.: Europa :.
· tar, den 12.09.08 in Amerika, Deutschland, Europa, Krise, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: spatzseite.de
Auf der großen Politshow der Demokraten in Denver USA wurde Barack Obama einstimmig als erster afro-amerikanischer Präsidentschaftskandidat gewählt. Damit endete der Streit, ob man mit der ersten Frau oder dem ersten Farbigen Zeitgeist gemäß in das Rennen um den scheinbar mächtigsten Posten der Welt gehen wolle. Die New York Times dämpfte am 28. August den teurer erkauften Jubel mit den Worten, das Ziel sei, "to bring a lofty candidacy to ground level", eine überschwengliche Kandidatur auf den Boden zurückzuholen.
Wahlkampfstrategen fragen sich, wie die vorwiegend noch weißen Wähler mit ihrem latenten Rassismus und den Star-Allüren Obamas bei der Wahl umgehen werden. Diesen bis vor kurzem blassen Senator haben die Medien, als sich der US-Mackinder gegen Rußland, Zbigniew Brzezinski seiner annahm, plötzlich zur charismatischen Heldenfigur aufgepumpt. Das einfache Volk liebt es, Stars anzuhimmeln, und die Komparsen auf dem Parteitag versuchten mit aller Mühe, das anzuregen. Aber traut es einem Star zu, den Karren, den es nur allzu deutlich im eigenen Geldbeutel spürt, aus dem Dreck zu ziehen? ...
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· tar, den 12.09.08 in Deutschland, Europa, Liberalismus, Lösungen, Technik, Wirtschaft
Quelle: n-tv.de
Der RWE-Konzern investiert in den Bau kleiner Windkraftanlagen für Privathäuser und Kleingewerbe. Dazu hat sich die Tochtergesellschaft RWE Innogy beim britischen Jungunternehmen Quiet Revolution mit 7,5 Mio. Euro eingekauft. Die Londoner entwickeln Anlagen mit sechs bis 50 Kilowattstunden Kapazität, die bereits auf dem britischen Markt verkauft werden.
Die Windbänder drehen sich im Gegensatz zu Windrädern vertikal um den Masten. Das 6-Kilowatt-Standardmodell koste mit Aufbau umgerechnet mehr als 40.000 Euro. Es liefert ausreichend Strom für ein Zweifamilienhaus. In den nächsten Jahren sollen die Kosten durch technische Weiterentwicklung und Massenproduktion halbiert werden, erklärten beide Unternehmen...
zum Thema:
- spiegel.de: Ökologisch bedacht
- freigeldpraktiker.de: Durchbruch in der Windkrafttechnik
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Europa, Krise, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: mmnews.de
Notenbanken lockern Regeln für Krisenzeiten. EZB und Federal Reserve wollen Zugang zu Liquidität deutlich erleichtern.
Die weltweit wichtigsten Notenbanken planen eine gravierende Änderung ihrer Regeln, um ein Austrocknen des Geldmarkts in künftigen Krisen zu verhindern.
Nach Informationen der Financial Times Deutschland aus Finanzkreisen wollen die EZB, die Fed und weitere große Zentralbanken den Zugang zu Liquidität in Notfallzeiten deutlich erleichtern. Demnach sollen europäische Banken zum Beispiel auch dann Geld von der US-Fed erhalten, wenn sie dafür Wertpapiere hinterlegen, die auf Euro lauten...
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Deutschland, Europa, Krise, Nahost, Politik, Probleme
Quelle: martin-schmid.com
Angesichts der zunehmenden Spannungen mit der Nato will Russland dem Nordatlantikpakt den Gütertransit über sein Gebiet nach Afghanistan verbieten.
Das berichtet die britische Zeitung "Times" am Dienstag mit Verweis auf den russischen Botschafter in Afghanistan, Samir Kabulow.
Der in diesem April abgeschlossene Vertrag über den Nato-Gütertransit nach Afghanistan sei hinfällig, nachdem Russland vorige Woche die militärische Zusammenarbeit mit der Nato ausgesetzt habe, wurde der Botschafter zitiert...
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· tar, den 12.09.08 in Europa, Lösungen, Politik, Wirtschaft
Quelle: rian.ru
Russland will von einigen Abkommen mit WTO-Verhandlungspartnern, die seinen Interessen widersprechen, zurücktreten.
"Russland beabsichtigt, eine Reihe seiner WTO-Partner über die Kündigung von Abkommen zu benachrichtigen, die seinen Interessen widersprechen", sagte der erste Vizepremier Igor Schuwalow bei der Sitzung des Regierungspräsidiums am Montag...
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Börse, Europa, Krise, Probleme, Wirtschaft
Quelle: manager-magazin.de
Die Europäische Zentralbank muss Kritik einstecken. Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Mundell sagt im Gespräch mit manager-magazin.de, warum die jüngste Zinserhöhung ein Fehler war, wie sich die Euro-Banker versehentlich zur Konjunkturstütze Amerikas machten und warum bald ein neues Weltwährungssystem entstehen könnte.
mm.de: Herr Mundell, Europas Zentralbanker wissen zu überraschen. Mitten in einer Phase, in der fast überall die Zinsen gesenkt werden, haben Europas Währungshüter ihre Leitzinsen im Juli angehoben. War das clever?
Mundell: Es war alles andere als das, es war ein Fehler. Aus Furcht vor Inflation durch starke Lohnsteigerungen speziell in Deutschland haben sie damit den Amerikanern so richtig in die Karten gespielt: Der Eurokurs sank infolge dieser Zinserhöhung nicht mehr so stark, wie es eigentlich die aktuelle Wachstumsschwäche Europas nahe legen würde. Deshalb muss Europas Wirtschaft gerade jetzt zu einem guten Teil ohne den Rückenwind sinkender Eurokurse auskommen. Dafür wurde Amerika der Export leicht gemacht. Und genau der zieht das Land gerade aus der Rezession...
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Europa, Krieg, Krise, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: spatzseite.de
"Ich spreche von der Impotenz und Unfähigkeit sowohl Europas wie der Vereinigten Staaten, zusammen zu handeln, Druck auszuüben und das Ausmaß der Bedrohung zu verstehen", meinte ein hoher Beamter aus Georgien am Rande des Treffens zwischen den Präsidenten Sarkozy und Saakaschwili. Ähnlich war wohl polnischen Beamten im September 1939 zu Mute, nachdem sie auf Empfehlung westlicher Diplomaten alle Verhandlungsangebote Deutschlands abgelehnt, die Bevölkerung zu provokativen Aktionen gegen Deutsche ermuntert und ihre Journalisten in den Medien kriegerisch hatten auftrumpfen lassen. Als dann der "Überfall" erfolgte, war von der "Hilfe" der Verbündeten nichts zu sehen - aber die Geschäftsidee "2. Weltkrieg" war so endlich in Gang gekommen.
Saakaschwili ist nicht der einzige "Amerikaner", der nach der Rosen-Revolution von 2003, die neben anderen halboffiziellen US-Quellen auch Spekulant Soros finanziert hatte, in Georgia an die Macht gelangt war. Saakaschwili hatte an der Eliteuniversität in Yale studiert und unterhält noch immer seine Anwaltskanzlei in Washington DC. Der Premierminister Wladimir Gurgenidze ist britischer Staatsbürger. Bevor er mit der Rosen-Revolution Chef der Bank of Georgia wurde, war er Direktor und Chef der Abteilung Mergers and Acquisitions für den Europäischen Markt des Bankhauses ABN Ambro. Der Chef des Nationalen Sicherheitsrates in Georgien Alexander Lomaia war bis 2003 Geschäftsführender Direktor von Soros Open Society Georgia Foundation mit einem Jahresbudget von 2,5 Mio US-Dollar zur Gründung und Finanzierung sogenannter NGO's (Nichtregierungsorganisationen, wie Greenpeace etc.). Auch der Vorsitzende des Parlamentarischen Rates für Europäische Integration, David Darchiaschwili, war schon seit 1992 leitend in Soros Caucasus Institute for Peace, Democracy and Development beschäftigt.
Ist der Überfall Georgiens auf seine "abtrünnige" Provinz Südossetien (Teil des russischen Nordossetiens) Auftakt zu einem neuen Weltkrieg im Zuge des Mackinder-Plans ("The Geographical Pivot of History" von 1904)? Vielleicht waren dem Russen und Sarkozy mit ihrer diplomatischen Initiative zuvorgekommen? Doch auch nach dem Polenfeldzug dauerte es viele Monate, bis der Krieg dank der Bemühungen des US-Vizeaußenministers Sumner Welles in Europa mit dem Norwegenfeldzug endlich richtig in Gang kam. Die Bereitschaft der orange-revolutionierten Ukraine sich im Sinne Mackinders an der Seite Georgiens am Krieg gegen Rußland zu beteiligen, kam zwar zu spät, sollte aber nicht übersehen werden...
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Europa, Krieg, Krise, Liberalismus, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: new-fed.com
Following his service to his British masters in the Balkan wars of 1990-91, George Soros convened a series of meetings inside Serbia, that were to launch the "Rose Revolution," the "Orange Revolution," and the series of phony democracy insurgencies designed to undermine nation-states and create a "ring around Russia" for a future British-inspired confrontation. One of the key operations run by Soros, as indicated in a LaRouche Political Action Committee press release, "LaRouche Denounces `Obama's Godfather' George Soros," was to topple Georgia President Eduard Shevardnadze, and bring in Mikhail Saakashvili, the Colombia University-trained project of Soros's "Open Society Institute."
From 1994 to 2004, Soros's various projects and subprojects of the Open Society Institute, including the Central Eurasian Project (CEP) and the Open Society Georgia Foundation (OSGF), spent at least $40 million to topple Shevardnaze.
Early in 2003, Soros began a full operation to activate the "democracy" shock troops for the takeover of Georgia. The Canadian daily Globe and Mail provided a vivid account in November 2003:
"Dateline Tbilisi—It was back in February that billionaire financier George Soros began laying the brickwork for the toppling of Georgian President Eduard Shevardnadze...
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· tar, den 07.09.08 in Amerika, Europa, Krieg, Krise, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung
Quelle: heise.de
Wie es zu dem Krieg im Kaukasus kommen konnte, wer von ihm profitiert und wie die Perspektive aussieht. Ein Interview mit Kai Ehlers
Telepolis sprach mit Kai Ehlers, Publizist, Transformationsforscher und Autor zahlreicher Bücher über den postsowjetischen Raum, der in dem Konflikt eine neue Phase der Auseinandersetzung um die Neuordnung der Welt sieht.
heise.de: Herr Ehlers, der Fünf-Tage-Krieg zwischen Georgien und Russland ist vorerst beendet, nun sind die Diplomaten am Zug: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist ebenso in die Region gereist wie der französische Präsident Nicolas Sarkozy und die US-amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice. In der europäischen Presse wird die Krise um Südossetien gemeinhin als Wiederauflage des Kalten Krieges gesehen. Sind Sie mit dieser Interpretation einverstanden?
Kai Ehlers: Nein, ich bin damit überhaupt nicht einverstanden. Meiner Meinung nach geht es hier nicht um eine Wiederauflage einer bekannten Situation. Was wir im Kaukasus derzeit erleben, ist eine neue Phase der Auseinandersetzung um die Neuordnung der Welt. Nach dem Ende der bipolaren Weltordnung, der Konfrontation der beiden Supermächte, stehen sich zwei Konzeptionen gegenüber. Die USA meint, als einzig verbleibende Weltmacht eine bestimmte internationale Ordnung herstellen und aufrechterhalten zu können. Strategisch formuliert wurde das vom US-Geostrategen Zbigniew Brzezinski …
heise.de: … der seit wenigen Wochen zum Beraterstab des Demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama gehört …
Kai Ehlers: … und der sich über dem Amtsinhaber George W. Bush mehrfach beschwert hat, weil dieser seine Außenpolitik schlecht umsetze. Auf der anderen Seite existiert eine Konzeption, die in China entstanden ist und sich in Russland von Michail Gorbatschow über Boris Jelzin bis hin zu Wladimir Putin und Dmitri Medwedew erhalten hat. Es ist die Konzeption einer multipolar organisierten und kooperativen Weltordnung unter Führung der Vereinten Nationen oder einer vergleichbaren internationalen Organisation...
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· tar, den 07.09.08 in Amerika, Europa, Politik, Probleme, Technik
Quelle: dradio.de
Experten kritisieren US-Pläne zur Raketenabwehr in Europa
Bis 2012 sollen in Polen zehn Abfangflugkörper installiert werden, die die USA und Teile Europas vor Langstreckenraketen aus dem mittleren Osten schützen sollen. Experten bezweifeln aber, ob das System technisch, aber auch politisch seinen Zweck erfüllen wird.
Eine Batterie von Abfangraketen, die feindliche Atomsprengköpfe vom Himmel holt - in Warschau fand man diese umstrittene Vision des Pentagons so verlockend, dass die Regierung jetzt ihr Einverständnis für ein Raketensilo in Nordpolen gab. Ein spezielles Bahnverfolgungsradar in Tschechien soll den zehn Abfangraketen darin im Ernstfall den Weg weisen. Der MIT-Professor Ted Postol bezweifelt allerdings, dass die Polen mit ihrer Entscheidung gut beraten sind. Die bodengestützte Raketenabwehr wird nämlich kaum halten, was die Pentagon-Strategen versprechen.
Wir haben die Behauptungen der Raketenabwehrbehörde geprüft. Unseren Analysen zufolge ist es technisch unmöglich, dass das System jemals so funktioniert, wie man uns Glauben machen will.
Weil die Abfangraketen noch nie unter realistischen Bedingungen getestet wurden, ist völlig offen, ob sie im Ernstfall ihr Ziel treffen. Zumal die in Tschechien geplante Radarstation, die sie mit Zieldaten versorgen soll, dazu gar nicht leistungsfähig genug ist. Ihre zentrale Komponente befindet sich derzeit noch auf den Marshall-Inseln. Eine riesige Kuppel mit 17000 Sende- und Empfangsantennen. Bei Raketenabwehrtests im Pazifik setzen US-Militärs dieses Radar seit über zehn Jahren ein. 2011 soll es nach Tschechien versetzt werden...
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