.: Lösungen :.


:: Regionalwährungen sollen lokale Wirtschaft ankurbeln ::

· tar, den 03.08.08 in Deutschland, Freiwirtschaft, Lösungen, Wirtschaft

Quelle: idw-online.de

Vor genau zehn Jahren fiel der Startschuss für die Einführung des Euro. Heute gibt es in Deutschland jedoch 33 Regionen mit zusätzlichen eigenen Währungen. Und mehr als vierzig weitere Initiativen wollen regionales Geld in Umlauf bringen, um die lokale Wirtschaft zu stärken. Alles Wissenswerte zu den so genannten Regios - wo sie zirkulieren, wie die Zusatzwährungen funktionieren, welche Entwicklungen derzeit ablaufen - hat das Leibniz-Institut für Länderkunde jetzt in seiner Online-Zeitschrift Nationalatlas aktuell (http://aktuell.nationalatlas.de) zusammengestellt.

Seit der Einführung des "Rolands" 2001 in Bremen haben zahlreiche Initiativen Zusatzwährungen ins Leben gerufen. Mittlerweile gibt es in Deutschland 33 Regionalwährungen. Sie heißen "Volmetaler", "Hansemark" oder "Tauber-Franken" und werden in Form von zeitlich und räumlich beschränkten Wertgutscheinen für bestimmte Waren und Dienstleistungen eingesetzt. Durch "Geld aus der Region für die Region" sollen regionale Kreisläufe in Gang gesetzt werden, die den negativen Folgen einer globalisierten Wirtschaft auf die eigene Region entgegenwirken.

Mit der Einführung von Regionalgeld sind aber nicht nur ökonomische Ziele verbunden. Die Initiatoren versprechen sich von den räumlich begrenzten Zusatzwährungen auch positive ökologische Effekte wie geringere Transportwege und ein stärkeres Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften. Außerdem werden mit Hilfe dieser Initiativen soziale Projekte vor Ort unterstützt, die regionale Identität gefördert und eine Verbesserung der Lebensqualität angestrebt...

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:: Eigene Währungen für Düsseldorf und Köln ::

· tar, den 23.07.08 in Deutschland, Freiwirtschaft, Lösungen, Soziales, Wirtschaft

Quelle: express.de

Silvia Harst hat ihren Einkaufskorb gut gefüllt: Obst, Gemüse, Wein und Kochzutaten. An der Kasse muss sie dafür keinen Euro locker machen. Sie zahlt mit Rheingold. Mehr als 300 Geschäfte in Düsseldorf erkennen die bunten Scheine als Zahlungsmittel an. Tendenz: steigend.

Der Euro kriegt Konkurrenz. 22 solcher Regionalwährungen gibt es bundesweit. 31 weitere sind in Vorbereitung. Und während in Düsseldorf das Rheingold die Portemonnaies erobert, gibt es in Köln eine Tauschbörse für Dienstleistungen mit der Währung Talente. Da wird etwa Gartenarbeit mit Hilfe beim Umzug abgegolten. Eine Stunde Arbeit zählt 20 Talente.

Was alle bunten Blüten verbindet: Den Betreibern geht es nicht um Gewinn, sondern um das Gemeinwohl. „Unsere Banknoten sind bis zu 24 Monate gültig. Dann können sie gegen eine Gebühr von 5% eingetauscht werden“, sagt Jost Reinert, Gründer des Vereins Regiogeld Düsseldorf: „Dieser Gewinn kommt sozialen und kulturellen Projekten zu Gute.“...

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:: Zusammenbruch des Finanzsystems ::

· tar, den 23.07.08 in Amerika, Deutschland, Freiwirtschaft, Krise, Liberalismus, Lösungen, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: privatseiten.info

Viele Nachrichten von Zusammenbrüchen der Banksysteme erscheinen derzeit in den etablierten Medien. Es ist die Zeit um zu denken. Vielen Menschen wird immer bewusster, das die goldene Ära der neuen Märkte endet. Das Zauberwort Konjunktur verliert seine Wirkung.

Die Zusammenbrüche von Bear Stearns und der Weserbank sind die Vorzeichen eines globalen Versagens des Zinsgeldsystems. Der Zusammenfall von indyMac und die im Gespräch befindlichen Banken wie Fannie Mae und Freddie Mac sollten jedem die Augen öffnen.

Die Zeit zum Handeln ist gekommen. Deutschland hat gute Konzepte, den Totalkollaps mit wenig Schaden zu überstehen. Bisher ist das Handeln gerne Anderen überlassen, es wird Zeit, Verantwortung zu übernehmen...

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:: Die Konsumwut in den USA geht zu Ende: Verbraucher entdecken die Sparsamkeit ::

· tar, den 28.06.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Lösungen, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: news.at

- Gemüsegärten und Sammelgutscheine sind im Trend
- Amish als Vorbild und Ratgeber für Enthaltsamkeit

Im Land des Konsums stehen die Zeichen auf Sparsamkeit: Die US-Verbraucher entdecken angesichts explodierender Energie- und Gebrauchsgüterpreise die Tugend der Bescheidenheit und des kostengünstigen Wirtschaftens. Angesichts eines Benzinpreisanstiegs um 25 Prozent in den vergangenen fünf Monaten und stetig kletternder Lebensmittelpreise machen in Zeitungen jetzt Spartipps die Runde. Spritsparend Autofahren, Gemüse im eigenen Garten ziehen und Leitungswasser trinken sind die neuen Trends.

Sparen beginne beim vernünftigen Einkaufen, rät die Tageszeitung "Kansas City Star": "Machen Sie eine Einkaufsliste und halten Sie sich daran. Und gehen Sie nie mit leerem Magen einkaufen", empfiehlt das Blatt. Die Leute sollten Spontankäufe vermeiden, sagt Finanzberaterin Janet Fox-Kreielsheimer in der Zeitung. "Essen Sie weniger, trinken Sie Leitungswasser und führen Sie eine Woche mit Resteessen ein", schreibt der "Star".

Internetbörse für Sammelgutscheine
Letzter Schrei unter den Sparwütigen ist das Sammeln von Treuepunkten. Damit lasse sich viel Geld sparen, "auch wenn es einem Teilzeitjob gleichkommt", sagt Expertin Michelle Harrison. Die junge Mutter aus North Carolina surft geduldig im Internet auf der Suche nach Websites für den Tausch von Sammelgutscheinen oder Tipps für besonders günstige Angebote...

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:: Die neue Elite ::

· tar, den 22.06.08 in Deutschland, Lösungen, Politik, Soziales, Wirtschaft

Quelle: nrhz.de

Von Mai bis Juni 2008 ist im Institut für Bildung, Medien und Kunst (IMK) der Gewerkschaft ver.di eine Wanderausstellung zu sehen, die den Begriffen der Arbeit und Freizeit neu beleuchtet und ihnen neues und sinnstiftendes Leben einhaucht. Wir dürfen nicht in konservierten Gedanken verharren, sondern dürfen neu denken und die Welt anders gestalten, sagen uns die Texte zur Ausstellung. Ein gelungenes Projekt!

1. Elite
Elite beinhaltet die Fähigkeit einer kulturellen und sozialen Kompetenz. Warum würden Sie sich als neue Elite bezeichnen?

Der Arbeitsbegriff wird oft auf das vorherrschende Prinzip der Erwerbsarbeit reduziert. Ein umfassender Arbeitsbegriff enthält aber weitere Tätigkeitsbereiche und unterschiedliche Arbeitsfelder. Wie kann das Arbeit-Lohn Verhältnis neu bewertet werden? Wie kann z.B. ehrenamtliches Engagement von Arbeitslosen in das finanzielle Wertschema übertragen werden? Der Diskurs richtet sich nicht ausschließlich an Erwerbslose. Es geht nicht um Mitgefühl mit einer sozial benachteiligten Gruppe, sondern um die Veränderung der Erwerbs- in eine aktive Tätigkeitsgesellschaft.

2. Fauler Kapitalismus
„Wenn Arbeit etwas schönes und erfreuliches wäre. hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen." Paul Lafarque, um 1860..

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:: Per Regiocard zahlen ::

· tar, den 22.06.08 in Deutschland, Freiwirtschaft, Lösungen, Soziales, Wirtschaft

Quelle: rosenheimer-nachrichten.de

Wieso der Chiemgauer Untersuchungen zufolge das erfolgreichste Regionalgeld in Deutschland ist, hat viele Gründe. Unter anderem ist er innovativ und bequem.

So kann der Kunde mit der kostenlosen Regiocard in immer mehr Geschäften elektronisch per Karte bezahlen. Die Testphase begann 2006 in Wasserburg, 2007 ging der „eChiemgauer“ in Echtbetrieb. Mittlerweile kann bereits in 30 von 640 Chiemgauer-Geschäften mit Karte eingekauft werden. Eine stolze Zahl, berücksichtigt man, dass bei vielen Unternehmen es keinen Sinn macht, ein Kartenlesegerät einzurichten.

Der Bio-Ringmarkt Raubling war beim elektronischen Chiemgauer von Anfang an dabei. Helmut Schmidt, gemeinsam mit Sonja Spaeth Inhaber des Marktes, bringt die Vorteile auf den Punkt: „Die Kunden brauchen keine Gutscheine mehr eintauschen, keine Gültigkeiten beachten, müssen nicht überlegen, mit welcher Stückelung sie am besten zahlen. Aus Unternehmersicht bringt das Kartenlesegerät ebenfalls großen Nutzen: keine eigene Kasse abrechnen, die Beträge werden über ein in der Regionalwährung geführtes Bankkonto gebucht.“...

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:: Fei Lun System integrieren ::

· tar, den 15.06.08 in Freiwirtschaft, Geschichte, Lösungen, Soziales, Wirtschaft

von Dänu

Modelle für umlaufgesichertes Geld heute

Welche Modelle für zinsfreies Geld sind denkbar? Einmal wäre das Klebemarkensystem der Wära und aus Wörgl vorstellbar. Vorteil wäre die kontinuierliche, voraussehbare Gebührenbelastung durch Aufkleben von Marken. Weiterhin wäre dieses System kaum manipulierbar und von jedermann kontrollierbar. Als Nachteil wird hier häufig der Aufwand für den jährlich stattfindenden Geldaustausch am Jahresende gesehen.

Weiterhin wäre das Umtauschsystem der Brakteatenzeit im Mittelalter denkbar. Das würde bedeuten, daß Geld zu bekanntem oder unbekanntem Termin komplett kostenpflichtig ausgetauscht wird. Die Angst vor dem Umtausch würde das Geld im Umlauf halten. Nachteilig ist hier der große Aufwand für evtl. mehrmaliges Austauschen im Jahr. Besonders ist jedoch dieses Geld nicht völlig manipulationssicher. Niemand könnte verhindern oder kontrollieren, ob nicht vielleicht dunkle Kreise in den Einflußbereich der Notenbank gelangen und hier die Termine für den Austausch steuern, damit in der Zwischenzeit lukrative Spekulationsgeschäfte durchgeführt werden können.

Eine Abwandlung davon stellt das sogenannte Dreiseriengeld dar. Um nicht immer die ganze Notengeldmenge austauschen zu müssen, werden alle Geldscheine zu gleichen Teilen in drei verschiedenen Farben ausgegeben. Per Los wird eine Farbe ausgewählt, welche dann gebührenpflichtig umgetauscht werden muß. Mehr noch wie beim Austausch der gesamten Bargeldmenge ist hier eine Manipulationsgefahr gegeben. Wieder könnten dunkle Kräfte die angeblich zuverlässige Verlosung beeinflussen und bestimmte Farben gezielt auswählen, um das andere Geld zur Spekulation zu verwenden.

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:: Kalte Kernfusion erfolgreich? ::

· tar, den 31.05.08 in Fernost, Lösungen, Technik, Wissenschaft

Quelle: tecchannel.de

An der Universität von Osaka gelang im experimentellen Rahmen offensichtlich die kalte Kernfusion.

In Japan soll angeblich ein Experiment zur kalten Kernfusion mit Erfolg durchgeführt worden sein. Professor Yoshiaki Arata und der Wissenschaftler Yue-Chang Zhang von der Universität Osaka zeigten den Versuch offenbar vor einem etwa 60-köpfigen Publikum aus Wissenschaft und Wirtschaft. Vertreter von sechs großen Zeitungen und zwei Fernsehstationen sollen ebenfalls anwesend gewesen sein...

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:: Ein Vorschlag ::

· tar, den 21.05.08 in Deutschland, Lösungen, Lügen, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: spatzseite.de

Am 5. Mai veranstaltete der Wirtschaftsrat der CDU e.V. sein Bundessymposium unter dem Thema "Mit soliden Staatsfinanzen ins nächste Jahrzehnt: Paradigmenwechsel für den Modernen Staat". Es lieferte das Stimmungsbild, das sich die gehobenere Klasse von der derzeitigen Politik macht. Daher die kurze Beschreibung ehe wir zum "Vorschlag" kommen.

Auf dem Symposium sprachen neben anderen Polit-Größen, der Bundesfinanzminister, Länderfinanzminister und Vertreter der Parteien und ihrer Beratungsfirmen. Sie fragten sich, wie der Staat handlungsfähig bleiben könne und wie er von seiner erdrückenden Schuldenlast von fast 1,6 Billionen Euro und einer derzeitigen Zinsbelastung von jährlich schöngerechnet 43 Mrd. Euro wieder herunterkommen soll, denn hinter den veröffentlichten Zahlen stecken weitere versteckte Tributzahlungen des Staates an das Finanzsystem. Doch die genannten Zahlen sind schon hoch genug. Von allerlei lobenswerten Fragestellungen und Absichtserklärungen abgesehen wies der Bundesfinanzminister daraufhin, daß sich trotz der enormen Steuererhöhung (Umsatzsteuer) und der im Verhältnis zu den letzten Jahrzehnten günstigen Konjunktur kein ausgeglichener Haushalt vor 2011 erreichen ließe. Vielmehr zeichne sich schon jetzt wieder eine Neuverschuldung von 10 Mrd. Euro ab.

In den Diskussionen, die man dem Publikum vorführte, fehlte es natürlich nicht an schönen Worten, guten Vorsätzen und vielen Wenns und Abers. Allerdings wurden auch Teufel an die Wand gemalt: Was, wenn die Konjunktur wieder abflaut, wenn die Zinsen wieder steigen, wenn die viel zu vielen Staatsbeamten demnächst in Pension gehen? Einig war man sich nur in einer Forderung: Es muß gespart werden. Wer ist "es"? Die Lösung der Frage, bei wem und wie zu sparen wäre, wurde als "schwierig" hingestellt; sie verlange von allen Seiten Kompromisse und Zugeständnisse. Baden Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger sprach in diesem Zusammenhang sogar davon, man müsse versuchen möglichst viele oder alle Bundeslänger ins Boot bekommen, bevor die "Arche Noah" in die hohe See hinaustreibt. Für ihn ist demnach die Finanznot der öffentlichen Hand bereits eine Sintflut. Die Frage, woher die Taube mit dem grünen Zweig kommen soll, blieb offen...

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:: Machtdebatte - Geld - Fazit ::

· tar, den 19.05.08 in Freiwirtschaft, Lösungen, Soziales, Wirtschaft

Quelle: machtdebatte.de

Ohne Knappheit, Universalität und Kompaktheit funktioniert Geld nicht mehr als Geld. Also muss man an seiner Wertbeständigkeit ansetzen. Dies sollte im Sinne der Wertmesserfunktion des Geldes so geschehen, dass jeder beliebige Geldbetrag zu jedem beliebigen Zeitpunkt dieselbe Kaufkraft hat, dass ein Geldschein oder -stück jedoch mit der Zeit an Wert verliert, also Anreiz bietet, es auszugeben oder zu verleihen, sprich: zu investieren...

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