.: Börse :.
· tar, den 25.09.08 in Amerika, Börse, Krise, Probleme, Wirtschaft
Quelle: kurier.at
Um mehr als 25 Dollar legte der Ölpreis am Montag zwischenzeitlich zu. Die Gründe: schwacher Dollar, nervöse Märkte.
Wie nervös derzeit die Finanzmärkte sind, zeigte sich am Montag auch beim Ölpreis: An der New Yorker Börse schnellte der Preis pro Barrel um 25,45 Dollar in die Höhe und verzeichnete damit den höchsten Tagesanstieg aller Zeiten.
Ein Barrel (159 Liter) Rohöl kostete am Nachmittag im elektronischen Handel der New Yorker Börse bis zu 130,00 Dollar (89,2 Euro). Im Tagesverlauf sank der Preis für ein Fass US-Leichtöl der Sorte WTI jedoch wieder auf 120 Dollar...
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· tar, den 22.09.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: spiegel.de
Es geht offenbar nicht mehr anders: In einer dramatischen Rettungsaktion bereitet sich die Regierung Bush jetzt mehreren Zeitungen zufolge darauf vor, die riesigen Finanzinstitute Freddie Mac und Fannie Mae komplett zu übernehmen. So soll ein Kollaps des Kreditmarkts verhindert werden.
Die Krise am US-Finanzmarkt spitzt sich zu. Die US-Regierung könnte noch an diesem Wochenende die Kontrolle über die angeschlagenen halbstaatlichen US-Immobilienbanken Fannie Mae und Freddie Mac komplett übernehmen, um den kriselnden Hypothekenmarkt zu schützen. Das berichten übereinstimmend "Wall Street Journal", "New York Times" und "Washington Post". Sowohl das Finanzministerium als auch Fannie Mae und Freddie Mac wollten sich offiziell zu den Berichten nicht äußern...
zum Thema:
- yahoo.com: US-Regierung übernimmt Kontrolle der größten Baufinanzierer
- mmnews.de: Fannie und Freddie verstaatlicht
- zeitenwende.ch: Ende der freien Märkte
- welt.de: Rettungsaktion sorgt für globales Kursfeuerwerk
- ftd.de: Party vor dem Kater mit Fannie und Freddie
- wiwo.de: US-Senat will Anhörung zu Fannie und Freddie
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· tar, den 22.09.08 in Börse, Europa, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: spiegel.de
Der Georgien-Konflikt hat für Russland ernste wirtschaftliche Folgen. Anleger und Investoren ziehen in großem Umfang Kapital ab - jetzt muss die Zentralbank intervenieren: Sie verkauft Devisenreserven in Milliardenhöhe, um den Verfall der russischen Währung zu stoppen.
Der Krieg ist vorbei, doch die neuen diplomatischen Spannungen zwischen Russland und dem Westen verunsichern ausländische Geldgeber weiter. Nach Schätzungen von Analysten sollen Investoren mittlerweile bis zu 21 Milliarden Dollar aus Russland abgezogen haben, berichtet die "Financial Times" ("FT").
Der Wert des Rubels fällt dadurch rapide. Gestern senkte die Zentralbank den amtlichen Wechselkurs zur US-Devise auf 24,8 Rubel. Allein in den letzten Tagen verlor der Rubel gegenüber Dollar und Euro rund zwei Prozent an Wert. Auch die Aktienmärkte sind betroffen. Der russische Börsenindex RTS verlor am Mittwoch 4,25 Prozent und am Donnerstag noch einmal 3,94 Prozent an Wert. Analysten zufolge deuten diese Werte darauf hin, dass die Flucht der Anleger anhält...
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Börse, Europa, Krise, Probleme, Wirtschaft
Quelle: manager-magazin.de
Die Europäische Zentralbank muss Kritik einstecken. Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Mundell sagt im Gespräch mit manager-magazin.de, warum die jüngste Zinserhöhung ein Fehler war, wie sich die Euro-Banker versehentlich zur Konjunkturstütze Amerikas machten und warum bald ein neues Weltwährungssystem entstehen könnte.
mm.de: Herr Mundell, Europas Zentralbanker wissen zu überraschen. Mitten in einer Phase, in der fast überall die Zinsen gesenkt werden, haben Europas Währungshüter ihre Leitzinsen im Juli angehoben. War das clever?
Mundell: Es war alles andere als das, es war ein Fehler. Aus Furcht vor Inflation durch starke Lohnsteigerungen speziell in Deutschland haben sie damit den Amerikanern so richtig in die Karten gespielt: Der Eurokurs sank infolge dieser Zinserhöhung nicht mehr so stark, wie es eigentlich die aktuelle Wachstumsschwäche Europas nahe legen würde. Deshalb muss Europas Wirtschaft gerade jetzt zu einem guten Teil ohne den Rückenwind sinkender Eurokurse auskommen. Dafür wurde Amerika der Export leicht gemacht. Und genau der zieht das Land gerade aus der Rezession...
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· tar, den 07.09.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: mmnews.de
Hat die US-Notenbank die Kreditkrise hervorgerufen, damit es zur Katastrophe kommt?
Einen anderen Schluss lässt der Lauf der Dinge kaum zu.
Rückblende
Anlässlich eines Dinners im Jahre 2004 traf ich mich einigen Börsenexperten aus den USA. Diese erzählten wirklich Unglaubliches: In den USA würden Banken an mittellose Menschen in großem Umfang Geld ausleihen, damit sie Häuser kauften. Es wären auch schon Obdachlose mit 6stelligen Dollarsummen bedacht worden. Das Ding hätte auch einen Namen. Man würde dieses Marktsegment „Subprime“ nennen. Bedeutet: Menschen bekommen Kredite, ohne dass nach Bonität oder Sicherheiten gefragt wird.
Ich dachte zunächst, die beiden Experten würden einen Scherz machen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Banken im großen Stil solche Geschäftspraktiken betreiben. Wer sollte für diese Schulden grade stehen? Wie konnte man so etwas in seinen Büchern halten, ohne dass die Bankaufsicht zuschlägt?
Die Antwort war einfach: Diese Kredite würden zerstückelt und mit anderen Schulden zusammengepackt, vermengt und vermischt. Anschließend würden Sie den Rating-Agenturen vorgelegt, welche dann ein Tripple-A-Prädikat ausstellten. Sodann würden diese neu verpackten Schulden in alle Welt verkauft.
„Und wer kauft so etwas?“ fragte ich besorgt...
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· tar, den 07.09.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: dasgelbeforum.net
Forget it, this is history --- this is not what's happening in the market. From what I see, the markets are telling us to prepare for hard times, and a global spate of the worst deflation to be seen in generations. This is why gold has been sinking, this is why stocks have been falling --- big money, sophisticated money, is cashing out, raising cash, preparing for world deflation. This is probably why Lowry's Selling Pressure stays at its high, smart money is selling into the stock market, day after day. They're raising cash in preparation for the hard times when deflation is in the saddle. Deflation is ushering in the new strong dollar. Big money sees deflation and the lower rates that go with deflation. Look, if you have five million dollars and you are only receiving 2% in interest on your money, that's only an income of hundred thousand dollars on your five million. Big money realizes that in a deflation you need a mountain of cash to keep up your lifestyle...
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· tar, den 03.08.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: goldseiten.de
Große Nachrichten von einem Weltrekordverlust im Rohölhandel kommen von der SemGroup, Tusla, Oklahoma - eine große aber kaum bekannte Firma für Ölpipelines, Lagereinrichtungen, die auch im Handelsgeschäft tätig ist und seit 2000 besteht.
Bemerkenswert dabei ist, dass so wenig über die Verluste der SemGroup geschrieben wurde. Ich merke, dass wir aufgrund des Hypotheken- und Kreditdesasters taub gegenüber Berichten geworden sind, in denen es um Milliarden-Verluste geht. Es wundert mich jedoch stark, dass diesen Verlusten im Ölhandel nicht mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde, weil es eben so viel über die aktuelle Volatilität beim Ölpreis aussagt. Wenn man sich über eine Sache noch mehr Gedanken machen sollte, als über die Hypotheken- und Kreditkrise, dann definitiv über den Ölpreis.
In Anbetracht des Eifers der gewählten Repräsentanten - wenn es darum ging, die beispiellosen Preisbewegungen den Spekulanten beim Rohöl anzuhängen - überrascht es mich, dass die Beobachter keinen Zusammenhang zwischen dem Tun der SemGroup und den großen Preisbewegungen beim Rohöl herstellen. Ich dachte, die CFTC würde sich auf das diesen bedeutenden Vorfall stürzen, aber stattdessen kündigten sie mit großem Trara die Verhängung von Strafen für wirklich unbedeutende Regelverletzungen im Ölmarkt an. Diese Vorfälle fanden vor über einem Jahr statt und es ging dabei um Geld in Höhe von Millionen von Dollars. Der Verlust der SemGroup lag um das 3200-fache höher, aber weder CFTC noch NYMEX, dort kam es nämlich zu bestätigten Verlusten in Höhe von 2,4 Milliarden $ (der Rest war OTC), haben auch nur ein Wort über den Rohstoffverlust der Geschichte verloren.
Wie verliert man also 3,2 Milliarden $ beim Rohölhandel und wie beeinflusste das die Preise? Die Antwort lautet, mit einer obszön großen Anzahl von Kontrakten auf der falschen Seite eines steigenden Marktes, auf der Short-Seite. Und genau da hatte sich die SemGroup positioniert, mit mehr (oder vielleicht viel mehr) als 100.000 Short-Futures und Optionskontrakten...
zum Thema:
- forbes.com: Inside The Semgroup Bust
- reuters.com: SemGroup's $3.2 billion failure shocks backers
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· tar, den 27.07.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Lügen, Medien, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: alles-schallundrauch.blogspot.com
Cindy McCain, die Frau des republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain, soll angeblich durch Insidergeschäfte mit Short-Selling vor dem 11. September 2001, Millionen verdient haben.
Sie soll Put-Optionen des Schweizer Rückversicherers Swiss Re im Vorfeld gekauft haben, dessen Aktien dann ab den 12. September durch den „Terroranschlag“ stark gefallen sind, weil die World Trade Center Gebäude unter Anderem bei der Swiss Re versichert waren. Die Versicherungspolice wurde nur 6 Wochen vor dem 11. September 2001 durch den neuen Pächter Larry Silverstein abgeschlossen und beinhaltete ausdrücklich die Klausel „Terroranschläge“.
Larry Silverstein, obwohl nicht Eigentümer sondern nur Pächter der WTC Gebäude, kassierte nach langem Rechtsstreit die riesige Versicherungssumme von 4.6 Milliarden Dollar.
Das heisst, jemand hat Cindy McCain den Tipp gegeben, ein "Terroranschlag" würde am 11. September 2001 stattfinden, und sie hat dieses Wissen benutzt, um auf fallende Kurse der Aktien der Firmen zu wetten, die an diesem Tag einen Schaden erleiden würden.
Laut hochgestellten Bundesagenten welche in Washington DC stationiert sind, welche mit dem bekannten Informanten Steward Webb gesprochen haben, werden die bisher geheimen Steuererklärungen von Cindy McCain aufzeigen, dass sie Millionen mit Insider-Trading von Put-Optionen der Swiss Re Aktien verdient hat...
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· tar, den 27.07.08 in Börse, Deutschland, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: n-tv.de
Der Sportwagenbauer Porsche dürfte laut einem Magazin-Bericht im laufenden Geschäftsjahr mehr Gewinn als Umsatz erzielen. Grund sei vor allem die Neubewertung der 31-prozentigen Beteiligung an VW, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf die Einschätzung von Porsche-Managern und eines Analysten...
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· tar, den 27.07.08 in Börse, Deutschland, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: spiegel.de
Nach E.on denken nun auch Vattenfall und EnBW über den Verkauf ihrer Stromnetze nach - und beugen sich damit dem Druck aus Brüssel. Damit wären drei der vier großen Stromkonzerne in Deutschland bereit, sich von ihren Netzen zu trennen. Potentielle Investoren stehen bereit.
Nach dem Energiekonzern E.on treiben nun auch Vattenfall und EnBW den Verkauf ihrer Stromnetze voran. Man werde deswegen in den kommenden Tagen potentielle Investoren ansprechen, teilte Vattenfall am Freitag in Berlin mit. Falls es zu einem Verkauf komme, solle dieser spätestens in der ersten Jahreshälfte 2009 abgeschlossen sein.
Hintergrund dieser Entscheidung von Vattenfall sei die seit Monaten andauernde politische Debatte über die eigentumsrechtliche Entflechtung der Höchstspannungsnetze von den Stromerzeugern. Die EU-Kommission will, dass die Energiekonzerne ihre Stromnetze entweder verkaufen oder deren Verwaltung an eine vollkommen unabhängige Betreibergesellschaft abtreten. Deutschland war von der EU-Kritik besonders betroffen, weil das gesamte Hochspannungsnetz hier unter vier Energiekonzernen aufgeteilt ist, die zugleich die größten Stromproduzenten sind: E.on, RWE, EnBW und Vattenfall...
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