Quelle: n-tv.de
Die "Grusinier" haben keinen allzu guten Ruf in Israel. Deutsche Polenwitze klingen harmlos im Vergleich zu den Witzen, die man sich in Israel über die "Grusinier" erzählte, als massenweise georgische Juden nach dem Zusammenbruch der UdSSR einwanderten. Lascha Gevnia, vor zwei Jahren noch Botschafter in Tel Aviv und heute Abgeordneter im georgischen Parlament, ärgerte sich so sehr über die abschätzigen Witze, dass er offiziell beim israelischen Außenministerium beantragte, sein Land künftig nur noch Georgien zu bezeichnen und nicht mehr "Grusia", wie es neben Israel allein die Russen täten. Der Bitte wurde stattgegeben.
Viele nach Israel eingewanderte Georgier sind Geschäftsleute und so entwickelten sich vor etwa sieben Jahren enge Militärbeziehungen. Georgien galt als freundschaftlich gesinntes Land mit relativ viel Geld, dem ohne Bedenken militärisches Hightech verkauft werden könne...







