Quelle: netzeitung.de
Eine utopistische Idee brachte der venezolanische Präsident Chavez auf das internationale Parkett. Er wolle das Öl seines Landes lieber im Tausch handeln, statt für US-amerikanische Dollars zu verkaufen.
Der venezolanische Präsident Hugo Chávez will mit dem Öl seines Landes den Einfluss der USA in Lateinamerika und der Karibik eindämmen. Die Nachbarstaaten Venezuelas könnten für Öllieferungen auch mit Waren oder Dienstleistung bezahlen, schlug Chavez am Freitag auf dem Gipfeltreffen der karibischen Erdölorganisation Petrocaribe vor. Kuba ist auf dieses Angebot schon eingegangen.
«Wir glauben an Solidarität, Kooperation und die gemeinsame Fähigkeit, unsere Länder zum Wohle unserer Völker zu entwickeln», sagte der amtierende kubanische Staatschef Raul Castro Chavez bei der Eröffnung der mit venezolanischer Unterstützung renovierten Raffinerie Camilo Cienfuegos. Diese aus Sowjetzeiten stammende Anlage stand mehr als ein Jahrzehnt still...








