Quelle: tagesschau.de
Der Anstieg der Ölpreise hat die Bundesbürger seit Jahresbeginn knapp 25 Milliarden Euro gekostet. Dies errechnete das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) im Auftrag des "Spiegels", wie das Nachrichtenmagazin mitteilte. Den bundesdeutschen Durchschnittshaushalt kostete die Teuerungswelle bei Heizöl, Benzin, Gas oder Strom seit Jahresbeginn demnach rund 650 Euro zusätzlich. Das ist ein Anstieg um fast 26 Prozent.
Sollte der Ölpreis im Jahresverlauf auf 200 Dollar steigen, würden der Analyse zufolge weitere 35 Milliarden Euro an Energieausgaben auf die Bundesbürger zukommen - Milliarden, die sie an Kaufkraft einbüßen würden. Pro Haushalt wären das mehr als 1500 Euro Mehrkosten für Energie, die sie im Vergleich zum Jahresanfang aufbringen müssten. Am Freitag hatte der Ölpreis einen neuen Rekord von fast 146 Dollar pro Barrel erreicht...







