Bargeld
... ist ZB-Geld, das außerhalb von ZB und GB existiert. Der Weg bis zum Bargeld im Geldbeutel geht über die Kreditgewährung in einer GB, der Geldanspruch entsteht. Die GB nimmt einen Kredit bei der ZB auf.
Wird Bargeld angefragt, dann wandelt holt die GB Bargeld von der ZB und kann es auszahlen. Eigenes Geld kann die Bank nicht umlauffähig herausgeben, dazu müßte sie ihr eigenes Geld drucken, was die GB nicht darf.
Wann ist eine Bank insolvent?
Die Insolvenz tritt ein, sobald die Bank nicht mehr über ausreichend ZB-Geld verfügt. Das tritt dann ein, sobald mehr Überweisungen auf anderen Banken und/oder Bargeld ausgezahlt wird, als die Bank als ZB-Geld zur Verfügung hat bzw. noch beschaffen kann durch Hinterlegung zentralbankfähiger Sicherheiten.
Eine Bank ist also dann insolvent, wenn sie mehr ZB-Geld benötigt, als sie an ZB-Guthaben hat, gleichzeitig keine "zentralbankfähigen Sicherheiten" mehr besitzt und andere Banken ihr nicht mehr mit ZB-Darlehen aushelfen.
Es könnte zwar noch Überweisungen innerhalb der Bank durchgeführt werden, wenn die nur nicht schon am frühen morgen geschlossen worden wäre...
Insolvent heißt nur zahlungsunfähig, das bedeutet noch lange nicht, das die Bank auch Pleite ist.








