.: Amerika :.
· tar, den 12.09.08 in Amerika, Europa, Krise, Nahost, Politik, Probleme
Quelle: worldcontent.twoday.net
Nach den Dementis in den vergangenen Tagen, dass ein Verband von US-Kriegsschiffen in den Persischen Golf unterwegs sei, gibt es jetzt doch eine Bestätigung dafür, dass sich starke maritime Kräfte in der Region zusammenziehen.
So sind Teile der Iwo Jima Expeditionary Strike Group (LHD-7, Truppenstärke: 6000 Mann) letzte Woche aus ihrem Heimathafen Norfolk ausgelaufen. Ziel seien das Mittelmeer und/oder der Persische Golf, heißt es, die geplanten maritimen "Sicherheits-Übungen" sollen sechs Monate andauern. Dabei ist auch ein Zerstörer, die USS Ramage, der mit dem Aegis Ballistic Missile Defense-System nachgerüstet wurde. Am 8. September soll sich dann die Theodore Roosevelt Strike Group (CVN 71) mit insgesamt mehr als 7300 Mann an Bord auf den Weg machen.
Beide Verbände wären dann in der Lage, in kurzer Zeit zu den bereits im Persischen Golf patrouillierenden Schiffen "Peleliu", "Abraham Lincoln" und "Ronald Reagan" aufzuschließen, eine Zusammenballung einer solch großen Streitmacht auf relativ engem Raum gab es seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr...
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Deutschland, Europa, Krise, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: spatzseite.de
Auf der großen Politshow der Demokraten in Denver USA wurde Barack Obama einstimmig als erster afro-amerikanischer Präsidentschaftskandidat gewählt. Damit endete der Streit, ob man mit der ersten Frau oder dem ersten Farbigen Zeitgeist gemäß in das Rennen um den scheinbar mächtigsten Posten der Welt gehen wolle. Die New York Times dämpfte am 28. August den teurer erkauften Jubel mit den Worten, das Ziel sei, "to bring a lofty candidacy to ground level", eine überschwengliche Kandidatur auf den Boden zurückzuholen.
Wahlkampfstrategen fragen sich, wie die vorwiegend noch weißen Wähler mit ihrem latenten Rassismus und den Star-Allüren Obamas bei der Wahl umgehen werden. Diesen bis vor kurzem blassen Senator haben die Medien, als sich der US-Mackinder gegen Rußland, Zbigniew Brzezinski seiner annahm, plötzlich zur charismatischen Heldenfigur aufgepumpt. Das einfache Volk liebt es, Stars anzuhimmeln, und die Komparsen auf dem Parteitag versuchten mit aller Mühe, das anzuregen. Aber traut es einem Star zu, den Karren, den es nur allzu deutlich im eigenen Geldbeutel spürt, aus dem Dreck zu ziehen? ...
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Politik, Probleme, Verschwörung
Quelle: infokrieg.tv
Anscheinend erwartet die Regierung, dass ziemlich bald eine halbe Million Menschen sterben. Der Flughafen von Atlanta ist vielleicht der wichtigste Dreh- und Angelpunkt in den USA, dies macht Georgia zu einer der bedeutendsten Basen für militärische Operationen und die Koordination in "Katastrophenfällen"...
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: info.kopp-verlag.de
Jetzt ist klar, dass die Bush-Administration in Zusammenarbeit mit Fed-Chef Bernanke emsig und mit allen denkbaren Manipulationsmitteln versucht, die Finanzkatastrophe im US-Bankensystem einzudämmen und zu verhindern, dass es im Finanzsektor vor den Präsidentschaftswahlen Anfang November zu einer neuen Welle von Bankrotten und Bankschließungen kommt. Das scheint zusammen mit den Preismanipulationen bei Ölterminkontrakten – die verdächtig danach aussehen, dass Insider noch rechtzeitig vor dem Wahltag den Anschein eines Minibooms erwecken wollen – die Strategie von US-Finanzminister Henry Paulson zu sein. Allerdings ist fraglich, ob Paulson es schafft, noch bis Anfang November den Deich dicht zu halten. Klar ist aber: Entweder dann, oder aber noch kurz vorher, wird über die US-Finanzinstitute eine verheerende Abwärtsspirale kollabierender Kredite hereinbrechen und finanzielle Stoßwellen auslösen, deren Auswirkungen von Peking bis Berlin und darüber hinaus zu spüren sein werden.
An dieser Stelle habe ich wiederholt darüber geschrieben, dass die als »zweitklassig« (sub-prime) beschriebene Krise auf dem US-Häusermarkt nur die kleinste, aber erste Karte ist, die von dem fragilen Gebäude fällt, das als das größte Finanzkartenhaus überhaupt in die gesamte Menschheitsgeschichte eingehen wird. Jetzt rechnen selbst seriöse US-Ökonomen vor, dass amerikanische Banken Schulden in Höhe von mindestens zwei Billionen Dollar werden abschreiben müssen, bevor die Talsohle der Krise erreicht ist. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die erste Amtshandlung des nächsten US-Präsidenten nach seiner Amtseinführung im Januar 2009 – egal, ob er nun John McCain heißen wird (und das wird immer wahrscheinlicher), oder Barack Obama – darin besteht, ähnlich wie Franklin D. Roosevelt Anfang März 1933 einen nationalen »Bankfeiertag« auszurufen...
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Europa, Krise, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: mmnews.de
Notenbanken lockern Regeln für Krisenzeiten. EZB und Federal Reserve wollen Zugang zu Liquidität deutlich erleichtern.
Die weltweit wichtigsten Notenbanken planen eine gravierende Änderung ihrer Regeln, um ein Austrocknen des Geldmarkts in künftigen Krisen zu verhindern.
Nach Informationen der Financial Times Deutschland aus Finanzkreisen wollen die EZB, die Fed und weitere große Zentralbanken den Zugang zu Liquidität in Notfallzeiten deutlich erleichtern. Demnach sollen europäische Banken zum Beispiel auch dann Geld von der US-Fed erhalten, wenn sie dafür Wertpapiere hinterlegen, die auf Euro lauten...
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Deutschland, Europa, Krise, Nahost, Politik, Probleme
Quelle: martin-schmid.com
Angesichts der zunehmenden Spannungen mit der Nato will Russland dem Nordatlantikpakt den Gütertransit über sein Gebiet nach Afghanistan verbieten.
Das berichtet die britische Zeitung "Times" am Dienstag mit Verweis auf den russischen Botschafter in Afghanistan, Samir Kabulow.
Der in diesem April abgeschlossene Vertrag über den Nato-Gütertransit nach Afghanistan sei hinfällig, nachdem Russland vorige Woche die militärische Zusammenarbeit mit der Nato ausgesetzt habe, wurde der Botschafter zitiert...
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: n-tv.de
Die verlustreichen US-Autobauer General Motors (GM), Ford und Chrysler wollen staatliche Hilfen in Milliardenhöhe haben. Die Konzerne erhoffen sich laut US-Medien zinsgünstige Kredite von bis zu 50 Mrd. Dollar zur schnelleren Entwicklung sparsamerer Autos. Die Hersteller leiden unter der steilen Talfahrt des US-Automarkts und haben zu wenig moderne spritsparende Wagen im Programm. Experten erwarteten für den August einen erneut schweren Einbruch der Verkaufszahlen bei den US- Autobauern, berichtete das "Wall Street Journal".
Bereits im vergangenen Jahr hatten die Hersteller im Rahmen eines Energiegesetzes 25 Mrd. Dollar zugesagt bekommen, die allerdings noch nicht gezahlt wurden. Die nun benötigte Summe gehe weit darüber hinaus, sagte ein GM-Sprecher dem Blatt. Mehreren anderen Medienberichten zufolge wollen die Hersteller 40 bis 50 Mrd. Dollar staatlich garantierte Kredite. Die Zinssätze könnten Insidern zufolge nur etwa halb so hoch sein, wie sie die Konzerne wegen ihrer Schieflage an den Finanzmärkten zahlen müssten...
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Börse, Europa, Krise, Probleme, Wirtschaft
Quelle: manager-magazin.de
Die Europäische Zentralbank muss Kritik einstecken. Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Mundell sagt im Gespräch mit manager-magazin.de, warum die jüngste Zinserhöhung ein Fehler war, wie sich die Euro-Banker versehentlich zur Konjunkturstütze Amerikas machten und warum bald ein neues Weltwährungssystem entstehen könnte.
mm.de: Herr Mundell, Europas Zentralbanker wissen zu überraschen. Mitten in einer Phase, in der fast überall die Zinsen gesenkt werden, haben Europas Währungshüter ihre Leitzinsen im Juli angehoben. War das clever?
Mundell: Es war alles andere als das, es war ein Fehler. Aus Furcht vor Inflation durch starke Lohnsteigerungen speziell in Deutschland haben sie damit den Amerikanern so richtig in die Karten gespielt: Der Eurokurs sank infolge dieser Zinserhöhung nicht mehr so stark, wie es eigentlich die aktuelle Wachstumsschwäche Europas nahe legen würde. Deshalb muss Europas Wirtschaft gerade jetzt zu einem guten Teil ohne den Rückenwind sinkender Eurokurse auskommen. Dafür wurde Amerika der Export leicht gemacht. Und genau der zieht das Land gerade aus der Rezession...
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Politik, Probleme
Quelle: heise.de
Der 65jährige Joseph Biden, der seit Anfang der 1970er im Senat sitzt, wird Vizepräsidentschaftskandidat der Demokraten
Mit ihm habe Obama seinen schärfsten Kritiker gewählt, spottete John McCains Wahlkampfteam gleich nach der Bekanntgabe der Entscheidung heute Vormittag. Und tatsächlich kann der Senator aus der ehemaligen schwedischen Kolonie Delaware mit dem aus Illinois in vielen Bereichen ein Oppositionspaar bilden.
Obama ist mit 47 Jahren für einen Präsidentschaftskandidaten relativ jung, der 65jährige Biden liegt deshalb altersmäßig näher bei seinem republikanischen Konkurrenten John McCain als bei ihm. Während der schwarze Präsidentschaftskandidat seit Beginn seiner Kampagne vor allem damit warb, dass er angeblich nicht dem Washingtoner Politestablishment angehört, sitzt Biden seit Anfang der 1970er im Senat. Biden ist Katholik, Obama gehört einer protestantischen Freikirche an. Er stammt aus einfachen Verhältnissen während Obamas Eltern Akademiker waren. Und wird Obama ein Mangel an außenpolitischer Erfahrung vorgeworfen, so kann er mit Biden als langjährigem Vorsitzenden des außenpolitischen Ausschusses dagegen halten. Es fehlt eigentlich nur noch, dass Biden eine Frau wäre – aber, wie es in einem Billy-Wilder-Film so schön heißt: "Nobody's Perfect"...
zum Thema:
- heise.de: Obamas Vize Biden: Kaum "Change" in Sicht
- heise.de: Obamas Vize Joe Biden gilt als Befürworter von Überwachung und scharfen Copyright-Regeln
- globalresearch.ca: Joe Biden: Russia, China, India: "The Real War"
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Europa, Krieg, Krise, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: spatzseite.de
"Ich spreche von der Impotenz und Unfähigkeit sowohl Europas wie der Vereinigten Staaten, zusammen zu handeln, Druck auszuüben und das Ausmaß der Bedrohung zu verstehen", meinte ein hoher Beamter aus Georgien am Rande des Treffens zwischen den Präsidenten Sarkozy und Saakaschwili. Ähnlich war wohl polnischen Beamten im September 1939 zu Mute, nachdem sie auf Empfehlung westlicher Diplomaten alle Verhandlungsangebote Deutschlands abgelehnt, die Bevölkerung zu provokativen Aktionen gegen Deutsche ermuntert und ihre Journalisten in den Medien kriegerisch hatten auftrumpfen lassen. Als dann der "Überfall" erfolgte, war von der "Hilfe" der Verbündeten nichts zu sehen - aber die Geschäftsidee "2. Weltkrieg" war so endlich in Gang gekommen.
Saakaschwili ist nicht der einzige "Amerikaner", der nach der Rosen-Revolution von 2003, die neben anderen halboffiziellen US-Quellen auch Spekulant Soros finanziert hatte, in Georgia an die Macht gelangt war. Saakaschwili hatte an der Eliteuniversität in Yale studiert und unterhält noch immer seine Anwaltskanzlei in Washington DC. Der Premierminister Wladimir Gurgenidze ist britischer Staatsbürger. Bevor er mit der Rosen-Revolution Chef der Bank of Georgia wurde, war er Direktor und Chef der Abteilung Mergers and Acquisitions für den Europäischen Markt des Bankhauses ABN Ambro. Der Chef des Nationalen Sicherheitsrates in Georgien Alexander Lomaia war bis 2003 Geschäftsführender Direktor von Soros Open Society Georgia Foundation mit einem Jahresbudget von 2,5 Mio US-Dollar zur Gründung und Finanzierung sogenannter NGO's (Nichtregierungsorganisationen, wie Greenpeace etc.). Auch der Vorsitzende des Parlamentarischen Rates für Europäische Integration, David Darchiaschwili, war schon seit 1992 leitend in Soros Caucasus Institute for Peace, Democracy and Development beschäftigt.
Ist der Überfall Georgiens auf seine "abtrünnige" Provinz Südossetien (Teil des russischen Nordossetiens) Auftakt zu einem neuen Weltkrieg im Zuge des Mackinder-Plans ("The Geographical Pivot of History" von 1904)? Vielleicht waren dem Russen und Sarkozy mit ihrer diplomatischen Initiative zuvorgekommen? Doch auch nach dem Polenfeldzug dauerte es viele Monate, bis der Krieg dank der Bemühungen des US-Vizeaußenministers Sumner Welles in Europa mit dem Norwegenfeldzug endlich richtig in Gang kam. Die Bereitschaft der orange-revolutionierten Ukraine sich im Sinne Mackinders an der Seite Georgiens am Krieg gegen Rußland zu beteiligen, kam zwar zu spät, sollte aber nicht übersehen werden...
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