:: Ein Spiel mit Feuer ::

· tar, den 12.09.08 in Amerika, Deutschland, Europa, Krise, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: spatzseite.de

Auf der großen Politshow der Demokraten in Denver USA wurde Barack Obama einstimmig als erster afro-amerikanischer Präsidentschaftskandidat gewählt. Damit endete der Streit, ob man mit der ersten Frau oder dem ersten Farbigen Zeitgeist gemäß in das Rennen um den scheinbar mächtigsten Posten der Welt gehen wolle. Die New York Times dämpfte am 28. August den teurer erkauften Jubel mit den Worten, das Ziel sei, "to bring a lofty candidacy to ground level", eine überschwengliche Kandidatur auf den Boden zurückzuholen.

Wahlkampfstrategen fragen sich, wie die vorwiegend noch weißen Wähler mit ihrem latenten Rassismus und den Star-Allüren Obamas bei der Wahl umgehen werden. Diesen bis vor kurzem blassen Senator haben die Medien, als sich der US-Mackinder gegen Rußland, Zbigniew Brzezinski seiner annahm, plötzlich zur charismatischen Heldenfigur aufgepumpt. Das einfache Volk liebt es, Stars anzuhimmeln, und die Komparsen auf dem Parteitag versuchten mit aller Mühe, das anzuregen. Aber traut es einem Star zu, den Karren, den es nur allzu deutlich im eigenen Geldbeutel spürt, aus dem Dreck zu ziehen? ...




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