.: Geologie :.
· tar, den 22.06.08 in Deutschland, Europa, Geologie, Lügen, Politik, Probleme, Soziales, Technik, Verschwörung, Wirtschaft, Wissenschaft
Quelle: rp-online.de
Führende Umweltpolitiker der SPD drängen nach dem angekündigten Glühbirnen-Verbot in der EU auf weitere Maßnahmen. "Wenn wir der Wirtschaftsraum mit der höchsten Energieeffizienz werden wollen, brauchen wir ein dynamisches System", sagte SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber unserer Redaktion. Er fordert, den so genannten "Top Runner"-Ansatz aus dem Koalitionsvertrag noch 2008 umzusetzen.
Dahinter verbirgt sich ein System laufender Standard-Verbesserungen für Haushaltsgeräte: Das in jeder Gruppe effizienteste Gerät setzt den Maßstab. Fünf Jahre später dürfen alle Geräte mit einer geringeren Effizienz nicht mehr verkauft werden. Diese Idee stammt aus Japan. Ginge es nach Kelber, könnten in der EU schon 2014 Verkaufsverbote für Energie verschwendende Geräte wie alte Drucker oder Kühlschränke greifen.
Noch einen Schritt weiter will Michael Müller (SPD), Staatssekretär im Bundesumweltministerium, gehen: "Ich fordere ein Effizienzgesetz", sagte er unserer Redaktion. Müller möchte die "Top Runner"-Lösung auf alle Umwandlungsprozesse ausweiten. Dazu zählt der Staatssekretär auch Heizungen und die gesamte deutsche Autoproduktion...
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· tar, den 22.06.08 in Europa, Geologie, Lügen, Politik, Probleme, Soziales, Technik, Wirtschaft
Quelle: rp-online.de
In Europa sind die Tage der Glühbirne gezählt: Brüssel verbannt sie aus den Haushalten. Die Kommission will stattdessen effizientere Energiesparlampen vorschreiben, um C02 zu sparen. Bereits 2009 soll die Regelung stehen. Das bestätigten Beamte der EU-Exekutive unserer Redaktion.
Die Europäische Kommission will noch 2008 neue Vorschriften für die Verwendung von Leuchtmitteln auf den Weg bringen. Sie sollen im Frühjahr 2009 unter Dach und Fach sein. Das Verbot von Glühlampen wird schrittweise in Kraft treten, sich an Wattzahlen sowie Energieeffizienzklassen orientieren.
"Klar ist: Mitte des kommenden Jahrzehnts wird die Glühlampe in Europa verschwunden sein", sagt Jürgen Waldorf, Experte des Zentralverbandes Elektroindustrie (ZVEI). Er warnt jedoch vor Engpässen, sollte Brüssel kürzere Übergangsfristen als 2015 durchsetzen: "Früher sind die nötigen Produktionskapazitäten für den EU-Bedarf von zwei Milliarden Glühlampen pro Jahr nicht zu schaffen."..
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· tar, den 03.06.08 in Börse, Geologie, Krise, Liberalismus, Medien, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: spiegel.de
Der Welt geht die Energie aus: Laut einer Studie ist die globale Förderung rückläufig, die Konzerne finden kaum noch verwertbare Ressourcen, und noch nie war Öl so teuer wie heute. Gleichzeitig wächst die Nachfrage rasant - Rohstoffhändler wetten auf eine regelrechte Preisexplosion.
Dramatischer könnte die Warnung nicht sein: "Die weltweite Ölförderung hat das Fördermaximum mit großer Wahrscheinlichkeit bereits überschritten." Aufgestellt hat diese Behauptung nicht irgendjemand, sondern hochkarätige Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, darunter auch Vertreter der Deutschen Bank und der deutschen Tankstellenbranche. Die Fachleute haben sich in der Energy Watch Group zusammengeschlossen, einer unabhängigen Organisation, die regelmäßig Forschungsarbeiten zum internationalen Ölmarkt erstellt.
Die aktuelle Studie der Gruppe hat es in sich: Sie besagt, dass die Verknappung beim Öl kein fernes Zukunftsszenario ist. Vielmehr ist die weltweite Ölförderung schon heute rückläufig - und es besteht keine Hoffnung, dass sie noch einmal steigt...
zum Thema:
- spiegel.de: Energieriese Total warnt vor Ende des Ölzeitalters
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· tar, den 23.05.08 in Biologie, Europa, Geologie, Lügen, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wissenschaft
Quelle: europarl.europa.eu
Das Europäische Parlament hat heute die Richtlinie "über den strafrechtlichen Schutz der Umwelt" verabschiedet. Erstmals werden die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, bestimmte vorsätzlich oder grob fahrlässig begangene Handlungen, die die Umwelt schädigen, als Straftaten zu betrachten und unter Strafe zu stellen. Die strafrechtlichen Sanktionen müssen wirksam, angemessen und abschreckend sein. Ziel der Richtlinie ist ein wirksamerer Schutz der Umwelt.
Der Berichterstatter des Europäischen Parlaments, Hartmut NASSAUER (CDU), sprach in der Debatte von einem "weit reichenden und bemerkenswerten Schritt", denn namens der Europäischen Union sollen künftig auch Strafen ausgesprochen werden, und zwar "zunächst" wegen Verstößen gegen das Umweltrecht. Eigentlich, so Nassauer, sei das Strafrecht der Europäischen Union entzogen.
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Als Straftaten zu werten sind auch die erhebliche Schädigung eines Lebensraums innerhalb eines geschützten Gebiets sowie Produktion, Ein- und Ausfuhr, Inverkehrbringen oder Verwendung von Stoffen, die zum Abbau der Ozonschicht beitragen...
zum Thema:
- orf.at: Pflanzen sind globale Methan-Produzenten
- wahrheitssuche.org: Die Ozonlüge
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· tar, den 02.05.08 in Deutschland, Geologie, Lösungen, Politik, Probleme, Technik, Wissenschaft
Quelle: plichta.de
In den letzten Jahrzehnten hat weitgehend unbemerkt von Politik und Industrie eine Revolution auf dem Gebiet der synthetischen Siliziumbenzine stattgefunden. Dr. Peter Plichta möchte nach Abschluß seiner Grundlagenforschung nunmehr mehrere Projekte realisieren, dabei geht es im wesentlichen um:
- Produktion von kristallinem Silizium aus Sand ohne Einsatz von Kohle und elektrischem Strom.
- Produktion von gasförmigen und flüssigen Silizium-Wasserstoffen (sog. Silane) als synthetische Treibstoffe.
- Einsatz dieser neuartigen Treibstoffe, die auch den Luft-Stickstoff mit verbrennen, in Motoren für die einstufige Luft- und Raumfahrt und in der Automobilindustrie.
Revolution der Vernunft
Die oben genannte chemische Revolution basiert letztlich auf der Erkenntnis, dass die noch vorhandenen Vorräte an Rohöl, Kohle, Braunkohle und Erdgas zu kostbar sind, um damit Automotoren oder Stromfabriken zu betreiben. Das Rohöl zum Beispiel sollte in Zukunft ausschließlich für die chemische Industrie zur Verfügung stehen, wobei die Erdöl exportierenden Länder den Preis für dieses schwarze Gold endlich so anheben sollen, wie es die Vernunft fordert, und die Politik es aber nicht realisiert...
Anmerkung:
- wikipedia.org: Silane
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· tar, den 14.04.08 in Geologie, Geschichte, Wissenschaft
Quelle: dradio.de
Während der Blütezeit der Saurier herrschten auf der Erde besonders hohe Temperaturen: Am Äquator rund 37 Grad Celsius, an den Polen immer noch 10 Grad Celsius im Mittel. Wissenschaftler rätseln, warum die Erde sich so erwärmte. Bis jetzt haben sie keinen Hinweis auf mehr Kohlendioxid oder Methan in der Lufthülle gefunden. Wissenschaftler der Penn State University in den USA schlagen jetzt eine andere Erklärung vor: Sie vermuten, dass es weniger Wolken am Himmel gab...
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· tar, den 13.04.08 in Deutschland, Geologie, Lügen, Medien, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wissenschaft
Quelle: spiegel.de
Europa erwärmt sich viel schneller als erwartet. Klimaforscher glauben nun den Grund dafür zu kennen: Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft. Weil immer weniger Schmutz die Luft eintrübt, dringt auch mehr Sonnenlicht durch. Die Folge: Der Kontinent heizt sich auf.
Waren das noch trübe Zeiten! Autos verfeuerten schwefelhaltiges Benzin, Kraftwerke und Industrieöfen schwefelreiche Kohle. Europa lag unter einer Dunstglocke aus Sulfat-Schwebteilchen - Aerosolen. Als saurer Regen rieselten die Staubpartikel zur Erde zurück und setzten dem Wald zu. Das war in den siebziger Jahren. Heute ist einiges anders: Die Autokraftstoffe sind schwefelarm, Kraftwerke gibt es nur noch mit Rauchwäscher und auch der saure Regen ist kein Thema mehr. Doch die erfolgreichen Luftreinhaltemaßnahmen haben eine unbeabsichtigte Nebenwirkung, die erst jetzt deutlich hervortritt. Weil die Atmosphäre über Europa immer sauberer wird, schlägt die Klimaerwärmung auf dem Kontinent umso stärker durch...
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· tar, den 24.03.08 in Deutschland, Geologie, Liberalismus, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft, Wissenschaft
Quelle: faz.net
Hinter jeder Propaganda wartet ein Versprechen. Zum Beispiel dieses: Biomasse, das ist der Stoff für den Sprit von morgen. Eine moderne Energiequelle, sauber und lohnend. So sieht es das Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin, und so hat man das entsprechende Projekt betitelt: „Roadmap Biokraftstoffe“ heißt die „gemeinsame Strategie“ mit Auto- und Erdölindustrie, mittelständischen Mineralölfirmen und den Landwirten. Ziel sind grünere Fahrzeuge, denen sukzessive mehr Biosprit beigemischt werden soll. Seit einigen Tagen hat man mit der Ausschreibung zum „Bundeswettbewerb Bioenergie-Regionen“ einen weiteren Köder im ländlichen Raum ausgelegt. 400.000 Euro sollen Projekte erhalten, die „mit Hilfe von Netzwerken neue Ideen zur Erzeugung und Nutzung von Bioenergie entwickeln und umsetzen wollen“.
All das geschieht mit dem Segen der Regierungsspitze, aber gegen die ausdrücklichen Empfehlungen der eigenen Ratgeber. Der Wissenschaftliche Beirat Agrarpolitik, ein von Minister Seehofer eigens installierter Beraterstab aus einem guten Dutzend Landwirtschaftsexperten, hatte am 24. Januar ein ausgesprochen kritisches Gutachten zur „Nutzung von Biomasse zur Energiegewinnung“ übergeben. Das Ministerium stellte das fast zweihundert Seiten starke Dokument pflichtgemäß ins Internet. Aber es blieb, was es dem Minister von der ersten Stunde an war: ein unangenehmer, hässlicher Klotz am Bein, den - wenn man ihn schon nicht loswird - zu verstecken zur ersten Ministeriumspflicht geworden ist. Kein Wort in der hauseigenen Bioenergiereklame und keine wie auch immer geartete Billigung in den Stellungnahmen des Ministeriums zur Bioenergie. Stattdessen: unbefleckte Parolen mit so poetischen Titeln wie „Fuelling the Future“ - die Zukunft betanken...
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· tar, den 31.01.08 in Deutschland, Geologie, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Technik, Wirtschaft, Wissenschaft
Quelle: frontal21.zdf.de
Der Zwang zu Super Plus
Nutzlose Biokraftstoffe werden 2009 zu Benzinpreiserhöhungen führen - laut Mineralölindustrie um mindestens sechs Cent pro Liter. Außerdem müssen laut ADAC die Halter von rund zehn Millionen alten Fahrzeugen auf das teurere Super Plus ausweichen.
Bio-Kraftstoffe verteuern ab dem nächsten Jahr die Benzinpreise an deutschen Tankstellen erheblich. Mit einer Preiserhöhung von mindestens sechs Cent pro Liter rechnet die Mineralölwirtschaft. Grund ist der Plan der Bundesregierung, die Pflichtbeimischung von Bioethanol vom 1. Januar 2009 an von fünf auf zehn Prozent zu erhöhen. Gleichzeitig bezweifeln Wissenschaftler den ökologischen Nutzen von Biosprit.
Je mehr Biokraftstoffe beigemischt werden, desto teurer werde das Benzin, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes, Klaus Picard, gegenüber dem ZDF-Magazin Frontal21. Hinzu komme ein deutlich höherer Spritverbrauch. "Wenn ich beides zusammenzähle und den Mehrverbrauch auf den Liter umrechne, ergeben sich Mehrkosten in Höhe von sechs Cent", so Picard.
Super Plus-Benzin für alte Autos
Zudem dürfen ältere Autos den Sprit mit der höheren Ethanolbeimischung nicht tanken, weil nach Angaben von Automobilindustrie und ADAC Schäden am Motor auftreten können. Die Fahrer solcher Autos sind deshalb vom nächsten Jahr an auf das teurere Super Plus-Benzin angewiesen. Bei dieser so genannten Schutzmarke bleibt der Ethanolanteil unverändert bei fünf Prozent. Der Super Plus-Kraftstoff ist derzeit zwischen sechs und 15 Cent teurer als Super- oder Normalbenzin...
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· tar, den 10.01.08 in Europa, Geologie, Liberalismus, Lügen, Politik, Probleme, Wirtschaft, Wissenschaft
Quelle: de.reuters.com
Die EU-Kommission erwägt einen Klimazoll für Importe aus Ländern, in denen die Industrie nicht mit einem Emissionshandel belastet wird.
Wegen des Widerstands unter anderem von Handelskommissar Peter Mandelson sei aber noch offen, ob der Vorschlag sich in der Kommission in knapp drei Wochen durchsetzt, hieß es am Freitag aus Brüsseler Kommissionskreisen. Der Zoll könnte einen Ausgleich dafür schaffen, dass europäische Unternehmen durch die immer strengeren Auflagen für den Klimaschutz Lasten schultern müssen, unter denen Konkurrenten aus anderen Länder nicht leiden.
Die Idee ist in einem Reuters vorliegenden Entwurf von EU-Umweltkommissar Stavros Dimas für die nächste Handelsperiode mit Emissionsrechten von 2013 an enthalten. Die Kommission will darüber am 23. Januar beschließen. Bis dahin werden noch kontroverse Diskussionen zwischen den Kommissaren erwartet. Normalerweise werden sensible Pläne erst wenige Tage vor ihrer Verabschiedung in der Kommission festgezurrt...
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