.: Beziehungen :.
· tar, den 13.04.08 in Beziehungen, Deutschland, Liberalismus, Medien, Medizin, Pharmaindustrie, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft, Wissenschaft
Quelle: nachdenkseiten.de
Ich bin 38 Jahre alt und Allgemeinarzt mit einer gut gehenden Hausarztpraxis in Neuötting, Oberbayern, geistig gesund und ein völlig normaler Bürger mit einer Lebensgefährtin und einem 15 Monate altem Sohn, bin seit 12 Jahren Gemeinderat und seit sechs Jahren Kreisrat der CSU, einer Partei, die sicherlich weit entfernt ist vom Ruf, linkspolitische und revolutionäre Gedanken zu pflegen. Es ist nicht meine Aufgabe, solche Texte zu schreiben und es gibt in Deutschland Tausende, die dies besser, packender und erheblich vollständiger schaffen und wenigstens einer von denen sollte das auch tun.
Ich bin von tiefstem Herzen Demokrat und, wie mir in den letzten Tagen bewusst geworden ist, ein hoffnungsloser Idealist. Ich habe nicht mehr gemacht, als mir selbst die Frage zu beantworten, warum wir niedergelassenen Ärzte, Hausärzte und Fachärzte aussterben sollen, obwohl sich an der Charakteristik unseres Berufes und der Faszination für die nachfolgende Generation nichts geändert hat; der Wunsch dazu kam mit Sicherheit nicht aus der Bevölkerung, nicht von unseren Patienten.
Dass wir zu teuer sind, kann man wirklich nicht behaupten und wertlos sind wir erst recht nicht, denn mit jedem Krankenhaustag, den wir durch unsere Arbeit vermeiden können, helfen wir den Krankenkassen sparen.
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· tar, den 11.04.08 in Amerika, Beziehungen, Biologie, Börse, Deutschland, Europa, Fernost, Krieg, Krise, Liberalismus, Lügen, Medien, Nahost, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft, Wissenschaft
Quelle: politikglobal.blogspot.com
Es verbleibt keine Zeit, die in mehreren Jahren zusammengetragenen Details in zwei, drei oder vier Bücher zu fassen und verlegen zu lassen, Themen-Dossiers sind schneller verbreitet und lassen sich auch der Dringlichkeit nach ordnen. Dringlichkeit besteht in der Notwendigkeit, die Bevölkerung vor dem zu warnen, was durch Warnung noch vermieden werden kann.
Das Netzwerk derer, in deren Händen sich Geld UND Macht befindet, d.h. des CFR und des RIIA läßt in letzter Zeit beobachten, daß alle Aktionen in derartiger Eile aufeinanderfolgen, daß sich ganz klar abzeichnet, daß sie in die Endphase der totalen Welt-Beherrschung übergehen. Teilweise erfolgen etliche CFR-Projekte auch der Eile wegen parallel - z.B. EU-Vertragsratifizierung, Drogen-Einfalltor für die EU KOSOVO als sogenannt eigenständiges Land, Angriff auf den Iran mit B1 (gerade noch abgebrochen), Druck auf China mit inszenierten Demonstrationen einschließlich dieser Hansels im Bundestag - was kommt als nächstes? Wir brauchen keine zwei oder drei Wochen zu warten!
Hauptsächlich passierte in letzter Zeit:
Dazu gehören seit der kontrollierten Sprengung der Hochhäuser in New York am 11. September nicht nur der Patriots Act und Homeland Defence Act, Internierungslager (KZs) gegen die eigene Bevölkerung, sondern auch die Pressezensur in Deutschland seit November 2001, dazu gehört der Krieg in Jugoslawien, dazu gehört der Konflikt in Darfour, bei dem es auch wieder nur um Öl geht, nämlich die USA gegen China und die Regierung in Khartoum, dazu gehört der Afghanistan-Krieg mit der Ausweitung des Drogenanbaus, der Überfall auf den Irak – auch wegen Öl und den Öl-Verkauf gegen Euro, die Klimaerwärmungs-Propaganda, Infizierung von Zuchtbeständen bei Hühnern und anderem Zuchtgeflügel mit H5N1, die Einführung der biometrischen Daten in Deutschland und Microchips in Pässen und Ausweisen, dazu gehören die "Revolutionen" in Georgien und in der Ukraine mit Einsetzen von Marionetten-Regierungen, die Dauer-Medienkampagne und Verleumdung von Präsident Putin, das Einsetzen der kriminellen Merkel-Marionetten-Regierung in Deutschland in 2005 durch David Rockefeller, die Verbreitung von gentechnisch neuem Saatgut und dessen Verbreitung, der in aller Eile durchgepeitschte EU-Vertrag, die völkerrechtswidrige Abtrennung des Kosovo, das von CIA und NED inszenierte Spektakel gegen China wegen Tibet, … usw. (18 Tote Tibeter - und 1,2 Millionen tote Iraker ... wer protestiert gegen die USA, England und Israel? WER ?).
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· tar, den 11.04.08 in Beziehungen, Deutschland, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: welt.de
Die Wirtschaftsexperten der OECD fordern von der Bundesregierung Reformen, damit der Aufschwung anhält. So soll der Staat mehr Frauen die Berufstätigkeit ermöglichen, Real- und Hauptschule zusammenlegen – und Entlassungen erleichtern. Offenbar passt der OECD der deutsche Gesellschaftsentwurf nicht.
Das Wirtschaftswachstum in Deutschland schwächt sich nach Einschätzung der OECD kommendes Jahr merklich ab. Für das laufende Jahr erwartet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Europa noch einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 2,1 Prozent, für 2009 aber nur noch 1,6 Prozent. Wirtschaftsminister Michael Glos sagte dazu mit Blick auf die Finanzmarktkrise: „Das wirtschaftliche Umfeld ist schwieriger geworden.
OECD-Generalsekretär Angel Gurría sagte bei der Vorstellung des aktuellen Wirtschaftsberichts für Deutschland in Berlin, zwar schwäche sich das Wachstum der deutschen Wirtschaft gegenüber den hohen Raten der vergangenen Jahre etwas ab, es werde aber den OECD-Projektionen zufolge in der Nähe seines langfristigen Potenzials bleiben, das bei etwa 1,5 Prozent liege. „Bisher ist die Realwirtschaft durch die globalen Finanzmarktturbulenzen, die Euro-Aufwertung und die hohen Ölpreise nicht stark in Mitleidenschaft gezogen worden“, sagte er. Vorläufige Schätzungen für das erste Quartal 2008 deuteten noch nicht auf eine Verlangsamung des Wachstums in Deutschland hin – im Gegensatz zu anderen G-7-Staaten.
Gurría empfahl der deutschen Politik weitreichende Reformen zur Sicherung des Aufschwungs. So gelte es, die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden pro Kopf zu steigern; daher sollten besonders Frauen besser in das Arbeitsleben integriert werden. Die Kinderbetreuung müsse verbessert werden, damit mehr Mütter arbeiten gehen könnten...
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· tar, den 09.04.08 in Beziehungen, Biologie, Soziales, Wissenschaft
Quelle: zeitenschrift.com
Wissenschaftler sind vor den Kopf gestoßen. Eine bestimmte Gen-Mutation, die Fruchtfliegen gegen das Insektizid DDT immun macht, hat sich beinahe per Fingerschnippen über die ganze Welt ausgebreitet - und zwar auch in Gebiete, wo DDT gar nicht eingesetzt wurde.
Laut dem Wissenschaftsmagazin The New Scientist vom 5. Oktober 2002 hatte man kürzlich entdeckt, daß die Drosophila-Fliegen an der Westküste Afrikas eine Resistenz gegen DDT entwickelt haben. Seit 1945 wurde in diesen Regionen DDT eingesetzt, um die Ernten vor den Moskitos zu schützen. Das Gift tötete aber auch die Fruchtfliegen.
Ein Team von Wissenschaftlern der Universität von Bath in England untersuchte nun 75 Laborstämme von Fruchtfliegen, deren Vorfahren in den Sechzigerjahren aus aller Welt eingesammelt worden waren. Viele dieser Fliegen sind nun plötzlich gegen DDT immun, obwohl sie und ihre Vorfahren gar nie mit dem Gift in Berührung gekommen sind. Die entsprechenden Fliegen stammen aus allen Kontinenten und weisen alle die exakt gleiche Genveränderung auf. Eine Erklärung für diese Mutationen haben die Wissenschaftler nicht.
Was sich hier vollzogen hat, ist in alternativ-wissenschaftlichen Kreisen jedoch längst ein Begriff. Der berühmte Wissenschaftler Rupert Sheldrake prägte hierfür den Begriff der ‚morphogenetischen Felder'. Andere sprechen schlicht vom Gesetz des Hundertsten Affen: ...
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· tar, den 06.04.08 in Beziehungen, Medien, Politik, Probleme, Soziales
Quelle: journals.democraticunderground.com
“Many people believe that man is evolving; society is evolving; and that we now have control over the arbitrary evil of our environment; or at least we will have it after George Bush and his Neocons have about 25 years to fight the endless War against Terror” – Laura Knight-Jadczyk, from the Editor’s Preface to “Political Ponerology – A Science on the Nature of Evil Adjusted for Political Purposes” by Andrew M. Lobaczewski
For all of my life, one of my greatest interests has been to understand the nature of human evil. And I have always believed that it is one of the most important subjects that mankind needs to understand. So thank you to fellow DUer Larry Ogg for referring me to Lobaczewski’s book on Political Ponerology (and for your ideas on how to present this information).
Laura Knight-Jadczyk, in her Editor’s Preface to “Political Ponerology”, puts today’s world in perspective: ...
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· tar, den 24.03.08 in Beziehungen, Deutschland, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung
Quelle: duckhome.de
Die Familie Mohn weiß sehr genau wie man sich willige Sklaven erzieht. Man muss nur früh genug damit anfangen. Am besten im Kindergarten. Daran sieht man das die Mohns aus kirchlichen Beeinflussungsstrukturen kommen und sie genau begriffen haben, wer Kindern als erste seine neoliberalen Lügen präsentiert, wird damit durchkommen.
Das ist heutzutage in Deutschland ja auch kein Problem mehr. Während wir überall, bis auf gewisse Randbereiche den kirchlichen Ungeist aus unseren Schulen vertrieben haben, möchte nun die Familie Mohn die freigewordenen Plätze besetzen. Von unseren Politikern ist da keine Gegenwehr zu erwarten. Die freuen sich wie dieser Olaf Scholz ja sogar öffentlich, wenn sie im Auftrag der Familie Mohn von der menschenverachtenden Bertelsmannstiftung entwickelte Gesetze, gegen die arbeitenen Menschen in Deutschland verwirklichen können. Bei Scholz ist das sicher reine Dämlichkeit, aber bei anderen dürfte es wohl einfach Korruption sein.
Nachdem die Familie Mohn schon über das CHE die universitäre Bildung von Arbeiter- oder Mittelstandskindern durch Studiengebühren und immer neue Auflagen praktisch unmöglich gemacht hat, sind nun die Kinderkrippen an der Reihe. Allerdings liegen die Pläne für Kindergärten Schulgeld in der Sekundarstufe II auch schon bereit und warten auf das entsprechend gewissenlose Politikerlein um sich zum Nutzen der Familie Mohn verwirkliche zu lassen. Bei Kindergärten hilft auch die INSM die ja gerade über ungerechte Unterschiede in den Gebühren, so tun will, als ob sie die Kosten der Menschen interessierten.
Schon seit längerer Zeit lässt uns die Familie Mohn ja über ihre gemeine, aber für die Menschen in diesem Land nicht nützliche Bertelsmannstiftung erzählen, wie Eltern ihre Kinder zu erziehen haben, und infiltirert unsere Politiker mit tollen Ideen.
Frau von der Leyen der ja niemand Verstand nachsagen könnte, macht sich natürlich zur willigen Erfüllungsgehilfin Mohnscher Forderungen. Sie hat es als Keksgräfin ja auch nicht anders gelernt, ist nie mit der Realität in Berührung gekommen und musste nie für ihr Geld arbeiten. Darin ähnelt sie Christoph Mohn der ja selbst von wohlwollenden Leuten als tragischer Fall bezeichnet wird und etwas über die Erziehungskompetenz der Familie Mohn aussagt...
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· tar, den 20.03.08 in Amerika, Beziehungen, Biologie, Christentum, Geschichte, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wissenschaft
Quelle: zeitenschrift.com
Wie ein wertloser Sexbericht die Moral der modernen Gesellschaft untergraben konnte - und weshalb man dies noch förderte.
Die sexuelle Revolution nahm in Amerika ihren Anfang. Auslöser war der sogenannte Kinsey-Report. Alfred Kinsey, ein Professor an der Universität von Indiana in Bloomington, erhielt 1943 von der Rockefeller-Stiftung großzügige finanzielle Zuschüsse, um die erste großangelegte Sexstudie durchzuführen. Die Gelder flossen, weil man daran interessiert war, "das menschliche Sexualverhalten zu verstehen und zu kontrollieren."
Es war mitten im Zweiten Weltkrieg und die Rockefellers beschäftigten sich intensiv mit psychologischer Kriegsführung. Da die Sexualität die stärkste Leidenschaft ist, von der das rationale Wesen Mensch übermannt (= manipuliert) werden kann, war es nur natürlich, daß sich die Rockefellers für ihre Erforschung interessierten. Außerdem hatte man schon damals erkannt, daß Sex gerade aus diesem Grund als wirkungsvolles Mittel zu Werbezwecken eingesetzt werden kann.
Zudem erachteten die Verantwortlichen der Rockefeller-Stiftung die vollständige Entschlüsselung der menschlichen Sexualität auch als notwendige Voraussetzung, um die Gentechnologie und das Klonen vorantreiben zu können.
Ethnische Kriegsführung
Doch ihr größtes Anliegen war die Empfängnisverhütung. Das Gespenst einer drohenden Überbevölkerung geisterte schon damals durch die Köpfe der reichen Führungsschicht, und die demographische Entwicklung der Katholiken in den USA machte Menschen wie Rockefeller Angst. Der Rockefeller-Clan, neben den Rothschilds die wohl reichste und einflußreichste Familie Amerikas (u. a. Chase Manhattan Bank), gehört nämlich zur protestantisch-angelsächsischen Elite der WASP's (White Anglo-Saxon Protestants - Weiße, Angelsächsische Protestanten). In den Vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts vermehrten sich die Katholiken wie keine andere Bevölkerungsgruppe in Amerika; wohl auch, weil der Papst die Empfängnisverhütung bis heute als Sünde verbietet...
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· tar, den 22.02.08 in Beziehungen, Europa, Medizin, Probleme, Soziales
Quelle: kath.net
Ein Regierungsbericht rüttelt auf: Ärzte lassen Babys sterben, die ein paar Zimmer weiter intensivmedizinisch behandelt werden könnten. KATHTUBE: Gianna Jessen - eine Frau überlebt eine Abtreibung
Grausame Details zum Thema Abtreibung gab jetzt die britische Regierung bekannt: Mindestens 66 Babys haben im Jahr 2005 in Großbritannien eine Abtreibung überlebt, wurden jedoch medizinisch nicht versorgt, sodass sie starben.
Das geht aus einem aktuellen Bericht der britischen Regierungskommission CMACH (Confidential Enquiry into Maternal and Child Health = Vertrauliche Untersuchung über die Gesundheit von Mutter und Kind) hervor...
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· tar, den 19.02.08 in Beziehungen, Europa, Politik, Probleme, Soziales, Technik
Quelle: heise.de
Nach den in dieser Woche bekannt gewordenen Regierungsplänen soll jeder Bewohner Großbritanniens ab seinem 14. Lebensjahr eine so genannte Unique Learner Number (ULN) zugewiesen bekommen. Im Gegensatz zu den bislang existierenden Schülernummern sollen die ULNs nach dem Verlassen der Schule nicht mehr gelöscht werden, sondern bis zum Renteneintritt gültig sein. Mit ihnen sollen in einer Datenbank des Projekts MIAP (Managing Information Across Partners) Informationen gespeichert werden, welche die britische Regierung als "fälschungssicherer Lebenslauf" anpreist. Die Datenbank ist seit September 2007 im Probebetrieb...
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· tar, den 07.02.08 in Beziehungen, Deutschland, Liberalismus, Lügen, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: wiwo.de
In vielen Filialen deutscher Banken herrschen Zustände wie in einer Drückerkolonne. Jetzt packen Bankberater aus: Wie sie Kunden belügen, weil sie dem Vertriebsdruck, den Drohungen und Demütigungen ihrer Vorgesetzten nicht mehr gewachsen sind. Sie sind Opfer und Täter zugleich. Der Report über ein Tabuthema.
Besser könnte der Eindruck nicht sein. Eine Dame in dunklem Anzug kommt dem Bankkunden schwungvoll entgegen. Karina B.* ist um die 30 und Privatkundenbetreuerin einer Filiale der SEB Bank im Ruhrgebiet. Sie lächelt verbindlich, nimmt den Kunden in der Eingangshalle mit festem Händedruck in Empfang und führt ihn zu ihrem tadellos aufgeräumten Schreibtisch. Bei einer Tasse Kaffee erkundigt sich Karina B. nach dem persönlichen Befinden – „und was machen die Kinder?“ Sie kennt den Kunden gut, sie weiß, was er auf der hohen Kante hat. Deswegen hat sie ihn ja heute eingeladen. Nach wenigen Minuten lenkt sie das Gespräch auf eine „ganz besondere Anlagechance“, ein Zertifikat für 10.000 Euro. Das, sagt sie, sei genauso sicher wie Festgeld, die Rendite garantiert, genau das Richtige für ihn. Der Kunde ist schnell überzeugt: „Wenn Sie das sagen, wird es schon stimmen.“
Ein Fehler. Das Produkt, das ihm Karina B. gerade verkauft hat, ist in Wahrheit hoch spekulativ. Das Geld ist genauso wenig sicher wie die versprochene Rendite. Die schicke Dame hat ihren Kunden eiskalt angelogen. Am Morgen hatte ihr Chef die Devise ausgegeben, jeder Berater der Filiale müsse ein 10.000-Euro-Zertifikat verkaufen. Und Karina B. weiß: Wenn sie ihren Arbeitsplatz behalten will, muss sie die Vorgaben erfüllen. Egal wie. Die SEB wollte zu dieser Verkaufspraxis keine Stellungnahme abgeben.
So beschreibt Karina B. ihren Arbeitsalltag. Die WirtschaftsWoche hat in den vergangenen Monaten Dutzende von Filialangestellten verschiedener Banken in Deutschland interviewt – von Commerzbank und HypoVereinsbank bis zur schwedischen SEB, von der kleinen Weberbank in Berlin bis zur Deutschen Bank und den großen Sparkassen. Karina B. ist eine von ihnen, die in langen Gesprächen ausgepackt haben: über die Angst vor Kollegen und Vorgesetzten und darüber wie sie Kunden Produkte aufschwatzen, die diese gar nicht brauchen. Der WirtschaftsWoche liegen interne Mails und Papiere vor, die belegen, dass in der vermeintlich seriösen Branche nicht selten Zustände herrschen wie in einer Drückerkolonne...
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