.: Krieg :.


:: Südossetien-Krieg: Griechischer Parlamentarier kritisiert Demokratie-Mangel in Georgien ::

· tar, den 15.08.08 in Europa, Krieg, Krise, Nahost, Politik, Probleme, Soziales

Quelle: rian.ru

Der Mangel an Demokratie in Georgien hat Beschlüsse der Führung in Tiflis zur Folge gehabt, die den Interessen des georgischen Volkes zuwiderlaufen.

Das geht aus einer am Montag in Athen veröffentlichten Erklärung von Simos Kedikoglu - Parlamentarier von der griechischen Regierungspartei Neue Demokratie - hervor. "Unfassbar ist die Entscheidung, Ossetien zu überfallen, geschweige denn am Tag der Eröffnung der Olympischen Spiele... Die Pflicht Russlands besteht darin, nicht nur für die Sicherheit seiner Bürger gemäß Verfassung, sondern auch für Frieden und Sicherheit in der gesamten Region zu sorgen, in der orthodoxe Brudervölker leben."

Kedikogly, der auch die parlamentarische Freundschaftsgruppe "Griechenland-Russland" leitet, rief zugleich auf, die Kampfhandlungen auf das Niveau minimaler Zulänglichkeit abzubauen und den Schutz der Zivilbevölkerung zur Hauptpriorität zu machen...

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:: Polen verlangt von NATO und EU Krieg gegen Russland ::

· tar, den 15.08.08 in Europa, Krieg, Krise, Lügen, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung

Quelle: radio-utopie.de

NATO-Kriegsschiffe vor Georgiens Küste / Russland dementiert Luftangriff auf zivile Wohngebiete von Gori

Mit “allen zur Verfügung stehenden Mitteln” (”all available methods”) sollten NATO und EU die Initiative gegen Russland ergreifen und gegen dessen “imperialistische und revisionistische Politik in Osteuropa zurückschlagen”.

Diese wahnwitzige Erklärung des heutigen Tages kam nicht etwa von bedeutungslosen Verrückten. Sie kam von den Präsidenten Polens, Litauens, Estlands und Lettlands.

Der polnische Präsident Lech Kaczynski setzte noch einen drauf. Er bezeichnete den russischen Militäreinsatz in Südossetien als “Intervention”, “unvereinbar mit dem Völkerrecht” und einen “Akt der Aggression”. Abchasien und Südossetien seien Teile der Republik Georgien, behauptete Kaczynski, und nichts könne “diesen Zustand ändern”.
Er nannte Georgien, dass Donnerstag Nacht nach der heimtückischen Verkündung eines Waffenstillstands den Kleinstaat Südossetien überfallen hatte, einen “strategischen Partner” Polens...

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:: Kriege sind angesagt – Pandoras Büchse wurde geöffnet ::

· tar, den 15.08.08 in Deutschland, Europa, Krieg, Krise, Lügen, Medien, Nahost, Politik, Probleme, Soziales

Quelle: berlinerumschau.com

Wen der Ausbruch des Ossetien-Krieges überrascht hat, der hat die Geschehnisse im Osten und Süden Europas nicht verfolgt. Man hätte vielmehr Wetten darauf abschließen können, es würde hier bald krachen, sei es Ossetien, sei es Berg-Karabach, Transnistrien oder Abchasien oder andere Konflikte, die vom „Westen“ und von Russland bewusst am Köcheln gehalten werden, um Vorwände zu Kriegen zu haben.

Liest man „westliche“ Medien, so hat Russland Georgien überfallen. Hier Originalton „Süddeutsche“: „Russland will Krieg (...) schickt Panzer und Luftlandetruppen, es bombardiert, (...) Das ist eine geradezu freche Verhöhnung des kleinen und militärisch weit unterlegenen Nachbarn, die ihre Steigerung erfährt mit der Bombardierung georgischer Infrastruktur jenseits des süd-ossetischen Gebietes. Russland sucht eine frontale Konfrontation mit Georgien. Die russische Zielstrebigkeit, auch zu sehen an den Bombardements in der Zwillings-Konfliktzone Abchasien, deutet darauf hin, dass Moskau auf die Gelegenheit gewartet hat, seinen Machtanspruch in der Region militärisch zu demonstrieren."

Das ist wirklich eine geradezu freche Verhöhnung der Intelligenz des deutschen Lesers. So frech zu lügen – und noch im Ton der Empörung, das ist schon fast gekonnt – aber in jedem Krieg ist die Wahrheit eben das erste Opfer. Um zum Opfer zu werden, hätte sie vorher allerdings am Leben zu sein – und das kann man bei der „Süddeutschen“ nun wirklich nicht sagen...

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:: Shelled city is living hell ::

· tar, den 15.08.08 in Europa, Krieg, Krise, Medien, Nahost, Probleme, Soziales

Quelle: russiatoday.com

Thousands of South Ossetians are trapped in the ruins of a city almost destroyed by Georgian missiles. The remaining residents of Tskhinvali are huddled in cellars beneath bombed-out buildings. They are struggling to survive - without water, food or electricity.

The death toll in Georgia’s breakaway republic has reached at least 2,000, according to Russian and South Ossetian sources. Georgian officials deny the figure is that high.

Twelve Russian peacekeepers have also been killed in the fighting with up to 150 others wounded.

A Russian army general was injured when his unit came under fire. There is no information on his condition yet.

In two days of intense fighting, South Ossetia claims a Georgian bomber was shot down and 12 Georgian tanks destroyed in and around Tskhinvali.

The capital is said to be almost completely ruined and without water and electricity...

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:: Südossetien-Konflikt: Strafverfahren wegen Mord an russischen Friedenssoldaten eingeleitet ::

· tar, den 15.08.08 in Europa, Krieg, Krise, Nahost, Politik, Probleme

Quelle: rian.ru

Russlands Militärstaatsanwaltschaft hat jetzt ein Strafverfahren im Zusammenhang mit dem am Freitag von georgischen Armeeangehörigen in Zchinwali begangenen Mord an russischen Friedenssoldaten eingeleitet. Das teilte ein offizieller Sprecher der Hauptmilitärstaatsanwaltschaft Russlands, am Sonnabend RIA Novosti mit...

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:: Südossetien berichtet von mehr als tausend Toten - USA schicken Unterhändler nach Georgien ::

· tar, den 15.08.08 in Amerika, Europa, Krieg, Krise, Nahost, Politik, Probleme

Quelle: martin-schmid.com

Der Konflikt um Südossetien spitzt sich zu: Die Machthaber in der abtrünnigen Republik berichten von mehr als tausend Toten. Georgiens Präsident Saakaschwili sieht sein Land als Opfer und an der Grenze zum offenen Krieg mit Russland. Er ruft die USA zu Hilfe - die jetzt einen Unterhändler schicken.

Die Zahlen klingen dramatisch, unabhängig überprüft sind sie allerdings nicht. Bei den Kämpfen in der südossetischen Hauptstadt Zchinwali sollen nach Angaben der dortigen Machthaber mehrere hundert Zivilisten getötet worden sein. Der Präsident des abtrünnigen Gebietes, Eduard Kokojty, machte der russischen Agentur Interfax zufolge Georgiens Offensive dafür verantwortlich. Ein Minister sprach am späten Nachmittag sogar von mehr als tausend Toten. Bei den Kämpfen in Zchinwali sollen auch zehn russische Soldaten getötet worden sein...

Der dritte Weltkrieg in der Anfangsphase!

Meine Meinung ist: Das ist nicht Russland Schuld! Die Hegemonie Strategie der USA auf alle Ressourcen der Welt massiv Einfluß zu nehmen, hat unweigerlich zu diesem Punkt geführt...

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:: Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit ::

· tar, den 15.08.08 in Deutschland, Europa, Krieg, Krise, Lügen, Medien, Nahost, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung

Quelle: spiegelfechter.com

Die Lage in Georgien und im besonderen Maße in den abtrünnigen Entitäten ist unübersichtlich. Es sind kaum unabhängige Beobachter vor Ort und der Großteil der Meldungen, die uns über die Medien erreichen, stammen von den Konfliktparteien selbst. Jeder Journalist weiß natürlich, dass diese Quellen nicht geeignet sind, um verlässliche Informationen zu bekommen. Meldungen südossetischer Sezessionisten, russischer Militärs oder georgischer Regierungskreise sind daher auch so lange als potentiell falsch anzusehen, bis sie durch neutrale Quellen verifiziert wurden.

Die Berichterstattung der deutschen Medien über den Krieg im Kaukasus ist höchst ambivalent. Einerseits beherrschen vor allem die Nachrichtenagenturen ihr Handwerk und versehen Meldungen stets mit dem Quellhinweis. Im Nachrichtenteil der selbsternannten Qualitätsmedien werden die Agenturmeldungen auch zumeist korrekt zusammengestellt, ohne die Quellangaben wegzulassen. Während die subalternen Journalisten ihre Arbeit recht ordentlich machen, versagen allerdings die namenhaften Alpha-Journalisten in ihren Kommentaren auf ganzer Linie. Vor allem Meldungen aus georgischen Militär- und Regierungskreisen werden von ihnen gerne als Tatsachenbehauptungen eingestreut – kein Konjunktiv, keine Quellangabe, keine Glaubwürdigkeit...

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:: Putin: Georgiens Aggression wird erwidert - USA und China gegen Krieg in Südossetien ::

· tar, den 15.08.08 in Europa, Krieg, Krise, Nahost, Politik, Probleme

Quelle: rian.ru

Georgiens Aggression gegen Südossetien wird Gegenmaßnahmen nach sich ziehen, erklärte Russlands Premier Wladimir Putin am Freitag bei einem Treffen mit Kasachstans Präsident Nursultan Nasarbajew in Peking.

"Es ist sehr bedauerlich, dass sich diese Situation am Tag der Eröffnung der Olympischen Spiele entfaltet", fügte Putin hinzu...

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:: Afghanistan: Wer waren die “ausländischen Truppen”? ::

· tar, den 23.07.08 in Amerika, Krieg, Liberalismus, Lügen, Medien, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: radio-utopie.de

Weder NATO (ISAF), noch die US-Regionalkommandeure haben sich bisher zu dem obskuren Bombardement von afghanischen Grenzpolizisten bekannt

Heute Nacht gegen 0.00 Uhr Ortszeit ereignet sich in der wegen latenter Kriegsgefahr durch die westlichen Invasionstruppen streng überwachten Grenzzone nach übereinstimmenden Pressemeldungen etwas sehr Seltsames. Afghanische Grenzpolizisten stöbern eine militärische Einheit auf, die sie als “ausländische Streitkräfte” identifizieren. Doch offensichtlich identifizieren sie diese nicht als Koalitionstruppen der NATO (ISAF), sondern vermuten offensichtlich eine Grenzverletzung in die eine, oder auch in die andere Seite.

Sie stellen die Bewaffneten, die sie vom äusserlichen Anschein für “Taliban” halten. Es kommt zu einem insgesamt 4 Stunden (!) dauerndem Gefecht. Während dieser Zeit ist anzunehmen, dass die Grenzpolizisten sich mit ihren Einheiten und Vorgesetzten in Verbindung setzten, sie über den Vorfall informierten und diese um Unterstützung baten. Die kam aber nicht.

Auch die NATO (ISAF) griff in der Zeit bis um 4 Uhr morgens nicht zugunsten der afghanischen Grenzpolizisten ein. Auch nicht zugunsten der eigenen Truppen, die da unter Feuer der afghanischen Grenzpolizisten gerieten - wenn es denn überhaupt NATO bzw. ISAF-Truppen waren...

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:: Stehen Israel und Iran kurz vor einem Atomkrieg? ::

· tar, den 23.07.08 in Amerika, Krieg, Krise, Lügen, Medien, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung

Quelle: welt.de

Im Nahen Osten droht noch in diesem Jahr ein Krieg mit Atomwaffen, meint Buchautor Benny Morris. Er erklärt, warum ein israelischer Angriff unausweichlich wird, wenn das Regime in Teheran sein Nuklearprogramm nicht bis zum Herbst einstellt. Sogar der Zeitraum eines möglichen Angriffs steht bereits fest.

Israel wird in den kommenden vier bis sieben Monaten die iranischen Atomanlagen angreifen. Das ist so gut wie sicher, und die Politiker in Teheran und Washington sollten innig hoffen, dass der Angriff erfolgreich ist und das Atomprogramm Irans beträchtlich zurückwirft, wenn nicht völlig ausschaltet. Denn sollte der Angriff fehlschlagen, gibt es im Nahen Osten höchstwahrscheinlich einen Atomkrieg.

Eine Eskalation des iranisch-israelischen Konflikts bis zur nuklearen Ebene folgt fast zwangsläufig, wenn ein mit konventionellen Waffen geführter Angriff Israels scheitert. Denn jeder Geheimdienst auf der Welt geht davon aus, dass Irans Atomprogramm die Herstellung von Waffen und nicht die friedliche Nutzung der Kernkraft zum Ziel hat. Trotz des Geredes über ein weiterführendes Wirtschaftsembargo wissen alle, dass Sanktionen bisher nichts gebracht haben und dass eine zusätzliche Verschärfung unwahrscheinlich ist. Westliche Geheimdienste erwarten, dass der Iran binnen ein bis vier Jahren die Bombenproduktion aufnehmen kann...

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