Der Fall der Fälle
In früheren Experimenten mit alternativen Tauschmitteln wurden die erfolgreichen schnell untersagt, bevor die ein Ausmaß erreichten in dem ein Verbot nicht mehr wirkungsvoll gewesen wäre.
Beim Gogo und auch beim Justus wurde auch so ein eventuelles Verbot einberechnet, obwohl es diesmal nicht sehr wahrscheinlich sein wird. Erstens einmal wurde eine Methode gefunden mit der so ein Tauschmittel in viel größerem Ausmaß begonnen werden kann und ein Verbot deshalb nicht so leicht durchgesetzt werden kann und zweitens sind die Herausgeber des Tauschmittels eine Menge unkontrollierbarer mittelständiger Geschäftsleute.
Der Staat wird es sich sehr überlegen die einzigen verbliebenen Steuerzahler zum Vorteil der Hochfinanz vergrämen, wenn es ungeheuer aufwendig sein würde ein Verbot durchzusetzen.
Geschieht das aber trotzdem, kann so etwas im Zeitalter des Internets nicht verheimlicht werden und passive Resistenz tut den Rest. Werden die Justus verboten und die Exekutive kann die weit verteilten Justus beschlagnahmen, was schwer vorstellbar ist mit Taschenpfändung bei allen Leuten, würde es nicht einmal bis zur nächsten Wahl dauern, bis eine Regierung, die so gegen das Wohl ihrer Bürger handelt, verjagt sein würde.
Als Übergang könnte man auch die Justus durch die Gogos ersetzen, indem an einfach einen Stempel mit der Aufschrift Justusgutschein anstelle des kanadischen Lokalstempels darauf gibt. Die Gogos könnten dann als Devisen umlaufen, wie es trotz Verbot DM und Dollar im Osten taten.
Es wurden auch noch andere Überlegungen angestellt, aber man soll einem Gegner nicht alles verraten, was man tun kann, um ein Verbot unwirksam zu machen.
Es ist richtig, wenn man sich Gedanken darüber macht, was gegen die Justus unternommen werden könnte, aber wenn man aus Angst, daß etwas unternommen werden wird, erst gar nicht damit anfängt Justus zu verwenden, hat man sicher das Falsche getan.
Wer die Hosen schon vorher voll hat, soll vielleicht wirklich nicht mitmachen weil er sonst bei den kleinsten Widerständen, der Sache schaden könnte. Er könnte z.B. einen Schild in die Auslage stellen. ?Hier werden Justus nicht mehr ? und das könnte Schule bei den ängstlichen Staatsgläubigen machen und passive Resistenz erschweren.
Das Justusbündnis braucht solche Leute nicht. Und auch die anderen Gogoinitiativen, welchen Namen sie auch immer haben, können auf solche Leute verzichten.
Bisher wurden jedenfalls noch keine der derzeit laufenden Experimente verboten und in vielen Fällen machen auch die lokalen Politiker mit. Sollte aber einmal ein Verbot kommen, verschwinden einfach die Akzeptanzschilder aus den Auslagen und ein Kunde mit Justus, oder wie auch immer die lokalen Gutscheine heißen, zeigt einfach dem Kaufmann, bevor er einkauft so einen Gutschein und es braucht kein Wort darüber verloren werden. Nickt der Kaufmann beim Anblick so eines Scheines, ist schon alles klar.







