:: Hightech-Impfung gegen Vogelgrippe ::

· tar, den 22.09.08 in Deutschland, Medizin, Pharmaindustrie, Politik, Probleme, Wissenschaft

Quelle: dradio.de

Zwar ist es in den vergangenen Jahren wieder stiller um die so genannte Vogelgrippe geworden, dennoch infizierten sich in diesem Sommer weltweit 385 Menschen mit dem gefährlichen Erreger - und die Hälfte überlebte die Krankheit nicht. Jetzt scheint aber ein vielseitiger Impfstoff in Reichweite. Der Wissenschaftsjournalist Martin Winkelheide berichtet darüber im Gespräch mit Monika Seynsche.

Monika Seynsche: Herr Winkelheide, einen Impfstoff gegen H5N1 gibt es doch schon längst. Warum hat man denn jetzt noch einmal einen neuen gefunden?

Martin Winkelheide: Ein Impfstoff ist tatsächlich schon zugelassen worden und es ist ein ganz klassischer Grippeimpfstoff, das heißt, er enthält Bruchstücke von den Viren. Das Problem ist aber, Grundlage war dabei ein Stamm aus dem Jahr 2004, also ein älterer Stamm. Da das Influenzavirus sehr wechselhaft ist und sich sehr leicht verändern kann, ist die Befürchtung, dass der Impfschutz nicht vor allen möglichen Vogelgrippeviren schützen könnte. Deswegen haben Forscher sich überlegt, wie kann man das denn eigentlich machen, dass man einen Impfstoff entwickelt, der einen möglichst breiten Schutz gewährleistet. Und man wollte auch einen Impfstoff entwickeln, der leicht herzustellen ist. Und deswegen haben die Forscher aus New York jetzt sich verlegt auf einen DNA-Impfstoff. Das heißt, geimpft wird mit Erbgut...

zum Thema:
- sueddeutsche.de: Gewagte Impfkampagne
- aerzteblatt.de: Ulla Schmidt besorgt über Impfmüdigkeit

Anmerkung:
Weniger als 200 Menschen sterben also jährlich - und was war das für ein Medientrubel. Ich bitte im Zuge dessen um Zwangsimpfung gegen Suizid (siehe Beitrag weiter unten).



Kommentare:

  • Filmtipp: H5N1 antwortet nicht

    ...

    Gruß, Petra


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