Das Ende des Monopolgeldes
Das Ende des Monopolgeldes ist schon abzusehen. Nachdem Jahrtausende lang das Monopolgeld - zuerst als Bimetallwährung und die letzten 100 Jahre 1873 bis 1973 als Goldwährung nach jedem systembedingten Zusammenbruch wieder errichtet wurde, ist nun das auf dem Dollar als Weltreservewährung aufgebaute System unhaltbar geworden. Es gab keine Bremse und die Dollarmenge wurde bis zur faktischen Wertlosigkeit erhöht.
Nur dadurch, daß den Leuten, die mit den Dollars etwas kaufen würden ihr Arbeitsertrag durch den Zinsanteil und Monopolgewinnen in den Endverbraucherpreisen um mehr als 90% verkürzt wird und die Nettozinsbezieher nur mit einem winzigen Teil ihres Zinseinkommens Nachfrage damit auf dem Warenmarkt halten, blieb bisher der scheinbare Wert des Dollars und der meisten mit ihm verbundenen Währungen erhalten. Nun ist aber ein Zustand erreicht worden, wo kaum 1% der Geld und Geldguthabenmenge durch Waren auf dem Markt gedeckt ist. 99% sind wertloses Papier ohne Gegenwert.
Der Zusammenbruch wird diesmal total und weltweit sein. Der Dollar und alle anderen Währungen ( auch der Euro) auf derselben Basis werden durch Wertlosigkeit ihre Tauschmittelfunktion nicht mehr ausüben können und nur in Regionen, wo rechtzeitig ein kaufkraftstabiles Tauschmittel in Umlauf gebracht worden ist, wird eine arbeitsteilige Wirtschaft aufrecht erhalten werden können.
Die Besitzer der grossen Geldguthaben müssen befürchten, daß manche unter ihnen, doch einmal ihr Geld auf den Markt werfen werden und wie sicher dann diejenigen sein werden, die rechtzeitig auf Realbesitz umgestiegen sind, ist dann auch die Frage. Sie sind dann ja nicht mehr anonyme Geldgeber und der großen Masse der hungernden Besitzlosen bekannt.
Da könnten sie sehr leicht Koppf und Kragen verlieren. Dann in ihrer Haut zu stecken, könnte recht riskant sein.
Es schaut so aus, als ob die Situation auch schon von manchen erkannt worden ist und im Gegensatz zu früher, werden die beginnenden Selbsthilfeversuche mit alternativen Tauschmitteln nicht mehr schon im Keim erstickt sondern toleriert.
Selbst die großen Zinsbezieher beginnen zu sehen, dass eine friedliche Welt der Zusammenarbeit auch in ihrem Interesse ist. Zumindestens tun es einige unter ihnen. Vielleicht finden sich einmal auch welche, die aktiv mithelfen, um so eine Welt sicher zu stellen, wenn das alte Weltwährungs- und Wirtschaftssystem zusammenbricht.
Die vermeintlichen Feinde von Freigeld scheinen schon zu erkennen, daß Freigeld auch für sie Vorteile bringen wird. Sie tolerieren Initiativen. Natürlich gibt es auch noch andere, die die Zeichen der Zeit nicht sehen und die noch immer Freigeld bekämpfen. Lassen wir ihnen die Freude. Es mag zwar den Durchbruch von Freigeld verzögern, aufhalten wird es ihn aber nicht können.
Es ist für mich recht lustig zu beobachten, wie meine Beiträge oder Teile von ihnen auch ohne Namensnennung oft wortwörtlich im Internet aufscheinen. Mir ist das auch sehr recht, wenn ich nicht genannt werde, Es ist recht angenehm, wenn meine Ruhe im kanadischen Wald gewahrt bleibt.







