von Manni.
Zu Zeiten des Goldstandards konnte jeder der Gold fand oder schürfte, dieses bei der Notenbank gegen Bargeld eintauschen. Heute gehören alle Goldminen der Hochfinanz und diese hat den Goldstandard längst wieder abgesetzt. Über die letzten 5000 Jahre war Gold immer im Besitz der Hochfinanz und diente in Friedenszeiten als Schatzstandard und in Kriegszeiten dem Waffenkauf.
Das Volk bekam das Gold selten zu sehen und man kannte es mehr im Vergleich zur Kaufkraft mit anderen Edelmetallen. Es diente in erster Linie dazu, die großen Herrscherhäuser zu verschulden. Es ist unwahrscheinlich, dass auch die Herrscher das Gold je komplett sahen. Die Hochfinanz rückte immer nur gerade das nötigste heraus was erforderlich war um den (angeblichen) Goldstandard zu unterlegen. In der Regel war Gold nur das Referenzmetall für die anderen Edelmetalle (Münzen) und Noten.
Da Banken und Geldverleiher seit jeher nur Guthaben und Forderungen (Soll und Haben) kennen, musste bei der früher geringen Bevölkerung (trotz Sparstrumpf statt Sparbuch) nur wenig Geld im Umlauf gewesen sein. Das wenige Gold im Umlauf - forderte die Hochfinanz über die Zinsen der Staatsverschuldung laufend wieder zurück. Der Staat seinerseits verhängte eine Goldsteuer und sammelte das Gold aus dem Volk ein, welches dieses zuvor für Leistungen oder Kriegsdienste erhielt. So konzentrierte sich Gold immer in den Händen der Hochfinanz.
In der gesamten Geschichte gab es nie einen Goldstandard der länger als 50 Jahre angedauert hat. Die Hochfinanz benötigt Gold immer nur zum Start einer Währung, um diese zu unterlegen und sammelte seit jeher spätestens vor Kriegshandlungen das Gold wieder ein. USA 1876-1914, Deutschland 1871-1918 etc. Dies geschah immer durch Manipulierung der Geldmenge, was durch die Verknappung zunächst eine Wirtschaftskrise auslöst. Danach wird das Restgold eingesammelt um angeblich die Währung wieder zu stabilisieren. So zuletzt in den USA passiert, als Präsident Roosevelt am 2. Tag seiner Amtszeit den bekannten Bank Holiday ausrief und das Volk bezichtigte das Gold vor dem Umlauf zu Horden und den Banken und damit dem Staat und der Wirtschaft zu entziehen.
Das Gold im Publikum wurde per Gesetz diesem entzogen und ihm verboten, weiterhin Gold zu halten. Konnte man vorher für ca. 20 Papierdollar ("legal tender") eine Unze Gold kaufen, musste man hinfort (auf dem Umweg über das Ausland) 35 Papierdollar hinblättern. Um an diese 35 Dollar zu kommen, musste man natürlich mehr leisten, arbeiten, Güter erstellen als zuvor, da man mit weniger Leistung und Gütern an die selbe Unze (31,1 g) zu kommen. Die neuen Herrscher des Dollars waren 1930 nicht mehr der Staat sondern die seit 1913 privaten Eigner des FED, die davon profitierten.







