:: Das Geldmonopol ::

· tar, den 13.04.07 in Geschichte, Liberalismus, Verschwörung, Wirtschaft, in Eigener Sache

Es gibt einen 'internen' und einen ’externen' Wirtschaftraum in welchem diese Papierschnipsel Verwendung finden. Im internen Raum werden sie als Tauschobjekt für immer weniger menschliche Leistung, dafür umso mehr für Spekulation eingesetzt. Im externen Raum hingegen ist es umgekehrt, dort wird der Dollar gegen Rohstoffe und Waren getauscht welche die Arbeitsleistung der ganzen Welt beinhalten. In anderen Worten, die Welt arbeitet für Papierschnipsel, welche sie hofft, gegen Rohstoffe tauschen zu können.

Der interne Dollarraum lebt dabei von der Leistung des externen Wirtschafts-raum. Die Heuschrecken die bei uns alles politisch zuerst privatisierte aufkaufen und dafür überdurchschnittlich viel bezahlen, tauschen mit Hilfe unserer Regierung diese grünen Papierschnipsel in unsere Währung, damit wir 'aufgekauft' werden können. Dafür dürfen wir unsere Leistungen dann im Rahmen der Globalisierung wieder gegen grüne Papierschnipsel zurück tauschen. 80% des Welthandels wird so abgewickelt und bei jedem Tausch verdienen sie zusätzlich am Wechselkurs.

Dies verstärkt zusätzlich den Druck auf die Handelsbilanz weil sie nur gegen den internen Dollar-Wirtschaftsraum verglichen wird. Das stört aber die Hochfinanz nicht. Der Dollar gerät dadurch nicht in Gefahr. Das System ist sehr robust und die Hochfinanz denkt nicht daran sich ihr Spielzeug von anderen wegnehmen oder kaputt machen zu lassen. Um das tatsächliche Dollar-Defizit zu erkennen, muss man die Weltbilanz betrachten.

Die Länder die bis 1971 mit Dollar überflutet wurden, erkannten damals die Abhängigkeit nicht, da für sie der Dollar gegen Gold gesichert galt. Doch seit 1971 ist es nur noch eine 'Schwarzer Peter Schieberei' in der jedermann den Dollar gegen Waren schiebt. Dies geschieht wie an allen Warenbörsen gegen 'forward contracts' und dort wird der Dollar immer schlechter gehandelt. Folglich steigen permanent die Preise.

Dem Volk wird der sinkende Wert des Dollars als stärke der eigenen Wirtschaft verkauft und die Firmen freuen sich wenn sie für viel Geld übernommen werden und Reibach machen. Diesen Wohlstandsabfluss muss unser Währungssystem wieder durch Neuverschuldung und erhöhte Steuern kompensieren, was zur stetigen Verarmung unseres Landes führt.

Solange die ganze Welt für ihre Leistungen laufend mehr Dollar erhalten und diese damit die Massen still halten können, i.a.W. solange die Vasallen Regierungen diesen Dollar in Lokale Währung tauschen, solange wird das Spiel weiter gehen. Der Kondratieff Cycle dauert 60-70 Jahre. Die Währungsreform war 1948… den Rest rechne sich jeder selbst aus.. Er greift dann, wenn der Schuldendienst die inflationierte Wertigkeit übersteigt und nicht mehr bedient werden kann.

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Kommentare:

  • Was ist M3?


  • M3 ist ein statistisches Konzept einer Geldmenge. Sie wird unterschiedlich definiert, beschreibt aber in der Regel neben dem wirklich umlaufenden Geld (was du in der Tasche hast), die Bankeinlagen und Bestände, die nur einen Anspruch auf wirkliches Geld darstellen.

    ...

    Für M3 definiert die US-Zentralbank:
    alle US-Dollar-Bar-Bestände in Banknoten und Münzen, plus die laufenden $-Girokontenbestände plus alle $-Einlagenzertifikate (z.B. $-Staatsanleihen) und alle $-Geldmarkt-Kontenbestände unter $100.000, plus alle größeren Guthaben über $100.000 (u.a. die Eurodollar-Reserven, größere übertragbare $-Wertpapierbestände, und die Dollar-Devisenbestände der meisten nichteuropäischen Länder.


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