:: Politiker und Ärzte die größten Betrüger unserer Zeit? ::

· tar, den 10.07.08 in Amerika, Biologie, Deutschland, Europa, Geschichte, Krise, Liberalismus, Lügen, Medien, Medizin, Pharmaindustrie, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft, Wissenschaft

Humoralpathologie und Zellularpathologie

Um zu verstehen, was an jenem 23.3.1883 wirklich geschah, muß man sich die Geschichte der Medizin vergegenwärtigen: Schon im Altertum standen sich zwei Schulen der Krankheitsentstehung unversöhnlich gegenüber: Einerseits die Vertreter der Säftelehre, die behaupteten, daß Krankheit durch ein gestörtes Körpermilieu entstünde (Humoralpathologie). Andererseits die Vetreter der Lehre, daß Dämonen und überhaupt magische, von außen kommende Beeinflussungen für Krankheit verantwortlich seien (Zellularpathologie). Durch den denkwürdigen Vortrag Robert Kochs war endgültig die Entscheidung zugunsten der Zellularpathologie gefallen.

Dennoch hatten schon Pasteur und seitdem unzählige andere Forscher entdeckt, daß die Mikroben lebendige Wesenheiten mit ständigem Gestaltwandel waren. Diese Tatsache der Transformation der Mikroben, welche als Pleomorphie bezeichnet wird, entzieht der Keimtheorie Pasteurs definitionsgemäß die Grundlage. Pasteur selber konnte bereits beobachten, daß Keime in ihrem Milieu ruhen, bis Veränderungen in ihrer Umwelt auftreten, und vor allem dann virulent werden, wenn der Wirtsorganismus geschwächt ist. Inzwischen wissen wir, daß es keine statische Bakterienform gibt, sondern daß sich die Bakterien laufend verändern, abhängig von ihrem sie umgebenden Milieu. Durch Änderungen des Milieus läßt sich sogar im Labor die Virulenz von Bakterien gezielt verändern. Diese Beobachtung allein steht bereits im Widerspruch zur Invasionstheorie von Pasteur und Koch.

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