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· tar, den 06.06.07 in Deutschland, Freiwirtschaft, Geschichte, Lösungen, Politik, Region, Soziales, Wirtschaft

Das Geschenk

Vor über 50 Jahren hatte ich ein Geschenk bekommen und wußte es nicht. Anfänglich versuchte ich es weiter zu geben, aber da wenige daran Interesse hatten, gab ich es bald auf und nutzte die Erkenntnisse, die ich dadurch gewann zu meinen eigenen Vorteil.
Das erlaubte mir, mich mit 50 zur Ruhe zu setzen und nur mehr das zu tun, was mir Spaß machte. Nach 20 weiteren Jahren fand ich neben Reisen mit einem Motorhome, Scubatauchen und Skifahren ein neues Hobby. Mir war noch immer nicht bewußt geworden, daß ich damals ein Geschenk erhalten hatte aber ich fand nun im Internet, denn das war mein neues Hobby, heraus, daß es noch immer Leute gab, die sich mit Geldreform beschäftigten.

Bald fand ich aber auch heraus, daß nach wie vor das Interesse daran sehr gering war und daß niemand sich Gedanken darüber machte, wie genau in der Praxis so eine Geldreform durchgeführt werden könnte.
Mehr aus Langeweile und weil ich Zeit dafür hatte, dachte ich mir dann eine neue Verpackung für das aus, was ich noch immer nicht als Geschenk erkannt hatte. Dann ging ich mit der grundsätzlichen Idee zu Kaufleuten und Gewerbetreibenden und fragte sie was sie davon hielten und ob sie so ein Geld als Zahlung für ihre Waren annehmen würden. Zu meiner Überraschung waren alle dazu bereit und daher begann ich die Sache weiter zu entwickeln.

Als langsam dieses Tauschmittel Form und Substanz anzunehmen begann, redete ich mit mehr und mehr Gewerbetreibenden und erzählte ihnen von dem Projekt und da kam es mir zum ersten Mal zum Bewußtsein, was ich da eigentlich tat.
Ich war dabei, mein Geschenk weiter zu schenken. Beim ersten Kaufmann, der sich bei mir bedankte, daß ich mir die Mühe gemacht hatte, ihm die Sache zu erklären, war mir das noch nicht einmal aufgefallen, obwohl es mich natürlich freute, jemand getroffen zu haben, der so sensibel war, zu erkennen, daß er etwas erhalten hatte.

Erst als das einige Male passierte, fiel mir auf, daß es da Leute gab, die viel sensibler als ich sind und die nicht 50 Jahre lang brauchen, um zu erkennen, daß sie ein Geschenk erhalten haben.
Diese Leute sind es auch, die es mir der Mühe wert machen, weiter an der Verwirklichung des Freigeldes zu arbeiten. Ja, Freigeld ist das Geschenk, das mir Gesell vor über 50 Jahren machte.
Jeder einzelne, der sich bei mir bedankt, selbst wenn er nicht praktisch mitarbeitet, wägt ein Dutzend Leute auf, die nur Läuse an der Sache suchen und auch nichts TUN wollen.
Wenn ich nun immer mehr Leute finde, die das Geschenk annehmen und es weiter geben und sie viel früher als ich erkennen, daß sie ein Geschenk erhalten haben und nicht eine unlösbare Aufgabe und einer von ihnen bedankt sich bei mir dafür, bereitet mir das große Freude.
Es ist viel befriedigender schenken zu können und etwas zu schenken, das kein Almosen ist, als selber auf Almosen angewiesen zu sein. Mir hat das Geschenk finanzielle Unabhängigkeit gebracht und das wünsche ich jedem, der es auch annehmen will. Ob er das Geschenk weiter schenken will, ist dann seine Sache und ich muß sagen, daß das manchmal Arbeit ist, aber es ist etwas, was einem Leben Sinn gibt. Ich selber überarbeite mich nicht mit der Weitergabe des Geschenks und wenn manche Leute es nicht haben wollen, rührt mich das nicht sonderlich solange ich nur welche finde, die es annehmen und weitergeben
Mir hat Gesell mit seinem Geschenk ein erfülltes Leben geschenkt und eine Aufgabe an meinem Lebensabend, die mich jung und agil erhält. Lange Jahre habe ich sein Geschenk nur für mich selber genutzt und ich habe kein schlechtes Gewissen deshalb. Ich sah keinen Weg, etwas zu TUN.
Nun ist aber die Situation im Wirtschaftskreislauf gerade dort, wo etwas getan werden kann und ich habe eine Methode entwickelt, wie man es viel früher tun kann, als andere Anhänger Gesells glauben. Man kann damit den normalen Gang der Geschichte zu Wirtschaftskrise und Krieg unterbrechen, bevor die Krise zum Krieg geworden ist. Paralleles Freigeld ist der Weg und es gibt schon Pioniere, die ihn gehen. Selbst die grossen Medien beginnen damit solches Freigeld zu beachten und helfen dadurch mit, es zu verbreiten und bekannt zu machen..

Mit mir nehmen Leute Kontakt auf aus aller Welt, die etwas tun wollen und die selber wieder Kontakte haben mit Gruppen, die nur darauf warten einen gangbaren Weg gezeigt zu bekommen. Ein einziges praktisches Beispiel eines funktionierenden Marktes wird unzählige solche Märkte entstehen lassen. Monopolfreies und zinsfreies regionales Freigeld wird bald Wirklichkeit werden.
Das Geschenk Gesells könnte ein Geschenk für die ganze Welt werden, wenn die Gelegenheit nicht verpaßt wird.

Das Geschenk ist Frieden...
Der Traum vom Friedensreich Gottes auf Erden ist in greifbare Nähe gerückt.

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Kommentare:

  • Wie könnte ein Bewusstseinswechsel aussehen,
    um in ein neues Zeitalter zu gelangen?

    Ein „Gehversuch“ in drei Schritten:
    Von der empathischen Naturbetrachtung über eine
    Änderung des Bewusstseins zur
    Erkenntnis einer neuen Basistechnologie
    (W. Kothe 2008)

    I. Man stelle sich die Frage: Was ist Wachstum?

    Schlüsselbegriffe: Stabiles Wachstum, Tumorwachstum, Bedeutung von Grenzwerten, Hierarchie, Heterarchie, basale Autarkie, Dezentralität

    I.1. Natürliches Wachstum:

    Beim natürlichen Wachsen, dehnt sich ein Organismus mit der Zeit räumlich aus. Es gibt dabei ein qualitatives Wachstum und ein quantitatives; beides ist eng miteinander verbunden.
    Beim qualitativen Wachstum beobachtet man, dass die Untereinheiten (Organe) eines Organismus in ihren Strukturen ständig komplexer werden. Dabei werden sie in sich immer vielfältiger, nehmen dabei aber i. d. R. ein (relativ zur inneren Oberfläche) immer kleineres Volumen ein. Deshalb läuft das natürliche Wachstum in quantitativer und in qualitativer Hinsicht immer gegen einen Grenzwert. Die räumliche Expansion ist deshalb stabil, weil eine große Vielfalt von Strukturen den eingenommenen Raum „abstützt“ (stabilisiert).
    Die innere Ordnung des gesamten Organismus steigt. Nicht nur die Vielfalt, sondern auch die Zahl der Untereinheiten nimmt zu (quantitatives Wachstum).
    Die Untereinheiten nehmen spezielle Aufgaben wahr. Trotzdem hat eine jede Zelle in den einzelnen Organen noch einen eigenen Grundstoffwechsel, der sie am Leben erhält (basale Autarkie).
    Auf dessen Basis werden dann spezielle Aufgaben übernommen. Je komplexer ein Organismus wird, desto autonomer werden die Untereinheiten. Sie ziehen immer mehr Steuerungsaufgaben an sich, die ihre innere Funktion vor Ort regeln. Dadurch werden die Leitungssysteme verkürzt, welche die Regelprozesse vermitteln. Die Regelung kann schneller ablaufen, das verkürzt die Reaktionszeit. Das Nervensystem beschränkt sich immer mehr auf grundlegende Steuerungsaufgaben und „entmachtet sich“ fortlaufend selber. Je komplexer und größer ein Organismus in der Natur wird, desto mehr Kompetenzen haben die Untereinheiten. Die Einheiten bilden eine flexible Ordnung aus. Auch wenn das Gehirn die zentralen Steuerkompetenzen wahrnimmt, steht es nicht an erster Stelle. Organismen sind deswegen keine hierarchischen Systeme, weil jedes System oder bestimmte Systemgruppen zusammen in bestimmten Lebenssituationen zeitlich begrenzt dominieren kann, wenn dies sein muss (man denke an die geänderten organischen Funktionen bei einen Kreislaufkollaps und deren Steuerung). Das nennt man Heterarchie. Organismen sind offene Systeme und stehen in einem regen Austausch von Energie, Stoffen und Information mit der Umgebung.
    Eine Hierarchie ist ein zentralistisches System, das auf Geschlossenheit bedacht ist. Es geht nach dem II. Hauptsatz der Thermodynamik stets dem eigenen Untergang entgegen, da es seine innere Ordnung schon aus physikalischen Gründen nicht aufrechterhalten kann.

    I.2 Was ist „Tumorwachstum“ (Hauptkennzeichen „Tumore wachsen exponentiell“)

    I.2.1 Allgemeine Kennzeichen von Tumoren:
    Es gibt Tumore, die sich wie ein Krake mit ihren Armen in die Gewebe des Wirtsorganismus „hineinfressen“. Dabei geht das befallene Gewebe allmählich zugrunde, da der Tumor die Blutversorgung zunehmend für sich beansprucht. Manche Tumore wachsen eher kompakt und üben einen steigenden Druck auf das umgebende Gewebe aus, ebenfalls mit dem Ergebnis, dass es immer schlechter mit Blut versorgt wird und abstirbt. Tumore wachsen exponentiell (bei fortlaufender Halbierung der Zeitschritte mindestens jeweils eine Verdopplung der Wachstumsrate). Irgendwann einmal kommt aber die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff nicht mehr mit. Hat der Tumor eine kritische Größe erreicht, stirbt sein Gewebe von innen her ab. Das nennt man „Zentralnekrose“. Oft fallen Bakterien in diese zentrale Zone zerfallenden Gewebes ein. Salopp gesagt: Der Tumor verfault von innen her. Dabei vergiftet er sich selbst und seinen Wirtsorganismus.

    I.2.2 „Tumoröse“ Strukturanaloge: „Stadttumore“:
    Historisch betrachtet, setzte das Wachstum der Städte im Zuge der Industrialisierung mit der großen Landflucht ein. Die zweite Phase städtischer Expansion begann in Europa erst vor einigen Jahrzehnten mit zunehmendem Wohlstand. Dabei wurden die früheren Bewohner zuerst aus den Innenstädten verdrängt, weil zunehmend Platz für den Handel und den Wandel gebraucht wurde. Mietshäuser wurden zunehmend in Geschäftshäuser umgewandelt. Banken und Bürogebäude wuchsen in den früher bewohnten Stadtkernen empor. Die Bevölkerung wich zunehmend an die Peripherie der Städte aus, ein Vorgang ungehemmten Landverbrauchs, der besonders in Schwellenländern noch immer anhält. Im Zuge der weiteren urbanen Expansion siedelten sich dann immer mehr Produktionsstätten in der Umgebung der Städte an. In letzter Zeit werden den Produktionsstätten auch Verkaufsflächen angegliedert. Die Produkte können dort ohne Zwischenhandel billig an den Mann gebracht werden. Die Geschäfte der Innenstädte können nicht konkurrieren und gehen Pleite. Weder von Menschen bewohnt noch kommerziell genutzt, sterben die Städte von innen her ab. In der Tat erinnert das Siedlungsbild moderner Städte in seiner Struktur an einen Tumor. Auch die typische „Zentralnekrose“ findet ihre Schrecken erregende Analogie. Die inneren Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus (Tumorwachstum) enthüllen sich äußerlich auch im Ergebnis der Entwicklung moderner Städte. Es sind ohne jeden Zweifel und offensichtlich die Eigenschaften tumorösen Wachstums, die sich hier als städtische Struktur darstellen (Hinweis: Man betrachte z. B. den Verfall der „Autostadt“ Detroit, deren Innenstadt buchstäblich zerfällt).
    Wenn es nicht gelingt, die Städte wieder „mit Blut zu versorgen“, sprich junge Familien in den Stadtkernen anzusiedeln, werden sie von innen her verfaulen, sprich zerfallen. Dazu muss man in den Lebensraum „Stadt“ wieder genügend „Grün“ bringen und die Betonwüsten beleben. Sonst werden Innenstädte zunehmend aufgelassenen Friedhöfen gleichen.

    Richtige Frage:
    Wie müssen wir unser Bewusstsein verändern, um besser an die Natur angepasst zu sein?

    Richtige Antwort:
    „Wir müssen so denken, handeln und organisieren, wie die Natur wächst.“

    II. Hauptmerkmale eines sog. „transklassischen“ Bewusstseins

    Schlüsselbegriffe: Materie und Bewusstsein als Ausdruck von Erfahrung, Schichttopologie der Erfahrung, der Geist als offenes System

    Für das sog. transklassische (oder offene) Bewusstsein von zentraler Bedeutung ist die Erkenntnis, alle inneren, psychischen Vorgänge der Bildung von Bewusstsein seien auch den Verdichtungsprozessen (oder Kondensationen) analog, die für das Entstehen der äußeren, physikalischen Welt verantwortlich sind. Innere und äußere Welt sind demnach gleichermaßen Phänomene der Tätigkeit von Bewusstsein, also Wirkungen des Geistes. Anschaulicher kann man sich diese Vorgänge machen, wenn man Strukturen in der Natur betrachtet, die natürlich gewachsen sind. Das Wachstum von Organismen kann man, wie oben dargestellt, als eine Expansion auffassen, bei der die Untereinheiten, also die Organe aus denen er besteht, an Komplexität ständig zunehmen. Beides ist beim Wachsen miteinander korreliert (die Expansion fußt einerseits auf einer qualitativen Änderung der Untereinheiten, andererseits auf deren quantitativer Zunahme. All das beinhaltet der Vorgang der Zellteilung, als Differenzierung und Vermehrung).

    Zwischen dem „inneren“ Wachstum von Bewusstsein, sprich der Entstehung von Erfahrung und dem „äußeren Wachsen“ eines Organismus gibt es deutliche Analogien:

    • Für beide Vorgänge sind zuerst einmal Information und Energie nötig, die sie jeweils für die einzelnen Wachstumsschritte brauchen.

    • In jedem Wachstumsschritt „erinnert“ sich sowohl das Bewusstsein als auch ein Organismus an alle vorhergehenden Phasen, die durchlaufen wurden.

    • Alle jeweils „neu“ entstehenden Strukturen „integrieren“ fortlaufend räumlich und zeitlich alles, was vorher war (Stichwort: „Erfahrung der Evolution“, „Phylogenese gleicht Ontogenese“).

    • Das führt zu einem geschichteten Aufbau von Erfahrung in der Gestalt eines „Organismus“.

    Bei Erreichen einer bestimmten Stufe von Komplexität, sprich einer bestimmten Dichte von gespeicherter Information und Energie, erhalten sowohl das Bewusstsein als auch ein Organismus wieder einen „Eintrag“ an neuer Energie und Information und damit neue Möglichkeiten der Regeneration und Wandlung (graduelle Metamorphose). Dies geschieht solange, bis der maximale Grad an Komplexität erreicht ist. Dieser ist vorprogrammiert. Dann muss die Struktur entweder vollkommen transformiert, sprich neu und erweitert programmiert werden (um eine generelle Metamorphose möglich zu machen), oder sie geht unter. Sie bleibt also auf einer Stufe stehen, die man sich als Schleife vorstellen kann: Entstehen, Blüte, Untergang (zyklisch selbstbezügliche, oder selbst-referentielle Zeitqualität)

    Es gibt aber auch die kreative, offene oder gerichtete Zeitqualität:
    Wegen dieser „vertikalen Dimension des vollkommen Neuen“, die man sich senkrecht zu den Wachstumsschichten stehend vorstellen muss, kann keine auf elementare Eigenschaften von Einheiten zurückgeführt werden, die jeweils darunter liegen. Es also gibt „das unvorhersagbar Neue!“ Elementare Eigenschaften, auf die alle Schichten reduzibel wären, existieren dabei aus diesem Grunde nicht. Das sind Kennzeichen eines offenen kreativen Systems.
    III. Transtechnik:

    Schlüsselbegriffe. Offene Systeme; konservativ-selbstbezügliche Zeitdimension; offen kreative Zeitdimension; Schichttoplogie der Erfahrung, abgebildet durch Membransysteme; Empathie

    III:1

    These A: Das Weltbild auf der Basis des transklassischen Bewusstseins ermöglicht auch die Entwicklung einer transklassischen Art der Technik (einer „Transtechnik“).
    Diese stellt, weil hochgradig an die Natur angepasst, für eine technische Zivilisation die optimale Entäußerung von Bewusstsein dar.

    Der Transfer der aufgeführten Analogien zwischen dem Wachstum von Erfahrung, also auch dem von Organismen auf die Technik kann geleistet werden.

    Wie bewerkstelligen wir also es konkret, zu solch einer „Transtechnik“ zu kommen? Wir müssen Schichten aufbauen. Eine (geschlossene) Schicht kann als zyklisch-selbstreferentiell, ein Stapel also offen –gerichtet angesehen werden.

    III.2

    Künstliche Membranen als primitive Träger einfacher Prozesse geschichteter Reflexion

    These B: Geschichtete poröse Membranen mit bestimmten physikalischen Eigenschaften können Prozesse tragen, die in primitiver Weise geistigen Reflexionen analog sind.

    Der Prozess der laufenden Verdichtung von Erfahrung setzt die Analyse von Bewusstseinsinhalten sowie deren Neuordnung voraus. Komplexe Ideen werden zerlegt, auf ihre Essenz (ihre wesentliche und grundsätzliche Bedeutung) hin untersucht, im Lichte völlig neuer Zusammenhänge gesehen und dann entsprechend verknüpft. Die ideelle Analyse und Synthese können auf materieller Ebene als Lyse (Auflösung) in die Komponenten eines Stoffes und deren Neusynthese mit anderen Komponenten aufgefasst werden.

    Wenn diese materiellen Prozesse der „geistigen Verdichtung“ von Erfahrung analog sein sollen, muss die Struktur komplexer, das eingenommene Volumen kleiner werden. Das setzt eine bestimmte Struktur der Diaphragmen oder Membranen und eine bestimmte Form der Anregung voraus.

    Die Stoffe, welche durch eine Membrane passieren, können sich in der genannten, analogen Weise verändern, wenn die inneren Reaktionsräume sich eignen. Dazu müssen diese selber immer kleiner, aber auch in sich komplexer werden. Man kann das am Aufbau einer Lunge sehen (Man sieht zur Oberfläche hin eine „Verfeinerung“: Bronchien, Bronchioli, Alveolen)

    Die Lungenalveolen stellen selber „kondensierte“ komplexe Strukturen dar, welche vornehmlich außen unter der Oberfläche der Lunge angelegt sind. Um diese Prinzipien auf Werkstoffe abzubilden, muss man sich einen geschichteten Aufbau einer Membrane vorstellen, wobei die Reaktionsräume, in nach außen immer dünneren Schichten, immer komplexer werden.
    Was hat man davon?

    In der Chemie sorgen oft große Drücke und Temperaturen dafür, dass die Reaktionspartner sich treffen und mit einander reagieren können. Man braucht dazu also viel Energie. In den Membranen, die man als chemische Reaktoren auffassen könnte, sorgt zum einen die Geometrie der Reaktionsräume dafür, dass die Reaktionspartner zueinander kommen.

    In sog. BROWN‘schen Motoren (s. Internet), die man nano-technologisch herstellen kann, dagegen erreicht es eine ausgeklügelte Geometrie elektronenmikroskopisch kleiner Poren und Leitungen, dass die molekulare Wärmebewegung (die sog. „BROWN‘sche Zitterbewegung“) stark eingeschränkt wird. Die Moleküle können sich fast nur noch in der gewünschten senkrechten Passagerichtung durch die Membrane bewegen.

    Die BROWN‘schen Motoren werden gewöhnlich mechanisch angeregt, indem an die flüssigen Medien, die sie i. d. R. enthalten, ein Wechseldruck angelegt wird. Denkbar sind aber auch elektrische Felder, welche dafür sorgen, dass die Moleküle, die miteinander reagieren sollen, im Raume vorgeordnet werden. Ihre Bewegungsmöglichkeiten sind ebenfalls weiter einzuschränken, wenn die Reaktionskavernen von elektrischen Feldern durchzogen sind, welche die Moleküle des Membranmaterials aufbauen. Man nennt diese inneren elektrischen Felder „LORENTZ-Felder“, die genannten Materialien Ferroelektrika. Die Energie, welche sie zum Start der chemischen Reaktion brauchen, könnte ebenfalls auf elektrischem Wege (durch einen Impuls z. B.) eingebracht werden.

    Dazu könnte man die Schichten nach einander gezielt durch eine Wechselspannung oder eine gepulste Gleichspannung anregen. Die Synthese eines Stoffes würde dadurch in ihren einzelnen Schritten zu kontrollieren, ohne große Energien aufbringen zu müssen, da Verluste durch Wärmebewegungen weitgehend reduziert sind. Natürlich muss man die geeigneten Frequenzen für die Anregung der Moleküle ermitteln.

    Nach der Reaktion weichen die Syntheseprodukte in die nächst obere Schicht (oder den Raum zwischen Membran und Reaktorgehäuse) aus, um den anregenden Impulsen zu entgehen. Dort nehmen sie eine neue Eigenfrequenz an und reagieren nicht mehr auf die Impulse der Anregung (diese müsste jetzt bei Bedarf neu angepasst werden). Das wiederum erlaubt die Einnahme eines neuen Zustandes „kleinst möglicher Feldenergie“. Entfernt man das gewünschte Produkt durch einen Unterdruck aus dem Reaktor, würde die Reaktion bei geringerem Energieeinsatz ablaufen und erhalten werden, als in Hochdruckreaktoren. Ein neues Kapitel der Elektrochemie könnte geschrieben werden. Dazu gehört auch das Gebiet der kalten Fusion.

    Was transtechnische Systeme vielleicht „sonst noch“ können, dazu siehe ...

    Fazit:
    Die Natur ist und bleibt unser bester Lehrmeister und Ratgeber. Es hängt damit von unserer Fähigkeit zur Empathie ab, ob und wie wir uns weiterentwickeln. Denn nur auf der Basis eines gesteigerten Einfühlungsvermögens können wir die Anpassungsleistung erbringen, die jetzt von uns verlangt wird. Empathie ist letztlich ein Ausdruck der Liebe.


  • zitat"....Die Untereinheiten nehmen spezielle Aufgaben wahr. Trotzdem hat eine jede Zelle in den einzelnen Organen noch einen eigenen Grundstoffwechsel, der sie am Leben erhält (basale Autarkie).
    Auf dessen Basis werden dann spezielle Aufgaben übernommen. Je komplexer ein Organismus wird, desto autonomer werden die Untereinheiten. Sie ziehen immer mehr Steuerungsaufgaben an sich, die ihre innere Funktion vor Ort regeln. Dadurch werden die Leitungssysteme verkürzt, welche die Regelprozesse vermitteln. Die Regelung kann schneller ablaufen, das verkürzt die Reaktionszeit. Das Nervensystem beschränkt sich immer mehr auf grundlegende Steuerungsaufgaben und „entmachtet sich“ fortlaufend selber. Je komplexer und größer ein Organismus in der Natur wird, desto mehr Kompetenzen haben die Untereinheiten. Die Einheiten bilden eine flexible Ordnung aus. Auch wenn das Gehirn die zentralen Steuerkompetenzen wahrnimmt, steht es nicht an erster Stelle. Organismen sind deswegen keine hierarchischen Systeme..."
    (ziataende)

    Genau...Aber das Gehirn hält trotzdem alles zusammen..Du meinst jetzt das autonome Nervensystem...Deswegen folge ich auch nicht der Ansicht von tar,das das Geldmonopol völlig entmachtet wird..dann bricht alles zusammen..
    Mehr Autonomie ist wichtig ,und dafür ist Regio einen Wertvolle Ergänzung,
    Ich denke aber nicht,das wir die Verantwortung für gesamte Wirtschaft und Geldumlaufmenge den einzelnen Regionen übergeben dürfen
    Ich denke der text oben ist etwas idealistisch angehauscht,aber setzt sich nicht wirklich auseinander mit wirtschaftlichen Fakten

    zitat.."Man muß den Leuten allerdings klar machen, daß das alte Geld eigentlich leider wertlos ist und daß sie es so schnell als möglich los werden sollen. Es wird die meisten nicht sehr stören, wenn man ihnen klar macht, daß gleichzeitig auch ihre Schulden wertlos werden..."

    Das ist einfach so behauptet.Hinter dem Wert der Währung steckt stets eine Wirtschaftskraft..und deswegen wird man es den Leuten nicht klarmachen,weil es Unsinn ist..und der Regio kann nicht die Kraft des Euros erreichen,weil ein Regio stets nur die Wirtschaftskraft der jeweiligen Region verkörpern kann..doch viele regionen gaben heute gerade wegen des Euros Wirtschaftskraft..doch das blendet tar einfach aus..


  • @tar
    Es wird durch regionale Tauschmittel eine Dezentralisierung der Staatsmacht erzwungen werden. Die politischen Auswirkungen, werden nicht nur ein Europa der Regionen bringen. Es wird auch aus Ländern der Regionen bestehen. Die wirtschaftliche Überlegenheit der Freigeldregionen und deren Beispiel wird sehr schnell Nachahmer in der ganzen Welt finden und die Zusammenarbeit der verschiedenen Freigeldinseln wird leicht organisiert werden können, weil sie ja alle ein kaufkraftbeständiges Tauschmittel haben werden.
    Ein Tauschmittel, welches sich keine Region verbieten lassen wird. In diesen Regionen werden Unternehmer Zugang zu viel günstigeren Krediten haben als ihre Konkurrenten in Regionen oder Ländern ohne Freigeld. Damit können sie ihre Waren unschlagbar günstig anbieten. Jeder Prozentpunkt, um den die Zinsen sinken, senken den Kostenanteil an Kapitalkosten in den Preisen und steigern den Unternehmergewinn. Wieviel dieses höheren Unternehmergewinnes dann als Preissenkung weiter gegeben wird oder als höhere Entlohnung der Mitarbeiter hängt von der Konkurrenz um gute Mitarbeiter ab, die in einer Freigeldregion wegen der fehlenden lohndrückenden Arbeitslosen recht stark sein wird.

    Das ist ja ganz was Neues,dass Konzerne und Unternehmer ihre Kapitalkostenersparnis unbedingt sofort an die Preise weitergeben...Das ist sehr unwarscheinlich in einem konkurierendem Markt...Ausserdem bestimmen Monopole heute den Markt und können
    jederzeit Preiskämpfe führen
    Das Arbeitslosenproblem wird es genauso wie jetzt geben...
    Das hat was mit Wachstum zu tun...und vielen anderen Dingen
    Es gibt viele weitere Ursachen von Arbeitslosigkeit,abgesehen von der kapitalbedingeten.
    Konjunkturbedingte Arbeitslosigkeit,strukturell bedingte Arbeitslosigkeit und organisationsbedingte Arbeitslosigkeit.Ein paar Punkte kann ich ja kurz dazu stichpunktartig nennen als Gründe für Arbeitslosigkeit,die mir spontan einfallen:
    Künstliche Verteuerung des Faktors Arbeit(zu hohe oder starre Löhne),Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland,wo die Löhne oder Steuern billiger sind,Rationalisierung duch moderne Technik(Maschinen ersetzen Menschen zur Steigerung der Profitrate des Unternehmers,)starre Arbeitsmärkte im Bezug auf Mobilität und Qualifikation.Ein anderer Grund sind auch z.B. Gewinneinbußen des Exports durch den schwachen Dollar(Beispiel BMW,die deswegen Produktionsstätten nach Amerika verlagert haben),also Einkommensverlagerungen,Insolvenzen,freiwillige Arbeitslosigkeit wegen z.b hoher Kapitaleinkommen(Erbschaft,Gewinn u.a.),Fehlallokation


  • Die Idee einer Regiowährung ist zwar recht gut und mit sicherlich auch umsetzbar. Aber was geschieht mit den Menschen, die z.B. altersbedingt oder krankheitsbedingt nicht mehr arbeiten können und jetzt vom "Staat BRD GmbH" ihre Rente erhalten und somit abhängig sind? Mein Mann und ich sind solche Menschen und haben weder ein Haus noch Garten, um Gemüse anzubauen und somit selbst zu versorgen. Sollen wir uns aufhängen oder beten, das es zu keinem Crash des Euros kommt?


  • [...] hier gibt es eine Menge interessantes Material zu unserem Geldsystem. Hier auch. test Filed under Allgemein, Geschichte, Wirtschaft | Tags: Armut, Erika Riemer-Noltenius, [...]


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