:: Goldgeld = Zinsgeld ::
2. Die Annahme, Gold hätte einen absoluten Wert z.B. gegenüber einem Brot
Das Wertesystem ist sozusagen schwimmend. Alles wird zu Allem in Relation betrachtet. Es gibt keine fixe Größe außer den menschlichen Grundbedürfnissen zum Überleben, der Endlichkeit der meisten Ressourcen und der Zeit, die für alle gleich abläuft. Für einen Menschen, für den es gilt sein Überleben und das seiner Familie sicherzustellen, hat Gold keinen Nutzen und somit auch keinen Wert, wenn keiner bereit oder in der Lage ist ihm für das Gold Nahrung einzutauschen. Er könnte auf einem Berg Gold verhungern. Also ist auch hier die Akzeptanz und das bloße Vorhandensein von tauschbaren Waren Grundvoraussetzung für irgendeine Art von Goldwert.
Genauso wie heute.
3. Die Annahme, die Art der Geldschöpfung sei beim Goldstandard eine andere
Geld wurde in der Vergangenheit und würde auch in Zukunft bei der Verwendung eines Goldstandards auf die heute übliche Art und Weise geschöpft, über Kredit. Oder was denkt Ihr? Genau da setzt doch die Idee des Freigelds an. Denkt doch über diesen wichtigsten Fakt einmal nach und informiert Euch darüber. Klar würde sich einiges ändern und so leichtes Zockergeld wie heute ließe sich dann nicht mehr verdienen. Das Wertpapiergeramsche als eigentliche Ursache für die heutigen Finanzkrisen würde man hoffentlich endlich abschaffen oder zumindest für die reinen Zocker so uninteressant machen, daß es sich nicht mehr lohnt. Die Macht, die die Familien der heutigen Herren des Kreditgeldes über uns haben wären gebrochen, der Arbeitsertrag müsste nicht mehr mit parasitären Spekulanten geteilt werden. Was außer den paar Zinskrümeln würden die Menschen denn verlieren?
Das wäre dann anders als heute.







