.: Freiwirtschaft :.
· tar, den 22.06.08 in Deutschland, Freiwirtschaft, Lösungen, Soziales, Wirtschaft
Quelle: rosenheimer-nachrichten.de
Wieso der Chiemgauer Untersuchungen zufolge das erfolgreichste Regionalgeld in Deutschland ist, hat viele Gründe. Unter anderem ist er innovativ und bequem.
So kann der Kunde mit der kostenlosen Regiocard in immer mehr Geschäften elektronisch per Karte bezahlen. Die Testphase begann 2006 in Wasserburg, 2007 ging der „eChiemgauer“ in Echtbetrieb. Mittlerweile kann bereits in 30 von 640 Chiemgauer-Geschäften mit Karte eingekauft werden. Eine stolze Zahl, berücksichtigt man, dass bei vielen Unternehmen es keinen Sinn macht, ein Kartenlesegerät einzurichten.
Der Bio-Ringmarkt Raubling war beim elektronischen Chiemgauer von Anfang an dabei. Helmut Schmidt, gemeinsam mit Sonja Spaeth Inhaber des Marktes, bringt die Vorteile auf den Punkt: „Die Kunden brauchen keine Gutscheine mehr eintauschen, keine Gültigkeiten beachten, müssen nicht überlegen, mit welcher Stückelung sie am besten zahlen. Aus Unternehmersicht bringt das Kartenlesegerät ebenfalls großen Nutzen: keine eigene Kasse abrechnen, die Beträge werden über ein in der Regionalwährung geführtes Bankkonto gebucht.“...
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· tar, den 15.06.08 in Freiwirtschaft, Geschichte, Lösungen, Soziales, Wirtschaft
von Dänu
Modelle für umlaufgesichertes Geld heute
Welche Modelle für zinsfreies Geld sind denkbar? Einmal wäre das Klebemarkensystem der Wära und aus Wörgl vorstellbar. Vorteil wäre die kontinuierliche, voraussehbare Gebührenbelastung durch Aufkleben von Marken. Weiterhin wäre dieses System kaum manipulierbar und von jedermann kontrollierbar. Als Nachteil wird hier häufig der Aufwand für den jährlich stattfindenden Geldaustausch am Jahresende gesehen.
Weiterhin wäre das Umtauschsystem der Brakteatenzeit im Mittelalter denkbar. Das würde bedeuten, daß Geld zu bekanntem oder unbekanntem Termin komplett kostenpflichtig ausgetauscht wird. Die Angst vor dem Umtausch würde das Geld im Umlauf halten. Nachteilig ist hier der große Aufwand für evtl. mehrmaliges Austauschen im Jahr. Besonders ist jedoch dieses Geld nicht völlig manipulationssicher. Niemand könnte verhindern oder kontrollieren, ob nicht vielleicht dunkle Kreise in den Einflußbereich der Notenbank gelangen und hier die Termine für den Austausch steuern, damit in der Zwischenzeit lukrative Spekulationsgeschäfte durchgeführt werden können.
Eine Abwandlung davon stellt das sogenannte Dreiseriengeld dar. Um nicht immer die ganze Notengeldmenge austauschen zu müssen, werden alle Geldscheine zu gleichen Teilen in drei verschiedenen Farben ausgegeben. Per Los wird eine Farbe ausgewählt, welche dann gebührenpflichtig umgetauscht werden muß. Mehr noch wie beim Austausch der gesamten Bargeldmenge ist hier eine Manipulationsgefahr gegeben. Wieder könnten dunkle Kräfte die angeblich zuverlässige Verlosung beeinflussen und bestimmte Farben gezielt auswählen, um das andere Geld zur Spekulation zu verwenden.
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· tar, den 19.05.08 in Freiwirtschaft, Lösungen, Soziales, Wirtschaft
Quelle: machtdebatte.de
Ohne Knappheit, Universalität und Kompaktheit funktioniert Geld nicht mehr als Geld. Also muss man an seiner Wertbeständigkeit ansetzen. Dies sollte im Sinne der Wertmesserfunktion des Geldes so geschehen, dass jeder beliebige Geldbetrag zu jedem beliebigen Zeitpunkt dieselbe Kaufkraft hat, dass ein Geldschein oder -stück jedoch mit der Zeit an Wert verliert, also Anreiz bietet, es auszugeben oder zu verleihen, sprich: zu investieren...
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· tar, den 14.02.08 in Deutschland, Freiwirtschaft, Geschichte, Lösungen, Wirtschaft
Quelle: spiegel.de
Wundergeld
Auf drei Schreibtischen liegen die Anträge Wilhelm Mercks. Der 46jährige Korvettenkapitän a. D., Zollinspektor a. D., Flüchtling, Familienvater und Vorsitzender der Garmischer Ortsgruppe des "Freien Wirtschaftsbundes" bittet um die Genehmigung, in Oberammergau neben der D-Mark Silvio Gesells Indexwährung und Schwundgeld einführen zu dürfen.
Der Oberkämmerer der US-Militärregierung für Bayern und Frankfurts Wirtschaftsprofessor Ludwig Erhard haben sich noch nicht geäußert. Aus Oberammergau liegt die Antwort vor:
"Das ist mir zu phantastisch", sagt böse Raimund Lang, Ortsbürgermeister und passionierter Prologsprecher. "Schließlich kann man ja kein Geld aus dem Aermel schütteln. Ich habe den Antrag des Herrn Mercks meinem Gemeinderat erst gar nicht vorgelegt."
Oberammergau sei wie geschaffen zum Versuchskarnickel, beschwört Wilhelm Mercks den Freigeldgegner. Es sei das bekannteste Dorf der Welt. Und mit den Erfolgen der Schwundgeldepoche könne Oberammergau seine beträchtlichen Bauvorhaben für die Passionsspiele 1950 im Handumdrehen finanzieren.
"Wer es vorzieht, seinen Kopf etwas anzustrengen, statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen", hatte 1912 Silvio Gesell, der "Prophet der freien Privatwirtschaft", erklärt. Für ihn war die ganze Finanzwirtschaft nur eine dauernde Folge von De- und Inflationen.
Beides seien Katastrophen, die von gewissen Kapitalkreisen durch Drosselung oder Erhöhung des Geldumlaufes bewußt geschaffen werden. Also, lautet Gesells erste Forderung, muß die gesamte umlaufende Geldmenge vom Staate dauernd kontrolliert und reguliert werden.
Droht eine Inflation, muß Geld dem Umlauf entzogen werden, und umgekehrt. Als untrügliches Barometer der Finanzlage betrachtet Gesell den Lebenshaltungskosten-Index, der immer rund um 100 schwanken soll. Dazu muß das Geld aber auch wirklich umlaufen.
Daher ist die zweite Forderung Gesells: Die Geldinhaber müssen gezwungen werden, das Geld rasch auszugeben. "Alle Räder stehen still, wenn das Geld nicht kreisen will", steht auf den deutschen Freigeld-Musterscheinen von Silvio Gesell...
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· tar, den 10.01.08 in Amerika, Freiwirtschaft, Geschichte, Krieg, Liberalismus, Lösungen, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: michaeljournal.org
"It is absurd to say that our country can issue $30 million in bonds and not $30 million in currency. Both are promises to pay but one fattens the usurers and the other helps the people."
Why should the Government pay interest to a private banking system for the use of its own money, that it could issue itself without interest? This is exactly what the Social Crediters of the “Michael” Journal demand, when they urge the Federal Government to take back its power to issue the money for our country. Two famous Americans, industrialist Henry Ford (pioneer of the U.S. car industry) and inventor Thomas A. Edison (who, despite having attended school for only three months, managed to patent more than 1,000 inventions), also agreed with that proposal. What helped Ford and Edison, two great friends, to reach this conclusion is that they reasoned like engineers, who consider only facts and the physical laws of nature, contrary to most economists, who deal with arbitrary notions that many times do not fit with facts.
Ford and Edison were inspecting in 1928 the Muscle Shoals water power plant, built on the Tennessee River. They were interviewed by The New York Times”, which reported these interviews in its issues of December 4 and 6, 1921. These interviews are reproduced in abbreviated form below, and the lessons they teach are just as valid today. (The information is taken from the May-June, 1998 issue of “The Social Crediter”, 16 Forth Street, Edinburgh, EH1 3LH, Scotland.)
Without the control of the Bankers, there would be no wars
“From the operation of this plant,” Ford said, “many great things are possible, greater power production than this country has yet known... The one big thing which I see in Muscle Shoals is an opportunity to eliminate war from the world.”
Mr. Ford was asked how this was possible...
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· tar, den 31.10.07 in Afrika, Amerika, Deutschland, Europa, Fernost, Freiwirtschaft, Geschichte, Krieg, Liberalismus, Lösungen, Lügen, Nahost, Politik, Probleme, Soziales, Technik, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: sozialoekonomie.info
1. Einleitung
Alle Kriege, zumindest in unseren Zeiten, sind letztlich als Wahnsinn anzusehen. Das gilt in einem ganz besonderen Maße für jene auf dem Balkan, deren Voraussage in den 80er Jahren und auch noch unmittelbar nach der Wende in Mittel- und Osteuropa nur Kopfschütteln ausgelöst hätte.
Wie aber kommt es heute noch zu solchen barbarischen Auseinandersetzungen in einer sich als zivilisiert bezeichnenden Welt? Wie kann es geschehen, dass Menschen, die über Jahrzehnte friedlich zusammengelebt haben, auf einmal einander Gewalt antun? Wie kam es zu jener mehr als zehn Jahre dauernden jugoslawischen Tragödie?
Geht man diesen Fragen intensiver nach, dann stellt sich heraus, dass dieses Blutvergießen keinesfalls nur eine Folge der dortigen ethnischen Gegebenheiten war. Auch mit der wechselvollen Geschichte dieses Landes hat es nur bedingt zu tun. Vielmehr hängt es entscheidend mit bestimmten ökonomischen und monetären Gegebenheiten und Fehlentwicklungen zusammen, die auch in früheren Zeiten und an anderen Orten zu Bürgerkriegen oder grenzüberschreitenden gewaltsamen Auseinandersetzungen führten.
Bevor wir uns mit diesen speziellen Gegebenheiten in Jugoslawien näher befassen, sollen darum einige Gedanken zu den angesprochenen wirtschaftlichen Gründen für Frieden oder Krieg vorausgeschickt werden...
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· tar, den 24.10.07 in Freiwirtschaft, Lösungen, Wirtschaft
Quelle: coutoo-magazin.de
Die Wirklichkeit hat die herrschende Lehre der Ökonomie, der die meisten Politiker folgen, längst widerlegt. Nach Max Planck müssen die Vertreter einer widerlegten Lehrmeinung erst aussterben, bevor sich die Fachwelt umorientiert. Für die falschen Lehrmeinungen bezahlen weltweit eine Milliarde Arbeitslose mit ihrer Menschenwürde und in jeder Stunde dreitausend Menschen, die verhungern und verdursten, mit ihrem Leben.
Die Lösung ist einfach. Keine der etablierten politischen Parteien kennt sie. Irving Fisher (Amerikas bedeutendster Ökonom), John Maynard Keynes (der bekannteste Ökonom des 20. Jahrhunderts) und Albert Einstein (der größte Physiker des 20. Jahrhunderts) aber haben sie gewürdigt. Wir können die Marktwirtschaft ohne ökologischen oder sozialen Kollaps weiterentwickeln und mit einer „Fairconomy“ unsere Probleme lösen!
„Wer Silvio Gesell kennt, der braucht die übrigen Werke der Volkswirtschaftslehre nur als Kommentar zu lesen; und wer ihn nicht kennt, der sollte deren Lektüre unterlassen, denn er versteht doch nichts davon – genauso wenig wie die Verfasser der Werke“, hat Hans Bühler über den wichtigsten Geldtheoretiker aller Zeiten gesagt, der von 1862 bis 1930 gelebt hat und dem wir diese einfache Lösung verdanken.
Dass Silvio Gesell, der Deutscher war, heute weitgehend unbekannt ist, hat er mit vielen anderen großen Geistern der Menschheits- geschichte gemeinsam, deren Bedeutung die Nachwelt erst lange nach ihrem Tod erkannt hat. Bis seine Gedanken Wirklichkeit geworden sind, wird die Welt nicht zur Ruhe kommen. Bis dahin aber kann jeder wählen – zwischen schweigender Mitschuld und mutiger Rede oder Tat. Mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen eine Entscheidungshilfe anbieten...
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· tar, den 24.10.07 in Amerika, Börse, Deutschland, Europa, Freiwirtschaft, Krise, Liberalismus, Lösungen, Politik, Soziales, Wirtschaft
Quelle: coutoo-magazin.de
Man darf erstaunt über Wortschöpfungen nachdenken, die einem suggerieren sollen, dass alles unter Kontrolle und in bester Ordnung ist. Beispielsweise spricht sowohl die Deutsche Bundesbank, als auch die Europäische Zentralbank in offiziellen Verlautbarungen ihrer Vorsitzenden vom 14.8.2007 angesichts der beängstigenden Entwicklungen von „Normalisierung der Risikobepreisung“. Mit diesen Worten im Ohr ist man geneigt wieder in den wohligen Schlummer seiner ganz persönlichen heilen Welt zurück zu fallen. Oder man erforscht ein paar Hintergründe.
Was bisher geschah:
Seit Monaten ist immer wieder von einer Immobilienkrise in den USA die Rede, wobei nie wirklich klar war, was es damit eigentlich auf sich hat. Es mehrten sich die Andeutungen, dass es in den USA eine riesige Anzahl an Immobilienkrediten geben muss, deren Schuldner nicht mehr in der Lage sind, ihre Schuld zurückzuzahlen. Wie konnte es dazu kommen?
Die jahrelange Politik des billigen Geldes der US-Notenbank ließ im Bereich der Hypothekenfinanzierung eine hierzulande nicht denkbare Welle an Wohneigentumsfinanzierungen
entstehen. Hypothekarinstitute vergaben Kredite an Schuldner, die weder ein stabiles Einkommen noch einen Cent Bargeld besaßen. Der Hintergedanke dabei war stets, dass die auf diesem Wege finanzierten Immobilien stark an Wert gewinnen würden und aufgrund Zahlungsunfähigkeit ausfallende Schuldner keinen Schaden für die Bank anrichten könnten, da ja die im Wert gestiegene Immobilie als Pfand zur Verfügung stehen würde. Eins der ersten dieser Institute, welche mit dieser Fehleinschätzung in den Bankrott gingen, war die New Century Financial, die am südkalifornischen Markt tätig war und auf die erwähnten riskanten Darlehen spezialisiert war, sogenannte Subprime-Darlehen...
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· tar, den 18.10.07 in Amerika, Freiwirtschaft, Geschichte, Krise, Lösungen, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Video, Wirtschaft
"Die Revolution wird nicht im Fernsehen übertragen" mit deutschen Untertiteln.
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· tar, den 28.09.07 in Amerika, Europa, Freiwirtschaft, Geschichte, Lösungen, Politik, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: kreuz.net
Kolonien – florierender als das Mutterland
Vor dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1776) war der kolonisierte Teil dessen, was heute die Vereinigten Staaten von Amerika sind, im Besitz von England. Er wurde Neu England genannt und bestand aus 13 Kolonien, welche die ersten 13 Staaten der großen Republik wurden.
Um 1750 war dieses Neu England sehr wohlhabend. Benjamin Franklin konnte folgendes schreiben:
„Es gab Überfluß in den Kolonien, und Friede herrschte an allen Grenzen. Es war schwierig, ja sogar unmöglich, eine glücklichere und blühendere Nation auf der ganzen Erde zu finden. In jedem Heim war Wohlstand vorherrschend. Im allgemeinen hielt das Volk die höchsten moralischen Maßstäbe ein, und Erziehung war weit verbreitet.“
Als Benjamin Franklin nach England hinüberfuhr, um die Interessen der Kolonien zu vertreten, begegnete er einer völlig anderen Situation: die arbeitende Bevölkerung dieses Landes war von Hunger und Armut zerrüttet.
„Die Straßen sind voll von Bettlern und Landstreichern“, schrieb er. Er fragte seine englischen Freunde, wie England trotz all seines Reichtums so viel Armut in seinen Arbeiterklassen haben konnte.
Seine Freunde erwiderten, daß England das Opfer einer schrecklichen Situation sei: es habe zu viele Arbeiter! Die Reichen sagten, sie seien bereits mit Steuern überlastet und könnten nicht noch mehr bezahlen, um die Massen von Arbeitern von deren Nöten und Armut zu befreien. Mehrere reiche Engländer jener Zeit glaubten wirklich, zusammen mit Malthus, daß Kriege und Seuchen nötig seien, um das Land von Arbeitskraftüberschüssen zu befreien.
Danach wurde Franklin von seinen Freunden gefragt, wie die amerikanischen Kolonien es organisierten, genug Geld zu sammeln, um die Armenhäuser zu unterstützen und wie sie diese Armutsseuche bezwingen würden; Franklin erwiderte:
„Wir haben in den Kolonien keine Armenhäuser; und falls wir welche hätten, gäbe es niemanden, den wir einweisen müßten; denn wir haben nicht eine einzige arbeitslose Person, weder Bettler noch Landstreicher.“
Dank des von der Nation herausgegebenen Freigeldes...
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