.: Börse :.


:: Immobilienriese bankrott ::

· tar, den 17.07.08 in Börse, Europa, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: n-tv.de

Spanien steht vor einer der größten Firmenpleiten seiner Geschichte. Martinsa Fadesa heißt das jüngste Opfer der spanischen Immobilienkrise. Der Branchenriese hat 5,4 Mrd. Euro an Schulden angehäuft und will Insolvenz beantragen. Der Bankrott sei unausweichlich, erklärte das Unternehmen.

Demnach scheiterte die Immobilienfirma mit dem Versuch, einen Kredit in Höhe von 150 Mio. Euro zu beschaffen. Das Darlehen sei aber erforderlich gewesen, um sich eine vereinbarte Refinanzierung über 4 Mrd. Euro zu sichern, hieß es in einer Mitteilung an die spanische Börsenaufsicht. Um seine Schulden zu begleichen, plant Martinsa nun den Verkauf von Grundstücken. Zu den 47 Gläubigern zählt auch Spaniens drittgrößte Bank, Banco Popular...

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:: Hoher Ölpreis kostet die Deutschen 25 Milliarden Euro ::

· tar, den 12.07.08 in Börse, Deutschland, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: tagesschau.de

Der Anstieg der Ölpreise hat die Bundesbürger seit Jahresbeginn knapp 25 Milliarden Euro gekostet. Dies errechnete das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) im Auftrag des "Spiegels", wie das Nachrichtenmagazin mitteilte. Den bundesdeutschen Durchschnittshaushalt kostete die Teuerungswelle bei Heizöl, Benzin, Gas oder Strom seit Jahresbeginn demnach rund 650 Euro zusätzlich. Das ist ein Anstieg um fast 26 Prozent.

Sollte der Ölpreis im Jahresverlauf auf 200 Dollar steigen, würden der Analyse zufolge weitere 35 Milliarden Euro an Energieausgaben auf die Bundesbürger zukommen - Milliarden, die sie an Kaufkraft einbüßen würden. Pro Haushalt wären das mehr als 1500 Euro Mehrkosten für Energie, die sie im Vergleich zum Jahresanfang aufbringen müssten. Am Freitag hatte der Ölpreis einen neuen Rekord von fast 146 Dollar pro Barrel erreicht...

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:: „Fannie und Freddie sind faktisch insolvent“ ::

· tar, den 12.07.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: handelsblatt.com

Die beiden Hypothekengiganten Freddie Mac und Fannie Mae stehen nach Ansicht von Experten offenbar vor der Pleite. Derweil fordern Fed-Chef Ben Bernanke und Finanzminister Henry Paulson eine umfassende und langfristig ausgerichtete Reform der Banken- und Finanzaufsicht, damit sich die Finanzkrise nicht wiederholt.

Der frühere Präsident der Notenbank Fed von St. Louis, William Poole, sagte, der Kongress „erlaubt es ihnen nur aus Prestigegründen weiter zu existieren.“ Gleichzeitig warben am Donnerstag Fed-Chef Ben Bernanke und Finanzminister Henry Paulson vor Abgeordneten des US-Kongresses für eine umfassende und langfristig ausgerichtete Reform der Banken- und Finanzaufsicht, damit sich die jüngste Kreditkrise nicht wiederholt.

Bei Freddie Mac überstiegen im ersten Quartal die Verbindlichkeiten die Vermögenswerte um 5,2 Mrd. Dollar (3,3 Mrd. Euro). Damit wäre der Hypothekenfinanzierer nach den Bilanzierungsvorschriften gemäß fairem Wert insolvent. Der faire Wert der Vermögenswerte des größeren Schwesterinstituts Fannie Mae ist um 66 Prozent auf 12,2 Mrd. Dollar gesunken und dürfte nächstes Quartal negativ werden, erwartet Poole.

Die Wahrscheinlichkeit nehme zu, dass die USA den beiden Hypothekenfinanzierern zur Hilfe eilen müssten, sagte Poole weiter. „Der Kongress sollte zugeben, dass die Gesellschaften insolvent sind.“...

zum Thema:
- spiegel.de: Märkte bangen um US-Immobilien-Finanzierer

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:: Finanzkrise: Totgeglaubte leben länger ::

· tar, den 10.07.08 in Amerika, Börse, Deutschland, Europa, Fernost, Krise, Liberalismus, Medien, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: heise.de

Die Finanzkrise bestimmt wieder die Schlagzeilen und führt erneut zu Panik an den Börsen und hektischen Maßnahmen

Eine Studie besagt, dass die beiden größten US-Hypothekenfinanzierer Freddie Mae und Freddie Mac weitere 75 Milliarden Dollar Kapital benötigen. Damit tritt die Finanzkrise wieder deutlich zu Tage, von der viele immer wieder behaupten, dass die Talsohle längst durchschritten sei. Dabei, so eine weitere Studie, steht der Schlimmste noch bevor, es wird mit Verlusten von 1,6 Billionen Dollar gerechnet. An den Börsen machte sich erneut Panik breit, weshalb die US-Notenbank (FED) am Dienstag den Rettungsschirm erneut weit aufgespannt hat und neue Stützungsaktionen für den Finanzsektor ankündigte. In Europa sieht es ebenfalls nicht rosig aus. Als erstes Land ist Dänemark offiziell in die Rezession abgerutscht. Irland, Großbritannien, Spanien, Italien und Portugal dürften folgen.

Immer wieder wurde behauptet, das Tal der Finanzkrise sei durchschritten. Einige behaupteten gar, der "Immobilienmarkt in den USA befindet sich allmählich wieder auf dem Weg der Besserung". Doch dann schlug die Studie der Investmentbank Lehman Brothers am späten Montag wie eine Bombe ein und schickte die Börsen weltweit auf Talfahrt. Demnach benötigten die beiden größten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac weitere 75 Milliarden Dollar als Kapitalspitze. Im Fall von Fannie Mae wären das 46 Milliarden Dollar und bei Freddie Mac 29 Milliarden. Ihre Aktien stürzten am Montag in New York zeitweise auf den niedrigsten Stand seit 1992 ab...

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:: US-Notenbank plant neue Hilfen für Geldhäuser ::

· tar, den 10.07.08 in Amerika, Börse, Europa, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: spiegel.de

Die weltweite Kreditkrise kehrt mit Wucht zurück - in Europa bricht die Baubranche ein, weltweit sacken Finanzaktien ab. Die US-Notenbank startet jetzt einen Notfallplan: Sie will Wall-Street-Banken länger als ursprünglich vorgesehen frisches Geld zur Verfügung stellen.

Die internationale Finanzkrise ist noch längst nicht ausgestanden. "Wir beobachten die Entwicklung an den Finanzmärkten sehr genau", sagte Ben Bernanke, der Chef der US-Notenbank Federal Reserve. Um den betroffenen Instituten zu helfen, "denken wir über verschiedene Optionen nach".

Konkret plant die Fed, den größten Wall-Street-Banken länger als bislang vorgesehen zusätzliche Liquidität zur Verfügung zu stellen. Eigentlich sollte es frisches Zentralbankgeld nur bis Herbst 2008 geben, nun könnte die Fed zusätzliche Mengen auch über den Jahreswechsel hinaus anbieten. "Dies gilt für den Fall, dass die ungewöhnlichen Umstände anhalten, die derzeit die Liquiditätslage bestimmen", sagte Bernanke.

Die Fed war den Banken auf dem Höhepunkt der Finanzkrise beigesprungen. So hatte sie den großen Instituten eine leichtere Refinanzierung bei der Notenbank ermöglicht. Dieses Programm soll nun offenbar fortgesetzt werden...

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:: Studie sieht Biosprit als Haupt-Preistreiber ::

· tar, den 10.07.08 in Amerika, Biologie, Börse, Europa, Fernost, Krise, Liberalismus, Probleme, Technik, Wirtschaft

Quelle: n24.de

Laut einer unter Verschluss gehaltenen Studie der Weltbank ist die weltweite Verteuerung der Nahrungsmittel hauptsächlich auf die Produktion von Biotreibstoffen zurückzuführen.

In einer angeblich geheimen Studie der Weltbank wird nach britischen Medienangaben die massenweise Erzeugung von Biokraftstoff maßgeblich für das Ansteigen der Nahrungsmittelpreise verantwortlich gemacht. Bis zu 75 Prozent der Preissteigerungen seien danach auf den Verbrauch von Agrarprodukten und -flächen für die Herstellung von sogenanntem Biodiesel zurückzuführen, berichtete die Zeitung "The Guardian" am Freitag.

Der bereits im April fertiggestellte Weltbank-Bericht werde nach Überzeugung von Entwicklungshilfe-Experten unter Verschluss gehalten, um die Regierung von US-Präsident George W. Bush nicht zu brüskieren. Die Einschätzungen der Weltbank-Studie stünden im Gegensatz zu Behauptungen der US-Regierung, wonach die Erzeugung pflanzlicher Kraftstoffe lediglich zu weniger als drei Prozent an den Agrarpreissteigerungen beteiligt sei...

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:: Bankenkrise wird noch viel schlimmer ::

· tar, den 10.07.08 in Amerika, Börse, Deutschland, Europa, Krise, Liberalismus, Medien, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: tagesanzeiger.ch

Die zu erwartenden Verluste aus der Finanzkrise werden sich auf 1600 Milliarden Dollar summieren. Davon haben die Finanzinstitute bisher erst 400 Milliarden bekannt gegeben.

Die pessimistische Prognose stammt gemäss einem Bericht der «SonntagsZeitung» aus einer vertraulichen Studie von Bridgewater Associates, dem zweitgrössten Hedge Fund der Welt. «Wir stehen vor einer Lawine notleidender Vermögenswerte», heisst es in der Studie. Die grössten Verluste stünden den US-Kreditbanken bevor. «Wir haben grosse Zweifel, dass es den Finanzinstituten gelingen wird, genügend neues Eigenkapital aufzunehmen, um die Verluste zu decken», schreiben die Autoren...

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:: Lyndon LaRouche warnt vor 3. Weltkrieg ::

· tar, den 10.07.08 in Afrika, Amerika, Biologie, Börse, Deutschland, Europa, Fernost, Geologie, Krieg, Krise, Liberalismus, Nahost, Politik, Probleme, Soziales, Technik, Verschwörung, Video, Wirtschaft, Wissenschaft

Es geht nicht um die Präsidentenwahl, die nur entscheidet, wie die Schlacht selbst geführt wird und möglicherweise ausgeht. Es geht um den dritten Weltkrieg zwischen dem Britischen Empire, also dem britisch-holländischen liberalen Finanzsystem auf der einen Seite, und den Staaten von Eurasien: Russland, China, Indien und anderen Staaten auf der anderen Seiten.

Die Ratifizierung des Vertrags von Lissabon dient der Ohnmacht europäischer Nationen, die dann nicht mehr Souverän ihrer eigenen Politik sind, sondern sich der EU-Führung zu fügen haben. So verfügt letztlich Großbritannien über die europäischen Waffen von Portugal bis an die Grenzen Russlands. Aber nur als Marionette des anglo-holländischen liberalen Finanzinteresses. Interessen, die für lange Zeit in den USA repräsent waren und die Kontrolle über den Dollar und die USA übernahmen (Rothschild, Rockefeller, Morgan, Warbug). Dasselbe Kartell, welches Mussolini in Italien und Hitler in Deutschland an die Macht hievte.

Wenn dieses Kartell es ebenso schafft, ein faschistisches Regime in den USA (Bush, Notstandsgesetze) und Europa (Vertrag von Lissabon) aufzubauen, so erleben wir in Kürze einen neuen Krieg auf dieser Welt samt Diktatur und Hungersnöten.

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:: Es liegt am Schuldgeldsystem ::

· tar, den 07.07.08 in Amerika, Börse, Deutschland, Europa, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: spatzseite.de

Nicht nur die deutschen Staatsfinanzen sind zerrüttet. Von Jahr zu Jahr werden mehr und mehr Steuereinnahmen in Form von Zinsen an private Kreditgeber ausgeschüttet. Für staatliche Aufgaben bleibt immer weniger Geld. Man fragt sich, wie der deutsche Staat von fast 1,6 Billionen Euro Schulden und einer Zinsbelastung von derzeit schöngerechnet jährlich 43 Mrd. Euro herunterkommen soll. Dabei können sich hinter den veröffentlichten Zahlen noch weitere versteckte Tributzahlungen des Staates an das Finanzsystem verbergen. Der Bundesfinanzminister hat wiederholt darauf hingewiesen, daß sich trotz der enormen Steuererhöhung (Umsatz-, Energiesteuer etc.) und der angeblich günstigen Konjunktur vor 2011 kein ausgeglichener Haushalt erreichen ließe. Vielmehr zeichne sich schon für 2008 eine Neuverschuldung von 10 Mrd. Euro ab. Aber nicht nur der Staat zahlt ständig und stetig Tribut an die private Finanzwirtschaft, wir tun dies systembedingt mit jedem Einkauf auch.

Auch die Krise des Finanzsystems ist unübersehbar. Nach der sogenannten Zweithypothekenkrise in den USA scheint sich der Wert von immer mehr Finanzderivaten, vor allem der Wert sogenannten "securitized" Finanztitel in Nichts aufzulösen. Die Zentralbanken wie die FED und die EZB hatten den Banken seit Mitte 2007 ermöglich, für 3,5 Billionen US-Dollar neues Geld in Umlauf zu bringen, aber nur um ihren ungedeckten Verpflichtungen aus dem Wertpapierhandel nachkommen zu können. Die Vergabe neuer Kredite an produzierende Firmen geht drastisch zurück. Der Glaube an die gute "Konjunktur" bröckelt bereits. Was geschieht, wenn diese weiter abflaut, wenn die Zinsen steigen, wenn die viel zu vielen Staatsbeamten demnächst in Pension gehen? Die Politik ist sich plötzlich dahingehend einig: "Es muß gespart werden!" Dieses "es" ist der "Kleine Mann". Ihm werden die Bezüge gekürzt und er "spart", wenn er überhöhte Preise bezahlt - aber nicht auf sein Konto, sondern auf das Konto derer, die überhöhte Preise durchsetzen, weil sie durch überhöhte Energiepreise die Angebote drosseln. Die hohe Konzentration vor allem der Energie- und Finanzwirtschaft macht das möglich. Die "grüne" Umweltideologie liefert die Rechtfertigung...

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:: Kaschagan - und "cash all gone" ::

· tar, den 07.07.08 in Amerika, Börse, Europa, Krise, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: manager-magazin.de

Weltweit enteignen Schwellenländer ohnmächtige Ölmultis, um selbst das dicke Geschäft mit den Rekordölpreisen zu machen. Das Debakel von Eni auf dem kasachischen Ölfeld Kaschagan ist nur ein Beispiel unter vielen. Den etablierten Ölriesen bleibt oft nichts anderes, als klein beizugeben. Läuft die Zeit von Exxon und Co. ab?

Das hatten sich die Briten anders vorgestellt. Das neue Russland-Geschäft des Londoner Ölriesen BP sollte die nächste Ertragssäule des Unternehmens werden. Frühzeitig ließen sie sich deshalb auf ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem drittgrößten russischen Ölförderer TNK ein. Doch das steht jetzt plötzlich auf der Kippe. "Unsere russischen Partner arbeiten mit räuberischen Methoden", musste BP-Verwaltungsratschef Peter Sutherland jetzt eingestehen.

Seit Monaten liegt Sutherland im Clinch mit den russischen Investoren Len Blavatnik, Michail Fridman und Wiktor Wexelberg, die als Alfa-Access-Renova-Investorengruppe zur anderen Hälfte an TNK-BP beteiligt sind. Doch die eigentlichen Geschäftspartner machen der britischen BP die Hölle heiß - und lassen nach Insider-Meinung immer neue Hürden für das gemeinsame Unternehmen TNK-BP aufbauen...

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