:: Glanz und Schatten – unser Geld ::

· tar, den 12.06.08 in Beziehungen, Deutschland, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: wdr5.de (PDF)

„Wem gehört die Welt? Ja, ich meine, dass wir inzwischen eine neue Aristokratie, eine Geld-Aristokratie, eine weltweit vernetzte, - arabisches Geld, russisches Geld, asiatisches Geld, europäisches Geld, tendenziell sogar afrikanisches Geld - mit einander verschmelzende, Oberschicht auf dieser Welt haben. Und ich würde sagen, tendenziell gehört dieser kleinen global class die Welt.“

Dr. Hans-Jürgen Krysmanski, emeritierter Professor der Soziologie. Der Wissenschaftler erforschte in seinem Arbeitsleben vor allem die Mittelschichten und die Unterschichten. Das änderte sich vor ein paar Jahren bei einem Urlaub an der Cote d‘ Azur, da entdeckte er die Superreichen.

Die Sonne strahlte, das Meer funkelte, Wellen wiegten sanft eine Yacht. Eine Mega-Yacht. Der Ort: St. Tropez. Hans-Jürgen Krysmanski nippte im Hafen-Cafe am Eistee, und betrachtet die Luxusyacht. Dann begann er zu grübeln, ein 100 Millionen-Dollar-Schiff, das kann sich eigentlich nur ein Milliardär leisten, doch Konsum ist das eine, was macht so einer sonst noch mit seinem Geld? So wurde der Soziologieprofessor zum Reichtumsforscher. Auf dieser Welt gibt es Zwei- bis Dreitausend Milliardäre, sagt er:

„Hinzu kommen aber dann noch rund 200 000, die mehr als 30 Millionen Dollar zur Verfügung haben, - also abzüglich der Immobilien, abzüglich des Schmucks, abzüglich der Kunstschätze, die in ihren Häusern sind usw. usw. .“...




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