.: Wirtschaft :.


:: Zehn Ratschläge für die Stunde null ::

· tar, den 25.09.08 in Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: wiwo.de

Und wenn sie aber nun doch kommt, die Mega-Krise? Zehn Ratschläge für Ihre ganz private Stunde null.

Wie bringe ich mich, meine Familie und mein Hab und Gut in eine Sicherheit, die möglichst fern ist von Geldhäusern, Banken, Sparkassen - und besonders: Landesbanken? Wie wappne ich mich vor einer Finanz- und Wirtschaftskrise. Wie, bitte, mehre ich mein Cash auch im Crash?

1. Gold

1910 konnte man für eine Unze Gold einen guten Anzug kaufen, heute kann man das noch immer, die Feinunze kostet aktuell rund 546 Euro. Zum Anlegen eignen sich gängige Münzen wie der Krügerrand, der fast keine Präge-Aufschläge auf sein Gewicht kostet, und Barren ab 250 Gramm. Nach einem rapiden Wertverlust im Sommer legte der Goldpreis wieder um 25 Dollar zu, als sich die Insolvenz von Lehman Brothers abzeichnete. Gold gilt als, wenn auch zinsfreier, sicherer Hafen. Zumal in Krisenzeiten...

· Ein Kommentar

:: EZB und Fed pumpen Geld ::

· tar, den 25.09.08 in Amerika, Deutschland, Europa, Liberalismus, Lügen, Medien, Probleme, Wirtschaft

Quelle: n-tv.de

Die Finanzkrise zwingt Notenbanken weltweit zu immer größeren Geldspritzen. Allein die Europäische Zentralbank (EZB) pumpte am Dienstag 70 Mrd. Euro in den Markt - mehr als doppelt so viel wie am Montag, als der Zusammenbruch von Lehman Brothers die Finanzwelt erschütterte. Die Fed stellte 50 Mrd. Dollar zusätzlich zur Verfügung. Auch in anderen europäischen Ländern und in Asien griffen Notenbanken ein. Der Dollar-Geldmarkt ist inzwischen so gut wie ausgetrocknet. Währungshüter, Spitzenpolitiker und Experten befürchten nun, dass die Finanzkrise das Wachstum weltweit belastet.

Die Nachfrage nach dem EZB-Geld war hoch, insgesamt mehr als 100 Mrd. Euro fragten die Banken bei den Frankfurter Währungshütern nach. Das ist ein Zeichen dafür, dass anderswo kaum noch frisches Geld zu bekommen ist. Kreisen zufolge leihen sich Banken untereinander Dollar nur noch für einen zweistelligen Zinssatz - das ist mehr als fünfmal dessen, was die US-Notenbank Fed berechnet. "Es ist viel schlimmer als im August vergangenes Jahr", hieß es aus Marktkreisen. Damals schwappte die Finanzkrise erstmals aus den USA nach Europa über und zwang die Zentralbanken zum Einschreiten...

Anmerkung:
Es wird überhaupt nichts gepumpt oder gespritzt, sondern lediglich auf Anfrage geliehen - also werden diese Summen später zurückbezahlt. Teilweise schon 24 Stunden später. Sowas nennt man 'Desinformierung'.

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:: Was die Finanzkrise der Weltwirtschaft antut ::

· tar, den 25.09.08 in Börse, Deutschland, Krise, Liberalismus, Lügen, Probleme, Wirtschaft

Quelle: duckhome.de

Wie schon so häufig, beginnen wir derartige Exkursionen mit dem dümmsten Wissenschaftler des Tages, der den absoluten Boden des Schwachsinns bildet. Der absolute Vollpfosten des Tages und wohl auch für längere Zeit ist Prof. Dr. Dirk Schiereck.

Zum Glück wirkt er als Stiftungsprofessor für Bank- und Finanzmanagement an der European Business School (EBS), International University Schloss Reichartshausen, wo er den Professor im wesentlichen nicht als Angestellter des Steuerzahler gibt, sondern von den typischen Neoliberalen Dummköpfen bezahlt wird, die Wissen nicht von dummem Gerede trennen können. Dadurch wird er auch wenig Zeit haben an der TU Darmstadt zu arbeiten, was ein Glück für Darmstadt ist. Mehr als eine Mail-Adresse scheint er dort nicht mehr zu haben...

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:: Sparer profitieren von steigenden Zinsen ::

· tar, den 25.09.08 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: focus.de

Wer auf Tagesgeld- und Festgeldanlagen setzt, kann sich über bessere Konditionen freuen. Einige Banken haben die Zinssätze kräftig angehoben – eine besonders.

Sparer profitieren zurzeit von steigenden Zinsen. Viele Banken haben ihre Konditionen für Tages- und Festgeldkonten entweder schon erhöht oder werden dies in Kürze tun, sagt Sigrid Herbst von der FMH-Finanzberatung. Ein Zinssatz von fünf Prozent und mehr sei mittlerweile Standard. Mit einem geringeren Zins sollten sich Anleger auf keinen Fall abspeisen lassen, empfiehlt die Finanzexpertin.

5,75 Prozent fürs Tagesgeld

Einen großen Sprung hat die Credit Europe Bank gemacht. Die niederländische Bank bietet mit 5,75 Prozent den höchsten Zinssatz für Tagesgeld. Einlagen bis 20.000 Euro sind komplett gesichert, von 20 000 bis 40 000 Euro sind 90 Prozent geschützt. Das zweitbeste Tagesgeld-Angebot kommt von der isländischen Kaupthing-Edge. Wie bisher bietet sie 5,65 Prozent. Gestrichen hat sie die zeitliche Begrenzung. Bei Kaupthing-Edge sind Einlagen bis 20 887 Euro gesichert...

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:: Lafontaine fordert Enteignung von Schaeffler ::

· tar, den 25.09.08 in Deutschland, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: spiegel.de

"Neue Provokation von Oskar Lafontaine: Der Chef der Linkspartei fordert eine radikale Änderung der Eigentumsverhältnisse in Deutschland. Große Vermögen vieler Familienunternehmen seien "grundgesetzwidrig", der fränkische Automobilzulieferer Schaeffler müsse enteignet werden.

Oskar Lafontaine sagt den reichen Familienbetrieben den Kampf an. In einem Gespräch mit dem Magazin "Capital" stellt er die Eigentumsverhältnisse in Deutschland infrage. Die großen Vermögen vieler Familienunternehmen seien "grundgesetzwidrig", kritisiert der Chef der Linkspartei.

Als Beispiel führt Lafontaine den fränkische Automobilzulieferer Schaeffler an, der Ende August nach monatelangen Verhandlungen den Dax-Konzern Continental übernahm. "Kein Mensch" könne "in seinem Leben zehn Milliarden Euro auf verfassungsgemäße Weise anhäufen", sagt Lafontaine in dem Interview. Auf diesen Betrag bezifferte der Chef der Linkspartei das Vermögen der Schaeffler-Eigentümer...

zum Thema:
- finanzcrash.com: Erbschaftssteuer – der Griff in die verkommene, sozialistische Mottenkiste

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:: Kommunale Selbstverwaltung und Regionalgeld ::

· tar, den 25.09.08 in Deutschland, Freiwirtschaft, Krise, Lösungen, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: sozialkreativitaet.de

"Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch" (Hölderlin)

Die Lage

Ihre Bürgerinnen und Bürger ungefragt mit an die Hand nehmend, sind die Städte, Kommunen und Gemeinden in die "Schuldenfalle" hineingestiefelt - egal, ob sehenden oder getrübten Auges: Viele stecken bis zum Hals in der von den herrschenden Geldgesetzen mit ihrem verfassungswidrigen Zinses-Zins-System und von der WTO mit ihren Finanzmärkten aufgestellten Falle.

Seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nahmen viele Kommunen die ausgelegten Verschuldungsköder an und legten wohlgemeinte Investitionsprogramme auf. Solche Programme verlangten den Kommunen die Aufnahme hoher Kreditsummen ab, deren Tilgungen dann wiederum nur zu weiteren Kreditaufnahmen zwangen, so dass sich die Kommunen immer mehr und mehr verschulden mussten. Eine sog, "Teufelsspirale" von kommunalen Verschuldungen war geboren. Daneben führten dann auch drastische Rückgänge bei den kommunalen Finanzzuweisungen und den Gewerbesteuereinnahmen sowie ebenso drastische Anhebungen bei den Energiepreisen und der Kreis- und Schulumlage (2007) zu einer weiteren Erhöhung der kommunalen Haushaltsschulden...

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:: War die DDR pleite? ::

· tar, den 25.09.08 in Deutschland, Geschichte, Lügen, Politik, Soziales, Wirtschaft

Quelle: jungewelt.de

Zur Widerlegung einer immer wieder gebrauchten Lüge

Wenn in der Diskussion über die DDR die Argumente ausgehen, werden nicht nur Diktatur, Mauer und »Stasi-Staat« aus der Retorte gelassen, auch die Behauptung »Die DDR war absolut pleite« ist eine vorherrschende Aussage. Ob NATO-General, Theologe, Pfarrer, Mediziner, Naturwissenschaftler, Rechtsanwalt, Philosoph oder Journalist – Menschen, die nie den geringsten Einblick in die Wirtschaft der DDR hatten, wissen es ganz genau und beziehen sich auf ein authentisches Material: Die »Analyse der ökonomischen Lage der DDR mit Schlußfolgerungen«, von den leitenden DDR-Wirtschaftsfunktionären Gerhard Schürer, damals Chef der Plankommission, Gerhard Beil, Alexander Schalck, Ernst Höfner und Arno Donda am 27. Oktober 1989 vorgelegt.

Zur Verschuldung im nichtsozialistischen Wirtschaftsgebiet (NSW) hieß es dort: »Die Verschuldung im nichtsozialistischen Wirtschaftsgebiet ist seit dem VIII. Parteitag (der SED 1971, dem ersten nach dem Machtantritt Erich Honeckers – d. Red.) gegenwärtig auf eine Höhe gestiegen, die die Zahlungsfähigkeit der DDR in Frage stellt. ... Die Konsequenzen der unmittelbar bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit wäre ein Moratorium (Umschuldung), bei der der Internationale Währungsfonds bestimmen würde, was in der DDR zu geschehen hat. Solche Auflagen setzen Untersuchungen des IWF in den betreffenden Ländern zu Fragen der Kostenentwicklung, der Geldstabilität u. ä. voraus. Sie sind mit der Forderung auf den Verzicht des Staates, in die Wirtschaft einzugreifen, der Reprivatisierung von Unternehmen, der Einschränkung der Subventionen mit dem Ziel, sie gänzlich abzuschaffen, den Verzicht des Staates, die Importpolitik zu bestimmen, verbunden. Es ist notwendig, alles zu tun, damit dieser Weg vermieden wird.« ...

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:: Lehman Brothers insolvent ::

· tar, den 25.09.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: dernewsticker.de

Die amerikanische Finanzbranche hat sich auf einen Schlag dramatisch verändert. Die schwer angeschlagene Investmentbank Lehman Brothers steht vor dem Aus und beantragte am Morgen Gläubigerschutz. Die Bank of America übernimmt die ebenfalls angeschlagene drittgrößte US-Investmentbank Merrill Lynch...

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:: Bargeldloses Zahlungssystem für Ruanda ::

· tar, den 25.09.08 in Afrika, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: heise.de

Es ist eines der ärmsten Länder der Welt: das ostafrikanische Ruanda. Ein IT-Unternehmen aus Willich am Niederrhein plant im Auftrag der ruandischen Regierung den Aufbau eines bargeldlosen Zahlungssystems. Zwar liege der durchschnittliche Jahresverdienst der Menschen dort umgerechnet nur zwischen 140 und knapp über 200 Euro. Doch der bargeldlose Zahlungsverkehr habe für Ruanda einen weitaus größeren Nutzen als auf den ersten Blick erkennbar.

Die neuen Technologien sollen dabei helfen, das Land sicherer zu machen, sagte Matthias Albrecht, Vorstandssprecher der XCOM AG. "Etwa 30 Prozent der Geldscheine dort sind Blüten", sagte Albrecht. Weitere Probleme seien Geldwäsche und der Verschleiß der Banknoten, der das Land Jahr für Jahr eine nicht näher bezifferte Menge Geld koste...

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:: Lehman Montag Exitus? ::

· tar, den 25.09.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: mmnews.de

Krisensitzung: FED, Finanzminister, mögliche Käufer beraten in New York. Käufer derzeit nicht in Sicht.

Die Federal Reserve Bank of New York hat am Freitagabend eine Krisensitzung abgehalten. «Hochrangige Vertreter der Finanzmärkte trafen sich bei der Federal Reserve of New York am Freitag, um über die jüngsten Marktentwicklungen zu diskutieren», sagte ein Fed-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters.

Zur gleichen Zeit kamen leitende Angestellte von Lehman, mögliche Käufer sowie Regierungsvertreter zusammen, um ein Rettungspaket für das um sein Überleben kämpfende Kredithaus zu schnüren.

Zum Treffen im Büro des Chefs der New Yorker Fed, Timothy Geithner, kamen Finanzminister Henry Paulson, ranghohe Vertreter grosser Finanzinstitutionen sowie der Vorsitzende der US- Börsenaufsicht SEC, Christopher Cox. Weitere Einzelheiten nannte die Fed zunächst nicht.

Finanzminister Paulson sage jedoch, dass die Regierung sich nicht an einem Kauf von Lehman beteiligen würde...

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