.: Krise :.
· tar, den 25.09.08 in Amerika, Börse, Krise, Probleme, Wirtschaft
Quelle: kurier.at
Um mehr als 25 Dollar legte der Ölpreis am Montag zwischenzeitlich zu. Die Gründe: schwacher Dollar, nervöse Märkte.
Wie nervös derzeit die Finanzmärkte sind, zeigte sich am Montag auch beim Ölpreis: An der New Yorker Börse schnellte der Preis pro Barrel um 25,45 Dollar in die Höhe und verzeichnete damit den höchsten Tagesanstieg aller Zeiten.
Ein Barrel (159 Liter) Rohöl kostete am Nachmittag im elektronischen Handel der New Yorker Börse bis zu 130,00 Dollar (89,2 Euro). Im Tagesverlauf sank der Preis für ein Fass US-Leichtöl der Sorte WTI jedoch wieder auf 120 Dollar...
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· tar, den 25.09.08 in Amerika, Europa, Krise, Probleme, Wirtschaft
Quelle: derstandard.at
Experte hält Zusammenbruch des Finanzsystems für möglich
Der US-Finanzjongleur George Soros hält einen Zusammenbruch des Finanzsystems wegen der jüngsten Krise für möglich. Seit einigen Tagen gebe es "eine neue Tatsache: Sie besteht darin, dass die Möglichkeit einer Explosion des Systems existiert", sagte Soros, der mit seinen Spekulationen zum Milliardär wurde, der Zeitung "Le Monde". Dies sei Folge einer "Ideologie des Laissez-faire und der Selbstregulierung". Die US-Notenbank Fed und die Finanzaufsicht hätten den Marktakteuren zu viel Freiheit gelassen, wodurch "ein monströs verzweigter Kreditmarkt" entstanden sei...
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· tar, den 25.09.08 in Amerika, Krise, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: heise.de
Ein sozialistischer Staat aus Bankern und Milliardären
Die Vereinigten Staaten von Amerika waren ein kapitalistischer Staat, bevor sie am 18. 9. 2008 in einen sozialistischen Staat, die Sozialistische Amerikanische Republik (SAR), transformiert wurden. Die Gründung der SAR erfolgte 5 Jahre nach dem Tiefpunkt des Internet-Bubbles auf dem Gebiet der ehemaligen USA, nachdem man erkannt hatte, dass die Schulden des Staates so groß wurden, dass man ohne Sozialisierung der Kosten sofort den Staatsbankrott hätte verkünden müssen.
Im staatlichen Selbstverständnis ist die SAR der erste amerikanische "sozialistische Staat der Milliardäre und Banker" unter finanzieller Führung von Henry Paulson und Ben Bernanke als "marxistisch-leninistische Vorkämpfer der staatlichen Bailouts". Die Umwandlung der Kongresses in eine sozialistische Volkskammer ist das erklärte Ziel der Argentinisierer der amerikanischen Staatsfinanzen, welche durch die Verstaatlichung von Freddy Mac, Fannie Mae und der größten amerikanischen Versicherung AIG ihren ersten Höhepunkt feiern konnten und bald auch General Motors und Ford in ihren Strudel reißen werden...
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· tar, den 22.09.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: ftd.de
Die Silver State Bank aus Nevada ist das jüngste Opfer der Finanzmarktkrise. Das Institut ist relativ klein - die Schließung könnte dennoch Wellen im Präsidentschaftswahlkampf schlagen, im Verwaltungsrat saß ein Sohn von John McCain.
Die Behörden schlossen am Freitag die Silver State Bank mit Einlagen von fast zwei Milliarden Dollar und 17 Filialen in Arizona und Nevada.
Der Zusammenbruch des relativ kleinen Kreditinstituts aus Nevada könnte auch Wellen im amerikanischen Präsidentschafts-Wahlkampf schlagen: Ein Sohn des Republikaner-Kandidaten John McCain saß bis vor kurzem im Verwaltungsrat der Bank und war unter anderem mit für die Aufsicht über die Finanzen zuständig, wie das "Wall Street Journal" am Samstag berichtete...
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· tar, den 22.09.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: spiegel.de
Es geht offenbar nicht mehr anders: In einer dramatischen Rettungsaktion bereitet sich die Regierung Bush jetzt mehreren Zeitungen zufolge darauf vor, die riesigen Finanzinstitute Freddie Mac und Fannie Mae komplett zu übernehmen. So soll ein Kollaps des Kreditmarkts verhindert werden.
Die Krise am US-Finanzmarkt spitzt sich zu. Die US-Regierung könnte noch an diesem Wochenende die Kontrolle über die angeschlagenen halbstaatlichen US-Immobilienbanken Fannie Mae und Freddie Mac komplett übernehmen, um den kriselnden Hypothekenmarkt zu schützen. Das berichten übereinstimmend "Wall Street Journal", "New York Times" und "Washington Post". Sowohl das Finanzministerium als auch Fannie Mae und Freddie Mac wollten sich offiziell zu den Berichten nicht äußern...
zum Thema:
- yahoo.com: US-Regierung übernimmt Kontrolle der größten Baufinanzierer
- mmnews.de: Fannie und Freddie verstaatlicht
- zeitenwende.ch: Ende der freien Märkte
- welt.de: Rettungsaktion sorgt für globales Kursfeuerwerk
- ftd.de: Party vor dem Kater mit Fannie und Freddie
- wiwo.de: US-Senat will Anhörung zu Fannie und Freddie
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· tar, den 22.09.08 in Amerika, Deutschland, Fernost, Geologie, Geschichte, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: lebenshaus-alb.de
Warum es zivilen Ungehorsam braucht, um unsere Allgemeingüter zu verteidigen
Eine der größten Herausforderungen für Solidarität heute ist der Umgang mit den Erfindungen und Konstrukten, die der Kapitalismus geschaffen hat, um uns, unsere Welt und unser Denken zu beherrschen. Ich komme aus Indien. Unser Land wurde jahrzehntelang von der East India Company beherrscht, einer der ersten Kapitalgesellschaften überhaupt. 1857 gab es unsere erste Unabhängigkeitsbewegung. Der Aufstand scheiterte, aber er brachte das Ende der Herrschaft der East India Company. Die Herrschaft der internationalen Konzerne hat für die Menschen in Indien bereits Züge der totalen Kontrolle über Handel und Wirtschaft angenommen, so wie sie einst die East Indian Company ausübte. Damals hatten wir die East Indian Company, jetzt haben wir Saatguthersteller, Pharmamultis, chemische und biogenetische Bigplayer, die unser Land regieren.
Immer deutlicher wird, dass das Gesundheitswesen und die Lebensmittelversorgung weltweit von fünf Konzernen bestimmt werden. Aus meiner Sicht ist das Diktatur und keine Wirtschaftsdemokratie. Ein Wandlungsprozess hat stattgefunden. Die Demokratie ist nicht mehr vom und für das Volk, sondern von und für die Konzerne. Wenn wir uns heute hier mit einer Neubestimmung von Solidarität beschäftigen, dann müssen wir mit dieser Herrschaft der Konzerne umgehen. Wenn wir darüber nicht reden, werden wir nicht die nächsten Schritte auf dem Weg zur Verteidigung unserer Freiheiten und zu unserer Befreiung bestimmen können...
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· tar, den 22.09.08 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: mdr.de
Eine neue Studie zum Hartz-IV-Regelsatz sorgt für Aufregung. Zwei Forscher der TU Chemnitz haben einen Mindestbedarf errechnet. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass der geltende Regelsatz von 351 Euro großzügig bemessen ist. Er liege über der errechneten Mindestsicherung von 132 Euro monatlich. Die Forscher ziehen das Fazit, dass die Gesellschaft den Empfängern von Sozialleistungen einen Lebensstandard finanziert, der dem der Bevölkerung im unteren Bereich der Einkommenskala gleiche.
Wie kommen die Forscher auf ihre Zahlen?
Die Forscher haben das Existenzminimum anhand von zwei Warenkörben berechnet. Beim ersten Warenkorb handelt sich um den Minimumbedarf ohne Wohn- und Energiekosten. Hier kamen die beiden Forscher auf monatliche Ausgaben von gerade mal 132 Euro...
zum Thema:
- nachdenkseiten.de: Die Sarazzins der Wissenschaft: Hartz-IV-Regelsatz von 132 Euro ausreichend
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· tar, den 12.09.08 in Europa, Krise, Probleme, Wirtschaft
Quelle: heise.de
Das Wachstum der breitesten Euro-Geldmenge M3 liegt seit 2001 rund beim doppelten Zielwert des bisherigen EZB-Modells, was monetaristisch orientierte Ökonomen nach höheren Leitzinsen verlangen lässt. EZB-Ökonomen schlagen in einem aktuellen Paper nun ein neues Modell der europäischen Geldnachfrage vor, dass internationale Kapitaltransfers inkludiert und das übermäßige M3-Wachstum erklären soll.
Bei der sogenannten „Monetären Analyse“ entwickelt die EZB aus den verfügbaren Daten (z.B. Güterpreise, Immobilien- und Aktienpreise, wirtschaftliche Aktivität, Zinsniveau, Einkommen) und den angenommenen ökonomischen Abhängigkeiten ein Modell, das den langfristigen Zusammenhang zwischen Preisniveau und Geldmenge beschreiben soll. Kommt es dann in der Realität zu unerwünschten Abweichungen, nimmt also z.B. die Geldmenge stärker zu, als im Modell mit der gewünschten Preisstabilität vereinbar wäre, sind steigende Preise zu erwarten und die EZB müsste die Leitzinsen anheben, um ihr Inflationsziel einzuhalten...
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Europa, Krise, Nahost, Politik, Probleme
Quelle: worldcontent.twoday.net
Nach den Dementis in den vergangenen Tagen, dass ein Verband von US-Kriegsschiffen in den Persischen Golf unterwegs sei, gibt es jetzt doch eine Bestätigung dafür, dass sich starke maritime Kräfte in der Region zusammenziehen.
So sind Teile der Iwo Jima Expeditionary Strike Group (LHD-7, Truppenstärke: 6000 Mann) letzte Woche aus ihrem Heimathafen Norfolk ausgelaufen. Ziel seien das Mittelmeer und/oder der Persische Golf, heißt es, die geplanten maritimen "Sicherheits-Übungen" sollen sechs Monate andauern. Dabei ist auch ein Zerstörer, die USS Ramage, der mit dem Aegis Ballistic Missile Defense-System nachgerüstet wurde. Am 8. September soll sich dann die Theodore Roosevelt Strike Group (CVN 71) mit insgesamt mehr als 7300 Mann an Bord auf den Weg machen.
Beide Verbände wären dann in der Lage, in kurzer Zeit zu den bereits im Persischen Golf patrouillierenden Schiffen "Peleliu", "Abraham Lincoln" und "Ronald Reagan" aufzuschließen, eine Zusammenballung einer solch großen Streitmacht auf relativ engem Raum gab es seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr...
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· tar, den 12.09.08 in Amerika, Deutschland, Europa, Krise, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: spatzseite.de
Auf der großen Politshow der Demokraten in Denver USA wurde Barack Obama einstimmig als erster afro-amerikanischer Präsidentschaftskandidat gewählt. Damit endete der Streit, ob man mit der ersten Frau oder dem ersten Farbigen Zeitgeist gemäß in das Rennen um den scheinbar mächtigsten Posten der Welt gehen wolle. Die New York Times dämpfte am 28. August den teurer erkauften Jubel mit den Worten, das Ziel sei, "to bring a lofty candidacy to ground level", eine überschwengliche Kandidatur auf den Boden zurückzuholen.
Wahlkampfstrategen fragen sich, wie die vorwiegend noch weißen Wähler mit ihrem latenten Rassismus und den Star-Allüren Obamas bei der Wahl umgehen werden. Diesen bis vor kurzem blassen Senator haben die Medien, als sich der US-Mackinder gegen Rußland, Zbigniew Brzezinski seiner annahm, plötzlich zur charismatischen Heldenfigur aufgepumpt. Das einfache Volk liebt es, Stars anzuhimmeln, und die Komparsen auf dem Parteitag versuchten mit aller Mühe, das anzuregen. Aber traut es einem Star zu, den Karren, den es nur allzu deutlich im eigenen Geldbeutel spürt, aus dem Dreck zu ziehen? ...
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