.: Freiwirtschaft :.


:: Goldene Zeiten kommen wieder ::

· tar, den 24.10.07 in Freiwirtschaft, Lösungen, Wirtschaft

Quelle: coutoo-magazin.de

Die Wirklichkeit hat die herrschende Lehre der Ökonomie, der die meisten Politiker folgen, längst widerlegt. Nach Max Planck müssen die Vertreter einer widerlegten Lehrmeinung erst aussterben, bevor sich die Fachwelt umorientiert. Für die falschen Lehrmeinungen bezahlen weltweit eine Milliarde Arbeitslose mit ihrer Menschenwürde und in jeder Stunde dreitausend Menschen, die verhungern und verdursten, mit ihrem Leben.

Die Lösung ist einfach. Keine der etablierten politischen Parteien kennt sie. Irving Fisher (Amerikas bedeutendster Ökonom), John Maynard Keynes (der bekannteste Ökonom des 20. Jahrhunderts) und Albert Einstein (der größte Physiker des 20. Jahrhunderts) aber haben sie gewürdigt. Wir können die Marktwirtschaft ohne ökologischen oder sozialen Kollaps weiterentwickeln und mit einer „Fairconomy“ unsere Probleme lösen!

„Wer Silvio Gesell kennt, der braucht die übrigen Werke der Volkswirtschaftslehre nur als Kommentar zu lesen; und wer ihn nicht kennt, der sollte deren Lektüre unterlassen, denn er versteht doch nichts davon – genauso wenig wie die Verfasser der Werke“, hat Hans Bühler über den wichtigsten Geldtheoretiker aller Zeiten gesagt, der von 1862 bis 1930 gelebt hat und dem wir diese einfache Lösung verdanken.

Dass Silvio Gesell, der Deutscher war, heute weitgehend unbekannt ist, hat er mit vielen anderen großen Geistern der Menschheits- geschichte gemeinsam, deren Bedeutung die Nachwelt erst lange nach ihrem Tod erkannt hat. Bis seine Gedanken Wirklichkeit geworden sind, wird die Welt nicht zur Ruhe kommen. Bis dahin aber kann jeder wählen – zwischen schweigender Mitschuld und mutiger Rede oder Tat. Mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen eine Entscheidungshilfe anbieten...

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:: Weltwirtschaftskrise 2.0 ::

· tar, den 24.10.07 in Amerika, Börse, Deutschland, Europa, Freiwirtschaft, Krise, Liberalismus, Lösungen, Politik, Soziales, Wirtschaft

Quelle: coutoo-magazin.de

Man darf erstaunt über Wortschöpfungen nachdenken, die einem suggerieren sollen, dass alles unter Kontrolle und in bester Ordnung ist. Beispielsweise spricht sowohl die Deutsche Bundesbank, als auch die Europäische Zentralbank in offiziellen Verlautbarungen ihrer Vorsitzenden vom 14.8.2007 angesichts der beängstigenden Entwicklungen von „Normalisierung der Risikobepreisung“. Mit diesen Worten im Ohr ist man geneigt wieder in den wohligen Schlummer seiner ganz persönlichen heilen Welt zurück zu fallen. Oder man erforscht ein paar Hintergründe.

Was bisher geschah:
Seit Monaten ist immer wieder von einer Immobilienkrise in den USA die Rede, wobei nie wirklich klar war, was es damit eigentlich auf sich hat. Es mehrten sich die Andeutungen, dass es in den USA eine riesige Anzahl an Immobilienkrediten geben muss, deren Schuldner nicht mehr in der Lage sind, ihre Schuld zurückzuzahlen. Wie konnte es dazu kommen?

Die jahrelange Politik des billigen Geldes der US-Notenbank ließ im Bereich der Hypothekenfinanzierung eine hierzulande nicht denkbare Welle an Wohneigentumsfinanzierungen
entstehen. Hypothekarinstitute vergaben Kredite an Schuldner, die weder ein stabiles Einkommen noch einen Cent Bargeld besaßen. Der Hintergedanke dabei war stets, dass die auf diesem Wege finanzierten Immobilien stark an Wert gewinnen würden und aufgrund Zahlungsunfähigkeit ausfallende Schuldner keinen Schaden für die Bank anrichten könnten, da ja die im Wert gestiegene Immobilie als Pfand zur Verfügung stehen würde. Eins der ersten dieser Institute, welche mit dieser Fehleinschätzung in den Bankrott gingen, war die New Century Financial, die am südkalifornischen Markt tätig war und auf die erwähnten riskanten Darlehen spezialisiert war, sogenannte Subprime-Darlehen...

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:: The Revolution will not be televised ::

· tar, den 18.10.07 in Amerika, Freiwirtschaft, Geschichte, Krise, Lösungen, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Video, Wirtschaft

"Die Revolution wird nicht im Fernsehen übertragen" mit deutschen Untertiteln.

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:: Bokrug: der eigentliche Grund für die Amerikanische Revolution ::

· tar, den 28.09.07 in Amerika, Europa, Freiwirtschaft, Geschichte, Lösungen, Politik, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: kreuz.net

Kolonien – florierender als das Mutterland

Vor dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1776) war der kolonisierte Teil dessen, was heute die Vereinigten Staaten von Amerika sind, im Besitz von England. Er wurde Neu England genannt und bestand aus 13 Kolonien, welche die ersten 13 Staaten der großen Republik wurden.

Um 1750 war dieses Neu England sehr wohlhabend. Benjamin Franklin konnte folgendes schreiben:

„Es gab Überfluß in den Kolonien, und Friede herrschte an allen Grenzen. Es war schwierig, ja sogar unmöglich, eine glücklichere und blühendere Nation auf der ganzen Erde zu finden. In jedem Heim war Wohlstand vorherrschend. Im allgemeinen hielt das Volk die höchsten moralischen Maßstäbe ein, und Erziehung war weit verbreitet.“

Als Benjamin Franklin nach England hinüberfuhr, um die Interessen der Kolonien zu vertreten, begegnete er einer völlig anderen Situation: die arbeitende Bevölkerung dieses Landes war von Hunger und Armut zerrüttet.

„Die Straßen sind voll von Bettlern und Landstreichern“, schrieb er. Er fragte seine englischen Freunde, wie England trotz all seines Reichtums so viel Armut in seinen Arbeiterklassen haben konnte.

Seine Freunde erwiderten, daß England das Opfer einer schrecklichen Situation sei: es habe zu viele Arbeiter! Die Reichen sagten, sie seien bereits mit Steuern überlastet und könnten nicht noch mehr bezahlen, um die Massen von Arbeitern von deren Nöten und Armut zu befreien. Mehrere reiche Engländer jener Zeit glaubten wirklich, zusammen mit Malthus, daß Kriege und Seuchen nötig seien, um das Land von Arbeitskraftüberschüssen zu befreien.

Danach wurde Franklin von seinen Freunden gefragt, wie die amerikanischen Kolonien es organisierten, genug Geld zu sammeln, um die Armenhäuser zu unterstützen und wie sie diese Armutsseuche bezwingen würden; Franklin erwiderte:

„Wir haben in den Kolonien keine Armenhäuser; und falls wir welche hätten, gäbe es niemanden, den wir einweisen müßten; denn wir haben nicht eine einzige arbeitslose Person, weder Bettler noch Landstreicher.“

Dank des von der Nation herausgegebenen Freigeldes...

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:: Wenn Kunden mit Blüten statt mit Euro zahlen ::

· tar, den 21.09.07 in Deutschland, Freiwirtschaft, Lösungen, Politik, Wirtschaft

Quelle: welt.de

Urstromtaler, Tauberfranken, Nahgold: Immer mehr Regionen entwickeln eigene Währungen. Das Regiogeld soll die lokale Wirtschaft stärken und macht Verbraucher laut Experten unabhängiger von den turbulenten Weltfinanzen. Dafür müssen die Kunden aber auch etwas leisten.

Die Idee entstand aus der Not heraus. Frank Jansky ist Rechtsanwalt in Güsen, einer Kleinstadt in der Nähe von Magdeburg. In der Gegend gibt es nicht für alle Leute Arbeit und entsprechend wenig Geld haben sie in der Tasche. Jansky bekam das zu spüren, als manche Klienten ihre Rechnungen nicht bezahlen konnten. Da kam ihm die Idee, mit dem Urstromtaler eine regionale Währung neben dem Euro zu schaffen.

Als erster Klient zahlte der örtliche Bäcker einen Teil seiner Rechnung mit dem neuen Geld. Für ihn hatte der Rechtsanwalt eine Gerichtsvertretung übernommen und ihn in Rechtsfragen beraten. Im Gegenzug reichte Jansky in den darauf folgenden Wochen Urstromtaler über die Ladentheke, wenn er Brötchen kaufen wollte. Das war im Oktober 2004.

Während man damals nur in wenigen Geschäften mit den ockerfarbenen Scheinen zahlen konnte, akzeptieren ihn heute mehr als 300 Handwerker, Bioläden und Bäckereien in und um Magdeburg. Das besondere an dem Urstromtaler ist, dass man ihn nicht wie die meisten anderen Regionalwährungen gegen Euro erhält, sondern ihn sich durch eine eigene Leistung verdienen muss. „Das hilft den Leuten, die keine Euros mehr übrig haben – oder gar nicht erst die Chance, sich durch einen festen Job welche zu verdienen“, sagt Jansky.

Weitere Regionalwährungen sind geplant

25 regionale Währungen sind in Deutschland bereits im Umlauf, etwa 30 weitere sind geplant. Den Anfang machte im September 2002 der Bremer „Roland“, kurz danach folgte der Chiemgauer, der in den Landkreisen Traunstein und Rosenheim dem Euro Konkurrenz macht. Sie alle haben das Ziel, die heimische Wirtschaft anzukurbeln, indem die Leute ihr Geld in der Region ausgeben...

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:: Gutachten zum demografischen Wandel im Land Brandenburg ::

· tar, den 13.09.07 in Deutschland, Freiwirtschaft, Lösungen, Politik, Soziales, Wirtschaft

Quelle: berlin-institut.org (PDF)

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10. Regionale Währungen ausbauen

Nur in einer Region gültige Zahlungsmittel wie der bayerische 'Chiemgauer' oder das 'Rheingold' in Düsseldorf sind ein neues Instrument, um die heimatlichen wirtschaftlichen Verbindungen zu stärken und Wertflüsse lokal zu begrenzen. Inzwischen haben über 30 Regionen Deutschlands solche zusätzlichen Zahlungsmittel eingeführt. Die meisten dieser Währungen sind nicht zinsfähig, sondern im Gegenteil nach der Idee des 'fließenden Geldes' angelegt: Sie verlieren aufgrund einer 'Umlaufsicherungsgebühr' einen Teil des Wertes, wenn sie nicht ausgegeben werden. Das hat einen starken Effekt auf Investitionen: Es lohnt sich nicht, das Geld zu behalten. Weil aber die Regio-Währungen bei der Ausgabe immer zum hundertprozentigen Euro- Gegenwert verkauft werden, macht die ausgebende Stelle mit der Währungsherstellung einen Profit. Dieser entspricht der Differenz zwischen den Herstellungskosten und der Kaufkraft (in Euro) des neu geschöpften Zahlungsmittels. Diese Summe kommt so regionaler Wertschöpfung zugute...

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:: Rettender Engel Regionalwährung ::

· tar, den 07.09.07 in Deutschland, Europa, Freiwirtschaft, Geschichte, Lösungen, Politik, Soziales, Wirtschaft

Quelle: derstandard.at

In Regio-Währungen wird heute Silvio Gesells Freigeldutopie verwirklicht

1932 war das Schwundgeldexperiment in Wörgl von der österreichischen Nationalbank zunächst toleriert worden. Als aber die Arbeitslosigkeit in Wörgl innerhalb eines Jahres um 25 Prozent gesunken war, während sie überall anderswo stieg, wollten sich mehr als hundert Gemeinden dem Freigeldexperiment anschließen. Dies gefährdete das staatliche Monopol der Geldmengensteuerung und wurde deshalb politisch gestoppt.

Der Wettbewerb mit anderen Zahlungsmitteln kommt einer Privatisierung des Geldes gleich. Aus diesem Grund sind auch heute Zentralbanken keine Freunde des Freigelds. Selbst im Eurowährungsraum sind sie nicht, wie Kirchgässner meint, Umsetzer der Freigeldidee. Sie sind ja noch stets Hüter des staatlichen Geldmonopols. Es sind vielmehr Regio-Währungen, bei denen heute Silvio Gesells Freigeldutopie verwirklicht wird.

"Roland", "Havelblüte" und "Engel"

Seit der Einführung des "Roland" in Bremen 2001, sprießt dieses regional gebundene Geld, das teils mit Ablaufdatum verfällt oder mit zugekauften Wertmarken im Wert erhalten werden kann, wie Pilze aus dem Boden: der "Regio" in München, der "Chiemgauer", der "Berliner", die "Havelblüte" von Potsdam oder meine Lieblingswährung: der "Engel" in der Lutherstadt Wittenberg. Der "Engel" ist umlaufgesichert, zins- und inflationsfrei. 16 Regiowährungen zählte die Deutsche Bundesbank 2006, dreißig weitere sind in Planung. Ihr Gesamtumlauf ist derzeit freilich lediglich 200.000 Euro. Allerdings zirkuliert Regio-Währung schneller als Zentralbankgeld.

Regio-Währungen sind oft nichts anderes als Warengutscheine zur Förderung regionaler Produkte. Ein wenig erinnern sie auch an jene Bürgerinitiativen in den USA, die Kriminalität sehr erfolgreich mit privaten Nachtwächtern bekämpfen. Die Verbrecher wandern dann zwar ab, aber nur zur nächsten Gemeinde, und die Kriminalität bleibt insgesamt erhalten. Aus ähnlichen Gründen sind auch die Nachteile der Globalisierung über Regio-Währungen nicht zu verhindern, obwohl sie eine Region beleben...

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:: Soziales Wirtschaften heute ::

· tar, den 01.09.07 in Deutschland, Europa, Freiwirtschaft, Geschichte, Lösungen, Soziales, Wirtschaft

Quelle: derstandard.at

Die Künstlergruppe WochenKlausur lädt zur Erinnerung an das Freigeld-Experiment von Wörgl ExpertInnen zum "Kettendiskurs", den derStandard.at dokumentiert

Die österreichische Künstlergruppe WochenKlausur versucht seit 1993, "Vorschläge zur Verringerung gesellschaftspolitischer Defizite" umzusetzen. Heuer hat sie ein theorielastiges Projekt auf die Beine gestellt: Die Tiroler Gemeinde Wörgl entwickelte 1932, zur Zeit der Depression, weltweit als erste eine Regionalwährung, mit der die Arbeitslosigkeit innerhalb eines Jahres um ein Viertel gesenkt werden konnte - ehe die Zentralbank das Experiment stoppte...

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:: Altona bekommt eine eigene Währung ::

· tar, den 22.08.07 in Deutschland, Freiwirtschaft, Wirtschaft

Quelle: welt.de

Mit eineinhalb Jahren Verspätung wird Anfang Oktober endlich die Altonaer Regionalwährung „Alto" in Umlauf gebracht. Zum Start sind aber nur 42 Unternehmen und und knapp 100 Konsumenten mit im Boot.

Mit eineinhalb Jahren Verspätung wird Anfang Oktober die Altonaer Regionalwährung „Alto“ in Umlauf gebracht. Dieter Bensmann, Geschäftsführer des Initiatorvereins Fokus Altona, erläuterte gegenüber WELT ONLINE die Pläne: „Am 8.Oktober geben wir die ersten Scheine aus. Zurzeit laufen die Druckmaschinen.“

Zwar sind mit 42 Unternehmen und knapp 100 Konsumenten, die eine Absichtserklärung zum Tausch von 100 Euro in 100 Alto unterschrieben haben, deutlich weniger Teilnehmer im Boot als ursprünglich geplant. „Ich gehe aber davon aus, dass in der Startphase viele weitere hinzukommen“, sagte Dieter Bensmann...

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:: Start der Zschopautalers zum Mittweidaer Altstadtfest 2007 ::

· tar, den 21.08.07 in Deutschland, Freiwirtschaft, Wirtschaft

Quelle: zschopautaler.info

Am 17. August 2007 startete die Regionalwährung Zschopautaler in den Städten Waldheim, Mittweida, Hainichen, Frankenberg, Flöha und Augustusburg sowie in den umliegenden Regionen...

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