wie sehr wahrscheinlich in diesem Punkt) rechthaben:

    "Originaltext der BfArM: 05/06 Phthalate in Arzneimitteln: BfArM warnt vor Verunsicherung Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sieht auch nach den jüngsten Medieninformationen über neue Studienergebnisse keine akute Gefährdung von Patienten, die Arzneimittel mit dem Hilfsstoff Dibutylphthalat (DBP) einnehmen. Die von Schwangeren mit einigen Arzneimitteln eingenommenen Mengen DBP sind so gering, dass eine Schädigung von Neugeborenen unwahrscheinlich ist. DBP wird in Arzneimitteln als sogenannter Weichmacher in Kapselhüllen oder in Tablettenüberzügen verwendet. Sie erfüllen darin wichtige Funktionen, z.B. ermöglichen sie eine gesteuerte und modifizierte Freisetzung von Wirkstoffen im Magen-Darm-Trakt oder sorgen für eine ausreichende Haltbarkeit. Es besteht also ein entscheidender Unterschied zwischen der Verwendung von DBP in Arzneimitteln und in anderen Produkten wie z.B. Kosmetika oder Kinderspielzeug. Über eine mögliche fruchtschädigende Wirkung von DBP liegen Ergebnisse aus Tierversuchen vor, aus denen ein Grenzwert für eine unbedenkliche lebenslange Einnahme von DBP abgeleitet wurde. Dieser liegt in der EU für Gebrauchsgegenstände bei 100 Mikrogramm/kg Körpergewicht und Tag und wurde im vergangenen Jahr für Lebensmittel auf 10 Mikrogramm/kg Körpergewicht und Tag neu festgesetzt. Die neuen Studiendaten weisen zwar auf eine deutliche Überschreitung dieser Grenzwerte hin, wenn DBP-haltige Arzneimittel wie empfohlen eingenommen werden. Die von den Versuchspersonen eingenommenen Mengen DBP waren aber immer noch deutlich niedriger als die, die in Tierversuchen überhaupt einen biologischen Effekt auslösten. "Eine Verunsicherung von Patienten, die DBP-haltige Arzneimittel einnehmen, ist deshalb nicht gerechtfertigt", betont BfArM-Leiter Prof. Dr. Reinhard Kurth. "Sollte sich aus den neuen Studienergebnissen tatsächlich eine andere europaweite Bewertung von DBP in Arzneimitteln ergeben, hat das BfArM die Möglichkeit, den Austausch gegen andere gleichwertige Hilfsstoffe einzuleiten."

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