.: Wirtschaft :.
· tar, den 25.09.08 in Amerika, Börse, Krise, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: mmnews.de
USA starten größte Rettungsaktion seit den 1930er Jahren. Wall Street soll von Schuldenlast befreit werden.
Angesichts des Desasters bei diversen US-Investmentbanken, das die gesamte Finanz- und Börsenwelt innerhalb einer Woche in ihren Grundfesten erschütterte, gibt der IWF eine überraschend optimistische Prognose ab.
"Das wahrscheinlichste Ergebnis ist, dass die gegenwärtigen Finanzturbulenzen in vielen Industriestaaten allein eine schrittweise Erholung der Wirtschaftsaktivität 2009 nicht verhindern werden", so John Lipsky, Vizedirektor des Internationalen Währungsfonds (IWF).
Dabei hatte Lipsky nach dem Kollaps des US-Investmenthauses Lehman Brothers zu Beginn der Woche noch eine Neuordnung des Weltfinanzsystems vorhergesehen: "Die Finanzmärkte werden am Ende sowohl mit Blick auf die Strukturen der Märkte als auch auf die Institutionen selbst nicht mehr so sein, wie sie einmal waren", so Lipsky...
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· tar, den 25.09.08 in Amerika, Börse, Deutschland, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: goldseiten.de
Aus einem Bericht auf FAZ.NET geht hervor, daß massive Umbrüche im Weltfinanzsystem geplant sind. Bitte nehmen Sie diese Meldung ernst, machen sich auf Turbulenzen gefaßt und treffen Sie Vorsorge zu Ihrer unmittelbaren Absicherung!
Wenn Ex-Finanzminister Robert Rubin von der "schlimmsten Finanzkrise seit den dreißiger Jahren" spricht, dann muß auch mit entsprechenden Maßnahmen wie nach den 30er Jahren gerechnet werden. Diese könnten bis hin zu einer kompletten Währungsreform reichen. Nachdem Rubin, in seiner Amtszeit für die Krisen in Mexiko 1995, Rußland, Asien und Lateinamerika 1997 und 1998 verantwortlich war, sagt er jetzt, daß es den Finanzbereich noch einmal durchschütteln wird.
Finanzminister Henry Paulson teilt mit, daß über einen "Gesamtplan" beraten wird. Dazu sind Vertreter des Finanzministeriums, der Fed und des Kongresses zusammengekommen. Die Gespräche werden "über das Wochenende" fortgesetzt. Gesetze und Regierungsanordnungen werden vorbereitet. "Man arbeite an der womöglich größten Intervention auf den Finanzmärkten seit den 30er Jahren"...
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· tar, den 25.09.08 in Amerika, Krise, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: faz.net
Das US-Finanzministerium hat ein temporäres Finanzierungsprogramm für die Federal Reserve angekündigt. Durch die Ausgabe zusätzlicher Staatsanleihen sollen der Fed Mittel zufließen, die die Notenbank nutzen kann, um den Liquiditätsdruck auf dem Finanzmarkt zu lindern, wie aus einer Mitteilung des Finanzministeriums vom Mittwoch hervorgeht. Das Progamm bestehe aus einer Reihe von Treasury-Bills, die über das derzeitige Emissionsprogramm des Finanzministeriums hinausgingen.
Die Fed hatte im Zuge der Kredit- und Finanzkrise mehrere neue Liquiditätsfazilitäten geschaffen und zuletzt dem angeschlagenen Versicherungsriesen American International Group (AIG) einen Notkredit von 85 Mrd USD gewährt...
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· tar, den 25.09.08 in Amerika, Deutschland, Krise, Liberalismus, Lügen, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: mehrdemokratie.wordpress.com
Wir veröffentlichen hier einen Leserbrief von einem Menschen der in verantwortungsvoller Position bei der IKB Bank arbeitet und der an meinen Geistigen Vater und Mentor Peter Christian Nowak gerichtet war. Es bestätigt eigentlich und sowieso nur das, was Peter schon unzählige Male und bereits Jahre bevor die Zustände auf dem Finanzsektor so klar und deutlich zu erkennen waren. Der Inhalt dieses Schreibens erklärt nochmals die Strukturen von Lone Star Funds, ein Private Equity-Unternehmen mit Sitz in Dallas und die Verbindungen und vorallem die Auswirkungen zur angeschlagenen Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB. Und nun zum Leserbrief - über diese Heuschrecken Plage und wie Heuschrecken in Deutschland Hausbesitzer abzocken “dürfen” .
Sehr geehrter Herr Nowak,
ich bitte um Entschuldigung wenn ich Sie anonym anschreibe. Aber Sie werden es sicherlich gleich verstehen, wenn Sie wissen um was es sich handelt und was der Grund meines Anschreibens an Sie ist. Ich bin mir sicher, Sie werden es mir nachsehen...
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· tar, den 25.09.08 in Europa, Fernost, Liberalismus, Wirtschaft
Quelle: ft.com
Bank of China, the world’s fifth largest bank, is to take a 20 per cent stake in La Compagnie Financière Edmond de Rothschild, the family-held asset management and private banking business.
The move signals that, in spite of the financial crisis, Chinese institutions are willing to invest in western banks.
The Shanghai and Hong Kong-listed commercial bank will pay €236.3m ($341m) for the stake in the French arm of the La Compagnie Financière, which was created in 1953 by Edmond de Rothschild and has been chaired by his son Benjamin de Rothschild since 1997...
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· tar, den 25.09.08 in Amerika, Krise, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: n-tv.de
Im Kampf gegen die ausufernde Finanzkrise hat die US-Regierung ein Rettungspaket in nie dagewesenem Ausmaß für die notleidende Finanzbranche angekündigt. Präsident George W. Bush nannte das Programm "unerlässlich". Finanzminister Henry Paulson erklärte, es werde hunderte Milliarden Dollar umfassen. Die US-Finanzinstitute sollen unter massiven Einsatz von Steuergeldern von der Last fauler Kredite befreit werden.
Die schwer gebeutelten Börsen feierten die Auffanglösung am Freitag weltweit mit einem Kursfeuerwerk, Anleger reagierten erleichtert. Experten warnten vor den hohen Risiken für den US-Haushalt. Die Steuerzahler könnte diese Lösung teuer zu stehen kommen...
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· tar, den 25.09.08 in Europa, Krise, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: rian.ru
Die Popularität des politischen Systems Russlands beruht auf dem hohen Tempo der Wirtschaftsentwicklung und auf der Vergrößerung der Realeinkommen der Bürger, schreibt die Tageszeitung „Wedomosti“ vom Donnerstag in einem Kommentar.
Die aktuelle Finanzkrise sei die erste, doch vielleicht nicht die letzte Prüfung für den Kreml, um seine Fähigkeit als Krisenmanager unter Beweis zu stellen, so die Zeitung. Die Regierung und die Bürger haben schnell gelernt, sich zu amüsieren und im großen Stil Geld auszugeben, doch nun sei die Zeit gekommen, die Ärmel wieder hoch zu krempeln. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Bürger könnten sich aber sehr schnell negativ auf die Standfestigkeit des politischen Gesamtsystems auswirken, urteilt die Zeitung.
Der russische Fondsmarkt sei bei weitem nicht so gut entwickelt, wie der in den USA, deswegen tangiere die Entwertung des Marktes die Interessen der „einfachen Bürger“ nicht direkt. Die meisten Bürger würden sich nicht ärmer fühlen und ihr Konsumverhalten würde sich höchstwahrscheinlich nicht ändern...
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· tar, den 25.09.08 in Amerika, Deutschland, Krise, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: german-foreign-policy.com
Der Zusammenberuch der US-Finanzmärkte verschärft die Widersprüche zwischen west- und ostorientierten Teilen der deutschen Wirtschaft. Während Segmente mit transatlantischen Verbindlichkeiten in den Strudel des New Yorker Börsenchaos gerissen werden, gewinnen Anlagenbereiche kontinentaler Prägung an Einfluss. Die Spreizung ist nicht nur branchenspezifisch, sondern durchspannt verschiedene Abteilungen ein und desselben Unternehmens. Insbesondere deutsche Banken, die sowohl im Westen wie im Osten hohe Gewinnerwartungen pflegen, sowie staatliche Eigentümer geraten in Orientierungsschwierigkeiten. Einen Ausweg weisen politische Spekulanten, die auf Krisengewinn und eine militärische Bewältigung der weltweiten Erschütterungen setzen. Die Zeit der mächtigen US-Investmentbanken sei abgelaufen, urteilen Analysten; "Gewinner" seien deutsch-europäische Institute, die sich stärker am "klassischen Bankgeschäft" orientierten und bislang "als vergleichsweise krisenfest" gelten würden. Der Bankrott der riesigen US-Finanzkonzerne könnte führenden deutschen Unternehmen helfen, mit Zukäufen in den Vereinigten Staaten ihre Weltstellung auszubauen, heißt es in Berlin. Langfristige politische Folgen werden nicht ausgeschlossen. So meinen Experten in Moskau, die New Yorker Umwälzungen böten "neuen Machtzentren" die Chance zum Aufstieg - eine Annahme, die der ostorientierten Fraktion der deutschen Wirtschaft Auftrieb verleiht und die deutsch-russische Firmenkooperation begünstigt. Ungewiss ist jedoch, ob es gelingen wird, die unmittelbaren Krisenschäden für deutsche Unternehmen zu begrenzen. Zwar konnten bislang Milliardensummen den Steuerzahlern aufgebürdet werden, doch zeichnen sich nun auch immense Verluste bei privaten Konzernen ab...
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· tar, den 25.09.08 in Amerika, Deutschland, Krise, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: spiegel.de
Die Finanzmarktkrise sorgt für ungewohnte Töne aus den USA: Im Musterland des Kapitalismus werden plötzlich Unternehmen verstaatlicht und Konjunkturpakete geschnürt, der Ruf nach Regulierung wird lauter. Wird der Stimmungswandel von Dauer sein?
Die meisten Beobachter trauten ihren Augen nicht. Als er die Nachricht von AIG gelesen habe, sei er fast zurück ins Bett gegangen, schrieb der Londoner Wirtschaftsprofessor William Buiter auf "FT.com". "Ich dachte, es war ein Traum."
"Wow, wir haben das Ding de facto verstaatlicht, das ist unglaublich", staunte Princeton-Professor Paul Krugman in seinem "New York Times"-Blog.
Und auch der deutsche Finanzminister kann es nicht fassen, was da gerade jenseits des Atlantiks geschieht. "Ich habe mir gelegentlich vorgestellt, welche Reaktionen es wohl bei uns gegeben hätte, wenn ein sozialdemokratischer Finanzminister für die Verstaatlichung einer Bank eingetreten wäre", sagte Peer Steinbrück im Bundestag...
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· tar, den 25.09.08 in Börse, Deutschland, Politik, Wirtschaft
Quelle: tagesschau.de
Anleger können künftig auch in Deutschland in neue börsennotierte Immobilien-Aktiengesellschaften investieren. Der Bundestag billigte die lange umstrittene Einführung der steuerlich geförderten "Real Estate Investment Trusts" (Reits). Die Zustimmung auch des Bundesrats in einer Woche zu dem neuen Anlageprodukt, das rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres zugelassen werden soll, gilt als sicher. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück sagte in der abschließenden Debatte, mit dem in über 20 Ländern gängigen Finanzmarkt-Instrument solle es vor allem Unternehmen erleichtert werden, ihre stillen Immobilien-Reserven zu heben...
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