.: Christentum :.
· tar, den 19.05.08 in Amerika, Christentum, Deutschland, Europa, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Technik, Wirtschaft, Wissenschaft
Quelle: german-foreign-policy.com
Trotz heftiger Proteste unterzeichnet Bundeskanzlerin Merkel am heutigen Mittwoch in Brasilien ein umstrittenes Abkommen über den Handel mit Bio-Kraftstoffen. Damit setzen sich Berlin und Brasilia über Forderungen sozialer Organisationen, der katholischen Kirche und der Vereinten Nationen hinweg, denen zufolge die Produktion und der Verbrauch von Agrarsprit angesichts der anhaltenden weltweiten Lebensmittelkrise gesenkt werden soll. In den vergangenen Wochen kam es in mehreren Armutsstaaten zu Protesten und Hungerrevolten, nachdem die Preise für Grundnahrungsmittel drastisch gestiegen waren. Experten führen dies auf die nicht zuletzt durch Berlin angeheizte Nachfrage nach "nachwachsenden Rohstoffen" zur Herstellung von Bio-Kraftstoffen zurück. Umweltschützer beobachten außerdem wegen der steigenden Treibstoff-Produktion eine zunehmende Rodung von Urwaldbeständen, so etwa im brasilianischen Amazonasbecken - mit katastrophalen ökologischen Folgen. Berlin, das die Produktion von Bio-Kraftstoffen mit Entwicklungsgeldern fördert, hält gegen alle Einwände an einer Steigerung des deutschen Konsums fest.
"Kriterien erfüllt"
Das neue deutsch-brasilianische Abkommen, das am heutigen Mittwoch von Bundeskanzlerin Merkel zum Beginn ihrer einwöchigen Lateinamerika-Reise unterzeichnet werden soll, ist Ende April von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bei dessen Aufenthalt in Brasilien vorbereitet worden. Es stellt Gabriel zufolge eine ökologisch vertretbare ("nachhaltige") Produktion von Bio-Kraftstoffen sicher. Die Bestimmungen, die in Brüssel dafür gegenwärtig ausgearbeitet werden ("Nachhaltigkeitskriterien"), seien durch das Abkommen bereits erfüllt, sagte der deutsche Umweltminister in Brasilien. Dadurch "gibt es keine Probleme mit Deutschland und Europa über den Import von brasilianischem Ethanol". Brasilien ist nach den USA der zweitgrößte Produzent von Bio-Kraftstoffen weltweit...
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· tar, den 02.05.08 in Christentum, Europa, Politik, Probleme, Religion, Verschwörung
Quelle: news4press.com
"Ich war wie betäubt als ich diesen Befehl gefunden hatte. Die Formulierung in dieser Urkunde sagt ganz klar dass der Papst aus dem Wege zu räumen sei.
Alle polnischen Medien berichten am Montag in ihren Schlagzeilen über das Auftauchen einer Urkunde aus einem Moskauer Archiv die beweisen soll, dass der damalige ZK Sekretär und spätere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow einen Auftrag zur Tötung des polnischen Papstes Johannes Paul II unterschrieben habe.
Bei dieser Urkunde soll es sich um einen Brief des Zentralkommitees der KPdSU an den Geheimdienst KGB handeln, der diesem befiehlt mit allen Mitteln "die neue politische Entwicklung" zu bekämpfen, da Desinformation und Diskreditierung offensichtlich nicht mehr ausreichten. "Diese Formulierung war für den Geheimdienst ein klarer Auftrag den Papst zu töten" - sagte dazu auch der Entdecker dieses Briefes, der amerikanische Historiker John O. Koehler. Eine Hauptgefahr für den Kommunismus und Moskau war in jener Zeit war der Papst aus Polen, von welchem auch nach Meinung des KGB die größte Kraft ausginge das Sowjetreich destabilisieren zu können...
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· tar, den 22.03.08 in Amerika, Christentum, Deutschland, Islam, Krieg, Lügen, Medien, Nahost, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung
Quelle: 0815-info.de
Offener Brief - Ihre Israel-Reise
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Sie waren vor einigen Tagen mit einer großen Regierungsdelegation in Israel, um die Verbundenheit Deutschlands mit Israel zu bekräftigen.
Mit Blick auf die “terroristischen Anschläge der Palästinenser” und der “antiisraelischen Politik Irans” haben Sie hervorgehoben, dass die Bedrohung Israels auch eine Bedrohung Deutschlands sei. Die Bedrohung durch Iran sehen Sie - in Übereinstimmung mit der israelischen Regierung und der Regierung der USA - darin, dass der iranische Staatspräsident Ahmadinedschad erklärt habe, Israel müsse von der Landkarte verschwinden, “ausradiert werden“, und dass Iran den Besitz von Atomwaffen anstrebe.
Weder das eine noch das andere entspricht den Tatsachen.
Sicherlich wäre es für den Iran vorteilhaft, wenn er Atomwaffen hätte, um das Ungleichgewicht zu beseitigen, das darin besteht, dass sowohl Israel als auch sein Hauptverbündeter, die USA, zum Klub der Atommächte gehören. Das zeigt das Beispiel Nordkorea. Hätte diese Land keine Atomwaffen, hätte es sehr wahrscheinlich schon längst das gleiche Schicksal erlitten wie der Irak, der den aggressionslüsternen und hochgerüsteten USA nichts entgegensetzen konnte, was waffentechnisch auch nur annähernd gleichwertig gewesen wäre. Starke Staaten werden von den USA nicht angegriffen Man hält sich an die schwachen, die sich nicht erfolgversprechend zur Wehr setzen können.
Aber der Iran hat keine Atomwaffen. Nach den Feststellungen der Internationalen Atomenergiebehörde ist er auf absehbare Zeit auch nicht in der Lage, solche Waffen herzustellen. Vom Irak hat man damals gefordert, dass er nachweise, keine Massenvernichtungsmittel zu haben. Er hatte keine. Vom Iran verlangt man, nachzuweisen, dass er keine Atombomben haben wolle und auch keine bauen werde. Mir ist nicht bekannt, daß solche unsinnigen Beweise jemals auch von Israel gefordert worden wären.
Daß Ahmadinedschad Israel vernichten wolle, ist eine Lüge, deren man sich bedient, um Stimmung gegen den Iran zu machen. Das läßt befürchten, daß die Öffentlichkeit auf einen möglichen Krieg gegen Iran eingestimmt und vorbereitet werden soll. Die Szenarien gleichen sich. Vor dem Irak-Krieg ließ sich die Bush-Administration haarsträubende Lügen einfallen, um den (schon lange vorher beschlossenen) völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak zu beginnen und ihm einen legalen Anstrich zu geben...
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· tar, den 20.03.08 in Amerika, Beziehungen, Biologie, Christentum, Geschichte, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wissenschaft
Quelle: zeitenschrift.com
Wie ein wertloser Sexbericht die Moral der modernen Gesellschaft untergraben konnte - und weshalb man dies noch förderte.
Die sexuelle Revolution nahm in Amerika ihren Anfang. Auslöser war der sogenannte Kinsey-Report. Alfred Kinsey, ein Professor an der Universität von Indiana in Bloomington, erhielt 1943 von der Rockefeller-Stiftung großzügige finanzielle Zuschüsse, um die erste großangelegte Sexstudie durchzuführen. Die Gelder flossen, weil man daran interessiert war, "das menschliche Sexualverhalten zu verstehen und zu kontrollieren."
Es war mitten im Zweiten Weltkrieg und die Rockefellers beschäftigten sich intensiv mit psychologischer Kriegsführung. Da die Sexualität die stärkste Leidenschaft ist, von der das rationale Wesen Mensch übermannt (= manipuliert) werden kann, war es nur natürlich, daß sich die Rockefellers für ihre Erforschung interessierten. Außerdem hatte man schon damals erkannt, daß Sex gerade aus diesem Grund als wirkungsvolles Mittel zu Werbezwecken eingesetzt werden kann.
Zudem erachteten die Verantwortlichen der Rockefeller-Stiftung die vollständige Entschlüsselung der menschlichen Sexualität auch als notwendige Voraussetzung, um die Gentechnologie und das Klonen vorantreiben zu können.
Ethnische Kriegsführung
Doch ihr größtes Anliegen war die Empfängnisverhütung. Das Gespenst einer drohenden Überbevölkerung geisterte schon damals durch die Köpfe der reichen Führungsschicht, und die demographische Entwicklung der Katholiken in den USA machte Menschen wie Rockefeller Angst. Der Rockefeller-Clan, neben den Rothschilds die wohl reichste und einflußreichste Familie Amerikas (u. a. Chase Manhattan Bank), gehört nämlich zur protestantisch-angelsächsischen Elite der WASP's (White Anglo-Saxon Protestants - Weiße, Angelsächsische Protestanten). In den Vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts vermehrten sich die Katholiken wie keine andere Bevölkerungsgruppe in Amerika; wohl auch, weil der Papst die Empfängnisverhütung bis heute als Sünde verbietet...
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· tar, den 28.10.07 in Amerika, Christentum, Deutschland, Europa, Fernost, Geschichte, Krieg, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung
Quelle: jungle-world.com
Mit seinem Buch »Propaganda« aus dem Jahr 1928 schuf Edward Bernays (1891 bis 1995), ein Neffe Sigmund Freuds, die bis heute gültige Grundlage für modernes Kommunikationsmanagement. In »Propaganda« (ein Begriff, den er später selbst in »Public Relations« umbenannte) beschreibt Bernays alle wesentlichen Techniken der Meinungsbeeinflussung wie etwa den Einsatz von »neutralen Experten«, um eine Aussage glaubhaft erscheinen zu lassen. Mit den »Fackeln der Freiheit« machte er etwa Zigaretten zum Symbol der weiblichen Emanzipation. 80 Jahre nach seiner Publikation erscheint dieses Buch nun erstmals auf Deutsch.
Die Ordnung des Chaos
Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltenweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie sind die eigentlichen Regierungen in unserem Land.
Wir werden von Personen regiert, deren Namen wir noch nie gehört haben. Sie beeinflussen unsere Meinungen, unseren Geschmack, unsere Gedanken. Doch das ist nicht überraschend, dieser Zustand ist nur eine logische Folge der Struktur unserer Demokratie: Wenn viele Menschen möglichst reibungslos in einer Gesellschaft zusammenleben sollen, sind Steuerungsprozesse dieser Art unumgänglich.
Die unsichtbaren Herrscher kennen sich auch untereinander meist nicht mit Namen. Die Mitglieder des Schattenkabinetts regieren uns wegen ihrer angeborenen Führungsqualitäten, ihrer Fähigkeit, der Gesellschaft dringend benötigte Impulse zu geben, und aufgrund der Schlüsselpositionen, die sie in der Gesellschaft einnehmen. Ob es uns gefällt oder nicht, Tatsache ist, dass wir in fast allen Aspekten des täglichen Lebens, ob in Wirtschaft oder Politik, unserem Sozialverhalten oder unseren ethischen Einstellungen, von einer (angesichts von 120 Millionen US-Bürgern) relativ kleinen Gruppe Menschen abhängig sind, die die mentalen Abläufe und gesellschaftlichen Dynamiken von Massen verstehen. Sie steuern die öffentliche Meinung, stärken alte gesellschaftliche Kräfte und bedenken neue Wege, um die Welt zusammenzuhalten und zu führen...
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· tar, den 26.10.07 in Amerika, Biologie, Christentum, Deutschland, Europa, Geschichte, Islam, Judentum, Krieg, Liberalismus, Lügen, Medien, Nahost, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: muslimmarkt.de
Wolfgang Eggert, Jahrgang 1962, aufgewachsen im Ruhrgebiet, studierte nach Absolvierung des Wehrdienstes an den Universitäten von Berlin (FU) und München (LMU) Geschichte, Politologie und Journalistik. Nach redaktioneller Ausbildung bei SAT1 und einer für VOX arbeitenden Produktionsgesellschaft beschäftigt er sich nun seit über 17 Jahren intensiv mit politischen Übergriffen von Geheimdiensten und Messianischen Sekten.
Seine letzte Veröffentlichung "Erst Manhattan, dann Berlin" ist sein achtes Buch zum Thema. "Wer wissen will, wie sich extremer Fundamentalismus mit der laufenden US-Politik überschneidet, sollte dieses Buch lesen", schreibt Emmypreisträger Saul Landau, Professor an der California State Polytechnic University.
Eggert lebt vom Erlös seiner Bücher ledig in München und London.
MM: Sehr geehrter Herr Eggert, schaut man sich die Liste Ihrer Veröffentlichungen an, so könnte man auf die Idee kommen, dass Sie ein so genannter Verschwörungstheoretiker sind. Wie antworten Sie auf diesen Vorwurf?
Eggert: Mein Hauptforschungsgebiet ist das Wirken des Organisierten Verbrechens, von Lobbygruppen, Geheimdiensten, Polit-Logen, Militärischen Under Cover Einrichtungen, Apokalyptischen Sekten, Geopolitischen Netzwerken. Alle diese häufig untereinander verwobenen Gruppen arbeiten vorsätzlich verdeckt und konspirativ. Ob Betrug oder Mord, Kauf oder Kompromittierung von Journalisten und Politikern, Organisierung von Putschen, Pogromen, Terroranschlägen und Kriegen: Verschwörung ist Teil ihres Tagesgeschäfts. Investigative Rechercheure müssen auf diesem Themengebiet Verschwörungstheoretiker sein, sonst sind sie lediglich Hofberichterstatter.
MM: Die weitaus überwiegende Mehrheit der Medien vertritt andere Ansichten.
Eggert: Dazu muss man den Einfluss kennen, den gerade die Geheimdienste auf die so genannte Freie Presse ausüben. Ende der 40er Jahre startete die CIA ein regelrechtes Programm zur Infiltration und Steuerung der Medienlandschaft: "Operation Mockingbird". Die Sonderbudgets zur Lenkung der Öffentlich Meinung betragen seitdem bei der Agency Milliarden Dollar-Summen – jährlich...
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· tar, den 23.10.07 in Beziehungen, Christentum, Deutschland, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: rp-online.de
Der Augsburger Bischof Walter Mixa hat sich einmal mehr in die Debatte um Kinderbetreuung und Betreuungsgeld eingeschaltet. Er fand deutliche Worte der Kritik für die Pläne zur Kinderbetreuung und nannte sie ein "staatliches Umerziehungsprogramm".
Mixa rief die Unions-Parteien auf, sich geschlossen und unmissverständlich hinter die Forderung nach einem Betreuungsgeld für daheim erziehende Eltern zu stellen. Familienpolitik müsse den Eltern unmittelbar helfen und dürfe "nicht als staatliches Umerziehungsprogramm für Frauen und Mütter missbraucht werden, mit dem junge Frauen in erster Priorität auf Erwerbstätigkeit statt auf Familienarbeit und Kindererziehung eingestellt werden sollen", forderte Mixa am Mittwoch in Regensburg...
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· tar, den 20.10.07 in Christentum, Deutschland, Geschichte, Judentum, Nahost, Politik, Verschwörung
Quelle: einestages.spiegel.de
Am 15. März 1952 explodierte im Münchner Polizeipräsidium eine Briefbombe. Adressat: Bundeskanzler Konrad Adenauer. Doch erst 50 Jahre später flog einer der Drahtzieher auf: Israels späterer Ministerpräsident Menachem Begin.
er Zünder war scharf. Im März 1952 bastelte in einem Pariser Hotel ein Israeli namens Elieser Sudit an einer Bombe. Es war nicht die erste, die er baute: Der ehemalige Kämpfer der radikal-zionistischen Untergrund-Organisation Irgun Zwai Leumi (Etzel) war Bombenexperte. Sudit setzte den Sprengsatz in einen "Brockhaus" ein, schob das Lexikon in einen Schuber und wickelte es in Packpapier ein. Zuletzt brachte er den Adressaufkleber an: "An dem Bundeskanzler Konrad Adenauer, Bundeshaus, Bonn". Die Fehler in der Adresse fielen ihm nicht auf.
Am Nachmittag des 27. März 1952 meldeten sich in München zwei Jungen bei der Polizei. Ein Unbekannter habe ihnen ein Paket gegeben, das sie zur Leopold-Post in Schwabing bringen sollten, sagten sie. Doch der Mann, der eine auffallende Fingerverstümmelung hatte, habe sich sonderbar verhalten. Da kurz zuvor in Norddeutschland einige Bomben hochgegangen waren, ließ die Wache des Polizeipräsidiums den Sprengmeister Karl Reichert kommen, der das verdächtige Paket öffnete. Die Bombe explodierte und riß Reichert die Unterarme ab; wenige Stunden später erlag er seinen Verletzungen...
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· tar, den 15.10.07 in Amerika, Christentum, Europa, Geologie, Lügen, Politik, Probleme
Quelle: morgenweb.de
Der gerade mit dem Friedensnobelpreis geehrte Weltklimarat der Vereinten Nationen hat seine Warnung vor den Folgen des Klimawandels noch einmal verschärft. In dem vierten und letzten Bericht werden Daten und Fakten vor dem Hintergrund anstehender politischer Entscheidungen zusammengefasst.
Das berichtet die "Welt am Sonntag" Die Erderwärmung sei "mit größter Wahrscheinlichkeit" auf den Menschen zurückzuführen, heißt es in dem Bericht, über den Wissenschaftler und Politiker vom 13. bis 17. November im spanischen Valencia beraten wollen...
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· tar, den 14.10.07 in Christentum, Deutschland, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: spiegel.de
Mitgliederschwund und sinkende Steuereinnahmen: Die evangelische Kirche muss sich etwas einfallen lassen, will sie Gemeindearbeit finanzieren. Ein Kirchenkreis im Ruhrgebiet setzt auf Kommerz: mit einer Bonuskarte für gläubige Einkaufslustige.
Dem Kirchenkreis Hattingen-Witten im Ruhrgebiet geht es nicht anders als vielen Gemeinden in Deutschland: Von den 75.000 Mitgliedern treten jedes Jahr 600 aus. Zwar kommen auch 600 neu Getaufte hinzu, es segnen jedoch im selben Zeitraum 1000 Gemeindemitglieder das Zeitliche. Die Einnahmen reichen nicht mehr, um personal- und damit kostenintensive Projekte, von Kindermusicals bis zu Gospelchören, zu finanzieren.
Geldbringende Innovationen müssen her. Und der Kirchenkreis Hattingen-Witten hat sich in dieser Hinsicht als besonders einfallsreich erwiesen. Der gründete die "Stiftung Gemeindespendenwerk" und brachte die bundesweit erste Kirchencard auf den Weg. Die Idee: Als Gemeindemitglied spendet man mindestens 5,50 Euro im Monat an die Kirchengemeinde, hinzu kommen zwei Euro Verwaltungsgebühr. Dafür bekommt man eine Bonuskarte von "BSW", dem Beamtenselbsthilfewerk.
Mit dieser Bonuskarte gibt es Rabatt in über 27.000 Geschäften in Deutschland. Als Kunde zahlt man zunächst den vollen Betrag, der Rabatt wird später aufs Girokonto überwiesen. Der Kirchencard-Kunde kann sich dann aussuchen, ob der Rabatt aufs eigene Konto oder auf das der Kirchengemeinde gezahlt wird...
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