.: Börse :.
· tar, den 03.07.08 in Amerika, Börse, Europa, Fernost, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: weissgarnix.de
Auf Bloomberg lief vorhin ein Interview mit Martin Hennecke, Analyst der “Tyche Group” in Hong Kong. Er gelangt zur Ansicht, dass aufgrund der hohen US Staatsverschuldung ein wirtschaftlicher Kollaps in den USA womöglich nicht in die Deflation, sondern in die Hyperinflation mündet. Als Beispiel dient ihm die Weimarer Republik. Sein Fazit: Gold und Silber kaufen!
Das Interview ist kurz und knapp, deutsches Transkript hierunter von mir...
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· tar, den 01.07.08 in Amerika, Börse, Europa, Geologie, Liberalismus, Lügen, Medien, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft
von Otto Lidenbrock
Rudolph Chimelli machte in der Süddeutschen Zeitung vor ein paar Tagen folgende Rechnung auf:
Zur Einführung des Euro am 01.01.2002 kostete ein Barrel Rohöl 72 US-Dollar. Umgerechnet waren das 86,40 Euro, da man zu dieser Zeit für 1 Euro etwa 0,833 US-Dollar bekam. Im Augenblick kostet ein Barrel Rohöl 140 US-Dollar. Für 1 Euro bekommt man allerdings augenblicklich 1,57 US-Dollar. Ein Barrel Rohöl kostet demnach etwa 89,17 Euro.
Das ist ein Anstieg von gerade mal 3 Prozent! Der Benzinpreis an der Tankstelle stieg allerdings um über 50 Prozent.
Wo ist die Differenz geblieben?
Warum müssen immer die "gestiegene Nachfrage" und die angebliche "Ölknappheit" als Deckmäntelchen herhalten?
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· tar, den 30.06.08 in Amerika, Börse, Europa, Krise, Liberalismus, Medien, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: faz.net
Der Anstieg der Preise für Rohöl, Lebensmittel und andere Rohstoffe hat nicht nur hierzulande, sondern rund um den Globus einen starken Teuerungsschub ausgelöst. Nach einer Übersicht der Investmentbank Morgan Stanley liegt die Inflationsrate inzwischen in mehr als 50 Ländern oberhalb von 10 Prozent.
Mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung seien damit von zweistelligen Inflationsraten betroffen, heißt es in der Studie. In Deutschland betrug die Inflationsrate nach europäischer Messmethode im Juni nach ersten Schätzungen 3,4 Prozent; das ist der höchste Stand seit Auflage dieses Index 1996.
Ölpreis entscheidend für weitere Entwicklung
Um die Teuerung zu bremsen, sind viele Notenbanken dazu übergegangen, ihre Leitzinsen anzuheben. Die realen Zinsen - also die Leitzinsen abzüglich der jeweiligen Inflationsrate - seien in vielen Ländern aber weiterhin negativ und damit zu niedrig, kommentierte Joachim Scheide, der Leiter des Prognosezentrums des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel...
zum Thema:
- spiegel.de: Inflation im Euro-Raum springt auf vier Prozent
- dasgelbeforum.net: Dehypflation
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· tar, den 28.06.08 in Amerika, Börse, Deutschland, Europa, Fernost, Geschichte, Krise, Liberalismus, Lügen, Medien, Nahost, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft
Der grösste und weitreichendste Wirtschaftsskandal unserer Tage findet zurzeit durch die Manipulationen an den Geld- und Währungssystemen statt. Der Geldbetrug hat erstmalig eine globale Dimension, weil er sich weltumspannend abspielt, von keiner nationalen Regierung deshalb mehr kontrolliert, gestoppt oder verhindert werden kann, und weil er sogar nach den veralteten nationalen Gesetzen formell legal stattfindet. Sicher ist aber, dass der Geldbetrug wie jeder andere Betrug auch nicht langfristig zur Bereicherung der Täter durch Entreicherung der Opfer führen kann, weil kein freies Geldsystem auf Dauer missbraucht werden kann.
Nach der Finanztheorie ist Geld ein legalisiertes Tauschmittel, welches auch zur Wertaufbewahrung dienen soll. Die Ausgabe von Geld war deshalb früher staatliches Privileg (Münzhoheit). Die als Geld umlaufenden Gold-, Silber- und Kupfermünzen hatten staatliche Prägung. Der Staat garantierte also die Reinheit des Metalls und das Gewicht der Münzen, so dass man nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland jederzeit wusste, wieviel jedes Geldstück wert war. So waren die Metallmünzen zugleich Tauschmittel und Dauerwert.
Der Staat musste aber, um Geld ausgeben zu können, Gold und Silber haben. Deshalb war es wichtig, dass zum Beispiel Silberbergwerke in staatlicher Hand waren (Rammelsberg bei Goslar) und auf diese Weise der Staat das Silber für zusätzliche Prägemünzen einsetzen konnte. Umgekehrt wussten die Bürger, dass der Staat nur soviel Geld ausgeben konnte, wie er über Edelmetall verfügte. Der Edelmetallvorrat war also die Basis für das in Edelmetall umlaufende Naturalgeld (Goldumlaufwährung).
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· tar, den 28.06.08 in Amerika, Börse, Deutschland, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: mmnews.de
Am Markt halten sich hartnäckig Gerüchte, dass der renommierte US-Autokonzern Chrysler insolvent sei. Auch die anderen großen Marken gefährdet? Dramatische Folgen für Daimler?
Nachdem Chrysler von der 1,5 Mrd. Dollar Kreditlinie bei Daimler Gebrauch gemacht hat und auch bei Cereberus um weitere 500 Mio. Dollar nachgefragt hat, mehren sich die Hinweise, dass es bei Chrysler ein echtes Problem gibt. Aus gut unterichteten Kreisen heißt es, dem Chrysler drohe die Insolvenz.
An der Wallstreet munkelt man, dass Chrysler kurz davor steht, Chapter 11 anzumelden. Nach Informationen aus Detroit steht aber Chrysler nicht alleine da. Auch den anderen US – Autokonzernen steht angeblich das Wasser bis zum Hals. Insbesondere in 2009 könnte es bei General Motors zu enormen Liquiditätsproblemen kommen, schätzen Insider. An der Wallstreet verlieren General Motors vorbörslich rund 10%
Bei Chrysler sollen die Verkaufszahlen in diesem Jahr drastisch zurück gegangen sein. Der Autohersteller hat hauptsächlich Spritschlucker im Angebot. Aufgrund der hohen Ölpreise sei der Verkauf dieser Benzinschleudern derzeit angeblich völlig zum Stillstand gekommen sei, was nun zu Liquiditätskrise führte...
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· tar, den 26.06.08 in Afrika, Amerika, Biologie, Börse, Deutschland, Europa, Fernost, Krise, Liberalismus, Pharmaindustrie, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft
Quelle: nrhz.de
Im Frühjahr brach eine Ernährungskrise aus. Die Preise für Grundnahrungsmittel stiegen exorbitant, in zahlreichen Ländern kam es zu Brotrevolten, auf Haiti stürzte darüber sogar die Regierung. Aus der Perspektive des zweitgrößten Agro-Riesen der Welt stellt sich die Lage freilich ein wenig anders dar. "Insgesamt profitierte das Pflanzenschutzgeschäft von den positiven Rahmenbedingungen auf den Weltagrarmärkten", vermeldete BAYER-Chef Werner Wenning auf der Jahreshauptversammlung des Konzerns am 25. April. Sorge um das tägliche Brot auf der einen Seite, profitable Rahmenbedingungen auf der anderen Seite - der Kapitalismus macht's möglich.
"Wir haben Hunger" und "Das Leben ist zu teuer, ihr bringt uns um" - unter diesen Rufen zogen Anfang April 1.500 Frauen aus den Armenquartieren Abidjans, der ehemaligen Hauptstadt der Elfenbeinküste, zur Residenz des Präsidenten Laurent Gbagbo. Zu ähnlichen Brotrevolten kam es in Ägypten, Burkina Faso, Bangladesh, Pakistan, Thailand, Honduras, Indonesien, Kamerun, Marokko, Mexiko und im Jemen. Auf Haiti stürzte darüber sogar der Premierminister Jacques-Édouard Alexis. "Wenn die Regierung die Lebenshaltungskosten nicht senken kann, muss sie eben gehen. Wenn die Polizei und die UN-Truppen auf uns schießen wollen, macht das auch nichts, denn wenn wir nicht von den Kugeln getötet werden, verhungern wir", mit diesen Worten brachte ein Demonstrant in Port-au-Prince den Mut der Verzweiflung zum Ausdruck, der ihn auf die Straße getrieben hatte...
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· tar, den 26.06.08 in Börse, Europa, Politik, Wirtschaft
Quelle: rian.ru
Russlands Präsident Dmitri Medwedew betrachtet es als eine strategische Aufgabe, den russischen Rubel zu einer Regionalwährung zu machen.
Man müsse alles Notwendige tun, damit sich der Rubel kurzfristig als eine Ersatz-Währung im internationalen Zahlungsverkehr etabliere, sagte Medwedew am Dienstag bei einem Treffen mit dem Vorstandschef der VTB-Bank, Andrej Kostin. Dabei verwies er darauf, dass die Zahlungen für russisches Öl und Gas schon jetzt in Rubel erfolgen...
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· tar, den 26.06.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Nahost, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: irib.ir
Der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad hat die USA für die weltweite Inflation verantwortlich gemacht. In einer Fernsehansprache zu Wirtschaftsfragen sagte Präsident Ahmadinedschad am Montagabend: "Die USA haben Inflation in die Weltwirtschaft gepumpt." Die US-Regierungen seien in den vergangenen 30 Jahren immer mit einem Budgetdefizit konfrontiert gewesen und hätten einen Teil davon mit Geldprägungen ohne wirtschaftliche Deckung auszugleichen versucht. "Damit haben sie die Inflation in die Weltwirtschaft gepumpt, um ihre eigenen Ziele zu erreichen", ergänzte er...
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· tar, den 26.06.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Nahost, Probleme, Wirtschaft
Quelle: ftd.de
Ist der Ölmarkt ein hemmungsloses Kasino für Glücksritter? Das behauptet zumindest ein demokratischer Kongressabgeordneter. Und er hat sehr gute Argumente. Laut einer Studie des Energieausschusses haben Finanzinvestoren ihr Engagement an den Terminmärkten massiv ausgebaut.
Die Zahl ist beeindruckend: Spekulanten halten inzwischen 71 Prozent aller Ölkontrakte an der New York Mercantile Exchange (Nymex). Vor acht Jahren waren es nur 37 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag veröffentlichte Studie des Energieausschusses des US-Repräsentantenhauses.
"Das wirft natürlich Fragen auf, ob sich die Ölpreise von Angebot und Nachfrage entfernt haben und der Ölmarkt zu einem hemmungslosen Kasino für die Spekulanten geworden ist", sagte der demokratische Abgeordnete John Dingell, der gemeinsam mit seinem Kollegen aus Michigan, Bart Stupak, die Analyse in Auftrag gegeben hat. Am Montag findet dazu eine Anhörung statt. Eingeladen sind unter anderem Vertreter der Energiebörsen Nymex, Intercontinental Exchange und der US-Terminbörsenaufsicht CFTC...
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· tar, den 26.06.08 in Börse, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: wsws.org
Teil 1
Als am 3. Juni die Konferenz der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organization, FAO) in Rom eröffnet wurde, sagte deren Generaldirektor Jacques Diouf zur Explosion der Nahrungsmittelpreise: "Es betrifft jedes Land der Welt. Wir haben nicht nur Aufstände und den Tod von Menschen erlebt, sondern auch den Sturz einer Regierung [auf Haiti], und wir wissen, dass viele Länder ... in die eine oder andere Richtung kippen könnten, je nach Unzufriedenheit oder Zufriedenheit ihrer Bevölkerung."
Diouf sprach für Regierungen und Vertreter der herrschenden Eliten auf der ganzen Welt, die sich sorgen, die ständig steigenden Preise für Grundnahrungsmittel, die bereits eine soziale und wirtschaftliche Krise von globalen Ausmaßen ausgelöst haben, könnten revolutionäre Folgen haben. In den letzten Monaten gab es in vielen Teilen der Welt Streiks und Demonstrationen gegen steigende Nahrungsmittelpreise. Sie haben den Widerspruch zwischen der grundlegenden Forderung der Massen der Welt nach bezahlbarer Nahrung und der Funktionsweise des kapitalistischen Marktes offen gelegt...
Zum Thema:
- Teil 2
- Teil 3
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