:: Der Welt-Geldbetrug ::

· tar, den 28.06.08 in Amerika, Börse, Deutschland, Europa, Fernost, Geschichte, Krise, Liberalismus, Lügen, Medien, Nahost, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

- Listigerweise hat die US-Grossfinanz die faulen Dollars überwiegend ins Ausland gebracht. Mehr als Dreiviertel der gesamten Dollarbestände sind nicht mehr in den USA, sondern sind bei den Gläubigerstaaten der USA. Die USA haben sich nämlich in den vergangenen Jahren immer kräftiger gegenüber dem Ausland verschuldet. Das Ausland hat Güter geliefert (Sachwerte), dafür aber wertlose Dollars bekommen. Alle Zentralbanken sind voll mit faulen Dollars. Werden diese nun plötzlich entwertet, trifft der Schaden zu mehr als Dreiviertel die Zentralbanken, Banken, Staaten und Marktteilnehmer ausserhalb der USA. Dann rächt sich, dass die Europäischen Zentralbanken ihr Gold gegen faule Dollars abgegeben und dafür immer ausschliesslicher Fiat-Money als Basis (Währungsreserve) für die eigene Währung, zum Beispiel Yen oder Euro, eingesetzt haben. Bricht also die Leitwährung Dollar zusammen, werden zwangsläufig auch die Satellitenwährungen mit zusammenbrechen, deren einzige Basis ein Bestand an faulen Dollars ist. Mit anderen Worten: Die sich abzeichnende Währungsreform des Dollars zieht zwangsläufig eine Weltwährungsreform aller Währungen nach sich, für welche der faule Dollar jetzt noch Hauptwährungsreserve darstellt.

Dass aber jede pausenlose Vermehrung eines Privatgeldes - des Dollars - durch die der US-Grossfinanz gehörende Federal Reserve Bank zur Aufweichung der Dollar-Währung zu immer stärkerer Inflation und schliesslich zur Währungsreform führen muss, ist finanzwissenschaftliches Grundwissen und dürfte nicht einmal Greenspan und seinen Mittätern zweifelhaft sein.

Durch Währungsreform zur Weltwährung

Greenspan hat in einer Rede unvorsichtigerweise geäussert, dass "wohl bis 2007 eine grundsätzliche Dollar-Korrektur anstehe und dass man dann zweckmässigerweise den Dollar und den Euro zum `Euro-Dollar` einer neuen Welt-Währung vereinigen könnte". Das macht aus Sicht der US-Grossfinanz Sinn, denn längstens bis 2007 sind die Dollar-Missbräuche noch durchzuhalten, bis dahin dürfte längstens das Vertrauen der Welt in diese hemmungslos vermehrte, immer wertloser gewordene und nur noch künstlich aufrechterhaltene Privatwährung der US-Grossfinanz halten. Irgend etwas wird also in nächster Zeit mit dem Dollar geschehen. Würde dann der Dollar mit dem Euro zur Welteinheitswährung, würden damit für die US-Grossfinanz wichtige Ziele erreicht:

- Eine neue Währung bietet die Möglichkeit, die alten Währungsschulden abzuwerten und damit die Gläubiger, die noch alte Währung haben, entsprechend zu entreichern. Wenn eben ein neuer Euro-Dollar 20 alte Dollar oder 15 Euro wert ist, sind die alten Währungen entsprechend abgewertet, sind die Gläubiger in alter Währung entreichert, hat sich das Spiel für die privaten Geldausgeber gelohnt.

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Kommentare:

  • Sicher stehen wir vor einer Weltwährungsreform.
    Die Chance die alte Machtstruktur zu beseitigen sind verhindert worden indem die Seilschaften der Macht das Bankensystem mit Liquidität vollgepumpt haben. Einer Liquidität der keine Sachwerte gegenüberstehen. In der Konsequwnz heißt das Infaltion.

    Suchen wir nach den Gründen des Problems.
    Im normalen Zeiten steht die Realwirtschaft im Mittelpunkt der Arbeitsteiligen Wirtschaftsprozesse. Geld ist ein Mittel die erzeugten Güter und Dienstleistungen Marktgerecht zu verteilen. Man Arbeit im Prozeß erhält Geld und kauft etwas was ein anderer erarbeitet hat.

    in den letzten 30 Jahren ist aber die Geldwirtschaft in den Mittelpunkt gerückt(worden). Warum auch immer (machtpolitisch motiviert aus dem Dollarraum????)

    Die Geldwirtschaft wurde nun die bestimmende Größe. Die Realwirtschaft mit Ihren trägen Verhaltensstrukturen (Investitionen, Gütererstellung, Markpreisen, bedienung der Geldwirtschaft) konnte den Vorgaben der Geldwirtschaft und Politik nicht mehr folgen. Somit kommt es zu der Situation die wir jetzt haben.

    Der Regelkreis Geldwirtschaft Realwirtschaft ist uns um die Ohren geflogen. Das Modell ist expoldiert.

    Nun wie könnte es weiter gehen:

    -die Realwirtschaft muß wieder in den Mittelpunkt gestellt werden.(unsere Lebensquaität macht nicht das Geld aus sondern die Güter und Dienstleistungen
    Geld ist nur der "universelle Bezugsschein" um an diese Güter und Dienstleistungen zu kommen.

    -die Reale Entlohnung sollte in Zeiteinheit stattfinden. Die Einheit der neuen Währung könnte z.B. Arbeitsstunde sein. Diese währungseinheit wäre Weltweit einheitlich..

    Es gäbe dann Menschen die am Tag 1000 Arbeitsstunden verdienen (z.B. Herr Ackermann von der Deutschen Bank) und Menschen die 0,1 Arbeitsstunden am Tag verdienen (vielleicht ein Baumwollpflücker in Afrika).

    Die Preise würden weltweit auch in Arbeitsstunden definiert. Ich denke über eine Solche Weltwährung würde auch das Bewußtsein für Einkommen geschärft.

    Weiterhin wäre eine konsequente Umsetzung der Marktwirtschaft erstebenswert.
    Eine Preisbildung findet im Markt statt.

    Die Soziale komponente im ganzen System sollte so gestaltet sein, das niemand Verdursten, verhungern und erfrieren muß. das wäre die Grundversorgung die jeder erhält. Das mehr ist am Markt zu erwirtschaften und zwar nicht über andimistrierte Preise sondern über Angebot und Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen die natürlich Arbeit beinhalten.


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