.: Soziales :.


:: Falschaussagen ::

· tar, den 15.03.09 in Medien, Politik, Probleme, Wirtschaft

von Axel

Falsch Richtig
 
1. Kundeneinlagen werden weiterverliehen.

Kundeneinlagen stammen aus Krediten.
2. Sparen ist eine Voraussetzung für Kreditvergaben.

Sparen ist Blockieren von Tilgungen.
3. Die Notenbank hat die Bargeldmenge erhöht. Das Publikum hat mehr Bargeld abgeholt und damit die Bargeldmenge erhöht.

4. Es wird wieder Geld in die Märkte gepumpt. Notenbanken stellen fast alle angefragten Kredite zur Verfügung, die Basisgeldmenge erhöht sich.

5. Es kann nicht mehr Geld aus einer Bank herauskommen, als hineingekommen ist. Es kommt mehr Geld aus einer Bank heraus, als hineingekommen ist.

 

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:: Wenn jeder 50 Milliarden hätte... ::

· tar, den 14.01.09 in Liberalismus, Lügen, Medien, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Zufälligerweise schnappte ich neulich mal wieder diesen Standartspruch auf:

Wenn jeder 50 Milliarden hätte, würde keiner mehr arbeiten.

So lautet ja bekanntermaßen die Kernthese der Sozialismus- und Kommunismuskritiker. Man hätte zwar genug Geld, sich alles zu kaufen, aber niemand würde es liefern, da ja alle anderen ausreichend Geld besäßen und sich so keinem Arbeitszwang mehr zu unterwerfen hätten.

Das klingt erstmal ganz logisch. Doch auf den zweiten Blick ist es nichts mehr als eine hohle Phrase, um das bestehende System in irgendeiner Weise zu rechtfertigen.

Zum Einen wissen wir ja schonmal, dass nicht jeder 50 Milliarden haben kann (Guthaben und Schulden hängen schließlich unmittelbar zusammen). Also ist dieses Gedankenmodell in unserer Finanzordnung theoretisch schon völlig unmöglich.

Desweiteren impliziert obige Aussage, dass nur einige 50 Milliarden haben dürften, aber eben nicht alle. So würde das System weiter funktionieren. Wie wir aber auf Grund der gerade gemachten Feststellung erkennen sollten, ist dies ein Trugschluss.

Desweiteren wissen wir auch, dass sich in einem derartigen Falle die Massenkaufkraft schlagartig erhöhen würde und sich das natürlich unmittelbar in den Preisen niederschlägt. Wir kennen diese Entwicklung als (Hyper-)Inflation.

Dies bedeutet also nichts anderes, als dass prinzipiell Hartz4 nun bei 50 Milliarden festgesetzt worden sei und demnach die Mieten in München auf etwa 250 Milliarden ansteigen dürften. Selbstverständlich hinkt dieser Vergleich. Er macht aber hoffentlich klar, wie weit es mit einer solch hanebüchenen Stammtischargumentation her ist.

Die These, dass niemand mehr arbeiten würde, wenn alle in der gleichen Ausgangssituation wären, ist folglich absolut nicht haltbar.

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:: Blick zurück: Horst Seehofer betreffend Positivliste ::

· tar, den 09.01.09 in Deutschland, Geschichte, Liberalismus, Pharmaindustrie, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Die Positivliste war zuletzt 2003 in Deutschland erfolgreich von der Pharmalobby verhindert worden.

Der damalige Gesundheitsminister und jetzige bayrische Ministerpräsident, sowie Vorsitzender der CSU Horst Seehofer äußert diesen Umstand ziemlich offen und reagiert zur politischen Ohnmacht bezüglich des industriellen Einflusses mit einem Schulterzucken. Welch eine Volksvertretung!

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:: Wer bekommt die Schuldzinsen? ::

· tar, den 02.11.08 in Deutschland, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Video, Wirtschaft

Die Staatsverschuldung ist eine gigantische Umverteilung von unten nach oben. Genial erklärt von Georg Schramm. Die Forderungen der Vermögensbesitzer an den Staat werden an deren Erben weitergegeben, also mitnichten eine Belastung der späteren Generationen!

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:: Mega-Rettungsplan: Der Teufel im Detail ::

· tar, den 25.09.08 in Amerika, Börse, Krise, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: ftd.de

Jetzt zücken der US-Finanzminister und der Fed-Chef die richtig große Waffe gegen die Kreditkrise: Eine gigantische Auffanggesellschaft soll den Banken die Problempapiere abkaufen. Doch die Historie lehrt: Das ist einfacher gesagt als getan.

US-Finanzminister Henry Paulson und Notenbankchef Ben Bernanke sind hyperaktiv: Erst der 29 Mrd. $ schwere Rettungsschirm für Bear Stearns, dann die Verstaatlichung der beiden Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, diese Woche der Notfallkredit an die American International Group, zwischendurch eine ganze Batterie an neuen geldpolitischen Instrumenten wie beispielsweise die Term Securities Lending Facility (TSLF). Eines kann man Paulson und Bernanke nicht vorwerfen: Dass sie tatenlos zusehen, wie die Wall Street und der gesamte amerikanische Finanzkapitalismus in Schutt und Asche versinkt.

Allein: Vertrauen hat das alles nicht geschaffen. Die Banken misstrauen sich so sehr wie seit dem Börsencrash von 1987 nicht mehr. Die Anleger flüchten aus Geldmarktfonds und leihen dem Staat Geld für lau - und sind bereit, soviel für Sicherheit zu zahlen wie zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Das Problem ist, dass Paulson und Bernanke die Grundwurzel allen Übels nicht gepackt haben: Die Milliarden an problematischen Wertpapieren, die in den Portfolios von Banken und Fonds lauern. Deshalb greifen die beiden wichtigsten Finanzbeamten der Welt wahrscheinlich zum allerletzten Mittel: Dem direkten Kauf dieser Papiere durch eine Auffanggesellschaft. Die Idee ist sinnvoll, wird aber in der Umsetzung teuflisch schwierig...

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:: Bankenkrise / IWF: Alles wird gut ::

· tar, den 25.09.08 in Amerika, Börse, Krise, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: mmnews.de

USA starten größte Rettungsaktion seit den 1930er Jahren. Wall Street soll von Schuldenlast befreit werden.

Angesichts des Desasters bei diversen US-Investmentbanken, das die gesamte Finanz- und Börsenwelt innerhalb einer Woche in ihren Grundfesten erschütterte, gibt der IWF eine überraschend optimistische Prognose ab.

"Das wahrscheinlichste Ergebnis ist, dass die gegenwärtigen Finanzturbulenzen in vielen Industriestaaten allein eine schrittweise Erholung der Wirtschaftsaktivität 2009 nicht verhindern werden", so John Lipsky, Vizedirektor des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Dabei hatte Lipsky nach dem Kollaps des US-Investmenthauses Lehman Brothers zu Beginn der Woche noch eine Neuordnung des Weltfinanzsystems vorhergesehen: "Die Finanzmärkte werden am Ende sowohl mit Blick auf die Strukturen der Märkte als auch auf die Institutionen selbst nicht mehr so sein, wie sie einmal waren", so Lipsky...

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:: Währungsreform am Wochenende? ::

· tar, den 25.09.08 in Amerika, Börse, Deutschland, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: goldseiten.de

Aus einem Bericht auf FAZ.NET geht hervor, daß massive Umbrüche im Weltfinanzsystem geplant sind. Bitte nehmen Sie diese Meldung ernst, machen sich auf Turbulenzen gefaßt und treffen Sie Vorsorge zu Ihrer unmittelbaren Absicherung!

Wenn Ex-Finanzminister Robert Rubin von der "schlimmsten Finanzkrise seit den dreißiger Jahren" spricht, dann muß auch mit entsprechenden Maßnahmen wie nach den 30er Jahren gerechnet werden. Diese könnten bis hin zu einer kompletten Währungsreform reichen. Nachdem Rubin, in seiner Amtszeit für die Krisen in Mexiko 1995, Rußland, Asien und Lateinamerika 1997 und 1998 verantwortlich war, sagt er jetzt, daß es den Finanzbereich noch einmal durchschütteln wird.

Finanzminister Henry Paulson teilt mit, daß über einen "Gesamtplan" beraten wird. Dazu sind Vertreter des Finanzministeriums, der Fed und des Kongresses zusammengekommen. Die Gespräche werden "über das Wochenende" fortgesetzt. Gesetze und Regierungsanordnungen werden vorbereitet. "Man arbeite an der womöglich größten Intervention auf den Finanzmärkten seit den 30er Jahren"...

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:: Lone Star Investments und die tiefschwarze Seite unserer Politiker ::

· tar, den 25.09.08 in Amerika, Deutschland, Krise, Liberalismus, Lügen, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: mehrdemokratie.wordpress.com

Wir veröffentlichen hier einen Leserbrief von einem Menschen der in verantwortungsvoller Position bei der IKB Bank arbeitet und der an meinen Geistigen Vater und Mentor Peter Christian Nowak gerichtet war. Es bestätigt eigentlich und sowieso nur das, was Peter schon unzählige Male und bereits Jahre bevor die Zustände auf dem Finanzsektor so klar und deutlich zu erkennen waren. Der Inhalt dieses Schreibens erklärt nochmals die Strukturen von Lone Star Funds, ein Private Equity-Unternehmen mit Sitz in Dallas und die Verbindungen und vorallem die Auswirkungen zur angeschlagenen Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB. Und nun zum Leserbrief - über diese Heuschrecken Plage und wie Heuschrecken in Deutschland Hausbesitzer abzocken “dürfen” .

Sehr geehrter Herr Nowak,

ich bitte um Entschuldigung wenn ich Sie anonym anschreibe. Aber Sie werden es sicherlich gleich verstehen, wenn Sie wissen um was es sich handelt und was der Grund meines Anschreibens an Sie ist. Ich bin mir sicher, Sie werden es mir nachsehen...

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:: USA planen Auffanglösung ::

· tar, den 25.09.08 in Amerika, Krise, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: n-tv.de

Im Kampf gegen die ausufernde Finanzkrise hat die US-Regierung ein Rettungspaket in nie dagewesenem Ausmaß für die notleidende Finanzbranche angekündigt. Präsident George W. Bush nannte das Programm "unerlässlich". Finanzminister Henry Paulson erklärte, es werde hunderte Milliarden Dollar umfassen. Die US-Finanzinstitute sollen unter massiven Einsatz von Steuergeldern von der Last fauler Kredite befreit werden.

Die schwer gebeutelten Börsen feierten die Auffanglösung am Freitag weltweit mit einem Kursfeuerwerk, Anleger reagierten erleichtert. Experten warnten vor den hohen Risiken für den US-Haushalt. Die Steuerzahler könnte diese Lösung teuer zu stehen kommen...

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:: Finanzkrise erfasst Russland: Die fetten Jahre sind vorbei - „Wedomosti“ ::

· tar, den 25.09.08 in Europa, Krise, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: rian.ru

Die Popularität des politischen Systems Russlands beruht auf dem hohen Tempo der Wirtschaftsentwicklung und auf der Vergrößerung der Realeinkommen der Bürger, schreibt die Tageszeitung „Wedomosti“ vom Donnerstag in einem Kommentar.

Die aktuelle Finanzkrise sei die erste, doch vielleicht nicht die letzte Prüfung für den Kreml, um seine Fähigkeit als Krisenmanager unter Beweis zu stellen, so die Zeitung. Die Regierung und die Bürger haben schnell gelernt, sich zu amüsieren und im großen Stil Geld auszugeben, doch nun sei die Zeit gekommen, die Ärmel wieder hoch zu krempeln. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Bürger könnten sich aber sehr schnell negativ auf die Standfestigkeit des politischen Gesamtsystems auswirken, urteilt die Zeitung.

Der russische Fondsmarkt sei bei weitem nicht so gut entwickelt, wie der in den USA, deswegen tangiere die Entwertung des Marktes die Interessen der „einfachen Bürger“ nicht direkt. Die meisten Bürger würden sich nicht ärmer fühlen und ihr Konsumverhalten würde sich höchstwahrscheinlich nicht ändern...

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