.: Krise :.


:: US-Immobilienkrise zieht Kreise ::

· tar, den 15.08.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: n-tv.de

Die Immobilienkrise reißt einem Zeitungsbericht zufolge nun auch Milliardenlöcher in die Bilanzen der als solide geltenden US-Genossenschaftsbanken. Fünf der größten Institute hätten bis Ende Mai Abschreibungen in Höhe von insgesamt rund 5,7 Mrd. US-Dollar vornehmen müssen, berichtete das "Wall Street Journal" am Montag unter Berufung auf Pflichtmitteilungen an die US-Aufsichtsbehörden...

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:: Kriege sind angesagt – Pandoras Büchse wurde geöffnet ::

· tar, den 15.08.08 in Deutschland, Europa, Krieg, Krise, Lügen, Medien, Nahost, Politik, Probleme, Soziales

Quelle: berlinerumschau.com

Wen der Ausbruch des Ossetien-Krieges überrascht hat, der hat die Geschehnisse im Osten und Süden Europas nicht verfolgt. Man hätte vielmehr Wetten darauf abschließen können, es würde hier bald krachen, sei es Ossetien, sei es Berg-Karabach, Transnistrien oder Abchasien oder andere Konflikte, die vom „Westen“ und von Russland bewusst am Köcheln gehalten werden, um Vorwände zu Kriegen zu haben.

Liest man „westliche“ Medien, so hat Russland Georgien überfallen. Hier Originalton „Süddeutsche“: „Russland will Krieg (...) schickt Panzer und Luftlandetruppen, es bombardiert, (...) Das ist eine geradezu freche Verhöhnung des kleinen und militärisch weit unterlegenen Nachbarn, die ihre Steigerung erfährt mit der Bombardierung georgischer Infrastruktur jenseits des süd-ossetischen Gebietes. Russland sucht eine frontale Konfrontation mit Georgien. Die russische Zielstrebigkeit, auch zu sehen an den Bombardements in der Zwillings-Konfliktzone Abchasien, deutet darauf hin, dass Moskau auf die Gelegenheit gewartet hat, seinen Machtanspruch in der Region militärisch zu demonstrieren."

Das ist wirklich eine geradezu freche Verhöhnung der Intelligenz des deutschen Lesers. So frech zu lügen – und noch im Ton der Empörung, das ist schon fast gekonnt – aber in jedem Krieg ist die Wahrheit eben das erste Opfer. Um zum Opfer zu werden, hätte sie vorher allerdings am Leben zu sein – und das kann man bei der „Süddeutschen“ nun wirklich nicht sagen...

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:: Shelled city is living hell ::

· tar, den 15.08.08 in Europa, Krieg, Krise, Medien, Nahost, Probleme, Soziales

Quelle: russiatoday.com

Thousands of South Ossetians are trapped in the ruins of a city almost destroyed by Georgian missiles. The remaining residents of Tskhinvali are huddled in cellars beneath bombed-out buildings. They are struggling to survive - without water, food or electricity.

The death toll in Georgia’s breakaway republic has reached at least 2,000, according to Russian and South Ossetian sources. Georgian officials deny the figure is that high.

Twelve Russian peacekeepers have also been killed in the fighting with up to 150 others wounded.

A Russian army general was injured when his unit came under fire. There is no information on his condition yet.

In two days of intense fighting, South Ossetia claims a Georgian bomber was shot down and 12 Georgian tanks destroyed in and around Tskhinvali.

The capital is said to be almost completely ruined and without water and electricity...

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:: Israel investiert in Georgien ::

· tar, den 15.08.08 in Krise, Nahost, Politik, Probleme, Technik, Wirtschaft

Quelle: n-tv.de

Die "Grusinier" haben keinen allzu guten Ruf in Israel. Deutsche Polenwitze klingen harmlos im Vergleich zu den Witzen, die man sich in Israel über die "Grusinier" erzählte, als massenweise georgische Juden nach dem Zusammenbruch der UdSSR einwanderten. Lascha Gevnia, vor zwei Jahren noch Botschafter in Tel Aviv und heute Abgeordneter im georgischen Parlament, ärgerte sich so sehr über die abschätzigen Witze, dass er offiziell beim israelischen Außenministerium beantragte, sein Land künftig nur noch Georgien zu bezeichnen und nicht mehr "Grusia", wie es neben Israel allein die Russen täten. Der Bitte wurde stattgegeben.

Viele nach Israel eingewanderte Georgier sind Geschäftsleute und so entwickelten sich vor etwa sieben Jahren enge Militärbeziehungen. Georgien galt als freundschaftlich gesinntes Land mit relativ viel Geld, dem ohne Bedenken militärisches Hightech verkauft werden könne...

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:: Südossetien-Konflikt: Strafverfahren wegen Mord an russischen Friedenssoldaten eingeleitet ::

· tar, den 15.08.08 in Europa, Krieg, Krise, Nahost, Politik, Probleme

Quelle: rian.ru

Russlands Militärstaatsanwaltschaft hat jetzt ein Strafverfahren im Zusammenhang mit dem am Freitag von georgischen Armeeangehörigen in Zchinwali begangenen Mord an russischen Friedenssoldaten eingeleitet. Das teilte ein offizieller Sprecher der Hauptmilitärstaatsanwaltschaft Russlands, am Sonnabend RIA Novosti mit...

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:: Südossetien berichtet von mehr als tausend Toten - USA schicken Unterhändler nach Georgien ::

· tar, den 15.08.08 in Amerika, Europa, Krieg, Krise, Nahost, Politik, Probleme

Quelle: martin-schmid.com

Der Konflikt um Südossetien spitzt sich zu: Die Machthaber in der abtrünnigen Republik berichten von mehr als tausend Toten. Georgiens Präsident Saakaschwili sieht sein Land als Opfer und an der Grenze zum offenen Krieg mit Russland. Er ruft die USA zu Hilfe - die jetzt einen Unterhändler schicken.

Die Zahlen klingen dramatisch, unabhängig überprüft sind sie allerdings nicht. Bei den Kämpfen in der südossetischen Hauptstadt Zchinwali sollen nach Angaben der dortigen Machthaber mehrere hundert Zivilisten getötet worden sein. Der Präsident des abtrünnigen Gebietes, Eduard Kokojty, machte der russischen Agentur Interfax zufolge Georgiens Offensive dafür verantwortlich. Ein Minister sprach am späten Nachmittag sogar von mehr als tausend Toten. Bei den Kämpfen in Zchinwali sollen auch zehn russische Soldaten getötet worden sein...

Der dritte Weltkrieg in der Anfangsphase!

Meine Meinung ist: Das ist nicht Russland Schuld! Die Hegemonie Strategie der USA auf alle Ressourcen der Welt massiv Einfluß zu nehmen, hat unweigerlich zu diesem Punkt geführt...

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:: Baltische Bruchlandung ::

· tar, den 15.08.08 in Europa, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: jungewelt.de

Geplatzte Immobilienblase, horrendes Leistungsbilanzdefizit, hohe Teuerungsraten – in Estland, Lettland und Litauen sind die Boomjahre vorbei

Es war ein detaillierter Bericht über die wirtschaftlichen Aussichten des Baltikums, den die Danske Bank am 31. Juli veröffentlichte. Trotz des Umfangs der vom führenden dänischen Geldinstitut angefertigten Studie, die voluminös wie ein großstädtisches Telefonbuch ist, war deren Kernaussage knapp: Es geht abwärts im Baltikum, teilweise in beängstigendem Tempo. Laut der »North Eastern Recap« betitelten Untersuchung stehen alle drei baltischen Volkswirtschaften vor ernsten wirtschaftlichen Verwerfungen. Demnach ist die ökonomisch »harte Landung« in Estland »bereits Realität « geworden. Litauen wird der Studie zufolge nachziehen. Die düsterste Prognose aber bekam Lettland. Dessen Volkswirtschaft werde in einer Krise versinken, die bis 2012/2013 andauern könne. Violeta Klyviene, Chefökonomin der dänischen Bank, sprach von einer »hohen Wahrscheinlichkeit«, daß die lettische und die estnische Volkswirtschaft bereits dieses Jahr in einer Rezession landen.

Demnach soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Lettlands um 0,5 Prozent schrumpfen, das estnische gar um 0,8 Prozent. Für Litauen prognostiziert die Studie eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums: 2009 soll es noch 2,3 Prozent betragen – nach stolzen 7,7 Prozent im ersten Quartal 2008. Der Absturz der seit fast einer Dekade boomenden lettischen Wirtschaft ist dramatisch. Das Land konnte oftmals zweistellige Wachstumsraten verzeichnen. 2006 legte das BIP um 13 Prozent zu. Selbst 2007 stieg die lettische Wirtschaftsleistung noch um zehn Prozent. In diesem Jahr kam es zur Vollbremsung. Innerhalb weniger Monate sackte das Wirtschaftswachstum auf nur noch drei Prozent ab.

Die Absturzursachen gleichen sich in den drei Staaten. In Lettland wurde dabei exzessiv betrieben, was nahezu überall in Osteuropa für einen fast rauschhaften Aufschwung gesorgt hatte: Konsum auf Pump...

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:: Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit ::

· tar, den 15.08.08 in Deutschland, Europa, Krieg, Krise, Lügen, Medien, Nahost, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung

Quelle: spiegelfechter.com

Die Lage in Georgien und im besonderen Maße in den abtrünnigen Entitäten ist unübersichtlich. Es sind kaum unabhängige Beobachter vor Ort und der Großteil der Meldungen, die uns über die Medien erreichen, stammen von den Konfliktparteien selbst. Jeder Journalist weiß natürlich, dass diese Quellen nicht geeignet sind, um verlässliche Informationen zu bekommen. Meldungen südossetischer Sezessionisten, russischer Militärs oder georgischer Regierungskreise sind daher auch so lange als potentiell falsch anzusehen, bis sie durch neutrale Quellen verifiziert wurden.

Die Berichterstattung der deutschen Medien über den Krieg im Kaukasus ist höchst ambivalent. Einerseits beherrschen vor allem die Nachrichtenagenturen ihr Handwerk und versehen Meldungen stets mit dem Quellhinweis. Im Nachrichtenteil der selbsternannten Qualitätsmedien werden die Agenturmeldungen auch zumeist korrekt zusammengestellt, ohne die Quellangaben wegzulassen. Während die subalternen Journalisten ihre Arbeit recht ordentlich machen, versagen allerdings die namenhaften Alpha-Journalisten in ihren Kommentaren auf ganzer Linie. Vor allem Meldungen aus georgischen Militär- und Regierungskreisen werden von ihnen gerne als Tatsachenbehauptungen eingestreut – kein Konjunktiv, keine Quellangabe, keine Glaubwürdigkeit...

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:: Putin: Georgiens Aggression wird erwidert - USA und China gegen Krieg in Südossetien ::

· tar, den 15.08.08 in Europa, Krieg, Krise, Nahost, Politik, Probleme

Quelle: rian.ru

Georgiens Aggression gegen Südossetien wird Gegenmaßnahmen nach sich ziehen, erklärte Russlands Premier Wladimir Putin am Freitag bei einem Treffen mit Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew in Peking.

"Es ist sehr bedauerlich, dass sich diese Situation am Tag der Eröffnung der Olympischen Spiele entfaltet", fügte Putin hinzu...

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:: „Es geht mit Volldampf nach unten“ ::

· tar, den 12.08.08 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: handelsblatt.com

Der Wachstumsmotor Industrie verliert stark an Tempo: Vor allem die schwindende Auslands-Nachfrage hat den Unternehmen in Deutschland im Juni weit weniger Aufträge beschert als von Experten erwartet. Von „grottenschlechten Zahlen“ ist die Rede. Die Angst vor dem großen Konjunkturabsturz wächst – und belastet auch den Dax.

Preis- und saisonbereinigt fielen die Bestellungen überraschend um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte. „Die Aussichten für die Industrieproduktion haben sich damit insgesamt weiter verschlechtert“, hieß es.

Der Rückgang ist der stärkste seit rund einem Jahr und größer als von Experten erwartet. Die Analysten hatten im Schnitt sogar mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet. Im gesamten Frühjahr gingen die Aufträge insgesamt um 4,1 Prozent zurück und belegen, dass der Wachstumsmotor Industrie stark an Tempo verliert.

Die Auslandsnachfrage bremst nach Ministeriumsangaben mit einem Rückgang um 5,1 Prozent stärker als das Inlandsgeschäft, das aber mit 0,6 Prozent im Juni ebenfalls rückläufig war. Besonders aus den Staaten der Euro-Zone kamen weniger Bestellungen; hier lag das Minus bei 7,7 Prozent. Doch auch das Geschäft außerhalb des Währungsraums lief schlechter, hier lag das Minus bei 3,1 Prozent...

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