Das Geschenk
Vor über 50 Jahren hatte ich ein Geschenk bekommen und wußte es nicht. Anfänglich versuchte ich es weiter zu geben, aber da wenige daran Interesse hatten, gab ich es bald auf und nutzte die Erkenntnisse, die ich dadurch gewann zu meinen eigenen Vorteil.
Das erlaubte mir, mich mit 50 zur Ruhe zu setzen und nur mehr das zu tun, was mir Spaß machte. Nach 20 weiteren Jahren fand ich neben Reisen mit einem Motorhome, Scubatauchen und Skifahren ein neues Hobby. Mir war noch immer nicht bewußt geworden, daß ich damals ein Geschenk erhalten hatte aber ich fand nun im Internet, denn das war mein neues Hobby, heraus, daß es noch immer Leute gab, die sich mit Geldreform beschäftigten.
Bald fand ich aber auch heraus, daß nach wie vor das Interesse daran sehr gering war und daß niemand sich Gedanken darüber machte, wie genau in der Praxis so eine Geldreform durchgeführt werden könnte.
Mehr aus Langeweile und weil ich Zeit dafür hatte, dachte ich mir dann eine neue Verpackung für das aus, was ich noch immer nicht als Geschenk erkannt hatte. Dann ging ich mit der grundsätzlichen Idee zu Kaufleuten und Gewerbetreibenden und fragte sie was sie davon hielten und ob sie so ein Geld als Zahlung für ihre Waren annehmen würden. Zu meiner Überraschung waren alle dazu bereit und daher begann ich die Sache weiter zu entwickeln.
Als langsam dieses Tauschmittel Form und Substanz anzunehmen begann, redete ich mit mehr und mehr Gewerbetreibenden und erzählte ihnen von dem Projekt und da kam es mir zum ersten Mal zum Bewußtsein, was ich da eigentlich tat.
Ich war dabei, mein Geschenk weiter zu schenken. Beim ersten Kaufmann, der sich bei mir bedankte, daß ich mir die Mühe gemacht hatte, ihm die Sache zu erklären, war mir das noch nicht einmal aufgefallen, obwohl es mich natürlich freute, jemand getroffen zu haben, der so sensibel war, zu erkennen, daß er etwas erhalten hatte.
Erst als das einige Male passierte, fiel mir auf, daß es da Leute gab, die viel sensibler als ich sind und die nicht 50 Jahre lang brauchen, um zu erkennen, daß sie ein Geschenk erhalten haben.
Diese Leute sind es auch, die es mir der Mühe wert machen, weiter an der Verwirklichung des Freigeldes zu arbeiten. Ja, Freigeld ist das Geschenk, das mir Gesell vor über 50 Jahren machte.
Jeder einzelne, der sich bei mir bedankt, selbst wenn er nicht praktisch mitarbeitet, wägt ein Dutzend Leute auf, die nur Läuse an der Sache suchen und auch nichts TUN wollen.
Wenn ich nun immer mehr Leute finde, die das Geschenk annehmen und es weiter geben und sie viel früher als ich erkennen, daß sie ein Geschenk erhalten haben und nicht eine unlösbare Aufgabe und einer von ihnen bedankt sich bei mir dafür, bereitet mir das große Freude.
Es ist viel befriedigender schenken zu können und etwas zu schenken, das kein Almosen ist, als selber auf Almosen angewiesen zu sein. Mir hat das Geschenk finanzielle Unabhängigkeit gebracht und das wünsche ich jedem, der es auch annehmen will. Ob er das Geschenk weiter schenken will, ist dann seine Sache und ich muß sagen, daß das manchmal Arbeit ist, aber es ist etwas, was einem Leben Sinn gibt. Ich selber überarbeite mich nicht mit der Weitergabe des Geschenks und wenn manche Leute es nicht haben wollen, rührt mich das nicht sonderlich solange ich nur welche finde, die es annehmen und weitergeben
Mir hat Gesell mit seinem Geschenk ein erfülltes Leben geschenkt und eine Aufgabe an meinem Lebensabend, die mich jung und agil erhält. Lange Jahre habe ich sein Geschenk nur für mich selber genutzt und ich habe kein schlechtes Gewissen deshalb. Ich sah keinen Weg, etwas zu TUN.
Nun ist aber die Situation im Wirtschaftskreislauf gerade dort, wo etwas getan werden kann und ich habe eine Methode entwickelt, wie man es viel früher tun kann, als andere Anhänger Gesells glauben. Man kann damit den normalen Gang der Geschichte zu Wirtschaftskrise und Krieg unterbrechen, bevor die Krise zum Krieg geworden ist. Paralleles Freigeld ist der Weg und es gibt schon Pioniere, die ihn gehen. Selbst die grossen Medien beginnen damit solches Freigeld zu beachten und helfen dadurch mit, es zu verbreiten und bekannt zu machen..
Mit mir nehmen Leute Kontakt auf aus aller Welt, die etwas tun wollen und die selber wieder Kontakte haben mit Gruppen, die nur darauf warten einen gangbaren Weg gezeigt zu bekommen. Ein einziges praktisches Beispiel eines funktionierenden Marktes wird unzählige solche Märkte entstehen lassen. Monopolfreies und zinsfreies regionales Freigeld wird bald Wirklichkeit werden.
Das Geschenk Gesells könnte ein Geschenk für die ganze Welt werden, wenn die Gelegenheit nicht verpaßt wird.
Das Geschenk ist Frieden...
Der Traum vom Friedensreich Gottes auf Erden ist in greifbare Nähe gerückt.








