:: Helft dem armen Dollar ::

· tar, den 27.11.07 in Amerika, Börse, Europa, Krise, Liberalismus, Wirtschaft

Quelle: ftd.de

Der Befund könnte auch das Paradox der vergangenen Jahre auflösen: Was die US-Exporteure dank Abwertung (mickrig) gewannen, verloren sie mehrfach dadurch wieder, dass etwa die Deutschen auf die Währungsverhältnisse mit einem Kürzungskurs reagierten, der die Preisverschiebungen teils auffing und die hiesige Nachfrage zugleich heftig bremste. Im Fall der USA könne eine Abwertung zu steigenden Außendefiziten führen, so Milleker. Das könnte bald wieder so sein. Und Klaus-Jürgen Gern vom Institut für Weltwirtschaft sagt: Wenn der Dollar weiter abwerte, weil die US-Notenbank ihre Zinsen senke, könne das Defizit auch dadurch größer werden, dass die Amerikaner dank des billigen Geldes wieder mehr Geld ausgeben (und importieren). Zurück zum Start.

Beitrag zu einer besseren Welt

Aus globaler Sicht eine tolle Aktion: Während die einen (USA) vom Dollar-Abwerten nur bedingt profitieren, geraten die anderen (wir) unter Abschwungdruck. Nach OECD-Schätzung läge der Wechselkurs, der die Kaufkraftunterschiede spiegelt, eher bei 1,14 $ je Euro - nicht bei knapp 1,50 $. Eine absurde Überbewertung und Euro-Überteuerung von fast 30 Prozent...




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