.: Pharmaindustrie :.


:: Blick zurück: Horst Seehofer betreffend Positivliste ::

· tar, den 09.01.09 in Deutschland, Geschichte, Liberalismus, Pharmaindustrie, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Die Positivliste war zuletzt 2003 in Deutschland erfolgreich von der Pharmalobby verhindert worden.

Der damalige Gesundheitsminister und jetzige bayrische Ministerpräsident, sowie Vorsitzender der CSU Horst Seehofer äußert diesen Umstand ziemlich offen und reagiert zur politischen Ohnmacht bezüglich des industriellen Einflusses mit einem Schulterzucken. Welch eine Volksvertretung!

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:: Hightech-Impfung gegen Vogelgrippe ::

· tar, den 22.09.08 in Deutschland, Medizin, Pharmaindustrie, Politik, Probleme, Wissenschaft

Quelle: dradio.de

Zwar ist es in den vergangenen Jahren wieder stiller um die so genannte Vogelgrippe geworden, dennoch infizierten sich in diesem Sommer weltweit 385 Menschen mit dem gefährlichen Erreger - und die Hälfte überlebte die Krankheit nicht. Jetzt scheint aber ein vielseitiger Impfstoff in Reichweite. Der Wissenschaftsjournalist Martin Winkelheide berichtet darüber im Gespräch mit Monika Seynsche.

Monika Seynsche: Herr Winkelheide, einen Impfstoff gegen H5N1 gibt es doch schon längst. Warum hat man denn jetzt noch einmal einen neuen gefunden?

Martin Winkelheide: Ein Impfstoff ist tatsächlich schon zugelassen worden und es ist ein ganz klassischer Grippeimpfstoff, das heißt, er enthält Bruchstücke von den Viren. Das Problem ist aber, Grundlage war dabei ein Stamm aus dem Jahr 2004, also ein älterer Stamm. Da das Influenzavirus sehr wechselhaft ist und sich sehr leicht verändern kann, ist die Befürchtung, dass der Impfschutz nicht vor allen möglichen Vogelgrippeviren schützen könnte. Deswegen haben Forscher sich überlegt, wie kann man das denn eigentlich machen, dass man einen Impfstoff entwickelt, der einen möglichst breiten Schutz gewährleistet. Und man wollte auch einen Impfstoff entwickeln, der leicht herzustellen ist. Und deswegen haben die Forscher aus New York jetzt sich verlegt auf einen DNA-Impfstoff. Das heißt, geimpft wird mit Erbgut...

zum Thema:
- sueddeutsche.de: Gewagte Impfkampagne
- aerzteblatt.de: Ulla Schmidt besorgt über Impfmüdigkeit

Anmerkung:
Weniger als 200 Menschen sterben also jährlich - und was war das für ein Medientrubel. Ich bitte im Zuge dessen um Zwangsimpfung gegen Suizid (siehe Beitrag weiter unten).

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:: Politiker und Ärzte die größten Betrüger unserer Zeit? ::

· tar, den 10.07.08 in Amerika, Biologie, Deutschland, Europa, Geschichte, Krise, Liberalismus, Lügen, Medien, Medizin, Pharmaindustrie, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft, Wissenschaft

von Manni

Beide Gruppen sind in den Medien wirksam vertreten und haben ihre Ehre für Papierschnipsel verkauft. Die weitaus meisten der heutigen Politiker und Ärzte sind so die Handlanger der Elite geworden. Sie rauben uns unseren verdienten Wohlstand und unsere Gesundheit!!! Wer dies ändern möchte sollte sich für ein dezentrales Geldsytem einsetzen und seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen.

Hier mal ein Auszug von einem heilkundigen Arzt, der weiss wovon er spricht:

"Es gibt bestimmte Ereignisse, welche den Weltlauf verändern. Ein solches Datum ist der 23.3.1883. Mit diesem Datum wurde der Untergang der ärztlichen Kunst eingeläutet. An diesem Tag nämlich hat Robert Koch seinen berühmten Vortrag vor der Berliner Physiologischen Gesellschaft gehalten, auf der er den Tuberkulose-Erreger vorstellte. Mit diesem Vortrag festigte er die „Theorie der Infektionskrankheiten durch Keime“ von Luis Pasteur. Auch wenn Pasteur um diese Zeit selber schon Zweifel an seiner eigenen Keimtheorie hatte, konnte sich durch die Forschungsergebnisse Kochs die Auffassung der Krankheitsentstehung durch ein von außen angreifendes Bakterium durchsetzen. Die chemische Industrie erkannte nämlich sofort die phantastischen Möglichkeiten, die sich durch diese Auffassung der Krankheitsentstehung boten. Denn wenn ein von außen angreifender Keim die Ursache einer Krankheit war, dann mußte es logischerweise auch möglich sein, durch ein Medikament, welches gegen diesen Krankheitserreger wirksam ist, die Krankheit zu bekämpfen. Die Ära der Pharmaindustrie hatte begonnen.

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:: Arznei im Trinkwasser ::

· tar, den 03.07.08 in Biologie, Deutschland, Medizin, Pharmaindustrie, Probleme, Soziales, Wissenschaft

Quelle: n-tv.de

Das Trinkwasser in Deutschland gilt als besonders sauber - und doch finden sich Arzneimittelrückstände in dem kostbaren Lebensmittel. Zehn Wirkstoffe seien mehrfach nachgewiesen worden, darunter der Blutfettsenker Bezafibrat, das Antirheumatikum Diclofenac, Röntgenkontrastmittel oder das Antischmerzmittel Ibuprofen, sagt der renommierte Toxikologe Hermann Dieter vom Umweltbundesamt. Bei anderen gebe es einen oder einige wenige Befunde. Wie viele der 3000 zugelassenen Wirkstoffe im Trinkwasser vorkommen, könne nicht angegeben werden. "Das ist schwer abzuschätzen, wissenschaftliche Aussagen kann man dazu nicht machen." Verbesserte Analysemethoden würden künftig wohl Rückstände weiterer Arzneien zutage fördern.

"Die nachgewiesenen Mittel im Trinkwasser sind zwischen 100 und eine Million Mal niedriger als die verschriebene Tagesdosis", erklärt Dieter. Das bedeute aber nicht, dass sie unbedenklich seien: "Eine Quantifizierung des Risikos auf einer wissenschaftlich fundierten Grundlage ist noch nicht möglich. Ich sehe hier unbedingt mehr Forschungsbedarf." Vor allem die Wirkung, die sich ergeben könne, wenn Verbraucher viele Jahre lang mehrere Wirkstoffe gleichzeitig in geringen Konzentrationen über das Trinkwasser zu sich nähmen, sei noch unklar. Es gebe aber ernstzunehmende Hinweise aus der Tierwelt: Bei Fischen etwa, die an Kläranlagen-Ausgängen leben, wurden nach Östrogen-Aufnahme Geschlechts-Umwandlungen beobachtet...

Lösungsvorschläge:
- Sandfilter (Beispiel)
- Umkehrosmoseanlage (Beispiel)
- Wasserbeleber (Beispiel)

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:: Leere Mägen, volle Kassen ::

· tar, den 26.06.08 in Afrika, Amerika, Biologie, Börse, Deutschland, Europa, Fernost, Krise, Liberalismus, Pharmaindustrie, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft

Quelle: nrhz.de

Im Frühjahr brach eine Ernährungskrise aus. Die Preise für Grundnahrungsmittel stiegen exorbitant, in zahlreichen Ländern kam es zu Brotrevolten, auf Haiti stürzte darüber sogar die Regierung. Aus der Perspektive des zweitgrößten Agro-Riesen der Welt stellt sich die Lage freilich ein wenig anders dar. "Insgesamt profitierte das Pflanzenschutzgeschäft von den positiven Rahmenbedingungen auf den Weltagrarmärkten", vermeldete BAYER-Chef Werner Wenning auf der Jahreshauptversammlung des Konzerns am 25. April. Sorge um das tägliche Brot auf der einen Seite, profitable Rahmenbedingungen auf der anderen Seite - der Kapitalismus macht's möglich.

"Wir haben Hunger" und "Das Leben ist zu teuer, ihr bringt uns um" - unter diesen Rufen zogen Anfang April 1.500 Frauen aus den Armenquartieren Abidjans, der ehemaligen Hauptstadt der Elfenbeinküste, zur Residenz des Präsidenten Laurent Gbagbo. Zu ähnlichen Brotrevolten kam es in Ägypten, Burkina Faso, Bangladesh, Pakistan, Thailand, Honduras, Indonesien, Kamerun, Marokko, Mexiko und im Jemen. Auf Haiti stürzte darüber sogar der Premierminister Jacques-Édouard Alexis. "Wenn die Regierung die Lebenshaltungskosten nicht senken kann, muss sie eben gehen. Wenn die Polizei und die UN-Truppen auf uns schießen wollen, macht das auch nichts, denn wenn wir nicht von den Kugeln getötet werden, verhungern wir", mit diesen Worten brachte ein Demonstrant in Port-au-Prince den Mut der Verzweiflung zum Ausdruck, der ihn auf die Straße getrieben hatte...

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:: Jod in Lebensmitteln ::

· tar, den 03.06.08 in Biologie, Deutschland, Medizin, Pharmaindustrie, Probleme, Soziales, Wissenschaft

Quelle: balance-online.de

Wer sich als Verbraucher die Mühe macht und in den Supermärkten in den Regalen die Etiketten der fertig verpackten Lebensmittel liest, wird feststellen, dass, mit wenigen Ausnahmen, fast alle Produkte den Zusatz tragen: „mit jodhaltigem Speisesalz“, „enthält jodiertes Speisesalz“ o. ä.. Das betrifft Fertigprodukte und -gerichte in Dosen, Fertigsoßen und -suppen in Tüten und Kleinpackungen von weltbekannten Anbietern ebenso wie z. B. Gewürzmischungen.

Auch im Tiefkühlfach findet sich künstlich jodierte Kost. Schon der Fettdruck lässt darauf schließen, dass dem Lebensmittel vom Hersteller etwas Unnatürliches beigemischt wurde, dass außer dem Speisesalz noch jodiertes Salz zugefügt worden ist.

Aber eins liest man im Supermarkt nicht: Dass nämlich auch Milch, Butter, Käse, Joghurt, Sahne, Eier, ja sogar Fleisch und Wurst Jod enthalten können. Über das Tierfutter, das der Erzeuger jodiert, gelangt es ins Endprodukt. Es muss ja dort nicht ausgewiesen werden! ...

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:: Wie die Wissensgesellschaft betrogen wird ::

· tar, den 19.04.08 in Amerika, Biologie, Europa, Liberalismus, Medizin, Pharmaindustrie, Politik, Probleme, Soziales, Technik, Wirtschaft, Wissenschaft

Quelle: spiegel.de

Das Wissen der Welt wächst explosiv. Doch aus Profitgier und Angst wird der Zugang zu neuen Erkenntnissen immer stärker beschränkt. Physik-Nobelpreisträger Robert B. Laughlin warnt in einem Essay für SPIEGEL ONLINE vor einem neuen dunklen Zeitalter der Desinformation und Ignoranz.

Wir stehen am Beginn des Informationszeitalters, in dem der Zugang zu Wissen in vielerlei Hinsicht wichtiger ist als der Zugang zu materiellen Ressourcen. Tatsächlich wird aber in dieser sogenannten Wissensgesellschaft der Zugang zu Informationen versperrt, und frei erworbene Erkenntnisse werden aus wirtschaftlichen, politischen oder militärischen Gründen als illegal erklärt. Die zunehmenden Bemühungen von Staaten, Unternehmen und Individuen, Konkurrenten um jeden Preis davon abzuhalten, bestimmte Dinge in Erfahrung zu bringen, die sie selbst wissen, hat zu einer erstaunlichen Ausweitung des Schutzes geistigen Eigentums im Urheberrecht und zu einer beträchtlichen Ausweitung staatlicher Geheimhaltungsmöglichkeiten geführt.

Nach dem amerikanischen Digital Millenium Copyright Act von 1998 und der Urheberrechtsrichtlinie der Europäischen Union aus dem Jahr 2001 ist es zum Beispiel strafbar, gegen Datenpiraterie gerichtete Maßnahmen zu umgehen (also verschlüsselte Informationen unbefugt zu entschlüsseln) und Vorrichtungen zur Umgehung solcher Schutzmaßnahmen in den Handel zu bringen (also verschlüsselte Informationen anderen Menschen unbefugt zugänglich zu machen). Nach dem Bayh-Dole- und dem Stevenson-Wydler-Act von 1980 soll staatliche Forschungsförderung in den USA der Entstehung privaten geistigen Eigentums dienen...

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:: Gesundheitspolitik: Was derzeit wirklich passiert ::

· tar, den 13.04.08 in Beziehungen, Deutschland, Liberalismus, Medien, Medizin, Pharmaindustrie, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft, Wissenschaft

Quelle: nachdenkseiten.de

Ich bin 38 Jahre alt und Allgemeinarzt mit einer gut gehenden Hausarztpraxis in Neuötting, Oberbayern, geistig gesund und ein völlig normaler Bürger mit einer Lebensgefährtin und einem 15 Monate altem Sohn, bin seit 12 Jahren Gemeinderat und seit sechs Jahren Kreisrat der CSU, einer Partei, die sicherlich weit entfernt ist vom Ruf, linkspolitische und revolutionäre Gedanken zu pflegen. Es ist nicht meine Aufgabe, solche Texte zu schreiben und es gibt in Deutschland Tausende, die dies besser, packender und erheblich vollständiger schaffen und wenigstens einer von denen sollte das auch tun.

Ich bin von tiefstem Herzen Demokrat und, wie mir in den letzten Tagen bewusst geworden ist, ein hoffnungsloser Idealist. Ich habe nicht mehr gemacht, als mir selbst die Frage zu beantworten, warum wir niedergelassenen Ärzte, Hausärzte und Fachärzte aussterben sollen, obwohl sich an der Charakteristik unseres Berufes und der Faszination für die nachfolgende Generation nichts geändert hat; der Wunsch dazu kam mit Sicherheit nicht aus der Bevölkerung, nicht von unseren Patienten.

Dass wir zu teuer sind, kann man wirklich nicht behaupten und wertlos sind wir erst recht nicht, denn mit jedem Krankenhaustag, den wir durch unsere Arbeit vermeiden können, helfen wir den Krankenkassen sparen.

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:: Die Türen der Wahrnehmung: Warum Amerikaner beinahe alles glauben ::

· tar, den 02.03.08 in Amerika, Biologie, Börse, Geschichte, Liberalismus, Lügen, Medien, Medizin, Pharmaindustrie, Politik, Probleme, Soziales, Technik, Verschwörung, Wirtschaft, Wissenschaft

Quelle: miprox.de

Aldous Huxley's 1954 inspirierte Abhandlung beschrieb die lebhaften, bewußtseinserweiternden, viele Sinne umfassenden Einblicke in seine Meskalin-Abenteuer. Durch die Veränderung seiner Hirnchemie durch natürliche Drogen stieß Huxley auf eine reichhaltige und flüssige Welt von leuchtender, unbeschreiblicher Schönheit und Macht. Mit seinen neurosensorischen Eingängen derart erweckt konnte Huxley jenes Paralleluniversum betreten, welches von jedem Mystiker oder Weltraumkapitän der bekannten Geschichte beschrieben wird. Ob durch Halluzination oder durch göttliche Erscheinung versuchte Huxley, alle Kontrolle, alle Filterung, alle kulturelle Konditionierung seiner Wahrnehmungen zu beseitigen und damit die Natur, die Welt oder die Realität erster Hand zu konfrontieren - mit ihrer unpasteurisierten, unredigierten, unbearbeiteten, unendlichen Rohheit.

Diese Fesseln sind heute, ein halbes Jahrhundert später, viel schwerer abzustreifen. Wir sind die konditioniertesten, programmiertesten Wesen, die die Welt je gesehen hat. Nicht nur, daß unsere Gedanken und Einstellungen kontinuierlich geformt und gestaltet werden; Unser ganzes Bewußtsein scheint subtil und unerbittlich ausgelöscht zu werden. Die Türen unserer Wahrnehmung werden sorgfältig und präzise geordnet. Doch wen interessierts, stimmt's?

Es ist eine erschöpfende und endlose Aufgabe, den Leuten ständig zu erklären, wie die meisten Dinge ihrer Alltagsweisheit wissenschaftlich über Tausend Medienclips in das öffentliche Bewußtsein gepflanzt werden. Um Zeit zu sparen, möchte ich ein wenig Hintergrundwissen über die Informationshandhabung in diesem Land zur Verfügung stellen.

Sobald die Grundlagen, wie unser momentanes System der Medienkontrolle historisch errichtet wurde, verdeutlicht wurden, wird der Leser wohl eher in der Lage sein, jeden beliebigen Bericht in den heutigen Nachrichten in Frage zu stellen...

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:: Experten mit den falschen Freunden ::

· tar, den 31.01.08 in Deutschland, Liberalismus, Pharmaindustrie, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: sueddeutsche.de

Die Ständige Impfkommission überprüft den Nutzen von Impfungen - sie ist Feindbild aller Impf-Skeptiker. Tatsächlich riskiert sie ihre Glaubwürdigkeit durch allzu enge Industrie-Kontakte.

Der Ruf ist längst ruiniert. Vor Jahren schon ist die Ständige Impfkommission, kurz "Stiko", zum Feindbild all jener mutiert, die Impfungen skeptisch sehen.

Dabei ist die Aufgabe des vom Bundesgesundheitsministerium eingesetzten Gremiums überaus wichtig für die Gesundheit der Deutschen. Die Stiko soll den Nutzen von Impfungen prüfen. Im "Impfkalender" legt sie fest, wann sie welchen Piks gegen welche Krankheit für sinnvoll hält.

Doch viele Bürger mögen dem Rat der Stiko nicht folgen, auch wenn die meisten der empfohlenen Impfungen sinnvoll und wissenschaftlich unumstritten sind. Sie vermuten hinter der Kommission einen unheilvollen Sumpf aus korrupten Ärzten und gieriger Pharmaindustrie.

Irritierender Jobwechsel

Da wirkt es kaum förderlich, dass einige Mitglieder der Stiko allzu große Nähe zu Impfstoff-Herstellern suchen. Ende 2007 versetzte eine Personalie sogar Freunden des Gremiums einen Stich: Da wechselte der langjährige Chef der Stiko, Heinz-Josef Schmitt, zum Pharmariesen Novartis - einem Unternehmen also, dessen Produkte er zuvor kritisch bewertet haben will.

Nach Schmitts Weggang ist die 16-köpfige Kommission neu besetzt worden, aber der neue Vorsitzende, der Arbeitsmediziner Friedrich Hofmann aus Wuppertal, zeigt wenig Verständnis für Zweifel an der Unabhängigkeit seiner Kommission. Die Zusammenarbeit mit der Industrie sei nötig, sagt Hofmann, und wenn er Firmengelder für ehrliche Arbeit erhalte, beeinflusse das sein Urteil nicht...

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