:: "Heizkosten-Aussetzer" ::

· tar, den 03.08.08 in Deutschland, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: n-tv.de

Wenn die Energiekosten so hoch sind wie die Mieten, werden sich die Menschen überlegen, ob sie mit einem dicken Pullover nicht auch bei 15 oder 16 Grad Zimmertemperatur vernünftig leben können." Die Äußerung des Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin provoziert, obgleich oder gerade weil er aus Erfahrung spricht: "Bei uns waren es zu Hause immer 16 Grad. Am Morgen hat mein Vater die Koksheizung befeuert und sie erst am Abend, wenn er von der Arbeit zurückkam, wieder angemacht. Das hielt dann immer gerade für 16 Grad. Ich habe es überlebt", so der SPD-Politiker. Ulrich Maurer, der parlamentarische Geschäftsführer der Bundestags-Linken, hält dagegen: "Gegen soviel soziale Kälte helfen auch Pullover nicht."

Der SPD-Politiker ecke immer wieder "mit markigen Sprüchen an, die nicht ins politisch korrekte Wohlfühl-Einerlei passen wollen", bemerkt das Obermain-Tagblatt aus Lichtenfels. Und jetzt die Empfehlung eines dicken Pullovers bei kaltem Wetter: "Wir dachten bis dato, dies sei eine Selbstverständlichkeit, müssen uns nun aber belehren lassen. Zynisch, giftet die CDU, von sozialer Kälte spricht die Linke, eine kalte Dusche für wieder bessere Ideen empfehlen die Grünen. Dabei hat Sarrazin nur das gesagt, was notwendig ist: Gegen die hohen Öl- und Gaspreise hilft Energie sparen am besten. Alle müssen sich umstellen."...




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