.: Wirtschaft :.
· tar, den 03.07.08 in Amerika, Biologie, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: tagesspiegel.de
Razzien gegen Gourmets sollen Verbot durchsetzen
Anonyme Übergaben an Autobahnraststätten, Polizeirazzien, Strafprozesse: die USA gehen gegen die geheime Schattenwelt der Rohmilchfreunde vor. Feinschmeckern gilt die feinwürzige, unbehandelte Vorzugsmilch als ultimativer Gaumenkick. Doch juristisch gesehen ist sie ein verbotener Genuss. Aus hygienischen Gründen sind Rohmilchprodukte in den meisten US- Bundesstaaten untersagt. Das betrifft die kuhfrische Milch ebenso wie Rohmilchprodukte, unter ihnen viele Camembertsorten. Wer sie verkauft, muss mit Geld- und sogar Haftstrafen rechnen. Viele Gourmets aber wollen sich nicht mehr von der Justiz den Appetit verderben lassen. Sie lassen in den USA mit viel Geld eine gut vernetzte kulinarische Subkultur blühen...
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· tar, den 03.07.08 in Amerika, Europa, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: tages-anzeiger.ch
Die UBS bleibt in der Steueraffäre in den USA unter Druck. Die Schweizer Behörden reagieren gelassen. Die ständerätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben ist besorgt.
Die Parlamentskommission befürchtet mögliche Auswirkungen auf den Finanzplatz Schweiz. Die Kommission, die sich an ihrer gestrigen Sitzung von Finanzminister Hans-Rudolf Merz über die aktuellen Entwicklung im Fall des ehemaligen UBS-Vermögensverwalters Bradley Birkenfeld orientieren liess, will die Situation weiter im Auge behalten.
Bankiervereinigung: Bankgeheimnis nicht gefährdet
Die Schweizerische Bankiervereinigung sieht in der US-Untersuchung das Bankgeheimnis nicht gefährdet. Es gehe nicht um den gesamten Bankenplatz, sondern spezifisch um die UBS.
«Gemäss den heute vorliegenden Informationen sollte das Bankgeheimnis von den Untersuchungen nicht betroffen sein», sagt Mediensprecher Thomas Sutter. Das Problem könne mit Amts- und Rechtshilfe zwischen der Schweiz und den USA gelöst werden, sagte Sutter. Sutter erinnerte in diesem Zusammenhang auch daran, dass die Schweiz lediglich bei Steuerbetrug, aber nicht bei Steuerhinterziehung mit anderen Staaten kooperiere...
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· tar, den 03.07.08 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: welt.de
Der Wirtschaftsboom in Deutschland ist nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Nobert Walter vorüber. "Der Abschwung ist da", sagte der Forscher. Damit widerspricht er deutlich der jüngsten Prognose des DIW, das von einer Fortsetzung des Aufschwungs ausgeht.
Nach Einschätzung des Chefvolkswirts der Deutschen Bank, Norbert Walter, kommt die Konjunktur in Deutschland zunehmend in schwieriges Fahrwasser. „Der Abschwung ist da. Er ist nur noch nicht ausgeprägt“, sagte Walter der „Saarbrücker Zeitung“. Nach einem Wachstum von zwei Prozent in diesem Jahr erwarte er nur noch ein Prozent plus im kommenden Jahr. „Das ist so nah an Stagnation, dass man kaum mehr behaupten kann, sie wäre vermieden“.
Walter widersprach damit auch der jüngsten Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die von einem weiter anhaltenden Aufschwung ausgeht. „Das halte ich für eine falsche Beschreibung der Lage“, erklärte der Wirtschaftsexperte...
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· tar, den 03.07.08 in Amerika, Deutschland, Geschichte, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: sueddeutsche.de
Um die Benzinrechnungen ihrer Mitarbeiter zu drücken, setzen einige US-Behörden neuerdings auf die Vier-Tage-Woche. Auch deutsche Unternehmen handeln.
Als Anfang der neunziger Jahre die Absatzzahlen des Volkswagen-Konzerns in den Keller rauschten, stand das Management des Autobauers vor einer schwierigen Entscheidung: Kosten in Höhe von zwei Milliarden Mark mussten eingespart werden.
Der üblichen Marktlogik zu Folge hätte dies etwa 30.000 Mitarbeiter den Arbeitsplatz gekostet. Doch es kam anders: Das Unternehmen entschied sich für ein neues Arbeitszeitmodell. Kernbestandteil der Vier-Tage-Woche bei VW waren kürzere Arbeitszeiten, ohne vollen Lohnausgleich. Als der Autobauer vor zwei Jahren schließlich wieder zur Fünf-Tage-Woche zürückkehrte, schien es, als hätte sich das Modell endgültig erledigt...
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· tar, den 03.07.08 in Amerika, Deutschland, Geschichte, Krieg, Krise, Liberalismus, Lügen, Nahost, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: zeit-fragen.ch
Sehr geehrter Herr Dr. Struck
Als ich Sie vor einigen Tagen dringend sprechen wollte, wurde ich von Ihrem Büro an Herrn Arnold verwiesen. Das war sicherlich wertvoll ? wir haben fast zwei Stunden zusammengesessen ?, aber es war nicht effizient, wie ich seit Ihren neuesten Äusserungen annehmen muss. Das Problem der SPD in Sachen Afghanistan heisst offenbar leider Struck.
Sie wollen, wie Sie heute im Deutschlandfunk sagten:
- die Bundeswehr noch 10 Jahre am Hindukusch halten
- die Mandate für OEF, Isaf und Tornados unverändert lassen
- auf Anforderung gern das Isaf-Kontingent erhöhen.
Zur Begründung haben Sie angegeben, die Aufbauleistungen müssten geschützt werden.
Hierzu habe ich eine Frage: Welche Aufbauleistungen meinen Sie?
Den weltweit bahnbrechenden Erfolg für Afghanistans Heroin-Produktion und -handel? Hier ist Afghanistan mit 92% Marktanteil unangefochtener Weltmarktführer.
Aber das ist längst nicht alles: Der Münchner Polizeipräsident hat sich jüngst beklagt, es sei inzwischen billiger, sich mit Heroin ins Traumland zu spritzen als sich zu betrinken...
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· tar, den 03.07.08 in Amerika, Börse, Europa, Fernost, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: weissgarnix.de
Auf Bloomberg lief vorhin ein Interview mit Martin Hennecke, Analyst der “Tyche Group” in Hong Kong. Er gelangt zur Ansicht, dass aufgrund der hohen US Staatsverschuldung ein wirtschaftlicher Kollaps in den USA womöglich nicht in die Deflation, sondern in die Hyperinflation mündet. Als Beispiel dient ihm die Weimarer Republik. Sein Fazit: Gold und Silber kaufen!
Das Interview ist kurz und knapp, deutsches Transkript hierunter von mir...
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· tar, den 03.07.08 in Europa, Probleme, Wirtschaft
Quelle: focus.de
Die Europäische Zentralbank trennte sich bis Ende Juni von weiteren 30 Tonnen Gold. Insgesamt hat sie damit seit dem 27. September vergangenen Jahres 72 Tonnen Gold verkauft.
Bei einem Kilopreis von rund 19 000 Euro entspricht der Marktpreis der 72 Tonnen heute fast 1,4 Milliarden Euro, wie die EZB am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Die Verkäufe sind mit der Vereinbarung von mehreren Zentralbanken abgestimmt, wonach die jährlichen Verkäufe limitiert sind. Bis zum 26. September 2008, dem nunmehr vierten Jahr der Vereinbarung, seien keine weiteren Verkäufe geplant. In den vergangenen Jahren war der Goldpreis stark gestiegen...
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· tar, den 01.07.08 in Amerika, Börse, Europa, Geologie, Liberalismus, Lügen, Medien, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft
von Otto Lidenbrock
Rudolph Chimelli machte in der Süddeutschen Zeitung vor ein paar Tagen folgende Rechnung auf:
Zur Einführung des Euro am 01.01.2002 kostete ein Barrel Rohöl 72 US-Dollar. Umgerechnet waren das 86,40 Euro, da man zu dieser Zeit für 1 Euro etwa 0,833 US-Dollar bekam. Im Augenblick kostet ein Barrel Rohöl 140 US-Dollar. Für 1 Euro bekommt man allerdings augenblicklich 1,57 US-Dollar. Ein Barrel Rohöl kostet demnach etwa 89,17 Euro.
Das ist ein Anstieg von gerade mal 3 Prozent! Der Benzinpreis an der Tankstelle stieg allerdings um über 50 Prozent.
Wo ist die Differenz geblieben?
Warum müssen immer die "gestiegene Nachfrage" und die angebliche "Ölknappheit" als Deckmäntelchen herhalten?
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· tar, den 30.06.08 in Krise, Nahost, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: spiegel.de
Der Ton im Streit um das iranische Atomprogramm wird schärfer: Die iranische Regierung stößt wilde Drohungen in Richtung Israel aus - und in Richtung Weltgemeinschaft. Sollte Israel angreifen, wollen die iranischen Seestreitkräfte einen der wichtigsten Transportwege für Öl blockieren.
Der iranische Außenminister Manutschehr Mottaki gibt sich großspurig: Er sehe Israel derzeit nicht in der Lage, einen Angriff auf die Islamische Republik durchzuführen, erklärte Mottaki am Sonntag vor Journalisten. Israel habe immer noch mit den Konsequenzen des Libanon-Krieges 2006 gegen die Hisbollah zu tun. Außerdem erlebe das Land eine sich vertiefende Legitimationskrise im Nahen Osten. "Daher sehen wir nicht, dass das Zionistenregime in der Lage ist, aus der es ein solches Abenteurertum wagen würde", sagte Mottaki.
Zuvor hatte schon der Chef der iranischen Revolutionsgarden, Mohammed Ali Dschafari, versucht, Stärke zu demonstrieren: Dschafari warnte nach Berichten örtlicher Medien, Israel befinde sich in der Reichweite iranischer Raketen. "Das zionistische Regime wird es mit unseren Streitkräften und unserer Fähigkeit nicht aufnehmen können."
Über einen Angriff auf Iran wird vermehrt spekuliert, seit im Mai Berichte über entsprechende Übungen des israelischen Militärs bekannt wurden. Der iranische Verteidigungsminister Mostafa Mohammed Nadschar tat die Berichte indes als "psychologische Kriegsführung" ab. Die Revolutionsgarden in Iran drohten für den Fall eines Angriffs auch mit massiven Einschränkungen beim Öltransport. Iran würde den Persischen Golf und die Straße von Hormus unter seine Kontrolle bringen, sagte Dschafari...
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· tar, den 30.06.08 in Deutschland, Krise, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: faz.net
Die Kommunen in Deutschland sind erheblich stärker verschuldet, als bisher bekannt ist. Das zeigt der „Kommunale Schulden- und Finanzreport“, den die Bertelsmann Stiftung an diesem Montag vorstellen wird. Danach sind die deutschen Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände zuletzt mit durchschnittlich 3286 Euro je Einwohner verschuldet.
Die Autoren der Studie, Martin Junkernheinrich von der Universität Münster und Gerhard Micosatt von der Forschungsgesellschaft für Raumfinanzpolitik, beziffern damit die Schulden doppelt so hoch wie das Statistische Bundesamt. Nach dessen Zahlen sind die Kommunen nur mit 1450 Euro je Einwohner verschuldet. Unabhängig von der Abgrenzung bleibt es dabei, dass Bund und Länder mit 11.637 Euro und 5898 Euro je Einwohner deutlich mehr Schulden haben...
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