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	<title>Pax Aeterna</title>
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	<description>Politische Themen - unabhängig - unparteilich</description>
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		<title>Mail an Prof. Huber bzgl. einstufigem Finanzsystem</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 17:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzsystem]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Geldsysteme]]></category>

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		<description><![CDATA[Datum: 26.01.2010 Betreff: einstufiges Finanzsystem Sehr geehrter Herr Professor Doktor Huber, mein Name ist Mario Schieschnek, ich bin Student der Wirtschaftswissenschaften, genauer Wirtschaftsinformatik, im 3. Semester der TU Chemnitz und befasse mich seit Ende 2005 autodidaktisch mit unserem Geld- &#038; Bankensystem. Nachdem mir der Vorschlag eines einstufigen Geldsystems, also einer 100% Mindestreservedeckung, bis noch vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Datum:	26.01.2010<br />
Betreff:	einstufiges Finanzsystem</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Professor Doktor Huber,</em></p>
<p>mein Name ist Mario Schieschnek, ich bin Student der Wirtschaftswissenschaften, genauer Wirtschaftsinformatik, im 3. Semester der TU Chemnitz und befasse mich seit Ende 2005 autodidaktisch mit unserem Geld- &#038; Bankensystem.</p>
<p>Nachdem mir der Vorschlag eines einstufigen Geldsystems, also einer 100% Mindestreservedeckung, bis noch vor 2 Wochen als notwendig zur Stabilisierung des gesamten Finanzsystems erschien, habe ich diese Auffassung anhand der historischen Entstehung von Geld und Zins nun revidiert und m&#246;chte Ihnen diese Erkenntnis keinesfalls vorenthalten.</p>
<p>Historisch ist Geld tats&#228;chlich aus der Leihe eines lebensnotwendigen Gutes entstanden - h&#246;chstwahrscheinlich handelte es sich dabei um Getreide, da es nicht nur als Nahrung, sondern gleichzeitig als Zwangsabgabe an die Regierung steuerschuldbefreiend war. Es ist aber f&#252;r den weiteren Verlauf vollkommen egal, um was es sich konkret gehandelt haben mag.</p>
<p>Wichtig ist nur, dass der Verleiher dieses Gutes ein Dokument &#252;ber eben diese Leihe verfasst hatte. Die dokumentierte Forderung war geboren - und damit das Geld.<span id="more-2673"></span></p>
<p>Der Zins ist daraufhin durch die Diskontierung dieses Dokumentes entstanden, indem der vormalige Verleiher nicht bis zur F&#228;lligkeit der Forderung warten konnte, sondern - durch einen wohl ungl&#252;cklichen Umstand - vor F&#228;lligkeit einen Teil des ausgeliehenen Gutes ben&#246;tigte und das Dokument somit unter Nominalwert an einen Dritten, der jenes Gut ebenso &#252;ber hatte, ver&#228;u&#223;erte.</p>
<p>F&#252;r diesen Dritten stellte die Differenz zwischen dem Kaufbetrag und dem Nominalwert bis zum Zeitpunkt X (dem F&#228;lligkeitstermin der dokumentierten Forderung) dann den Zins dar.</p>
<blockquote><p>Beispiel:<br />
A verleiht an B 1000 Einheiten mit 5 Jahren Frist. A will aber schon nach einem Jahr an das Verliehene. Er bietet das Schulddokument an. C kauft es f&#252;r 800 und wartet die restlichen 4 Jahre. C erh&#228;lt dann die 1000 ex Dokument. Die 200 sind sein "Zins".</p></blockquote>
<p>Dann machte man daraus ein Gesch&#228;ft - die "Banker" und Gesch&#228;ftsbanken waren geboren.</p>
<p>Diese Entwicklung ist in zahlreichen alten Tontafel-Urkunden aus Mesopotamien dokumentiert. N&#228;heres dazu k&#246;nnen Sie von Dr. Paul C. Martin erfahren.</p>
<p>Dieses historische Verst&#228;ndnis ist von elementarer Bedeutung, da hier klar wird, dass ein einstufiges Geldsystem auch in unserem jetzigen, endogenen Geldsystem vollkommen unm&#246;glich ist.</p>
<p>Gehen wir hypothetisch davon aus, dass ein einstufiges Geld existierte und de facto jeder ein Konto bei der Zentralbank (ZB) mit entsprechenden Forderungen an die ZB bes&#228;&#223;e, so liegt es auf der Hand, dass fr&#252;her oder sp&#228;ter jemand &#252;bersch&#252;ssige ZB-Guthaben verleihen und dar&#252;ber Dokumente verfassen wird. Schon ist das zweistufige Geldsystem entstanden.</p>
<p>So haben wir bereits heute ein dreistufiges Geldsystem, indem <em>"Forderungen an die GB"</em> verliehen und mit <em>"elektronischem Geld"</em> dokumentiert werden, zum Beispiel bei PayPal. Und sollte jemand auf die Idee kommen, PayPal-Guthaben zu verleihen und dies zu dokumentieren, sind wir beim vierstufigen System angekommen, usw. usf.</p>
<p>Jeder kann also jederzeit sein Eigentum be- und verleihen, insofern er einen Akzeptanten daf&#252;r findet. Das zeichnet Eigentum aus. Man kann es nun niemandem verbieten, daraus entstandene, entsprechende Forderungen zu dokumentieren. Daher ist ein einstufiges Geldsystem nicht nur utopisch, sondern illusorisch.</p>
<p>Ich gehe nun nicht davon aus, dass Sie das Eigentum abschaffen wollen und hoffe diesbez&#252;glich, dazu eine Antwort von Ihnen zu erhalten.</p>
<p>Vielen Dank.</p>
<p><em>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en,<br />
Mario Schieschnek</em></p>
<hr class="line">
<p>Datum:	27.01.2010<br />
Betreff:	Re: einstufiges Finanzsystem</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Schieschnek,</em></p>
<p>vielen Dank f&#252;r Ihre E-Mail. Ihren &#220;berlegungen zu zwei Stufen des Geldsystems kann ich folgen, nicht den weiteren Stufen, da weitere Entstehungen von Forderungen und Verbindlichkeiten stets mit Mitteln aus der realen Geldmenge finanziert werden (Ausnahmen per Kapital&#252;bertragungen best&#228;tigen die Regel).</p>
<p>Sie verwechseln Geld und Kredit. Damit stehen Sie allerdings nicht alleine. Was die 'vielen Stufen' angeht, verwechseln Sie vermutlich auch Geld und Geldverm&#246;gen (Kapital).</p>
<p><em>Freundliche Gr&#252;&#223;e,<br />
Huber</em></p>
<hr class="line">
<p>Datum:	27.01.2010<br />
Betreff:	Re[2]: einstufiges Finanzsystem</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Professor Doktor Huber,</em></p>
<p>vielen Dank f&#252;r ihre Antwort.</p>
<p>Um etwaige Unklarheiten zu beseitigen, m&#246;chte ich meine Erkl&#228;rung besser erl&#228;utern und muss zun&#228;chst wahrscheinlich Geld, wie ich es sehe, n&#228;her definieren, da ein Unterschied zwischen Geld und Kredit aus meiner Sicht nur scheinbar existiert.</p>
<p>Lassen Sie es mich bitte am Beispiel einer typischen Kreditvergabe versuchen - auch auf die Gefahr hin, mich absatzweise zu wiederholen:</p>
<p>Unternehmer U geht zu einer Gesch&#228;ftsbank G und m&#246;chte einen Kredit. G pr&#252;ft dessen Bonit&#228;t, also dessen Eigentum und dessen zu erwartenden Eigentumsforderungen (Einkommen), die zu seinem k&#252;nftigen Eigentum zu z&#228;hlen sind. Nach eingehender Eigentumshaftungspr&#252;fung gew&#228;hrt G den Kredit an U. Damit bucht sie eine "Forderung gegen das Eigentum von U" mit F&#228;lligkeit zum Termin X in ihre Bilanz ein.</p>
<p>Normalerweise (zumindest theoretisch) reicht G nun entsprechend eigenes Eigentum an U weiter, &#252;blicherweise <em>"Forderungen gegen das Eigentum der ZB"</em> (sprich zu Cash gewandeltes Zentralbankengeld). Der Einfachheit halber (und weil durch den Fortschritt der EDV &#252;berwiegend Zahlungen per Gesch&#228;ftsbankguthaben get&#228;tigt werden) - &#252;berl&#228;sst U diese <em>"Forderungen gegen das Eigentum der ZB"</em> der GB G und erh&#228;lt im Gegenzug eine <em>"Forderung gegen das Eigentum von G"</em>, sprich Gesch&#228;ftsbankguthaben (GBG) bei dieser Gesch&#228;ftsbank. Damit gew&#228;hrt U der GB Kredit, was zun&#228;chst einer Forderung mit unbefristeter F&#228;lligkeit (jederzeit abrufbar) entspricht. Diese kann nat&#252;rlich auch in eine befristete Forderung gewandelt werden (Sparbuch usw.).</p>
<p>Eine heutige, angebliche einfache GB-Kreditvergabe entspricht demzufolge (mittlerweile) einer doppelten Kreditvergabe zwischen GB und Publikum.</p>
<p>Dies wird auch daran deutlich, da G dem U erst eigenes Eigentum (gemeinhin die <em>"Forderung gegen das Eigentum der ZB"</em>) leiht und daf&#252;r Kreditzins verlangen kann und im Gegenzug U diese wieder G leiht und daf&#252;r wiederum einen Guthabenzins erh&#228;lt. </p>
<p>Ein Kredit ist demzufolge immer die Gew&#228;hrung einer <em>"Forderung in das Eigentum des Kreditnehmers"</em> zugunsten des Kreditgebers. Und eben diese <em>"Forderungen"</em> sind Geld.</p>
<p>Damit ist zun&#228;chst klar, dass prinzipiell jeder Geld schaffen, Kredit gew&#228;hren, kann. Der einzige Unterschied besteht in der allgemeinen Akzeptanz anhand des jeweils vorhandenen Vertrauens in das Eigentum, auf das die jeweilige Forderung lautet - und v.a. daran, dass nur <em>"Forderungen gegen das Eigentum der ZB"</em> als steuerschuldbefreiend gelten (gesetzliches Zahlungsmittel), wieso es letztlich jeder braucht (oder entsprechende Forderungen gegen jemand, der wiederum ebensolches in seinem Eigentum h&#228;lt - also per Zession der Steuerschuld an die GB, indem man als Nichtbank die Steuerschuld dem Finanzamt <em>'&#252;berweist'</em>).</p>
<p>Erkennen Sie den Unterschied zur geldstatischen Betrachtung?</p>
<p>Jeder kann anhand seines Eigentums Kredit und damit Geld schaffen. Die H&#246;he h&#228;ngt einzig und allein von der Bewertung des Eigentums vom Kreditgeber ab. Nach Kreditgew&#228;hr h&#228;lt der Kreditgeber ein Dokument, n&#228;mlich die <em>"Forderung gegen das Eigentum des Kreditnehmers"</em>, in seiner Aktiva. Das ist Geld und nichts anderes.</p>
<p>Da diese Forderungen Geld sind, bedeutet ein R&#252;ckfluss der in dem ausgestellten Dokument (der Forderung) beschriebenen ausgeliehenen G&#252;ter und/oder vorher entstandener Forderungen (z.B. Cash) zum Kreditgeber, dass dieser dem jetzigen Einzahlenden seinerseits Kredit gew&#228;hrt und dieser dar&#252;ber nun ein Dokument h&#228;lt (im Beispiel Sichtguthaben bei der GB G).</p>
<p>Damit sind ohne notwendige Erh&#246;hung der Basis (nennen wir es eben ZBG) Forderungen gegen das Eigentum des vormaligen Kreditgebers entstanden.</p>
<p>Identisch verh&#228;lt es sich bei der heute dritten Stufe, wenn wir bei PayPal das Konto &#252;berziehen (PayPal gew&#228;hrt uns Kredit) und ein dritter, bei dem wir mit der &#220;berziehung eingekauft haben, entsprechendes Guthaben bei PayPal gutgeschrieben bekommt, n&#228;mlich <em>"Forderungen gegen das Eigentum von PayPal"</em>, die &#252;blicherweise gerade auf Gesch&#228;ftsbankguthaben lauten, denn soweit mir bekannt ist, unterh&#228;lt PayPal kein Zentralbankkonto und verschickt auch keine Briefe mit Bargeld. Letztlich wird PayPal diese Forderungen an die GB zedieren und diese per &#220;berweisung und Clearing mit ZBG zahlen. Aber diese Prozesse sind ebenso nachrangig, wie jede bereits durch das Publikum vorgenommene &#252;bliche &#220;berweisung.</p>
<p>Nachtr&#228;glich m&#246;chte ich noch anmerken, wieso es sich bei diesen dokumentierten Forderungen (Geld) aber grunds&#228;tzlich um <em>"Forderungen gegen das Eigentum i.A."</em> und eben <strong>nicht</strong> um <em>"Forderungen auf Zentralbankguthaben"</em> o.&#228;., also eingeschr&#228;nkte Forderungen, handelt. Dies wird leider erst im Insolvenzfalle deutlich, da dann die ausgestellte Forderung in die Insolvenzmasse wirkt - und damit eben gegen das gesamte Eigentum des Schuldners. Das ist sehr gut bei sogenanntem <em>"Kreditausfall"</em> zu beobachten.</p>
<p>Ich hoffe, Sie konnten das anhand des Gesch&#228;ftsbankenkredites nachvollziehen. Dass dabei Eigentum i.A. die Basis zur Ausreichung von dokumentierten Forderungen (Geld) darstellt und eben nicht nur bereits ausgestellte <em>"Forderungen gegen das Eigentum der ZB"</em> (sog. Geldbasis) oder <em>"Forderungen gegen das Eigentum der GB"</em> ist der Haken.</p>
<p>Nun k&#246;nnen Sie sicher nachvollziehen, dass mir nicht klar ist, was Sie mit <em>realer Geldmenge</em> bezeichnen.</p>
<p>Sollten Sie aber noch einen Denkfehler bei mir entdecken, w&#228;re ich f&#252;r entsprechende Ausf&#252;hrungen sehr dankbar.</p>
<p><em>Beste Gr&#252;&#223;e,<br />
Mario Schieschnek</em></p>
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		<title>Was ist Geld</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 21:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzsystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz und knapp: Geld ist eine dokumentierte Eigentumsforderung. Ein Unterschied zwischen Geld und Kredit existiert aus meiner Sicht daher nur scheinbar. Ich werde versuchen, dies am Beispiel einer typischen Kreditvergabe zu erkl&#228;ren: Unternehmer (U) geht zu einer Gesch&#228;ftsbank (GB) und m&#246;chte einen Kredit. Die GB pr&#252;ft die Bonit&#228;t des U, also dessen Eigentum und dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz und knapp: <strong>Geld ist eine dokumentierte Eigentumsforderung</strong>.</p>
<p>Ein Unterschied zwischen Geld und Kredit existiert aus meiner Sicht daher nur scheinbar. Ich werde versuchen, dies am Beispiel einer typischen Kreditvergabe zu erkl&#228;ren:</p>
<p>Unternehmer (<strong>U</strong>) geht zu einer Gesch&#228;ftsbank (<strong>GB</strong>) und m&#246;chte einen Kredit. Die GB pr&#252;ft die Bonit&#228;t des U, also dessen Eigentum und dessen zu erwartenden <em>Eigentumsforderungen</em> (Einkommen), die zu seinem k&#252;nftigen Eigentum zu z&#228;hlen sind.</p>
<p>Nach eingehender Eigentumshaftungspr&#252;fung gew&#228;hrt die GB den Kredit an den U. Damit bucht sie eine <span class="bggreen1">"Forderung gegen das Eigentum von U"</span> mit F&#228;lligkeit zum Termin X in ihre Bilanz ein.</p>
<p>Normalerweise (zumindest theoretisch) reicht die GB nun entsprechend eigenes Eigentum an den U weiter, &#252;blicherweise <span class="bgred1">"Forderungen gegen das Eigentum der ZB"</span> (sprich <u>Zentralbankengeld</u> in Form von Bargeld). Der Einfachheit halber (und weil durch den Fortschritt der EDV &#252;berwiegend Zahlungen per <u>Gesch&#228;ftsbankguthaben</u> get&#228;tigt werden) - &#252;berl&#228;sst der U diese <span class="bgred1">"Forderungen gegen das Eigentum der ZB"</span> der GB und erh&#228;lt im Gegenzug eine <span class="bgblue1">"Forderungen gegen das Eigentum der GB"</span>, sprich <u>Gesch&#228;ftsbankguthaben</u> (<strong>GBG</strong>) bei dieser Gesch&#228;ftsbank. Damit gew&#228;hrt der U der GB Kredit, was zun&#228;chst einer Forderung mit <u>unbefristeter</u> F&#228;lligkeit (jederzeit abrufbar) entspricht. Diese kann nat&#252;rlich auch in eine <u>befristete</u> Forderung gewandelt werden (Sparbuch usw.).</p>
<p>Eine heutige, angebliche <u>einfache</u> GB-Kreditvergabe entspricht demzufolge (mittlerweile) einer <u>doppelten</u> Kreditvergabe zwischen GB und dem Publikum.<span id="more-2670"></span></p>
<p>Dies wird auch daran deutlich, da die GB dem U erst eigenes Eigentum (gemeinhin die <span class="bgred1">"Forderungen gegen das Eigentum der ZB"</span>) leiht und daf&#252;r Kreditzins verlangen kann und im Gegenzug der U diese der GB leiht und daf&#252;r wiederum einen Guthabenzins erh&#228;lt. </p>
<p>Ein Kredit ist demzufolge immer die Gew&#228;hrung einer <span class="bggreen1">"Forderungen gegen das Eigentum des Kreditnehmers"</span> zugunsten des Kreditgebers. <strong>Und eben diese "Forderungen" sind Geld.</strong></p>
<p>Damit ist zun&#228;chst klar, dass prinzipiell jeder Geld per Kreditgew&#228;hrung schaffen kann.</p>
<p>Der generelle Unterschied besteht in der allgemeinen Akzeptanz anhand des jeweils vorhandenen <u>Vertrauens</u> in das Eigentum, auf das die jeweilige Forderung lautet. Das liegt haupts&#228;chlich an der fehlenden Information &#252;ber das Eigentum, dass die jeweilige Forderung &#252;berhaupt deckt - denn ohne diese Information kann keine eigene Bewertung vorgenommen werden! Desweiteren liegt es aber auch daran, dass nur <span class="bgred1">"Forderungen gegen das Eigentum der ZB"</span> als <u>steuerschuldbefreiend</u> gelten (sog. <em>gesetzliches Zahlungsmittel</em>, <strong>gZ</strong>). Jeder ist letztlich darauf angewiesen - oder auf entsprechende Forderungen gegen jemand, der wiederum gZ in seinem Eigentum h&#228;lt - also bspw. per Zession der Steuerschuld an die GB, indem man als Nichtbank seine Steuerschuld gegen&#252;ber dem Finanzamt per GB-&#220;berweisung tilgt.</p>
<p><u><strong>Fazit:</strong></u></p>
<p>Jeder kann anhand seines Eigentums Kredit und damit Geld schaffen. Die jeweils explizite H&#246;he des Geldbetrags h&#228;ngt einzig und allein von der <u>Bewertung des Eigentums</u> durch den Kreditgeber ab. Nach Kreditgew&#228;hr h&#228;lt der Kreditgeber ein Dokument in seiner Aktiva: die <span class="bggreen1">"Forderung gegen das Eigentum des Kreditnehmers"</span>. Das ist Geld und nichts anderes.</p>
<p>Dadurch, dass <strong>Eigentum i.A.</strong> die Basis zur Ausreichung von <span class="bggreen1">dokumentierten Forderungen</span> (Geld) darstellt und eben <strong>nicht</strong> nur bereits ausgestellte <span class="bgred1">"Forderungen gegen das Eigentum der ZB"</span> (sog. Geldbasis, ZBG, M0) oder <span class="bgblue1">"Forderungen gegen das Eigentum der GB"</span> (GBG, M1 abzgl. M0), wird deutlich, dass Geld <strong>keine</strong> direkt steuerbare Gr&#246;&#223;e ist.</p>
<p>Nachtr&#228;glich m&#246;chte ich noch anmerken, dass es sich bei diesen <span class="bggreen1">dokumentierten Forderungen</span> (Geld) aber grunds&#228;tzlich um <span class="bggreen1">"Forderungen gegen das Eigentum des Kreditnehmers <strong>i.A.</strong>"</span> und eben <strong>nicht</strong> um <span class="bgpurple1">"Forderungen auf das Zentralbankguthaben des Kreditnehmers"</span> o.&#228;., also eingeschr&#228;nkte Forderungen, handelt. Dies wird leider erst im Insolvenzfalle deutlich, da dann die ausgestellte Forderung in die Insolvenzmasse wirkt - und damit eben gegen das <u>gesamte Eigentum</u> des Schuldners. Das ist sehr gut bei sogenanntem "Kreditausfall" zu beobachten.</p>
<p><u>Ein einstufiges Geldsystem ist demnach widerspr&#252;chlich:</u></p>
<p>Da diese Forderungen Geld sind, bedeutet ein R&#252;ckfluss der in dem ausgestellten Dokument (der Forderung) festgeschriebenen ausgeliehenen G&#252;ter oder vorher entstandenen Forderungen (z.B. Bargeld) zum Kreditgeber, dass dieser dem jetzigen Einzahler dieser G&#252;ter/Forderungen seinerseits Kredit gew&#228;hrt und dieser dar&#252;ber wiederum ein Dokument h&#228;lt (im obigen Beispiel: Sichtguthaben bei der GB = GBG = <span class="bgblue1">"Forderungen gegen das Eigentum der GB"</span> bei Wiedereinzahlung von Bargeld).</p>
<p>Damit sind ohne notwendige Erh&#246;hung der Geldbasis (der ausgeliehenen G&#252;ter oder Forderungen, was im jetzigen System dem Zentralbankengeld, <strong>ZBG</strong>, entspricht) weitere <span class="bggreen1">"Forderungen gegen das Eigentum des vormaligen Kreditgebers (jetzt: zweiter Kreditnehmer)"</span> entstanden.</p>
<p>Identisch verh&#228;lt es sich bei der heute vorhandenen dritten Stufe, wenn wir bspw. bei Paypal das Konto &#252;berziehen (Paypal gew&#228;hrt uns dann Kredit) und ein dritter (bei dem wir mit der &#220;berziehung eingekauft haben) entsprechendes Guthaben bei Paypal gutgeschrieben bekommt. N&#228;mlich <span class="bgcyan1">"Forderungen gegen das Eigentum von Paypal"</span> (elektronisches Geld, <strong>E-Geld</strong>), die &#252;blicherweise gerade in Gesch&#228;ftsbankguthaben lauten, da Paypal, soweit mir bekannt ist, kein Zentralbankkonto und wohl auch keine Briefe mit Bargeld verschickt.</p>
<p>Letztlich wird Paypal diese Forderungen an die GB zedieren und diese wird sie dann per &#220;berweisung und Clearing mit ZBG zahlen oder im g&#252;nstigsten Fall einfach nur intern umbuchen, falls das GB-Konto des Empf&#228;ngers bei derselben GB ist wie das GB-Konto von Paypal. Aber diese Prozesse sind ebenso nachrangig, wie jede andere durch das Publikum vorgenommene &#220;berweisung, die letztlich nur Forderungen an die GB zediert. Die GB ben&#246;tigen bekanntlich keine Volldeckung ausgereichter <span class="bgblue1">"Forderungen gegen das Eigentum der GB"</span> in ZBG. So d&#252;rfte auch Paypal seinerseits keine Volldeckung in GBG ben&#246;tigen. Eine entsprechende Studie w&#252;rde hier wohl h&#246;chst Interessantes zutage f&#246;rdern.</p>
<p>Ich hoffe, dass man diese Erkl&#228;rung anhand des Gesch&#228;ftsbankenkredites gut nachvollziehen konnte.</p>
<p>Beste Gr&#252;&#223;e!</p>
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		<title>Global Change 2009 - Ein Vorschlag zur L&#246;sung der Finanzkrise</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 12:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Geldsysteme]]></category>
		<category><![CDATA[in eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige haben vielleicht schon das kleine Logo in der rechten Spalte bemerkt. Es symbolisiert ein goldenes Zeitalter, dass durch die unsichtbare Hand der freien Marktwirtschaft eingeleitet wird. Es symbolisiert den Wandel, der nun vor uns liegt. Dahinter steht ein jahrelanges Projekt, dass zum Einen das derzeitige Finanzsystem bis zur eigentlichen Ursache der jetzigen Krise und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige haben vielleicht schon das kleine Logo in der rechten Spalte bemerkt. Es symbolisiert ein goldenes Zeitalter, dass durch die unsichtbare Hand der freien Marktwirtschaft eingeleitet wird. Es symbolisiert den Wandel, der nun vor uns liegt.</p>
<p>Dahinter steht ein jahrelanges Projekt, dass zum Einen das derzeitige Finanzsystem bis zur eigentlichen Ursache der jetzigen Krise und dar&#252;ber hinaus analysiert und m&#246;gliche L&#246;sungen herausgearbeitet hat.</p>
<p>Die Zeit dr&#228;ngt - und wir haben uns entschlossen, unser Konzept einer breiten &#214;ffentlichkeit in verst&#228;ndlicher Form zu pr&#228;sentieren. Dies erschien zun&#228;chst als ein Ding der Unm&#246;glichkeit, wo wir uns doch in internen Debatten so an die Fachbegriffe und Definitionen gew&#246;hnt hatten, mit der ein Au&#223;enstehender nicht allzuviel anzufangen wei&#223;. Also mussten Bilder her.</p>
<p>Ein Film. Das w&#228;re das Beste. Es wird zwar auch dann noch ein, zwei Fachbegriffe geben, die unklar sind, aber diese und das gesamte Konzept zur technischen Umsetzung der L&#246;sung werden wir textlich zus&#228;tzlich zur Verbildlichung niederschreiben - in m&#246;glichst verst&#228;ndlicher Form. Es gilt aber, eine Br&#252;cke zum Verst&#228;ndnis unseres Finanzsystems zu bilden und die Mauer zu brechen, die die Sicht auf die Ursache der Krise und ein Umdenken bisher verhindert hat.</p>
<p>Es hat, wie gesagt, etwas l&#228;nger gedauert, aber ein rundes Konzept braucht nunmal seine Zeit. Schaut euch also einfach unseren Film an. Es finden derzeit auch Auff&#252;hrungen auf dem G20 in London vor Ort statt!</p>
<p>Darin werden die scheinbar &#252;beraus komplexen wirtschaftlichen Zusammenh&#228;nge einfach und f&#252;r jedermann verst&#228;ndlich dargestellt. Hinzu kommt ein L&#246;sungsvorschlag f&#252;r die Rettung aus der Krise, f&#252;r die die etablierten Wirtschaftswissenschaften keine Erkl&#228;rung finden!<span id="more-2651"></span></p>
<p>Wir haben an einem runden Konzept zur L&#246;sung der Finanzkrise mit Hilfe eines nachhaltigen Geldsystems, dass den Menschen dient, entwickelt. Und das Fabelhafte daran ist, dass jeder, wirklich jeder davon profitiert!</p>
<p>Denn die Umsetzung dieses Konzeptes w&#252;rde bspw. zu folgenden Ver&#228;nderungen f&#252;hren:</p>
<p>- Abschaffen des Hortungsmonopols auf Bargeld (bzw. Abschaffen vom Bargeld selbst)<br />
- Abschaffen von Krieg und Zerst&#246;rung durch Einf&#252;hrung einer wirklich freien Marktwirtschaft<br />
- Abschaffen der Zwangsarbeit durch Einf&#252;hrung eines BGE<br />
- bilanzielle Wiederherstellung von in Schieflage geratenen Unternehmer-Aktiva durch Absenkung der allg. Zinslasten<br />
- Absenken von Mieten um etwa 60%<br />
- Schonen der Umwelt durch optimale Ressourcenallokation<br />
- Verhindern von Monopolbildungen durch marktanteilige Besteuerung</p>
<p>Aber &#252;berzeugt euch doch selbst und investiert einfach mal 34 Minuten:</p>
<p><a href="http://www.global-change-2009.de">http://www.global-change-2009.de</a></p>
<p>Viel Spa&#223; - und verbreitet doch bitte die Botschaft, wenn sie euch gef&#228;llt! Denn durch einen Multiplaktoreffekt und die daraus entstehende, weltweite Dynamik setzt sich unsere Botschaft fest:</p>
<p><strong>Es gibt eine L&#246;sung!</p>
<p>Wir wollen den Wandel! Er ist m&#246;glich!</p>
<p>Yes We Can!</strong></p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/K1GA43TutQI&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/K1GA43TutQI&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=K1GA43TutQI">Teil 1 / 4</a></p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Q67B8yEU7e0&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Q67B8yEU7e0&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Q67B8yEU7e0">Teil 2 / 4</a></p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/n3nySpj8Fe0&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/n3nySpj8Fe0&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=n3nySpj8Fe0">Teil 3 / 4</a></p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/u0s1I8vI164&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/u0s1I8vI164&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=u0s1I8vI164">Teil 4 / 4</a></p>
<p>Eine andere, bessere Zukunft ist m&#246;glich!</p>
<p>Verbreitet die Botschaft! Besorgt euch goldene Armb&#228;nder! Verlinkt uns! Kl&#228;rt die Menschen auf!</p>
<p>Vielen Dank f&#252;r Euer Engagement!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wachstum</title>
		<link>http://www.pax-aeterna.net/wachstum/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 20:29:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzsystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird stets gefordert, als L&#246;sung f&#252;r alles hergenommen und jedes Jahr neu prognostiziert: Wachstum! Wieso eigentlich? Was ist das &#252;berhaupt, was da gefordert wird? Wachstum ist die Verh&#228;ltnisbestimmung eines Bestandswertes im Vergleich zum Vorjahr. Diese Definition gilt f&#252;r das Bestandswachstum. Es wird aber Wirtschaftswachstum gefordert! Wirtschaftswachstum ist die Differenz zwischen der Leistung der Vorperiode [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird stets gefordert, als L&#246;sung f&#252;r alles hergenommen und jedes Jahr neu prognostiziert: <strong>Wachstum</strong>!</p>
<p>Wieso eigentlich? Was ist das &#252;berhaupt, was da gefordert wird?</p>
<p><strong>Wachstum ist die Verh&#228;ltnisbestimmung eines Bestandswertes im Vergleich zum Vorjahr.</strong></p>
<p>Diese Definition gilt f&#252;r das Bestandswachstum. Es wird aber Wirtschaftswachstum gefordert!</p>
<p><strong>Wirtschaftswachstum ist die Differenz zwischen der Leistung der Vorperiode zur jetzigen Periode.</strong></p>
<p>Ein Wirtschaftswachstum von 2% bedeutet also, dass dieses Jahr insgesamt 2% mehr als im Vergleich zum Vorjahr produziert worden ist.</p>
<p>Wenn wir von einem gleichbleibenden Produkt ausgehen - sich also dessen Produktionswert durch technologischen Fortschritt nicht erh&#246;ht hat - dann hei&#223;t 2% Wachstum nichts anderes, als dass sich die Produktionsmenge um nunmehr 2% erh&#246;ht hat. Es handelt sich also um eine Produktionsmehrung.<span id="more-2647"></span></p>
<p><u><strong>Beispiel Plastikstuhl:</strong></u></p>
<p>Die Haltbarkeit eines solchen Stuhls betr&#228;gt bspw. in etwa 3 Jahre.</p>
<p>Vor 3 Jahren wurden bspw. 1.000.000 Plastikst&#252;hle in Deutschland produziert und abgesetzt. </p>
<p>Bei einem Wachstum von 2% wurden vor 2 Jahren 1.020.000 Plastikst&#252;hle produziert und abgesetzt.</p>
<p>Voriges Jahr wurden dann 1.040.400 und dieses Jahr 1.061.208 St&#252;hle produziert und abgesetzt. Dieses Jahr mussten allerdings alle alten St&#252;hle entsorgt werden, wodurch sich nun diese Tabelle ergeben w&#252;rde:</p>
<table cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td bgcolor="#efeae0" width="40"><b>Jahr</b></td>
<td bgcolor="#efeae0" width="90" ><b>Produktion</b></td>
<td bgcolor="#efeae0" width="90"><b>Bestand</b></td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>-3</td>
<td>1.000.000</td>
<td>1.000.000</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>-2</td>
<td>1.020.000</td>
<td>2.020.000</td>
<td>(+102,00%)</td>
</tr>
<tr>
<td>-1</td>
<td>1.040.400</td>
<td>3.060.400</td>
<td>(+51,50%)</td>
</tr>
<tr>
<td>0</td>
<td>1.061.208</td>
<td>3.121.608</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+1</td>
<td>1.082.432</td>
<td>3.184.040</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+2</td>
<td>1.104.080</td>
<td>3.247.720</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+3</td>
<td>1.126.162</td>
<td>3.312.674</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
</table>
<p>Daraus geht nun hervor, dass das Wirtschaftswachstum nach kurzer Zeit mit dem Bestandswachstum korreliert, insofern sich beim Produkt selbst durch technologischen Fortschritt kein Wertzuwachs ergibt. Es m&#252;sste also immer mehr produziert und abgesetzt werden.</p>
<p>Ist dies &#252;berhaupt m&#246;glich? Ein Mensch ben&#246;tigt nur eine bestimmte Anzahl von St&#252;hlen. Diese Entwicklung muss also zwangsl&#228;ufig in die Markts&#228;ttigung von St&#252;hlen f&#252;hren.</p>
<p>Desweiteren sollte klar sein, dass es rein logisch bei einem Stuhl keine technologische Verbesserung mehr geben kann. Man k&#246;nnte zudem durch verbessertes Material in der Herstellung die Haltbarkeit des Stuhles steigern, was nat&#252;rlich den Wert des Stuhles ebenfalls steigert. Die Folge? Der Bestand w&#252;rde sich um díe komplette Produktion erh&#246;hen.</p>
<p>Gehen wir bspw. davon aus, in diesem Jahr wird ein verbesserter Stuhl hergestellt, dessen Preis sich nicht &#228;ndert, der aber nun 4 Jahre h&#228;lt.</p>
<p>Was passiert? Die Tabelle sieht nun so aus:</p>
<table cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td bgcolor="#efeae0" width="40"><b>Jahr</b></td>
<td bgcolor="#efeae0" width="90" ><b>Produktion</b></td>
<td bgcolor="#efeae0" width="90"><b>Bestand</b></td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>-1</td>
<td>1.040.400</td>
<td>3.060.400</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>0</td>
<td>1.061.208</td>
<td>3.121.608</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+1</td>
<td>1.082.432</td>
<td>3.184.040</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+2</td>
<td>1.104.080</td>
<td>3.247.720</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+3</td>
<td>1.126.162</td>
<td>4.373.882</td>
<td>(+34,68%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+4</td>
<td>1.148.685</td>
<td>4.461.359</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+5</td>
<td>1.171.658</td>
<td>4.550.585</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+6</td>
<td>1.195.092</td>
<td>4.641.597</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
</table>
<p>Es m&#252;sste hier also der Absatz enorm steigen.</p>
<p>Da der Stuhl aber nun verbessert worden ist, hat sich sein Preis erh&#246;ht.<br />
Gehen wir idealerweise von einem Drittel aus. Der Stuhl h&#228;lt schlie&#223;lich ein Drittel l&#228;nger als vorher und die Nachfrage sei nachwievor hoch.</p>
<p>Demnach m&#252;sste also ein Drittel weniger produziert werden als vorher, um auf denselben Umsatz zu kommen.</p>
<p>Gehen wir also davon aus, im Jahr 0 f&#228;nde ein Produktionswechsel statt:</p>
<table cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td bgcolor="#efeae0" width="40"><b>Jahr</b></td>
<td bgcolor="#efeae0" width="90" ><b>Produktion</b></td>
<td bgcolor="#efeae0" width="90"><b>Bestand</b></td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>-1</td>
<td>1.040.400</td>
<td>3.060.400</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>0</td>
<td>1.061.208</td>
<td>3.121.608</td>
<td>(alte Produktion)</td>
</tr>
<tr>
<td>0</td>
<td>707.472</td>
<td>2.767.872</td>
<td>(neue Produktion)</td>
</tr>
</table>
<p>Die neue Tabelle s&#228;he so aus:</p>
<table cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td bgcolor="#efeae0" width="40"><b>Jahr</b></td>
<td bgcolor="#efeae0" width="90" ><b>Produktion</b></td>
<td bgcolor="#efeae0" width="90"><b>Bestand</b></td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>-1</td>
<td>1.040.400</td>
<td>3.060.400</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>0</td>
<td>707.472</td>
<td>2.767.872</td>
<td>(-9,56%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+1</td>
<td>721.621</td>
<td>2.469.493</td>
<td>(-10,78%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+2</td>
<td>736.054</td>
<td>2.165.147</td>
<td>(-12,32%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+3</td>
<td>750.775</td>
<td>2.915.922</td>
<td>(+34,68% wie oben, zu -1: -4,72%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+4</td>
<td>765.790</td>
<td>2.974.240</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+5</td>
<td>781.106</td>
<td>3.033.725</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
<tr>
<td>+6</td>
<td>796.728</td>
<td>3.094.399</td>
<td>(+2%)</td>
</tr>
</table>
<p>Wir sehen also zun&#228;chst mal einen starken, wachsenden Bestandseinbruch bei gleichbleibendem Wirtschaftswachstum!</p>
<p>Nach dieser relativ kurzen Einbruchsphase, m&#252;sste hier ebenfalls der Absatz wieder enorm ansteigen - und zwar prozentual wie oben.</p>
<p>Realistisch betrachtet, m&#252;ssen wir hier festhalten, dass diese Entwicklung nat&#252;rlich nicht prompt vollzogen wird - sondern ein langsamer Produktionswechsel von statten geht. Und zwar damit sich der Absatzeinbruch - sowie der Absatzsprung in etwa ausgleichen k&#246;nnen.</p>
<p>Bei direktem Vergleich stellt sich aber heraus, dass der Absatz dennoch einbrechen muss, und zwar hier um 4,72% nach unten.</p>
<p>Nur kurze Zeit sp&#228;ter befindet sich der Bestand wieder auf demselben Niveau wie VOR dem Produktionswechsel. Damit ist klar: Der Absatz muss sich weiterhin dauerhaft erh&#246;hen, um Wirtschaftswachstum zu gew&#228;hrleisten!</p>
<p>In der Wirtschaftswachstumsbetrachtung werden nat&#252;rlich nicht nur St&#252;hle betrachtet, sondern verschiedenste G&#252;ter. Dabei k&#246;nnen wir bei klarem Verstand davon ausgehen, dass es sich im Mittel beim technologischen Fortschritt aller G&#252;ter um eine logarithmische Kurve handelt. Eben weil man aus einem Stuhl kein Auto machen, sondern ihn h&#246;chstens marginal verbessern kann, was sich - wie oben betrachtet - kurzfristig auf den Bestand auswirkt.</p>
<p><strong>Was k&#246;nnte man noch tun?</strong></p>
<p>Man kann den Preis von bestimmten Einzelst&#252;cken k&#252;nstlich in die H&#246;he treiben. Und zwar, indem der Stuhl bspw. von einem K&#252;nstler entworfen oder hergestellt wird. Erh&#246;ht der K&#252;nstler nun ebenfalls seine Produktion, erreicht der Stuhl ebenfalls irgendwann eine Markts&#228;ttigung, da die Seltenheit des Einzelst&#252;ckes - und damit der vormals hohe Preis, also die Wertsch&#228;tzung der K&#228;ufer wegf&#228;llt. Dabei tritt, wie oben, irgendwann nat&#252;rlich Markts&#228;ttigung ein.</p>
<p><strong>Was bleibt &#252;brig?</strong></p>
<p>1) K&#252;nstliche Nachfrage schaffen! Bspw. in Form gesetzlicher Zwangsma&#223;nahmen, wie der CO2-Steuer.</p>
<p>2) Den Bestand regelm&#228;&#223;ig vernichten, um die Nachfrage nach G&#252;tern dauerhaft zu erh&#246;hen! Bspw. &#252;ber staatliche Subventionierung in Form einer sog. Abwrackpr&#228;mie oder mittels direkter Sachwertvernichtung durch Krieg.</p>
<p><strong>Warum ist dieser Irrsinn nun &#252;berhaupt erforderlich?</strong></p>
<p>Wieso propagiert man Wachstum, wenn dies in 1) und 2) enden muss?</p>
<p>Dazu m&#252;ssen wir zu den Zentralbanken gehen, die sich das seltsame Ziel der sogenannten <em>Preisniveaustabilit&#228;t</em> gesetzt haben - und hiernach ihren Leitzins ausrichten. Durch diesen wird eine inflation&#228;re Entwicklung angestrebt, und zwar um besagte 2%, weswegen ich diese auch im Beispiel verwendet habe.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Preisniveaustabilit%C3%A4t#Abgrenzung_des_Begriffs">Zitat aus Wikipedia</a>:<br />
<font color="00aa00">Der Regierungsrat der Europ&#228;ischen Zentralbank definiert Preisstabilit&#228;t &quot;als Anstieg des Harmonisierten Verbraucherpreisindexes (HVPI) f&#252;r das Euro-W&#228;hrungsgebiet von unter 2% gegen&#252;ber dem Vorjahr.&quot;</font></p>
<p>Die richtige Bezeichnung w&#228;re demnach <em>Preisniveau<strong>verfalls</strong>stabilit&#228;t</em>.</p>
<p><strong>Warum?</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leitzins">Zitat Wikipedia</a>:<br />
<font color="00aa00">Der Leitzins legt denjenigen Zinssatz fest, zu dem sich Gesch&#228;ftsbanken bei einer Zentral- oder Notenbank gegen Verpf&#228;ndung notenbankf&#228;higer Sicherheiten oder unter Eingehung eines Wertpapierpensionsgesch&#228;ftes Zentralbankgeld beschaffen k&#246;nnen.</font></p>
<p>Die Zentralbanken (ZB) vergeben also ZB-Kredite an Gesch&#228;ftsbanken (GB). Diese k&#246;nnen auf Basis dieser Kredite in Form einer Mindestreserve (MR) GB-Kredite an Nichtbanken, sowie an den Staat vergeben. Die Zinsen f&#252;r diese GB-Kredite sollten den Leitzins nat&#252;rlich &#252;bersteigen, da die GB noch andere Ausgaben haben, ein Risikoaufschlag existiert (bei Kreditausfall) usw. usf.</p>
<p>GB-Kredite werden aber immer nur dann genommen, wenn man konsumieren m&#246;chte. Ist ja auch logisch: Wenn ich nichts kaufen will, wozu brauche ich dann einen Kredit?</p>
<p>Beim Gew&#228;hren eines GB-Kredites gibt es nun mehrere Dinge, die man beachten muss. Dazu m&#246;chte ich auf <a href="http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=65798">BillHicks Beitrag</a> verweisen und auf <a href="http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=91441">die Buchungsvorg&#228;nge</a> innerhalb der GB.</p>
<p>Das Bargeld spielt bei unserer Betrachtung eine besondere Rolle:</p>
<p>Der GB-Kreditnehmer kann seinen Kredit von GB-Geld (GBG) in Bargeld wandeln, indem er sein GBG bspw. abhebt. Dabei entzieht er der Bank ZB-Geld, also die von der GB ben&#246;tigten Mittel zur Kreditvergabe.</p>
<p>Findet dies in verst&#228;rkter Form statt, kann man von einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bank_Run">Bankrun</a> sprechen, was direkt zur Insolvenz der GB f&#252;hrt.</p>
<p>Der Kreditnehmer konsumiert nun also in der Regel. Dabei passiert etwas Sonderbares: Das aus dem Kredit stammende Geld wechselt den Besitzer und landet beim Empf&#228;nger.</p>
<p><b>Der Empf&#228;nger hat nun mehrere M&#246;glichkeiten (<em>Empf&#228;ngerm&#246;glichkeiten</em>):</b></p>
<p>1. Er konsumiert ebenso und das Geld landet bei Empf&#228;nger 2 (er hat erneut alle <em>Empf&#228;ngerm&#246;glichkeiten</em>).</p>
<p>2. Er ist Schuldner und zahlt eine Kreditrate samt Zins - der Teil zur Bezahlung der Kreditrate ist verschwunden, der Teil zur Zinstilgung befindet sich nun beim Zinsempf&#228;nger (dieser hat erneut alle <em>Empf&#228;ngerm&#246;glichkeiten</em>).</p>
<p>3. Er hat derzeit keine Verwendung f&#252;r dieses Geld und hortet es unter der Matratze oder baut einen Geldturm, den er &#246;ffentlich ausstellt. Dabei entzieht er dieses Geld tempor&#228;r dem Wirtschaftskreislauf und es kann nicht mehr tilgungswirksam werden. Die GB m&#246;chte dies verhindern, da sie auf Bargeld angewiesen ist und vergibt demzufolge positive Guthabenzinsen, die aber unterhalb des Kreditzinssatzes liegen.</p>
<p><font color="aa0000">Falls dies dauerhaft gehortet wird, muss sich die Kreditnachfrage erh&#246;hen, um das tilgungswirksame Geld zu ersetzen.</font></p>
<p>4. Er hat derzeit keine Verwendung f&#252;r dieses Geld und spart es zun&#228;chst mal auf einem GB-Konto. Dabei entzieht er dieses GB-Geld ebenfalls tempor&#228;r dem Wirtschaftskreislauf. Da er nachwievor jederzeit Anspruch auf dieses Geld hat, kann es die GB auch niemand anderem verleihen. Er k&#246;nnte jederzeit abheben.</p>
<p><font color="aa0000">Falls dies dauerhaft gespart wird, muss sich die Kreditnachfrage erh&#246;hen, um das tilgungswirksame Geld zu ersetzen.</font></p>
<p>5. Er hat sich umentschieden und legt das Geld nun langfristig an, weil er scharf auf die Zinsen ist. Es ist alles wie 4. Es fand lediglich ein Passivtausch statt (<em>kurzfr. Verb. ... an ... langfr. Verb.</em>). Die Zinsen werden gebucht und erh&#246;hen damit das Guthaben.</p>
<p><font color="aa0000">Dieses erh&#246;hte Guthaben stammt aus einer erh&#246;hten Kreditvergabe.</font></p>
<p>6. Er verbrennt es - damit ist das Geld komplett dem Kreislauf entzogen und kann niemals tilgungswirksam werden.</p>
<p><font color="aa0000">Es muss sich die Kreditnachfrage erh&#246;hen, um das tilgungswirksame Geld zu ersetzen.</font></p>
<p>Aus 3. - 6. folgt:</p>
<p><font color="aa0000"><b>Die Kreditnachfrage muss steigen!</b></font></p>
<p>Da haben wir also den Schlamassel, wieso es Wirtschaftswachstum geben soll!</p>
<p>Wirtschaftswachstum dient also im derzeitigen Wirtschafts- &amp; Finanzsystem, bedingt durch das Geldkonstrukt letztlich dazu, <a href="http://www.boston.com/bigpicture/2009/03/scenes_from_the_recession.html">derartige Bilder</a> zu vermeiden:</p>
<p><img src="http://cache.boston.com/universal/site_graphics/blogs/bigpicture/recess_03_18/r17_18018417.jpg" width="400px"></p>
<p>Das Paradoxe ist nur, dass wir uns dadurch regelm&#228;&#223;ig die Finger verbrennen m&#252;ssen. N&#228;mlich durch Krieg.</p>
<p>Weitere Gedanken zum Wachstum samt grafischer Veranschaulichung findet man hier:</p>
<p>- <a href="http://www.axelgrimm.de/wachstum.htm">Wachstum</a><br />
- <a href="http://www.axelgrimm.de/nullwachstum.htm">Nullwachstum</a><br />
- <a href="http://www.axelgrimm.de/wachstumsteilbereiche.htm">Wirtschaftswachstum</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pax-aeterna.net/wachstum/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Falschaussagen</title>
		<link>http://www.pax-aeterna.net/falschaussagen/</link>
		<comments>http://www.pax-aeterna.net/falschaussagen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 14:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzsystem]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pax-aeterna.net/?p=2623</guid>
		<description><![CDATA[von Axel Falsch Richtig &#160; 1. Kundeneinlagen werden weiterverliehen. Kundeneinlagen stammen aus Krediten. 2. Sparen ist eine Voraussetzung f&#252;r Kreditvergaben. Sparen ist Blockieren von Tilgungen. 3. Die Notenbank hat die Bargeldmenge erh&#246;ht. Das Publikum hat mehr Bargeld abgeholt und damit die Bargeldmenge erh&#246;ht. 4. Es wird wieder Geld in die M&#228;rkte gepumpt. Notenbanken stellen fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Axel</p>
<table cellpadding="0" cellspacing="0">
<tr>
<td width="20px"></td>
<td bgcolor="#ff0000" align="center"><strong>Falsch</strong></td>
<td width="20px"></td>
<td bgcolor="#00ff00" align="center"><strong>Richtig</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td bgcolor="ffaaaa" valign="top">&nbsp;</td>
<td></td>
<td bgcolor="aaffaa" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">1.</td>
<td bgcolor="ffaaaa" align="center" valign="top">Kundeneinlagen werden weiterverliehen.</p>
</td>
<td></td>
<td bgcolor="aaffaa" align="center" valign="top">Kundeneinlagen stammen aus Krediten.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">2.</td>
<td bgcolor="ffaaaa" align="center" valign="top">Sparen ist eine Voraussetzung f&#252;r Kreditvergaben.</p>
</td>
<td></td>
<td bgcolor="aaffaa" align="center" valign="top">Sparen ist Blockieren von Tilgungen.</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">3.</td>
<td bgcolor="ffaaaa" align="center" valign="top">Die Notenbank hat die Bargeldmenge erh&#246;ht.</td>
<td></td>
<td bgcolor="aaffaa" align="center" valign="top">Das Publikum hat mehr Bargeld abgeholt und damit die Bargeldmenge erh&#246;ht.</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">4.</td>
<td bgcolor="ffaaaa" align="center" valign="top">Es wird wieder Geld in die M&#228;rkte gepumpt.</td>
<td></td>
<td bgcolor="aaffaa" align="center" valign="top">Notenbanken stellen fast alle angefragten Kredite zur Verf&#252;gung, die Basisgeldmenge erh&#246;ht sich.</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">5.</td>
<td bgcolor="ffaaaa" align="center" valign="top">Es kann nicht mehr Geld aus einer Bank herauskommen, als hineingekommen ist.</td>
<td></td>
<td bgcolor="aaffaa" align="center" valign="top">Es kommt mehr Geld aus einer Bank heraus, als hineingekommen ist.</p>
</td>
</tr>
</table>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pax-aeterna.net/falschaussagen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn jeder 50 Milliarden h&#228;tte...</title>
		<link>http://www.pax-aeterna.net/wenn-jeder-50-milliarden-haette/</link>
		<comments>http://www.pax-aeterna.net/wenn-jeder-50-milliarden-haette/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 21:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuf&#228;lligerweise schnappte ich neulich mal wieder diesen Standartspruch auf: Wenn jeder 50 Milliarden h&#228;tte, w&#252;rde keiner mehr arbeiten. So lautet ja bekannterma&#223;en die Kernthese der Sozialismus- und Kommunismuskritiker. Man h&#228;tte zwar genug Geld, sich alles zu kaufen, aber niemand w&#252;rde es liefern, da ja alle anderen ausreichend Geld bes&#228;&#223;en und sich so keinem Arbeitszwang mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuf&#228;lligerweise schnappte ich neulich mal wieder diesen Standartspruch auf:</p>
<blockquote><p>Wenn jeder 50 Milliarden h&#228;tte, w&#252;rde keiner mehr arbeiten.</p></blockquote>
<p>So lautet ja bekannterma&#223;en die Kernthese der Sozialismus- und Kommunismuskritiker. Man h&#228;tte zwar genug Geld, sich alles zu kaufen, aber niemand w&#252;rde es liefern, da ja alle anderen ausreichend Geld bes&#228;&#223;en und sich so keinem Arbeitszwang mehr zu unterwerfen h&#228;tten.</p>
<p>Das klingt erstmal ganz logisch. Doch auf den zweiten Blick ist es nichts mehr als eine hohle Phrase, um das bestehende System in irgendeiner Weise zu rechtfertigen.</p>
<p>Zum Einen wissen wir ja schonmal, dass nicht jeder 50 Milliarden haben kann (Guthaben und Schulden h&#228;ngen schlie&#223;lich unmittelbar zusammen). Also ist dieses Gedankenmodell in unserer Finanzordnung theoretisch schon v&#246;llig unm&#246;glich.</p>
<p>Desweiteren impliziert obige Aussage, dass nur einige 50 Milliarden haben d&#252;rften, aber eben nicht alle. So w&#252;rde das System weiter funktionieren. Wie wir aber auf Grund der gerade gemachten Feststellung erkennen sollten, ist dies ein Trugschluss.</p>
<p>Desweiteren wissen wir auch, dass sich in einem derartigen Falle die Massenkaufkraft schlagartig erh&#246;hen w&#252;rde und sich das nat&#252;rlich unmittelbar in den Preisen niederschl&#228;gt. Wir kennen diese Entwicklung als (Hyper-)Inflation.</p>
<p>Dies bedeutet also nichts anderes, als dass prinzipiell Hartz4 nun bei 50 Milliarden festgesetzt worden sei und demnach die Mieten in M&#252;nchen auf etwa 250 Milliarden ansteigen d&#252;rften. Selbstverst&#228;ndlich hinkt dieser Vergleich. Er macht aber hoffentlich klar, wie weit es mit einer solch haneb&#252;chenen Stammtischargumentation her ist.</p>
<p>Die These, dass niemand mehr arbeiten w&#252;rde, wenn alle in der <em>gleichen</em> Ausgangssituation w&#228;ren, ist folglich absolut nicht haltbar.</p>
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		<title>Blick zur&#252;ck: Horst Seehofer betreffend Positivliste</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 20:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Positivliste war zuletzt 2003 in Deutschland erfolgreich von der Pharmalobby verhindert worden. Der damalige Gesundheitsminister und jetzige bayrische Ministerpr&#228;sident, sowie Vorsitzender der CSU Horst Seehofer &#228;u&#223;ert diesen Umstand ziemlich offen und reagiert zur politischen Ohnmacht bez&#252;glich des industriellen Einflusses mit einem Schulterzucken. Welch eine Volksvertretung!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DCy1D1HGeeA&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/DCy1D1HGeeA&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Positivliste_f&#252;r_Arzneimittel">Positivliste</a> war zuletzt 2003 in Deutschland erfolgreich von der Pharmalobby verhindert worden.</p>
<p>Der damalige Gesundheitsminister und jetzige bayrische Ministerpr&#228;sident, sowie Vorsitzender der CSU <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Seehofer">Horst Seehofer</a> &#228;u&#223;ert diesen Umstand ziemlich offen und reagiert zur politischen Ohnmacht bez&#252;glich des industriellen Einflusses mit einem Schulterzucken. Welch eine Volksvertretung!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zitat der Woche</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 21:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzsystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: initiativevernunft.twoday.net initiative vernunft: Herr Klaussner, warum wollen Sie ein neues System einf&#252;hren? Das bestehende System der freien Marktwirtschaft funktioniert bis auf nur im Ausland [aus Schweizer Sicht] und nur in Jahrzehnten wiederkehrenden, system-immanenten Zusammenbr&#252;chen eigentlich sehr zuverl&#228;ssig... Mein Auto explodiert alle zwei Wochen, sonst funktioniert es "eigentlich sehr zuverl&#228;ssig". Vielen Dank an Sammelleidenschaft!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Quelle: <a href="http://initiativevernunft.twoday.net/stories/5336912/" target="_blank">initiativevernunft.twoday.net</a></p>
<p>initiative vernunft: Herr Klaussner, warum wollen Sie ein neues System einf&#252;hren? Das bestehende System der freien Marktwirtschaft funktioniert bis auf nur im Ausland [aus Schweizer Sicht] und nur in Jahrzehnten wiederkehrenden, system-immanenten Zusammenbr&#252;chen eigentlich sehr zuverl&#228;ssig...</p></blockquote>
<p><em>Mein Auto explodiert alle zwei Wochen, sonst funktioniert es "eigentlich sehr zuverl&#228;ssig".</em></p>
<p>Vielen Dank an Sammelleidenschaft!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wer bekommt die Schuldzinsen?</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 21:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Staatsverschuldung ist eine gigantische Umverteilung von unten nach oben. Genial erkl&#228;rt von Georg Schramm. Die Forderungen der Verm&#246;gensbesitzer an den Staat werden an deren Erben weitergegeben, also mitnichten eine Belastung der sp&#228;teren Generationen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/k5UiqW2299E&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/k5UiqW2299E&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Die Staatsverschuldung ist eine gigantische Umverteilung von unten nach oben. Genial erkl&#228;rt von Georg Schramm. Die Forderungen der Verm&#246;gensbesitzer an den Staat werden an deren Erben weitergegeben, also mitnichten eine Belastung der sp&#228;teren Generationen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ralf Becker (INWO) bei N24 zu Finanzkrise und Rettungspaket</title>
		<link>http://www.pax-aeterna.net/ralf-becker-inwo-bei-n24-zu-finanzkrise-und-rettungspaket/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 20:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Ralf Becker, Finanzexperte der INWO (Initiative f&#252;r Nat&#252;rliche Wirtschaftsordnung), am 20.10.2008 zu Gast bei den 10 Uhr-Nachrichten von N24 Einsch&#228;tzung des Rettungspaketes/Wachstum von Verm&#246;gen und Realwirtschaft - Systematische L&#246;sung: Liquidit&#228;tsabgabe - Umlaufsicherung statt Zinsmechanismus - Staatlicher Eingriff &#038; Nat&#252;rliche Wirtschaftsordnung/Rettungspakt bringt keine langfristige L&#246;sung - Einsch&#228;tzung weiteren Entwicklung: weitere Verm&#246;gensblasen/systemische Korrekturen am Zinssystem n&#246;tig Von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gMNvqMS3lNQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/gMNvqMS3lNQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Ralf Becker, Finanzexperte der INWO (Initiative f&#252;r Nat&#252;rliche Wirtschaftsordnung), am 20.10.2008 zu Gast bei den 10 Uhr-Nachrichten von N24</p>
<p>Einsch&#228;tzung des Rettungspaketes/Wachstum von Verm&#246;gen und Realwirtschaft - Systematische L&#246;sung: Liquidit&#228;tsabgabe - Umlaufsicherung statt Zinsmechanismus - Staatlicher Eingriff &#038; Nat&#252;rliche Wirtschaftsordnung/Rettungspakt bringt keine langfristige L&#246;sung - Einsch&#228;tzung weiteren Entwicklung: weitere Verm&#246;gensblasen/systemische Korrekturen am Zinssystem n&#246;tig</p>
<p>Von <a href="http://www.inwo.de/">INWO.de</a> - mit freundlicher Genehmigung von N24.</p>
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