.: Liberalismus :.


:: Finanz-Tsunami aktuell: Washington versucht verzweifelt, den Deich bis November dicht zu halten ::

· tar, den 12.09.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: info.kopp-verlag.de

Jetzt ist klar, dass die Bush-Administration in Zusammenarbeit mit Fed-Chef Bernanke emsig und mit allen denkbaren Manipulationsmitteln versucht, die Finanzkatastrophe im US-Bankensystem einzudämmen und zu verhindern, dass es im Finanzsektor vor den Präsidentschaftswahlen Anfang November zu einer neuen Welle von Bankrotten und Bankschließungen kommt. Das scheint zusammen mit den Preismanipulationen bei Ölterminkontrakten – die verdächtig danach aussehen, dass Insider noch rechtzeitig vor dem Wahltag den Anschein eines Minibooms erwecken wollen – die Strategie von US-Finanzminister Henry Paulson zu sein. Allerdings ist fraglich, ob Paulson es schafft, noch bis Anfang November den Deich dicht zu halten. Klar ist aber: Entweder dann, oder aber noch kurz vorher, wird über die US-Finanzinstitute eine verheerende Abwärtsspirale kollabierender Kredite hereinbrechen und finanzielle Stoßwellen auslösen, deren Auswirkungen von Peking bis Berlin und darüber hinaus zu spüren sein werden.

An dieser Stelle habe ich wiederholt darüber geschrieben, dass die als »zweitklassig« (sub-prime) beschriebene Krise auf dem US-Häusermarkt nur die kleinste, aber erste Karte ist, die von dem fragilen Gebäude fällt, das als das größte Finanzkartenhaus überhaupt in die gesamte Menschheitsgeschichte eingehen wird. Jetzt rechnen selbst seriöse US-Ökonomen vor, dass amerikanische Banken Schulden in Höhe von mindestens zwei Billionen Dollar werden abschreiben müssen, bevor die Talsohle der Krise erreicht ist. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die erste Amtshandlung des nächsten US-Präsidenten nach seiner Amtseinführung im Januar 2009 – egal, ob er nun John McCain heißen wird (und das wird immer wahrscheinlicher), oder Barack Obama – darin besteht, ähnlich wie Franklin D. Roosevelt Anfang März 1933 einen nationalen »Bankfeiertag« auszurufen...

· Kommentieren

:: Wankende US-Autoriesen ::

· tar, den 12.09.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: n-tv.de

Die verlustreichen US-Autobauer General Motors (GM), Ford und Chrysler wollen staatliche Hilfen in Milliardenhöhe haben. Die Konzerne erhoffen sich laut US-Medien zinsgünstige Kredite von bis zu 50 Mrd. Dollar zur schnelleren Entwicklung sparsamerer Autos. Die Hersteller leiden unter der steilen Talfahrt des US-Automarkts und haben zu wenig moderne spritsparende Wagen im Programm. Experten erwarteten für den August einen erneut schweren Einbruch der Verkaufszahlen bei den US- Autobauern, berichtete das "Wall Street Journal".

Bereits im vergangenen Jahr hatten die Hersteller im Rahmen eines Energiegesetzes 25 Mrd. Dollar zugesagt bekommen, die allerdings noch nicht gezahlt wurden. Die nun benötigte Summe gehe weit darüber hinaus, sagte ein GM-Sprecher dem Blatt. Mehreren anderen Medienberichten zufolge wollen die Hersteller 40 bis 50 Mrd. Dollar staatlich garantierte Kredite. Die Zinssätze könnten Insidern zufolge nur etwa halb so hoch sein, wie sie die Konzerne wegen ihrer Schieflage an den Finanzmärkten zahlen müssten...

· Kommentieren

:: Das Wunder am deutschen Arbeitsmarkt ::

· tar, den 12.09.08 in Deutschland, Liberalismus, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: faz.net

Einige Ökonomen sprechen schon vom Wunder am deutschen Arbeitsmarkt. Die wirtschaftliche Entwicklung schwächt sich ab, im zweiten Quartal ist die deutsche Wirtschaft sogar geschrumpft. Doch die Arbeitslosigkeit sinkt. Im Aufschwung der letzten zwei Jahren ging die Arbeitslosigkeit stärker zurück als jemals zuvor in der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Dieser Erfolg hat einen Grund: Die ungeliebten Hartz-Gesetze zeigten im Wirtschaftsaufschwung genau die Wirkung, die sie zeigen sollten. Der Arbeitsmarkt ist diesmal nicht geprägt vom üblichen Auf und Ab der Konjunktur mit einer ständig steigenden Sockelarbeitslosigkeit. Vor allem qualifizierte Arbeiter und Angestellte aus der Mittelschicht nehmen jetzt auch Jobs an, die sie vor den Hartz-Reformen noch abgelehnt hätten...

· Kommentieren

:: Soros, Enemy of Nations, Was Behind Georgia's `Democracy' Revolution ::

· tar, den 12.09.08 in Amerika, Europa, Krieg, Krise, Liberalismus, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: new-fed.com

Following his service to his British masters in the Balkan wars of 1990-91, George Soros convened a series of meetings inside Serbia, that were to launch the "Rose Revolution," the "Orange Revolution," and the series of phony democracy insurgencies designed to undermine nation-states and create a "ring around Russia" for a future British-inspired confrontation. One of the key operations run by Soros, as indicated in a LaRouche Political Action Committee press release, "LaRouche Denounces `Obama's Godfather' George Soros," was to topple Georgia President Eduard Shevardnadze, and bring in Mikhail Saakashvili, the Colombia University-trained project of Soros's "Open Society Institute."

From 1994 to 2004, Soros's various projects and subprojects of the Open Society Institute, including the Central Eurasian Project (CEP) and the Open Society Georgia Foundation (OSGF), spent at least $40 million to topple Shevardnaze.

Early in 2003, Soros began a full operation to activate the "democracy" shock troops for the takeover of Georgia. The Canadian daily Globe and Mail provided a vivid account in November 2003:

"Dateline Tbilisi—It was back in February that billionaire financier George Soros began laying the brickwork for the toppling of Georgian President Eduard Shevardnadze...

· Kommentieren

:: Denksportaufgabe für SPD und Linke ::

· tar, den 07.09.08 in Deutschland, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: weissgarnix.de

Selbst auf die Gefahr hin, zunehmend zu klingen wie eine Schallplatte mit Sprung: auch dieses Spezifikum des deutschen Arbeitsmarktes, über das heute in der FTD berichtet wird, hängt direkt mit unserer unseeligen wirtschaftspolitischen Fixierung auf den technologisch geprägten Exportsektor zusammen: wer nur ein Mindestmaß an Bildung bzw. beruflicher Qualifikation vorweisen kann, wird in Deutschland doppelt so leicht arbeitslos, als anderswo in Europa.

Die Gründe dafür sind wirklich leicht nachvollziehbar: im Exportsektor haben nur die besserqualifizierten eine Chance, und im Binnenmarkt werden mangels Investitionen und fehlender Anreize viel zu wenig Jobs geschaffen, die das unterste Segment der Erwerbspopulation auffangen könnten. Außerdem setzt unser Sozialsystem dafür auch arbeitnehmerseitig die völlig falschen Anreize.

Arbeitsmarkttechnisch ist der deutsche Binnenmarkt ein “vicious circle”, wie er im Lehrbuch steht: für Unternehmer ist es nicht interessant, zu investieren und Jobs zu schaffen, und für potenzielle Arbeitnehmer ist es, relativ zur Sozialhilfe, nicht lukrativ, sich um eine Arbeitsstelle zu bemühen. Voilà. Und statt sich des Problems vernünftig anzunehmen, spielt die Politik ein lustiges “Wer sich zuerst bewegt, verliert!”, denn wenn die Arbeitgeber fordern, die Sozialhilfe sollte runter, dann kommt sofort der Aufschrei “Neoliberale Ausbeuter!”, und wenn arbeitnehmerseitig der Ruf nach “Jobs, von denen man leben kann” laut wird, dann werden diese postwendend mit “Zu teuer!” abgebügelt. Beide mögen aus ihrer jeweiligen Sicht rechthaben, nur auf einen grünen Zweig werden wir so garantiert nicht kommen...

· 2 Kommentare

:: Millionen Kinder von Tod bedroht ::

· tar, den 07.09.08 in Afrika, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: n-tv.de

Rund drei Millionen Kinder in den Ländern am Horn von Afrika sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks UNICEF derzeit vom Hungertod oder schwerer Unterernährung bedroht. Diese Zahl könnte noch dramatisch steigen, wenn nicht bald Hilfe komme, warnte UNICEF- Regionaldirektor Per Engebak.

Vor allem in Somalia, wo andauernde Gewalt und Flüchtlingselend schon viele Kinder zu einem Leben voller Mangel zwängen, habe die Dürre zusammen mit dem Anstieg der Lebensmittelpreise zu einer weiteren Verschlechterung geführt. So seien in den am schwersten von der Dürre betroffenen Gebieten die Lebensmittelpreise in den vergangenen acht Monaten um 200 Prozent gestiegen...

· Kommentieren

:: Game Over? ::

· tar, den 07.09.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: mmnews.de

Hat die US-Notenbank die Kreditkrise hervorgerufen, damit es zur Katastrophe kommt?

Einen anderen Schluss lässt der Lauf der Dinge kaum zu.

Rückblende

Anlässlich eines Dinners im Jahre 2004 traf ich mich einigen Börsenexperten aus den USA. Diese erzählten wirklich Unglaubliches: In den USA würden Banken an mittellose Menschen in großem Umfang Geld ausleihen, damit sie Häuser kauften. Es wären auch schon Obdachlose mit 6stelligen Dollarsummen bedacht worden. Das Ding hätte auch einen Namen. Man würde dieses Marktsegment „Subprime“ nennen. Bedeutet: Menschen bekommen Kredite, ohne dass nach Bonität oder Sicherheiten gefragt wird.

Ich dachte zunächst, die beiden Experten würden einen Scherz machen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Banken im großen Stil solche Geschäftspraktiken betreiben. Wer sollte für diese Schulden grade stehen? Wie konnte man so etwas in seinen Büchern halten, ohne dass die Bankaufsicht zuschlägt?

Die Antwort war einfach: Diese Kredite würden zerstückelt und mit anderen Schulden zusammengepackt, vermengt und vermischt. Anschließend würden Sie den Rating-Agenturen vorgelegt, welche dann ein Tripple-A-Prädikat ausstellten. Sodann würden diese neu verpackten Schulden in alle Welt verkauft.

„Und wer kauft so etwas?“ fragte ich besorgt...

· Kommentieren

:: Bankenkrise verschärft sich erneut ::

· tar, den 07.09.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: spiegel.de

Der Finanzbranche stehen erneut schwere Wochen bevor: Der US-Investment-Bank Lehman Brothers drohen offenbar Milliardenverluste. Experten rechnen unterdessen auch mit Zusammenbrüchen bei den großen Geldhäusern.

Die Aussichten für die Finanzbranche trüben sich einmal mehr ein. So sollen der angeschlagenen US-Investmentbank Lehman Brothers weitere Milliardenverluste drohen.

Im Juni hatte Lehman mit 2,8 Milliarden Dollar erstmals in seiner Geschichte als börsennotiertes Unternehmen einen Verlust gemeldet. In Presseberichten war zuletzt auch von einem weiteren Milliarden-Minus im laufenden dritten Quartal die Rede.

Offenbar muss das Geldhaus zum Ausgleich nun Geschäftsteile veräußern. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters erwägt Lehmann die teilweise Trennung von seiner Vermögensverwaltung...

· Kommentieren

:: Alarmstimmung bei der Fed ::

· tar, den 07.09.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: handelsblatt.com

In den USA droht vielen Banken der Kollaps. Das bereitet Fed-Chef Ben Bernanke erhebliche Kopfschmerzen.

Es war der Traum praktisch eines jeden Amerikaners: Eine Sommerresidenz oder ein Altersruhesitz unter Palmen in den sonnenreichen Bundesstaaten Florida und Kalifornien. Und lange verhießen billige Bankkredite und ein stetig steigender Beleihungswert der Immobilien die leichte Erfüllung dieses Traums. Heute – gut ein Jahr nach Ausbruch der Finanzkrise – stehen viele dieser Prachtbauten leer oder zum Verkauf. Die Preise fallen ins Bodenlose. Und auch die kreditgebenden Banken sind nur einen Schritt vom Abgrund entfernt. Amerika droht – jenseits spektakulärer Insolvenzfälle wie bei Bear Stearns – ein flächendeckendes Bankensterben.

Viele der 600 im Boom zwischen 2000 und 2007 gegründeten Institute stehen mit dem Rücken zur Wand. „Hunderte von Banken riskieren derzeit den Bankrott“, urteilte jüngst Nouriel Roubini, Wirtschaftsprofessor an der Universität von New York. Die typische US-Kleinbank mit einer Bilanz von weniger als vier Mrd. Dollar habe mehr als die Hälfte davon im Immobiliensektor investiert. Das sei angesichts der Immobilienkrise zu viel und werde einen Großteil in den Ruin treiben. Selbst größere Regionalinstitute mit Immobilienengagements vor allem in den Sonnenstaaten seien bedroht...

· Kommentieren

:: Auch große US-Banken von Pleiten bedroht ::

· tar, den 07.09.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: ftd.de

Bisher sind in den USA vor allem kleinere Banken der Hypothekenkrise zum Opfer gefallen. Nun warnt der frühere Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, Kenneth Rogoff: Bald werde es eine große US-Bank treffen.

"Die USA sind noch nicht über dem Berg", sagte Rogoff am Dienstag auf einer Finanzkonferenz in Singapur. "Ich würde sogar weiter gehen und sagen, das Schlimmste kommt noch." In den kommenden Monaten werde es nicht nur den Zusammenbruch einiger mittelgroßer Banken geben. "Es wird eine große sein, eine der Investmentbanken oder Großbanken."

Im Zuge der Kreditkrise sind elf Banken in die Pleite geschlittert, acht davon dieses Jahr, sie werden momentan von der US-Einlagensicherung FDIC verwaltet. Bisher handelt es sich um kleinere Institute. Konkret geht es um First Priority, Indymac, First National Bank, First Heritage Bank, Metropolitan Savings Bank, Netbank, Miami Valley Bank, Douglass National Bank, Hume Bank, ANB Financial, First Integrity. Auf der Problemliste der FDIC stehen allerdings noch weitere 70 Banken...

· Kommentieren