.: Liberalismus :.


:: Warnung vor Immobilien-Tricks von Neonazis ::

· tar, den 25.09.08 in Deutschland, Liberalismus, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: stern.de

Verfassungsschützer glauben, dass das wachsende Interesse der Rechtsradikalen an Immobilienkäufen ein Trick zur Geldbeschaffung ist. Jüngstes Beispiel: Die Ankündigung der NPD, ein früheres Hotel in Delmenhorst zu kaufen.

Häufig werde das Interesse an den Gebäuden nur vorgespielt, um öffentliche Proteste zu provozieren und die Kommunen damit unter Druck zu setzen, das Objekt über ihr Vorkaufsrecht zu überhöhten Preisen selbst zu kaufen, heißt es in dem Bericht eines Nachrichtenmagazins unter Berufung auf Verfassungsschutzkreise.

Hausbesitzer und Neonazis arbeiteten dabei oft Hand in Hand. Als Beleg führt der Bericht eine Internet-Seite des NPD-Kreisverbandes Jena an. Dort sei kürzlich als "Service" für Immobilienbesitzer angeboten wurde: "Gegen Zahlung einer Parteispende" werde die Partei öffentlich erklären, die Immobilie erwerben zu wollen. Dadurch habe der Besitzer beste Chancen, die Immobilie "zu Höchstpreisen" an die Stadt zu verkaufen, argumentiere die NPD...

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:: Mehr Glück ::

· tar, den 22.09.08 in Deutschland, Liberalismus, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: n-tv.de

In Deutschland geht die Armut erstmals seit einem Jahrzehnt zurück. Von 2005 auf 2006 sei der Anteil der als arm und armutsgefährdet geltenden Bürger in der Gesamtbevölkerung auf 16,5 von 18 Prozent gesunken, berichtete "Die Zeit" aus einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Binnen eines Jahres sei es 1,2 Millionen Menschen gelungen, der Armut zu entfliehen.

Hauptgrund sei die sinkende Arbeitslosigkeit infolge des Aufschwungs. Weil auch 2007 und 2008 wieder deutlich mehr Menschen einen Arbeitsplatz gefunden hätten, dürfte die Armutsquote inzwischen noch weiter gesunken sein, heißt es in dem Bericht weiter. Die Bundesregierung hatte Ende Juni ihren Armutsbericht verabschiedet, der auf Zahlen von 2005 beruhte und noch eine Zunahme der Armutsbedrohten auswies...

Anmerkung von undecided:
Die Definition des Armuitsbegriffs benutzt eine medianbasierte Defintion und verschleiert daher hervorragend die extreme (und zunehmende) Ungleichheit. Ein kostruiertes Beispiel: in einem Dorf gebe es 99 Personen mit 1 Euro Einkommen, eine Person mit 1 Million Euro Einkommen.

Median des Einkommens: 50 Personen haben 1 Euro oder weniger, 50 haben 1 Euro oder mehr
-> Median = 1 Euro!

Mittelwert des Einkommens: (99*1+1*1000000)/100 = 10000,99 Euro

Fall 1: Armutsgrenze = 60% vom Median -> KEINER ist arm!
Fall 2: Armutsgrenze = 60% vom Mittelwert -> alle ausser einem sind arm!

Die Tatsache, dass der Median benutzt wird und trotzdem ein stetig wachsender Bevölkerungsteil als arm gilt, spricht Bände - nicht nur die Ungleichheit an sich, sondern auch die Ungleichheit unter den Sklaven nimmt exponentiell zu. Wenn der Mittelwert genommen würde, gälten vernutlich schon jetzt mehr als 90% als arm ...

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:: Lies Liz! ::

· tar, den 22.09.08 in Deutschland, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: virtualreview.ch

Liz Mohn mag ja von einer Bertelsmannschen Welt AG träumen, was ihr gutes Recht ist. Aber glauben sollte man ihr lieber nicht.

Irrtum, Madame!

Nein, Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann-Stiftung, kann der “Bürger-Herold nicht zustimmen, wenn sie in Eine Welt, eine Sprache schreibt, wir würden in einem globalen Jahrhundert leben. Das globale Jahrhundert ist noch nicht einmal acht Jahre alt, vom dritten Jahrtausend wollen wir nicht reden. Im Jahr 1999 wären wir der Sache etwas näher gekommen, denn dann hätten wir geschrieben: “Wir leben im globalen Jahrtausend”.

Auch das “globale Jahrtausend” stimmt nicht ganz, weil die Globalisierung - begrenzt durch die jeweilige Vorstellung unseres Globus - viel älter ist. Das lässt sich leicht anhand vieler Handelswege und Kriegszüge nachweisen, wie Seiden- und Gewürzstrassen, Mongolen, Weltkriege, Ausbreitung des Christentums, Entdeckung Amerikas u. v. m. Im geschichtlichen Rückblick hat man nur nicht von Globalisierung gesprochen. Das heisst, Weltwirtschaft oder Geopolitik waren immer präsent, vielleicht nicht von den Begriffen her sondern von den Taten aus gesehen...

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:: Die Lügen der Wirtschaftswissenschaften ::

· tar, den 22.09.08 in Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft

Quelle: zeit.de

Pseudowissenschaften 3.1: Die Wirtschaftswissenschaften, Teil 1

In den Wirtschaftswissenschaften findet sich alles wieder, was irgendwie mit Leistungs- und Geldflüssen zu tun hat, außerdem die Verhaltenswissenschaften, Mathe, Jura und natürlich wissenschaftliche Methodenlehre, die Wissenschaftstheorie.

Ohne Zweifel haben Wirtschaftswissenschaftler Großes geleistet, doch das gilt vor allem für wenig publizierte Beiträge. So lässt sich seit den 80-ger Jahren mathematisch beweisen, dass die sogenannte Angebotspolitik der Regierungen spätestens ab Kohl/Genscher Arbeitsplätze vernichtet und Umverteilung von unten nach oben bewirkt.

Das heißt, wir wurden die ganzen Jahre wider nachweisliche Tatsachen belogen.

Das Modell, mit dem man solches ausrechnen kann, ist eine unter Prof. Dr. Boettcher in den 80-gern erarbeitete Fortentwicklung des Keynesschen Wirtschaftskreislaufmodell. Kein Mensch kennt Prof. Dr. Boettcher als Wirschaftsexperten, dafür werden uns Glos und Westerwelle als Wirtschaftsexperten verkauft...

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:: Elfte Bank in den USA geschlossen ::

· tar, den 22.09.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: ftd.de

Die Silver State Bank aus Nevada ist das jüngste Opfer der Finanzmarktkrise. Das Institut ist relativ klein - die Schließung könnte dennoch Wellen im Präsidentschaftswahlkampf schlagen, im Verwaltungsrat saß ein Sohn von John McCain.

Die Behörden schlossen am Freitag die Silver State Bank mit Einlagen von fast zwei Milliarden Dollar und 17 Filialen in Arizona und Nevada.

Der Zusammenbruch des relativ kleinen Kreditinstituts aus Nevada könnte auch Wellen im amerikanischen Präsidentschafts-Wahlkampf schlagen: Ein Sohn des Republikaner-Kandidaten John McCain saß bis vor kurzem im Verwaltungsrat der Bank und war unter anderem mit für die Aufsicht über die Finanzen zuständig, wie das "Wall Street Journal" am Samstag berichtete...

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:: US-Regierung bereitet Übernahme von Fannie und Freddie vor ::

· tar, den 22.09.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: spiegel.de

Es geht offenbar nicht mehr anders: In einer dramatischen Rettungsaktion bereitet sich die Regierung Bush jetzt mehreren Zeitungen zufolge darauf vor, die riesigen Finanzinstitute Freddie Mac und Fannie Mae komplett zu übernehmen. So soll ein Kollaps des Kreditmarkts verhindert werden.

Die Krise am US-Finanzmarkt spitzt sich zu. Die US-Regierung könnte noch an diesem Wochenende die Kontrolle über die angeschlagenen halbstaatlichen US-Immobilienbanken Fannie Mae und Freddie Mac komplett übernehmen, um den kriselnden Hypothekenmarkt zu schützen. Das berichten übereinstimmend "Wall Street Journal", "New York Times" und "Washington Post". Sowohl das Finanzministerium als auch Fannie Mae und Freddie Mac wollten sich offiziell zu den Berichten nicht äußern...

zum Thema:
- yahoo.com: US-Regierung übernimmt Kontrolle der größten Baufinanzierer
- mmnews.de: Fannie und Freddie verstaatlicht
- zeitenwende.ch: Ende der freien Märkte
- welt.de: Rettungsaktion sorgt für globales Kursfeuerwerk
- ftd.de: Party vor dem Kater mit Fannie und Freddie
- wiwo.de: US-Senat will Anhörung zu Fannie und Freddie

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:: Wider die Angst: Satyagraha ::

· tar, den 22.09.08 in Amerika, Deutschland, Fernost, Geologie, Geschichte, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: lebenshaus-alb.de

Warum es zivilen Ungehorsam braucht, um unsere Allgemeingüter zu verteidigen

Eine der größten Herausforderungen für Solidarität heute ist der Umgang mit den Erfindungen und Konstrukten, die der Kapitalismus geschaffen hat, um uns, unsere Welt und unser Denken zu beherrschen. Ich komme aus Indien. Unser Land wurde jahrzehntelang von der East India Company beherrscht, einer der ersten Kapitalgesellschaften überhaupt. 1857 gab es unsere erste Unabhängigkeitsbewegung. Der Aufstand scheiterte, aber er brachte das Ende der Herrschaft der East India Company. Die Herrschaft der internationalen Konzerne hat für die Menschen in Indien bereits Züge der totalen Kontrolle über Handel und Wirtschaft angenommen, so wie sie einst die East Indian Company ausübte. Damals hatten wir die East Indian Company, jetzt haben wir Saatguthersteller, Pharmamultis, chemische und biogenetische Bigplayer, die unser Land regieren.

Immer deutlicher wird, dass das Gesundheitswesen und die Lebensmittelversorgung weltweit von fünf Konzernen bestimmt werden. Aus meiner Sicht ist das Diktatur und keine Wirtschaftsdemokratie. Ein Wandlungsprozess hat stattgefunden. Die Demokratie ist nicht mehr vom und für das Volk, sondern von und für die Konzerne. Wenn wir uns heute hier mit einer Neubestimmung von Solidarität beschäftigen, dann müssen wir mit dieser Herrschaft der Konzerne umgehen. Wenn wir darüber nicht reden, werden wir nicht die nächsten Schritte auf dem Weg zur Verteidigung unserer Freiheiten und zu unserer Befreiung bestimmen können...

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:: Russland droht neue Rubelkrise ::

· tar, den 22.09.08 in Börse, Europa, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: spiegel.de

Der Georgien-Konflikt hat für Russland ernste wirtschaftliche Folgen. Anleger und Investoren ziehen in großem Umfang Kapital ab - jetzt muss die Zentralbank intervenieren: Sie verkauft Devisenreserven in Milliardenhöhe, um den Verfall der russischen Währung zu stoppen.

Der Krieg ist vorbei, doch die neuen diplomatischen Spannungen zwischen Russland und dem Westen verunsichern ausländische Geldgeber weiter. Nach Schätzungen von Analysten sollen Investoren mittlerweile bis zu 21 Milliarden Dollar aus Russland abgezogen haben, berichtet die "Financial Times" ("FT").

Der Wert des Rubels fällt dadurch rapide. Gestern senkte die Zentralbank den amtlichen Wechselkurs zur US-Devise auf 24,8 Rubel. Allein in den letzten Tagen verlor der Rubel gegenüber Dollar und Euro rund zwei Prozent an Wert. Auch die Aktienmärkte sind betroffen. Der russische Börsenindex RTS verlor am Mittwoch 4,25 Prozent und am Donnerstag noch einmal 3,94 Prozent an Wert. Analysten zufolge deuten diese Werte darauf hin, dass die Flucht der Anleger anhält...

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:: Reichen 132 Euro zum Leben? ::

· tar, den 22.09.08 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: mdr.de

Eine neue Studie zum Hartz-IV-Regelsatz sorgt für Aufregung. Zwei Forscher der TU Chemnitz haben einen Mindestbedarf errechnet. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass der geltende Regelsatz von 351 Euro großzügig bemessen ist. Er liege über der errechneten Mindestsicherung von 132 Euro monatlich. Die Forscher ziehen das Fazit, dass die Gesellschaft den Empfängern von Sozialleistungen einen Lebensstandard finanziert, der dem der Bevölkerung im unteren Bereich der Einkommenskala gleiche.

Wie kommen die Forscher auf ihre Zahlen?

Die Forscher haben das Existenzminimum anhand von zwei Warenkörben berechnet. Beim ersten Warenkorb handelt sich um den Minimumbedarf ohne Wohn- und Energiekosten. Hier kamen die beiden Forscher auf monatliche Ausgaben von gerade mal 132 Euro...

zum Thema:
- nachdenkseiten.de: Die Sarazzins der Wissenschaft: Hartz-IV-Regelsatz von 132 Euro ausreichend

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:: Echter Käse auf Pizza? Vergiss es - Neppkäse auf vielen Produkten ::

· tar, den 22.09.08 in Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: openpr.de

Käse auf Pizza oder Cheesburgern ist oftmals Nepp. Weil es viel billiger ist, verwenden die Hersteller verwenden in großem Umfang sogenannten Analogläse, ein Gemisch aus Palmöl, Stärkemehl, Milcheiweiß und Salz.

Uns allen sind die Horrormeldungen vom Gammelfleischskandal noch deutlich im Ohr. Der Preiskrieg der Milchbauern und die allgemeine Erhöhung der Lebensmittelpreise haben uns auch eine ganze Weile beschäftigt. Und schon trifft uns die nächste Hiobs-Botschaft: Käse auf Pizza, Cheesburgern und in Fertiggerichten ist oftmals nepp. Er sieht so aus wie Käse, schneidet sich wie Käse, riecht auch so aber ist kein Käse.

Analogkäse wird diese Käse-Imitation genannt. Niemand weiß davon, aber beinahe jeder isst ihn. Fabrikanten und Pizzabäcker verwenden ihn in großem Maß. Analogkäse besteht aus einem Gemisch aus Palmöl, Stärkemehl, Wasser, Milcheiweiß und Salz. Er ist wesentlich preisgünstiger als echter Käse und muss auch nicht mindestens zwei Wochen reifen...

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