.: Liberalismus :.
· tar, den 25.09.08 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: focus.de
Wer auf Tagesgeld- und Festgeldanlagen setzt, kann sich über bessere Konditionen freuen. Einige Banken haben die Zinssätze kräftig angehoben – eine besonders.
Sparer profitieren zurzeit von steigenden Zinsen. Viele Banken haben ihre Konditionen für Tages- und Festgeldkonten entweder schon erhöht oder werden dies in Kürze tun, sagt Sigrid Herbst von der FMH-Finanzberatung. Ein Zinssatz von fünf Prozent und mehr sei mittlerweile Standard. Mit einem geringeren Zins sollten sich Anleger auf keinen Fall abspeisen lassen, empfiehlt die Finanzexpertin.
5,75 Prozent fürs Tagesgeld
Einen großen Sprung hat die Credit Europe Bank gemacht. Die niederländische Bank bietet mit 5,75 Prozent den höchsten Zinssatz für Tagesgeld. Einlagen bis 20.000 Euro sind komplett gesichert, von 20 000 bis 40 000 Euro sind 90 Prozent geschützt. Das zweitbeste Tagesgeld-Angebot kommt von der isländischen Kaupthing-Edge. Wie bisher bietet sie 5,65 Prozent. Gestrichen hat sie die zeitliche Begrenzung. Bei Kaupthing-Edge sind Einlagen bis 20 887 Euro gesichert...
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· tar, den 25.09.08 in Deutschland, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: spiegel.de
"Neue Provokation von Oskar Lafontaine: Der Chef der Linkspartei fordert eine radikale Änderung der Eigentumsverhältnisse in Deutschland. Große Vermögen vieler Familienunternehmen seien "grundgesetzwidrig", der fränkische Automobilzulieferer Schaeffler müsse enteignet werden.
Oskar Lafontaine sagt den reichen Familienbetrieben den Kampf an. In einem Gespräch mit dem Magazin "Capital" stellt er die Eigentumsverhältnisse in Deutschland infrage. Die großen Vermögen vieler Familienunternehmen seien "grundgesetzwidrig", kritisiert der Chef der Linkspartei.
Als Beispiel führt Lafontaine den fränkische Automobilzulieferer Schaeffler an, der Ende August nach monatelangen Verhandlungen den Dax-Konzern Continental übernahm. "Kein Mensch" könne "in seinem Leben zehn Milliarden Euro auf verfassungsgemäße Weise anhäufen", sagt Lafontaine in dem Interview. Auf diesen Betrag bezifferte der Chef der Linkspartei das Vermögen der Schaeffler-Eigentümer...
zum Thema:
- finanzcrash.com: Erbschaftssteuer – der Griff in die verkommene, sozialistische Mottenkiste
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· tar, den 25.09.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: dernewsticker.de
Die amerikanische Finanzbranche hat sich auf einen Schlag dramatisch verändert. Die schwer angeschlagene Investmentbank Lehman Brothers steht vor dem Aus und beantragte am Morgen Gläubigerschutz. Die Bank of America übernimmt die ebenfalls angeschlagene drittgrößte US-Investmentbank Merrill Lynch...
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· tar, den 25.09.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: mmnews.de
Krisensitzung: FED, Finanzminister, mögliche Käufer beraten in New York. Käufer derzeit nicht in Sicht.
Die Federal Reserve Bank of New York hat am Freitagabend eine Krisensitzung abgehalten. «Hochrangige Vertreter der Finanzmärkte trafen sich bei der Federal Reserve of New York am Freitag, um über die jüngsten Marktentwicklungen zu diskutieren», sagte ein Fed-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters.
Zur gleichen Zeit kamen leitende Angestellte von Lehman, mögliche Käufer sowie Regierungsvertreter zusammen, um ein Rettungspaket für das um sein Überleben kämpfende Kredithaus zu schnüren.
Zum Treffen im Büro des Chefs der New Yorker Fed, Timothy Geithner, kamen Finanzminister Henry Paulson, ranghohe Vertreter grosser Finanzinstitutionen sowie der Vorsitzende der US- Börsenaufsicht SEC, Christopher Cox. Weitere Einzelheiten nannte die Fed zunächst nicht.
Finanzminister Paulson sage jedoch, dass die Regierung sich nicht an einem Kauf von Lehman beteiligen würde...
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· tar, den 25.09.08 in Amerika, Deutschland, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: ftd.de
Die Finanzkrise fordert auf dem deutschen Immobilienmarkt ihr erstes großes Opfer. Ein Großinvestor in deutsche Wohnungen meldet die vorläufige Insolvenz an.
Laut der Internetseite des Wohnimmobilienfonds Level One hat die Asset-Management-Gesellschaft des Fonds vorvergangene Woche Insolvenzantrag beim Berliner Amtsgericht Charlottenburg eingereicht. (Az.: 361 IN 3453/08 Berlin). Auch für 70 Untergesellschaften, mit denen rund 28.000 Wohnungen und einige Gewerbeimmobilien gekauft wurden, sind vor wenigen Tagen Insolvenzanträge gestellt worden, ebenso für die Holding mit Sitz in der Steueroase Jersey.
Größter Gläubiger von Level One ist die Schweizer Großbank Credit Suisse. Wenngleich in der Immobilienbranche wenig bekannt, gehört der Fonds mit rund 1,5 Mrd. Euro zu den größeren Investoren in deutsche Wohnungen. Die Häuser liegen vor allem im Osten...
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· tar, den 25.09.08 in Deutschland, Liberalismus, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: stern.de
Verfassungsschützer glauben, dass das wachsende Interesse der Rechtsradikalen an Immobilienkäufen ein Trick zur Geldbeschaffung ist. Jüngstes Beispiel: Die Ankündigung der NPD, ein früheres Hotel in Delmenhorst zu kaufen.
Häufig werde das Interesse an den Gebäuden nur vorgespielt, um öffentliche Proteste zu provozieren und die Kommunen damit unter Druck zu setzen, das Objekt über ihr Vorkaufsrecht zu überhöhten Preisen selbst zu kaufen, heißt es in dem Bericht eines Nachrichtenmagazins unter Berufung auf Verfassungsschutzkreise.
Hausbesitzer und Neonazis arbeiteten dabei oft Hand in Hand. Als Beleg führt der Bericht eine Internet-Seite des NPD-Kreisverbandes Jena an. Dort sei kürzlich als "Service" für Immobilienbesitzer angeboten wurde: "Gegen Zahlung einer Parteispende" werde die Partei öffentlich erklären, die Immobilie erwerben zu wollen. Dadurch habe der Besitzer beste Chancen, die Immobilie "zu Höchstpreisen" an die Stadt zu verkaufen, argumentiere die NPD...
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· tar, den 22.09.08 in Deutschland, Liberalismus, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: n-tv.de
In Deutschland geht die Armut erstmals seit einem Jahrzehnt zurück. Von 2005 auf 2006 sei der Anteil der als arm und armutsgefährdet geltenden Bürger in der Gesamtbevölkerung auf 16,5 von 18 Prozent gesunken, berichtete "Die Zeit" aus einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Binnen eines Jahres sei es 1,2 Millionen Menschen gelungen, der Armut zu entfliehen.
Hauptgrund sei die sinkende Arbeitslosigkeit infolge des Aufschwungs. Weil auch 2007 und 2008 wieder deutlich mehr Menschen einen Arbeitsplatz gefunden hätten, dürfte die Armutsquote inzwischen noch weiter gesunken sein, heißt es in dem Bericht weiter. Die Bundesregierung hatte Ende Juni ihren Armutsbericht verabschiedet, der auf Zahlen von 2005 beruhte und noch eine Zunahme der Armutsbedrohten auswies...
Anmerkung von undecided:
Die Definition des Armuitsbegriffs benutzt eine medianbasierte Defintion und verschleiert daher hervorragend die extreme (und zunehmende) Ungleichheit. Ein kostruiertes Beispiel: in einem Dorf gebe es 99 Personen mit 1 Euro Einkommen, eine Person mit 1 Million Euro Einkommen.
Median des Einkommens: 50 Personen haben 1 Euro oder weniger, 50 haben 1 Euro oder mehr
-> Median = 1 Euro!
Mittelwert des Einkommens: (99*1+1*1000000)/100 = 10000,99 Euro
Fall 1: Armutsgrenze = 60% vom Median -> KEINER ist arm!
Fall 2: Armutsgrenze = 60% vom Mittelwert -> alle ausser einem sind arm!
Die Tatsache, dass der Median benutzt wird und trotzdem ein stetig wachsender Bevölkerungsteil als arm gilt, spricht Bände - nicht nur die Ungleichheit an sich, sondern auch die Ungleichheit unter den Sklaven nimmt exponentiell zu. Wenn der Mittelwert genommen würde, gälten vernutlich schon jetzt mehr als 90% als arm ...
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· tar, den 22.09.08 in Deutschland, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: virtualreview.ch
Liz Mohn mag ja von einer Bertelsmannschen Welt AG träumen, was ihr gutes Recht ist. Aber glauben sollte man ihr lieber nicht.
Irrtum, Madame!
Nein, Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann-Stiftung, kann der “Bürger-Herold nicht zustimmen, wenn sie in Eine Welt, eine Sprache schreibt, wir würden in einem globalen Jahrhundert leben. Das globale Jahrhundert ist noch nicht einmal acht Jahre alt, vom dritten Jahrtausend wollen wir nicht reden. Im Jahr 1999 wären wir der Sache etwas näher gekommen, denn dann hätten wir geschrieben: “Wir leben im globalen Jahrtausend”.
Auch das “globale Jahrtausend” stimmt nicht ganz, weil die Globalisierung - begrenzt durch die jeweilige Vorstellung unseres Globus - viel älter ist. Das lässt sich leicht anhand vieler Handelswege und Kriegszüge nachweisen, wie Seiden- und Gewürzstrassen, Mongolen, Weltkriege, Ausbreitung des Christentums, Entdeckung Amerikas u. v. m. Im geschichtlichen Rückblick hat man nur nicht von Globalisierung gesprochen. Das heisst, Weltwirtschaft oder Geopolitik waren immer präsent, vielleicht nicht von den Begriffen her sondern von den Taten aus gesehen...
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· tar, den 22.09.08 in Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft
Quelle: zeit.de
Pseudowissenschaften 3.1: Die Wirtschaftswissenschaften, Teil 1
In den Wirtschaftswissenschaften findet sich alles wieder, was irgendwie mit Leistungs- und Geldflüssen zu tun hat, außerdem die Verhaltenswissenschaften, Mathe, Jura und natürlich wissenschaftliche Methodenlehre, die Wissenschaftstheorie.
Ohne Zweifel haben Wirtschaftswissenschaftler Großes geleistet, doch das gilt vor allem für wenig publizierte Beiträge. So lässt sich seit den 80-ger Jahren mathematisch beweisen, dass die sogenannte Angebotspolitik der Regierungen spätestens ab Kohl/Genscher Arbeitsplätze vernichtet und Umverteilung von unten nach oben bewirkt.
Das heißt, wir wurden die ganzen Jahre wider nachweisliche Tatsachen belogen.
Das Modell, mit dem man solches ausrechnen kann, ist eine unter Prof. Dr. Boettcher in den 80-gern erarbeitete Fortentwicklung des Keynesschen Wirtschaftskreislaufmodell. Kein Mensch kennt Prof. Dr. Boettcher als Wirschaftsexperten, dafür werden uns Glos und Westerwelle als Wirtschaftsexperten verkauft...
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· tar, den 22.09.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: ftd.de
Die Silver State Bank aus Nevada ist das jüngste Opfer der Finanzmarktkrise. Das Institut ist relativ klein - die Schließung könnte dennoch Wellen im Präsidentschaftswahlkampf schlagen, im Verwaltungsrat saß ein Sohn von John McCain.
Die Behörden schlossen am Freitag die Silver State Bank mit Einlagen von fast zwei Milliarden Dollar und 17 Filialen in Arizona und Nevada.
Der Zusammenbruch des relativ kleinen Kreditinstituts aus Nevada könnte auch Wellen im amerikanischen Präsidentschafts-Wahlkampf schlagen: Ein Sohn des Republikaner-Kandidaten John McCain saß bis vor kurzem im Verwaltungsrat der Bank und war unter anderem mit für die Aufsicht über die Finanzen zuständig, wie das "Wall Street Journal" am Samstag berichtete...
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