.: in Eigener Sache :.


:: Ein Kurs in Volkswirtschaft für die Herren Minister ::

· tar, den 27.04.08 in Deutschland, Geschichte, Krise, Liberalismus, Lösungen, Lügen, Medien, Pax Aeterna, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft, in Eigener Sache

Es ist mal wieder soweit. Das periodisch wiederkehrende Versprechen von der Tilgung der Staatsverschuldung erhebt sich erneut aus einem ministerialen Kleingeist, um die Massen zu verblenden. Ein kleiner Beitrag könnte da Aufklärungsabhilfe schaffen.

Wieso hat denn der Staat überhaupt Schulden?

"Weil er mehr ausgibt, als er einnimmt.", lautet eine plumpe, aber plausibel wirkende Antwort.

Woher nimmt der Staat dann das Geld, das er für die Mehrausgaben benötigt?

Er nimmt es als Kredite bei Geschäftsbanken am Markt auf. Diese wiederum buchen nun die gekauften Staatspapiere (Anleihen) in der Höhe des Kredites als Forderungen und erhöhen entsprechend das Girokonto des Staates um dieselbe Höhe als Sichteinlagen in ihrer Bilanz.

Ist das notwendig?

Nein, da der Staat kurzerhand sein eigenes Geld schöpfen könnte, statt es sich zu leihen.

Quelle: wikiquote.org (Originalzitat)

"Es ist absurd zu sagen, dass unser Land zwar 30 Millionen $ als Anleihen herausgeben kann, aber nicht 30 Millionen $ als Währung. Beides sind Zahlungsversprechen, aber die eine Option mästet den Wucherer und die andere hilft dem Volk. Wenn die Währung, die durch die Regierung herausgegeben wird, wertlos wäre, dann wären es die Anleihen ebenso." - Thomas Alva Edison

Der Staat wäre dann schuldenfrei. Eine Staatsverschuldung ist folglich völlig unnötig!

Woher nehmen wir denn nun das Geld für die Schuldentilgung?

Von einem Ersatzschuldner natürlich. Weil Geld nur durch Schuld entstehen kann und weil Schulden immer einem Gläubiger gegenüberstehen.

Gibt es also kein Guthaben ohne Schulden?

Nein, dank unseres 'wunderbaren' Geldsystems kann Geld ausschließlich nur durch Schuld, also durch Kredit, entstehen. Der Hauptgläubiger aller Schulden ist im Endeffekt derjenige, der diese Schuld, also die Kredite gewährt hatte. Und der Hammer ist, er fordert nicht nur diesen Kredit zurück, sondern zusätzlich noch Zinsen. Man muss also mehr zur Tilgung zurückzahlen, als überhaupt erzeugt worden ist. Ergo bedarf es, um eine Urschuld tilgen zu können, immer einer Folgeschuld.

Wie will der Staat also ohne Neuverschuldung alte Schulden vollständig tilgen?

Überhaupt nicht! Und genau aus diesem Grunde wird das regelmäßige Versprechen der Staatschuldentilgung nie eingehalten werden können - es sei denn man

a) stoppt de facto die Wirtschaft, da bei jeder Tilgung Geld entzogen wird und ohne Geld im Umlauf gibt es auch kein Wirtschaften mehr. Es bleibt allerdings ein Rest an Schuldforderungen übrig.
b) bürdet die Schulden einem anderen Staat auf und verlagert damit das Kettenbriefproblem der Entschuldung durch Umschuldung, die jedem Individuum gegeben ist, auf nationale Ebene um - aber mit welcher Legitimation?

Nochmal die berühmten 3 Fragen, die man Politikern stellen muss, die derartige falsche Hoffnungen der Möglichkeit einer vollständigen Schuldentilgung verbreiten:

1. Warum leihen sich Regierungen Geld von privaten Banken gegen Zinsen, obwohl sie das Geld, das sie benötigen, selbst schuld- und zinsfrei schöpfen könnten?

2. Warum wird Geld überhaupt als Schuld geschöpft?

3. Ist nachhaltiges Wirtschaften mit einem Geldsystem, das auf eine dauerhaft exponentielle Geld- und Schuldenmenge angewiesen ist, um nicht zu kollabieren, überhaupt möglich?

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:: Deus Ex Machina ::

· tar, den 08.09.07 in Amerika, Krieg, Lügen, Medien, Nahost, Politik, Verschwörung, in Eigener Sache

Die Stimme von Terrorchef Osama bin Laden auf seiner neuesten Videobotschaft zum Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 wird von amerikanischen Geheimdienstexperten als echt eingestuft. "Die erste technische Analyse des Videobandes lässt annehmen, dass es tatsächlich die Stimme von Osama bin Laden ist“, sagte am Freitagabend ein Geheimdienstexperte in Washington, der namentlich nicht genannt werden wollte.

Es war das erste Video seit drei Jahren, in dem Bin Laden zu sehen ist. Der Terroranführer wirkt in der Aufnahme gesundheitlich etwas angeschlagen. Sein vormals grau melierter Bart ist schwarz gefärbt.

Auch die Echtheit des Bandes konnte zunächst nicht überprüft werden. Die Bilder Bin Ladens entsprachen jedoch einem Standfoto, das auf einer islamistischen Internetseite veröffentlicht worden war.

Quelle: sueddeutsche.de

Warum will der sog. "Experte" nicht genannt werden? Warum färbt sich ein Fundamentalist seinen heiligen Bart? Welche islamistische Internetseite? Kann man keine Links mehr setzen?

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:: CDU feiert ihr Grundsatzprogramm: Statt Wohlstand für alle, Teilhabe für alle ::

· tar, den 06.09.07 in Christentum, Deutschland, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft, in Eigener Sache

Quelle: nachdenkseiten.de

Das Programm vom Juli ist dasselbe geblieben, nur das Pathos hat in Hanau zugenommen. Wir erlauben uns deshalb unseren Kommentar zu wiederholen.

Die Konservativen haben eine jahrhundertelange Übung darin, bestehende ungerechte, ja sogar inhumane Lebensverhältnisse mit moralischem Pathos zu legitimieren.

Das beweist einmal mehr der Entwurf des neuen Grundsatzprogramms der CDU. Die ersten dreißig Seiten des 77-seitigen Programms lesen sich wie ein Glaubensbekenntnis an die christlich abendländischen Werte, danach folgt das in verführerischen Tarnworten gekleidete knallharte Gesellschaftsbild einer „Chancengesellschaft“ in der jeder seines Glückes Schmied ist und derjenige, der seine Chance verpasst hat, der Hilfe zur Selbsthilfe oder bestenfalls der „Nächstenliebe“ überlassen bleibt.

„Die Einsicht in die Fehlbarkeit des Menschen bewahrt uns vor der Gefahr, Politik zu ideologisieren“ heißt es gleich zu Beginn des Entwurfs, um unmittelbar daran die Ideologie der „Chancengesellschaft“ anzufügen. Diese Chancengesellschaft „wächst auf dem Boden möglichst gerecht verteilter Lebenschancen“, so als ob wir nicht einer Gesellschaft zustrebten, die sich zunehmend in Arm und Reich spaltet und wo es eine auch nur einigermaßen gerechte Verteilung der Lebenschancen gäbe. Die Gegensätze zwischen arm und reich oder zwischen Produktionsmittel- und Vermögensbesitzer und Menschen deren einziges Vermögen darin besteht, ihre Arbeit zu verkaufen tauchen in dem Programm bezeichnenderweise an keiner Stelle auf.

Was will die Union tun, um „gleiche Startchancen in Bildungswege und in die Arbeitswelt“ herzustellen? Sie „vertraut auf die Fähigkeit und die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, ihre Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen. Aufgabe der Politik ist es, die Eigenverantwortung der Bürger zu fördern und, wo immer es geht, Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten.“

Und vorgeblich völlig ideologiefrei geht es weiter: „Die Soziale Marktwirtschaft ermöglicht dem Bürger die Teilnahme am Wettbewerb und die Erfahrung seiner Leistungsfähigkeit. Wettbewerb ist für die CDU nicht nur in der Wirtschaft ein wichtiges Prinzip. Wir sind davon überzeugt, dass fairer Wettbewerb Menschen anspornt, das Beste aus ihren Fähigkeiten zu machen.“ ...

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:: Gestern wär ich fast geplatzt, heute geht mir die Hutschnur hoch ::

· tar, den 02.08.07 in Deutschland, Liberalismus, Lügen, Medien, Probleme, Soziales, Wirtschaft, in Eigener Sache

Quelle: Parsimony - Autarkes Leben

Hallöle,

während hier die Preise hochgehen, sinken in den Nederlanden die Preise.
Und zwar unter anderem die Artikel, die aus Deutschland kommen.
Die sind billiger als hier vor der Preiserhöhung.

Und hier wollen die uns einen Schmarrn erzählen weil der Weltmarktpreis für Milch gestiegen ist, müssten wir hier mehr bezahlen.
Dabei geht jeder 3te Liter Milch von hier ins Ausland und wird dort schon teuer bezahlt. ?

Oder die Milchpreiserhöhung ist gut, weil dann die Almen besser genutzt werden können. Und reichlich anderen Dummfug.

Gleichzeitig denken die drüber nach Hartz4 zu erhöhen. Argument: man kann mit 347 € (1 Person) die Preissteigerung nicht auffangen.

Wer erhöht dem Arbeiter den Lohn?
Ich muß weiterhin mit 300€ im Monat für Lebensmittel, Schulsachen, Kleidung... auskommen, für 3 Personen!
Mehr bleibt nämlich nicht nach Abzug der festen Kosten.
Netto liegen wir max. 10€ über Hartz4, haben aber die Fahrtkosten zur Arbeit, die monatlich ca 200€ betragen.

Man überlegt sich dann schon, ob man sich kündigen lässt, und sich mit Chips und Cola besser vor den Fernseher setzt, für den man dann auch keine GEZ-Gebühren mehr zahlen muss.

Ich kaufe kein einziges Lebensmittel mehr in D. Ich fahr jetzt permanent, wenn ich in den Nederlande tanke, auch dort einkaufen.

Ansonsten muß ich sehen, dass ich so viel wie möglich aus dem Garten erwirtschafte. Selbstversorgung wird immer wichtiger, zumindest für uns.
__________________
Man sitzt immer in der Sche..., nur manchmal etwas tiefer

Lieben Gruß von
Helga

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:: G8-Bericht: 2. Der Widerstand wächst ::

· tar, den 30.05.07 in Deutschland, Politik, Soziales, in Eigener Sache

Quelle: politblog.net

Jetzt ist das Wochenende vorbei, jetzt ist bereits Mittwoch - und es regnet immer noch. Deshalb sind alle, die aktuell irgendwo im Regen die 3 Camps aufbauen die wahren Helden der Vorbereitung für den G8-Protest. Die 3 Camps sind: Rostock (6.000 Menschen), Reddelich (5.000 Menschen) und Wichmannsdorf(1.500 Menschen). Das Camp in Bützow war zwar das erste offiziell zugelassene Camp wird jedoch von der Bewegung bewusst ignoriert.

Bei dem Wetter ist es natürlich klar, dass man so lange wie möglich versucht im Convergance Center zu bleiben, ich werde morgen(Mittwoch) nach Reddelich fahren und mithelfen das Ökobarrio von BUNDjugend und Grüner Jugend zu errichten. Das Barriokonzept sieht vor, innerhalb der einzelnen Camp kleinere Untercamps zu errichten die thematisch eine Einheit bilden und dementsprechend Workshops anbieten und Aktionen durchführen werden.

Zu dem Convergence Center in der Schule noch ein paar letzte Worte. Das Publikum ist sehr gemischt, von CCC-Hackern, über Anarchos, Kommunisten, Ökos, Hippies, Friedensaktivisten, Attacies, kirchlichen Gruppen und Punkern. Vom Kleinkind bis zum Opa ist alles vorhanden, dazwischen laufen die Hunde rum. Aktuell sind es ingesamt mit den Leuten auf den Camps vielleicht 200/300 Menschen, aber es werden stündlich mehr.

Die Bewohner der Schule sind für die Sauberkeit selbst verantwortlich, verschönern eigenständig Wände und Fenster, malen Plakate und organisieren Sichtschutz vor den umliegenden Hochhäusern, bei denen stark angenommen wird, dass der Verfassungsschutz die finanzielle Notlage der Anwohner dafür ausgenutzt hat, Kameras zu installieren.

Das ist nicht unwahrscheinlich, wurden doch nach der Übergabe der Schule an die Globalisierungskritker zahlreiche versteckte Wanzen entdeckt, vermutlich nicht alle.

Die Schule trägt sich vorwiegend durch Spenden und den Erlös durch Getränkeverkauf auf den allabendlichen Partys, wo entweder Bewohner auflegen, Gitarre spielen, singen oder externe Band spielen.

Auch der Nachtdienst wird selbstorganisiert, gestern hatte ich von 2.00 bis 4.00 Uhr Nachtwache. Es gibt ein spezielles Sicherheitskonzept, auf das hier nicht eingegangen wird. Für den Notfall gibt es jedenfalls eine Gruppe russischer Aktivisten, die wissen wie man mit krasser staatlicher Repression umgeht und die sicher auch mit den örtlichen Nazis gut fertig werden.

Allgemein ist es spannend zu sehen, was für verschiedene Menschen hier in der Schule arbeiten und schlafen, es gibt Menschen aus Israel, aus Palästina, aus der Türkei, aus Griechenland, Russland, Weißrussland, Dänemark, Frankreich, den USA und der Schweiz. Jeder hat eigene Erfahrungen mit politischem Engagement in ihrem Land und den Problemen mit den staatlichen Stellen. Es gibt daher zahlreiche Workshops zum Erfahrungsaustausch von Repression, zu Freiräumen und Widerstand.

Was sehr gut funktioniert ist die Küche, die von einer VoKü aus Freiburg organisiert wird. Zutaten gibt es vom Biobauern, es wird aber auch viel geschnorrt, containert oder gespendet. Und das richtig erfolgreich: So gab es heute riesige Mengen frischer Früchte - Erdbeeren, Mangos,Trauben, Bananen, und Aprikosen. Joghurt Drinks und Sojamilch palettenweise gabs gleich dazu - und alles umsonst.

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:: G8-Bericht: 1. Ankunft in Rostock ::

· tar, den 26.05.07 in Deutschland, Politik, Soziales, in Eigener Sache

Quelle: politblog.net

Ankunft in Rostock. Es ist schwülwarm und auch abends nicht sonderlich kühl.
Das Convergence Center Rostock ist die zentrale Anlaufstelle für alle Neuankömmlinge. Das Center ist in der ehemaligen Ehm-Welk-Schule untergebracht.
Der Stadtteil Evershagen ist von netter Plattenbauweise gekennzeichnet, unweit von Rostock-Lichtenhagen, das Anfang der 90er durch massive ausländerfeindliche Ausschreitungen traurige Berühmtheit erlangte.

Die Schule war eigendlich ein Abrissfall, wurde dann aber von der Stadt Rostock - unter der Bedingung sie vor Vandalismus zu schützen - den Protestgegnern zu Verfügung gestellt.
Mittlerweile gibt es 55 Räume die alle mehr oder weniger renoviert wurden. Es gibt einen notdürftigen PC-Raum (in dem ich mich aktuell befinde) eine Küche, Essräume, Schlafräume, Workshopräume, Raucher-Diskussionsräume, Werkstätten, Duschen, Toiletten usw…
Die Volkxküche und das Cafe ist auch für AnwohnerInnen gedacht, allerdings muss festgehalten werden, dass die Versuche, die Bewohner Rostocks (positiv) in den Protest einzubeziehen, bisher als gescheitert betrachtet werden muss. Zumindest fährt die Polizei in Regelmäßigen Abständen an der Schule vorbei und schaut ob es allen gut geht…

Alles funktioniert, aber nichts richtig. Es gibt für alle ausreichend (veganes) Essen, das über Spenden finanziert wurd und teilweise containert wird.
Mittlerweile füllt sich die Schule mit den ersten Gipfelkritikern, es finden Plena statt um die weitere Arbeit auf den Camps zu organisieren. Während die Arbeiten am Camp in Reddelich positiv voranschreiten, benötigt vor allem Camp Rostock noch zahlreiche Helfer. Geplant wird mit 7.000 Bewohnern während des G8-Gipfel für die Strom, Wasser, Toiletten und bestenfalls Internet organisiert werden muss.

Soweit der erste Eindruck, morgen wird es ein professionelles Aktionstraining geben, das auf eine Begegnung mit der Polizei vorbereiten möchte. Jetzt geh ich erstmal zur Party, es spielen mehrere Bands, darunter eine lokale Gruppe aus Rostock und eine Band aus den USA.

Ich hoffe wir sehen morgen wieder.
OhDaeSu

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:: Liebe Mitarbeiter der Massenmedien ::

· tar, den 24.05.07 in Liberalismus, Lügen, Medien, Politik, Soziales, Wirtschaft, in Eigener Sache

Quelle: politblog.net

Man kann sich momentan bildlich vorstellen, wie ihr immer verzweifelter werdet und vielleicht irgendwann selbst eure Autos anzündet, um noch ein paar rettende Schlagzeilen zu machen.

Die Zahlen sehen mies aus, United Press International berichtet:

“Stellenkürzungen in amerikanischen Medien stiegen 2006 im Vergleich zu 2005 um 88%. Und laut einer Umfrage vom Dienstag erwartet die Branche, dass dieser Trend anhält.

Letztes Jahr beliefen sich die Kürzungen auf 17.809 Stellen, was beinahe eine Verdoppelung der 9.453 im Jahr 2005 gestrichenen Stellen darstellt. Diese Zahlen lieferte die Unternehmensberatung Challenger Gray & Christmas.

Diese Zahl stellt für die Branche den höchsten Stellenabbau über den Zeitraum eines Jahres seit den 43.420 während dem Zusammenbruch der Technologieblase 2001 gestrichenen Stellen dar.

Medienkonzerne wie die New York Times Corporation und Time Incorporated haben dieses Jahr bereits 2.000 Menschen entlassen, was laut Challenger auf eine Fortführung des Negativtrends hindeutet. ‘Bis sie herausfinden wie sie mit ihren Onlineausgaben so viel Geld verdienen kann wie sie in der Printsparte verlieren, wird es ein schwieriges Unterfangen werden’.”

Liebe Mitarbeiter der Massenmedien, ich habe einen Tip für euch: Es ist nicht das reine “Online” und “Elektronisch” was euch die Konsumenten wegnimmt und sie an andere Medien weiterleitet. Es wird auch nicht viel helfen, immer noch dümmere Formate zu erfinden, noch extremer und noch oberflächlicher zu werden.

Es ist etwas anderes, was die Leute an eurem Vorgehen stört, und das ist der Grund warum sie zu unabhängigen Medien wechseln, deren Kundschaft parallel zu eurem Niedergang stetig steigt:

Die Menschen wollen die Wahrheit. Sie werden nicht gerne belogen.

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:: Das Geldmonopol ::

· tar, den 13.04.07 in Geschichte, Liberalismus, Verschwörung, Wirtschaft, in Eigener Sache

von Manni

Bretton Woods 1944 stellte sicher, dass alle Staaten den Dollar als Leitwährung akzeptierten und sich gegen diesen verschuldeten. Das Kartell 'Bretton Woods' war der wahre Grund für 2 Weltkriege - sowie der über 272 Kriege die Namen der Freiheit seit 1945 geführt wurden.

Da Geld nur gegen Verschuldung und/oder Rohstoffe kreiert werden kann, tauschen vor allem die rohstoffreichen Länder ihre Ressourcen gegen grüne Papierschnipsel. Länder wie Deutschland oder Japan usw. die keine Rohstoffe und Patente mehr besitzen müssen sich entsprechend in Dollar verschulden.

Der Rohstoffhandel wird über speziell von der Hochfinanz dafür eingerichtete Börsen abgewickelt um sicher zu stellen, dass alle Ressourcen nur in diesen grünen Papierschnipsel abgehandelt werden. Damit wurde der Dollar-wirtschaftsraum auf die ganze Welt ausgedehnt.

Der Dollar ist nicht abhängig von Angebot und Nachfrage (die ohnehin von der Hochfinanz gesteuert wird), er ist einfach ein Papierschnipsel, der (da M3 nicht mehr veröffentlicht wird) von der Hochfinanz (d.h. nicht den USA) in beliebiger Menge zum Nulltarif gedruckt werden kann.

Dafür haben sie die Globalisierung soweit perfektioniert, dass sie heute in der Lage sind 'relativ unauffällig' ein Maximum an Papierschnipsel in den Weltwirtschaftsraum zu pumpen. Tausche Konsum gegen Rohstoffe.

Je höher M3 steigt, umso mehr Dollars erhalten die Rohstoffländer.Sie können mit diesen Papierschnipseln nur ausländischen Konsum kaufen, für den es durch die Sättigung immer weniger Absatz, bzw. Bedarf gibt. Gleichzeitig steigt in diesen Ländern die Verarmung durch das überall dort eingeführte Zinssystem.

Rohstoffe verteuern sich laufend, weil die Papierschnipsel immer unwilliger in Zahlung genommen werden und immer mehr davon gedruckt werden. Steigende Ölpreise sind für die Massen der sichtbarste Preisanstieg von Rohstoffen. Pro Jahr werden über $4,5 Trilliarden Petrodollar gegen Oel getauscht. Echte Werte gegen Konfetti.

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:: Ein Offener Brief von Terry Jones ::

· tar, den 05.04.07 in in Eigener Sache

Quelle: spiegelfechter.com

Der offene Brief von Terry Jones, Regisseur und Mitglied der Monty-Python Truppe, im Guardian gefiel mir so gut, daß ich ihn ins Deutsche übersetzt habe. Vorsicht - er ist sarkastisch und böse. Im englischsprachigen Original ist er hier zu finden...

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:: Merkel fordert Schießbefehl gegen Regimekritiker ::

· tar, den 21.03.07 in Deutschland, Europa, Politik, Verschwörung, in Eigener Sache

Quelle: lutz-forster.de

‘Angela’ Merkel will in ihrer EU-Ratspräsidentschaft mit aller Gewalt die sogenannte EU-Verfassung durchsetzen. (s. z.B. ‘Welt.de’ vom 4. März 2007 - ‘Geheime Chefsache Europa’). Daß sie mit Geheimverhandlungen hinter verschlossenen Türen und ihrer Ablehnung von Volksabstimmungen - und nur die würden eine sogenannte Verfassung zu einer gültigen machen - nicht gerade demokratisch vorgeht, stört sie nicht...

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