:: Masterminds of Error: »Spiegel« findet EU-Politik gegen das Volk gut ::

· tar, den 28.06.08 in Deutschland, Europa, Krise, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales

Quelle: info.kopp-verlag.de

Die anti-demokratische und abgehobene EU-Politik wird zur Zeit mehr oder weniger überall kritisiert: Wie die EU-Verfassung ursprünglich an den Völkern vorbeigeschleust werden sollte, aber an den Referenden in Frankreich und den Niederlanden scheiterte. Wie sie dann in einen Reformvertrag umgeschminkt wurde, damit sie nur noch in Irland einer Volksbefragung ausgesetzt werden musste. Wie die Iren Nein dazu sagten, und wie sich die EU-Zwangspolitiker nun neue Tricks überlegen, wie sie Irland doch noch ausmanövrieren können. Halt: Sagte ich, das werde »überall« kritisiert? Nein! Ein kleines Magazin aus Hamburg findet das alles ganz in Ordnung so. Die EU-Politiker seien »weiter entschlossen, Politik gegen das Volk zu machen. Und das ist richtig.«

Kauft man sich den Spiegel, kommt man ja bekanntlicih aus dem Augenreiben nicht mehr heraus. An diesem Montag war es besonders schlimm. Ja, meine Augen fingen gar zu tränen an.

Der Europarat sei ohne Frage »die größte Versammlung von Schlawinern, die es weltweit gibt«, biedert sich der Spiegel vom 23. Juni 2008 zu Beginn noch bei Volkes Meinung an. »Sie tun so harmlos, wie sie da an ihrem gigantischen Tisch in Brüssel sitzen und parlieren, aber sie hecken wieder etwas aus. Sie wollen ihren Völkern eine große Sache unterjubeln. (...) Sie jubeln ihren Völkern die Europäische Union unter, mehr und mehr. (...) Die Politik macht Politik gegen das Volk, und das fällt nur auf, wenn ein Volk mal gefragt wird, was es davon hält.«

Soweit, so gut, aber dann kommt's: Unverblümte Werbung für das antidemokratische Vertragswerk, mit dem die europäischen Völker überrumpelt und ihnen ihre eigenen Verfassungen genommen werden sollen. Der Spiegel als Zentralorgan des Europarats: ...




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