:: Mehr Glück ::
Quelle: n-tv.de
In Deutschland geht die Armut erstmals seit einem Jahrzehnt zurück. Von 2005 auf 2006 sei der Anteil der als arm und armutsgefährdet geltenden Bürger in der Gesamtbevölkerung auf 16,5 von 18 Prozent gesunken, berichtete "Die Zeit" aus einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Binnen eines Jahres sei es 1,2 Millionen Menschen gelungen, der Armut zu entfliehen.
Hauptgrund sei die sinkende Arbeitslosigkeit infolge des Aufschwungs. Weil auch 2007 und 2008 wieder deutlich mehr Menschen einen Arbeitsplatz gefunden hätten, dürfte die Armutsquote inzwischen noch weiter gesunken sein, heißt es in dem Bericht weiter. Die Bundesregierung hatte Ende Juni ihren Armutsbericht verabschiedet, der auf Zahlen von 2005 beruhte und noch eine Zunahme der Armutsbedrohten auswies...
Anmerkung von undecided:
Die Definition des Armuitsbegriffs benutzt eine medianbasierte Defintion und verschleiert daher hervorragend die extreme (und zunehmende) Ungleichheit. Ein kostruiertes Beispiel: in einem Dorf gebe es 99 Personen mit 1 Euro Einkommen, eine Person mit 1 Million Euro Einkommen.
Median des Einkommens: 50 Personen haben 1 Euro oder weniger, 50 haben 1 Euro oder mehr
-> Median = 1 Euro!
Mittelwert des Einkommens: (99*1+1*1000000)/100 = 10000,99 Euro
Fall 1: Armutsgrenze = 60% vom Median -> KEINER ist arm!
Fall 2: Armutsgrenze = 60% vom Mittelwert -> alle ausser einem sind arm!
Die Tatsache, dass der Median benutzt wird und trotzdem ein stetig wachsender Bevölkerungsteil als arm gilt, spricht Bände - nicht nur die Ungleichheit an sich, sondern auch die Ungleichheit unter den Sklaven nimmt exponentiell zu. Wenn der Mittelwert genommen würde, gälten vernutlich schon jetzt mehr als 90% als arm ...







