:: Firmen drohen neue Kosten im Anti-Terror-Kampf ::

· tar, den 31.10.07 in Amerika, Deutschland, Europa, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: ftd.de

Der Kampf gegen den internationalen Terrorismus geht in die nächste Runde. Unternehmen in der EU müssen sich auf neue Regeln und höhere Kosten gefasst machen - und Verbraucher womöglich auf steigende Preise.

So sehen Industrie und Verkehrsexperten derzeit keine Vorteile durch die EU-Zollrechtsreform, die am 1. Januar 2008 in Kraft tritt, sondern befürchten mehr Bürokratie. Unternehmen können ab Januar erstmals den Status des "zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten" beantragen. Erfüllen sie die geforderten Sicherheitsstandards, sollen sie im Gegenzug EU-weit Handelserleichterungen erhalten. Noch ist alles freiwillig - auf absehbare Zeit sollen die Firmen nicht gezwungen werden, sich zertifizieren zu lassen.

"Es wird ein böses Erwachen geben, weil viele Kleinbetriebe und Mittelständler noch nicht auf den Status vorbereitet sind, andererseits aber Handel und Hersteller diesen Status beim Logistikdienstleister voraussetzen werden", warnt Florian Eck, stellvertretender Geschäftsführer beim Deutschen Verkehrsforum. Die Organisation ist nach eigenen Angaben die einzige verkehrsträgerübergreifende Wirtschaftsvereinigung in Europa. Mitglieder sind beispielsweise die Logistikdienstleister Schenker, Kühne & Nagel oder die Post-Tochter DHL...




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