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:: Arznei im Trinkwasser ::

· tar, den 03.07.08 in Biologie, Deutschland, Medizin, Pharmaindustrie, Probleme, Soziales, Wissenschaft

Quelle: n-tv.de

Das Trinkwasser in Deutschland gilt als besonders sauber - und doch finden sich Arzneimittelrückstände in dem kostbaren Lebensmittel. Zehn Wirkstoffe seien mehrfach nachgewiesen worden, darunter der Blutfettsenker Bezafibrat, das Antirheumatikum Diclofenac, Röntgenkontrastmittel oder das Antischmerzmittel Ibuprofen, sagt der renommierte Toxikologe Hermann Dieter vom Umweltbundesamt. Bei anderen gebe es einen oder einige wenige Befunde. Wie viele der 3000 zugelassenen Wirkstoffe im Trinkwasser vorkommen, könne nicht angegeben werden. "Das ist schwer abzuschätzen, wissenschaftliche Aussagen kann man dazu nicht machen." Verbesserte Analysemethoden würden künftig wohl Rückstände weiterer Arzneien zutage fördern.

"Die nachgewiesenen Mittel im Trinkwasser sind zwischen 100 und eine Million Mal niedriger als die verschriebene Tagesdosis", erklärt Dieter. Das bedeute aber nicht, dass sie unbedenklich seien: "Eine Quantifizierung des Risikos auf einer wissenschaftlich fundierten Grundlage ist noch nicht möglich. Ich sehe hier unbedingt mehr Forschungsbedarf." Vor allem die Wirkung, die sich ergeben könne, wenn Verbraucher viele Jahre lang mehrere Wirkstoffe gleichzeitig in geringen Konzentrationen über das Trinkwasser zu sich nähmen, sei noch unklar. Es gebe aber ernstzunehmende Hinweise aus der Tierwelt: Bei Fischen etwa, die an Kläranlagen-Ausgängen leben, wurden nach Östrogen-Aufnahme Geschlechts-Umwandlungen beobachtet...

Lösungsvorschläge:
- Sandfilter (Beispiel)
- Umkehrosmoseanlage (Beispiel)
- Wasserbeleber (Beispiel)

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:: Taliban-Taktik sorgt für hohe Verluste ::

· tar, den 03.07.08 in Amerika, Deutschland, Krieg, Nahost, Politik, Probleme

Quelle: nachrichten.t-online.de

Die Taliban in Afghanistan haben sich reorganisiert und haben neue Kampfstrategien entwickelt. Sie arbeiteten nun in kleinen Gruppen, die Feldlager unter Feuer nähmen und Sprengfallen auf den Straßen auslegten, sagte der deutsche Generalmajor Hans-Lothar Domröse. Die Taktik scheint aufzugehen: Der Juni war der verlustreichste Monat für die internatonalen Truppen seit Beginn des Afghanistan-Krieges.

"Gefühl der Unsicherheit"
Die jüngsten Anschläge erfordern nach Ansicht von Stabschef Domröse neue Reaktionen der internationalen Soldaten und der Regierung in Kabul. Die Taliban schüfen "ein Gefühl der Unsicherheit in Afghanistan. Das ist eine neue Herausforderung für die afghanische Regierung, aber auch für die ISAF-Soldaten", sagte er im Hauptquartier der Afghanistan-Schutztruppe.

Mehr Tote als im Irak
Die internationale Truppe beunruhigt vor allem die Zahl der getöteten Soldaten. In Afghanistan kamen im vergangenen Monat 51 ausländische Soldaten ums Leben. Dies geht aus Statistiken der Website www.icasualties.org hervor. Damit verzeichnet die ISAF und die US-geführte Koalition Operation Enduring Freedom (OEF) seit Jahresbeginn 122 Todesfälle. In den vergangenen Monaten haben damit mehr Soldaten in Afghanistan ihr Leben gelassen, als im Irak...

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:: USA verfolgen Freunde der Rohmilch ::

· tar, den 03.07.08 in Amerika, Biologie, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: tagesspiegel.de

Razzien gegen Gourmets sollen Verbot durchsetzen

Anonyme Übergaben an Autobahnraststätten, Polizeirazzien, Strafprozesse: die USA gehen gegen die geheime Schattenwelt der Rohmilchfreunde vor. Feinschmeckern gilt die feinwürzige, unbehandelte Vorzugsmilch als ultimativer Gaumenkick. Doch juristisch gesehen ist sie ein verbotener Genuss. Aus hygienischen Gründen sind Rohmilchprodukte in den meisten US- Bundesstaaten untersagt. Das betrifft die kuhfrische Milch ebenso wie Rohmilchprodukte, unter ihnen viele Camembertsorten. Wer sie verkauft, muss mit Geld- und sogar Haftstrafen rechnen. Viele Gourmets aber wollen sich nicht mehr von der Justiz den Appetit verderben lassen. Sie lassen in den USA mit viel Geld eine gut vernetzte kulinarische Subkultur blühen...

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:: Atombomben abziehen! ::

· tar, den 03.07.08 in Deutschland, Politik, Probleme

Quelle: campact.de

Ein öffentlich gewordener Geheimbericht des Pentagon bringt es ans Licht: Im rheinland-pfälzischen Büchel lagern etwa 20 Atomsprengköpfe unter miserablen Sicherheitsbedingungen. Jetzt muss Angela Merkel endlich für den unverzüglichen Abzug und die Vernichtung der hoch gefährlichen Relikte aus dem Kalten Krieg sorgen.

Unterzeichnen Sie den unten stehenden Appell an Angela Merkel! ...

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:: Sorge um den Finanzplatz Schweiz ::

· tar, den 03.07.08 in Amerika, Europa, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: tages-anzeiger.ch

Die UBS bleibt in der Steueraffäre in den USA unter Druck. Die Schweizer Behörden reagieren gelassen. Die ständerätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben ist besorgt.

Die Parlamentskommission befürchtet mögliche Auswirkungen auf den Finanzplatz Schweiz. Die Kommission, die sich an ihrer gestrigen Sitzung von Finanzminister Hans-Rudolf Merz über die aktuellen Entwicklung im Fall des ehemaligen UBS-Vermögensverwalters Bradley Birkenfeld orientieren liess, will die Situation weiter im Auge behalten.

Bankiervereinigung: Bankgeheimnis nicht gefährdet

Die Schweizerische Bankiervereinigung sieht in der US-Untersuchung das Bankgeheimnis nicht gefährdet. Es gehe nicht um den gesamten Bankenplatz, sondern spezifisch um die UBS.

«Gemäss den heute vorliegenden Informationen sollte das Bankgeheimnis von den Untersuchungen nicht betroffen sein», sagt Mediensprecher Thomas Sutter. Das Problem könne mit Amts- und Rechtshilfe zwischen der Schweiz und den USA gelöst werden, sagte Sutter. Sutter erinnerte in diesem Zusammenhang auch daran, dass die Schweiz lediglich bei Steuerbetrug, aber nicht bei Steuerhinterziehung mit anderen Staaten kooperiere...

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:: Jetzt geht's abwärts mit der Wirtschaft ::

· tar, den 03.07.08 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: welt.de

Der Wirtschaftsboom in Deutschland ist nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Nobert Walter vorüber. "Der Abschwung ist da", sagte der Forscher. Damit widerspricht er deutlich der jüngsten Prognose des DIW, das von einer Fortsetzung des Aufschwungs ausgeht.

Nach Einschätzung des Chefvolkswirts der Deutschen Bank, Norbert Walter, kommt die Konjunktur in Deutschland zunehmend in schwieriges Fahrwasser. „Der Abschwung ist da. Er ist nur noch nicht ausgeprägt“, sagte Walter der „Saarbrücker Zeitung“. Nach einem Wachstum von zwei Prozent in diesem Jahr erwarte er nur noch ein Prozent plus im kommenden Jahr. „Das ist so nah an Stagnation, dass man kaum mehr behaupten kann, sie wäre vermieden“.

Walter widersprach damit auch der jüngsten Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die von einem weiter anhaltenden Aufschwung ausgeht. „Das halte ich für eine falsche Beschreibung der Lage“, erklärte der Wirtschaftsexperte...

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:: Comeback der Vier-Tage-Woche ::

· tar, den 03.07.08 in Amerika, Deutschland, Geschichte, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: sueddeutsche.de

Um die Benzinrechnungen ihrer Mitarbeiter zu drücken, setzen einige US-Behörden neuerdings auf die Vier-Tage-Woche. Auch deutsche Unternehmen handeln.

Als Anfang der neunziger Jahre die Absatzzahlen des Volkswagen-Konzerns in den Keller rauschten, stand das Management des Autobauers vor einer schwierigen Entscheidung: Kosten in Höhe von zwei Milliarden Mark mussten eingespart werden.

Der üblichen Marktlogik zu Folge hätte dies etwa 30.000 Mitarbeiter den Arbeitsplatz gekostet. Doch es kam anders: Das Unternehmen entschied sich für ein neues Arbeitszeitmodell. Kernbestandteil der Vier-Tage-Woche bei VW waren kürzere Arbeitszeiten, ohne vollen Lohnausgleich. Als der Autobauer vor zwei Jahren schließlich wieder zur Fünf-Tage-Woche zürückkehrte, schien es, als hätte sich das Modell endgültig erledigt...

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:: Afghanistan-Strategie ? Warnung vor Totalverlust ::

· tar, den 03.07.08 in Amerika, Deutschland, Geschichte, Krieg, Krise, Liberalismus, Lügen, Nahost, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: zeit-fragen.ch

Sehr geehrter Herr Dr. Struck

Als ich Sie vor einigen Tagen dringend sprechen wollte, wurde ich von Ihrem Büro an Herrn Arnold verwiesen. Das war sicherlich wertvoll ? wir haben fast zwei Stunden zusammengesessen ?, aber es war nicht effizient, wie ich seit Ihren neuesten Äusserungen annehmen muss. Das Problem der SPD in Sachen Afghanistan heisst offenbar leider Struck.

Sie wollen, wie Sie heute im Deutschlandfunk sagten:
- die Bundeswehr noch 10 Jahre am Hindukusch halten
- die Mandate für OEF, Isaf und Tornados unverändert lassen
- auf Anforderung gern das Isaf-Kontingent erhöhen.

Zur Begründung haben Sie angegeben, die Aufbauleistungen müssten geschützt werden.

Hierzu habe ich eine Frage: Welche Aufbauleistungen meinen Sie?

Den weltweit bahnbrechenden Erfolg für Afghanistans Heroin-Produktion und -handel? Hier ist Afghanistan mit 92% Marktanteil unangefochtener Weltmarktführer.

Aber das ist längst nicht alles: Der Münchner Polizeipräsident hat sich jüngst beklagt, es sei inzwischen billiger, sich mit Heroin ins Traumland zu spritzen als sich zu betrinken...

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:: Hyperinflationäre Depression? ::

· tar, den 03.07.08 in Amerika, Börse, Europa, Fernost, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: weissgarnix.de

Auf Bloomberg lief vorhin ein Interview mit Martin Hennecke, Analyst der “Tyche Group” in Hong Kong. Er gelangt zur Ansicht, dass aufgrund der hohen US Staatsverschuldung ein wirtschaftlicher Kollaps in den USA womöglich nicht in die Deflation, sondern in die Hyperinflation mündet. Als Beispiel dient ihm die Weimarer Republik. Sein Fazit: Gold und Silber kaufen!

Das Interview ist kurz und knapp, deutsches Transkript hierunter von mir...

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:: EZB verkauft tonnenweise Gold ::

· tar, den 03.07.08 in Europa, Probleme, Wirtschaft

Quelle: focus.de

Die Europäische Zentralbank trennte sich bis Ende Juni von weiteren 30 Tonnen Gold. Insgesamt hat sie damit seit dem 27. September vergangenen Jahres 72 Tonnen Gold verkauft.

Bei einem Kilopreis von rund 19 000 Euro entspricht der Marktpreis der 72 Tonnen heute fast 1,4 Milliarden Euro, wie die EZB am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Die Verkäufe sind mit der Vereinbarung von mehreren Zentralbanken abgestimmt, wonach die jährlichen Verkäufe limitiert sind. Bis zum 26. September 2008, dem nunmehr vierten Jahr der Vereinbarung, seien keine weiteren Verkäufe geplant. In den vergangenen Jahren war der Goldpreis stark gestiegen...

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