Was immer gern als "Goldaufwertung" bzw. "Dollarabwertung" bezeichnet wird, war genau gesehen nichts anderes als eine Goldsteuer, alias Goldgeld-Steuer, die wir in Deutscher Geschichte aus den Brakteaten kennen, als alte Münzen gegen neu zur Haushaltssanierung ausgetauscht wurden. D.h. die Hochfinanz trieb die Schulden der alten Regierung ein, indem sie das alte Geld gegen Aufrechnung der Schulden entwertete und gegen das neue Geld austauschten. Jede neue Regierung brachte somit ihr eigenes neues Geld heraus und war damit die Schulden der alten Regierung los. Die Gewinner solcher Komplotts war immer die Hochfinanz.
Die Verschuldung der Herrscher war für die Hochfinanz weniger sicher als die Verschuldung von Staaten und damit endeten die Brakteaten. Die Verschuldung von Staaten brachten ein neues Problem mit sich, da plötzlich der Zinseffekt sichtbar wurde. D.h. da der Staat auch nach dem Ableben der Herrscher fortbestand, schaukelte sich der Schuldendienst für Zins und Zinseszins so hoch, dass dieser von der Bevölkerung nicht mehr aufgebracht werden konnte und die neuen Herrscher zur Erhaltung ihrer Macht die Nachbarn überfielen. Mächtig waren sie nur solange wie sie ihre Zinsens zahlten. Bei Verzug, unterstützte die Hochfinanz die Nachbarn und erzwang somit ein Wettrüsten aus dem sie in jedem Fall als Sieger hervor gingen - egal wie der Krieg endete. Das Gold welches sie für eine neue Währung vorstreckten, bekamen sie sehr schnell über die Zinsen wieder herein. Die Hochfinanz lebt nur von den laufenden Zinseinnahmen und nicht von dem ursprünglichen Startgold - welches sie ohnehin ein vielfaches wieder herein bekamen und wie wir später unter der Zinsbetrachtung erfahren.
Wie gesagt, wenn nach einem Krieg oder einer Krise die Währung neu gestartet werden muss, wird dabei seit jeher immer auf den Goldstandard zurück gefallen. Der Staat im Krieg oder in der Krise, hat kaum Gold und verbrät den Rest an dringend benötigten Kriegsressourcen (die meist ebenfalls im Besitz der Hochfinanz sind). Die Regel gilt für alle Kriege bis heute. Nach dem Krieg hat keine Seite mehr Gold und ist verarmt. Der Staat bekommt dann Gold nur wieder gegen neue Verschuldung bei der Hochfinanz. Sie haben immer Gold, denn was sie vorher nicht eingesammelt haben, bekommen sie über die Kriegsressourcen deren Lieferantenaktien sie ja besitzen.
Erst nach der Staatsverschuldung ist (früher) Gold bzw. (heute) Geld vorhanden und erst dann kann sich das Volk bei den Banken verschulden. Erst wenn Geld vorhanden ist kann sich eine Wertigkeit ergeben. Wert setzt immer Geld voraus und vorher kann kein Preis entstehen und damit auch keine Verschuldung und ohne Verschuldung kein Handel.
Da kein Verliererland nach einem Krieg die alten Staatsmänner einsetzen kann (sie fallen, begehen Selbstmord, werden gehängt oder erschossen), wird die neue Regierung immer von der Hochfinanz mit neuen ‚Hörigen' besetzt. Der Staat wird dadurch als Wirtschaftsplattform für die Hochfinanz aufgebaut und hat nach deren Spielregeln zu funktionieren. Die jüngsten Beispiele Irak und Afghanistan erleben dies gerade so - wie Deutschland und Japan nach 1945 und so geschah es seither mit jedem Land welches bekriegt wurde.







