.: 2008 :.


Benzinpreis kaum höher als 2002

· tar, den 01.07.08 in Finanzsystem

von Otto Lidenbrock

Rudolph Chimelli machte in der Süddeutschen Zeitung vor ein paar Tagen folgende Rechnung auf:

Zur Einführung des Euro am 01.01.2002 kostete ein Barrel Rohöl 72 US-Dollar. Umgerechnet waren das 86,40 Euro, da man zu dieser Zeit für 1 Euro etwa 0,833 US-Dollar bekam. Im Augenblick kostet ein Barrel Rohöl 140 US-Dollar. Für 1 Euro bekommt man allerdings augenblicklich 1,57 US-Dollar. Ein Barrel Rohöl kostet demnach etwa 89,17 Euro.

Das ist ein Anstieg von gerade mal 3 Prozent! Der Benzinpreis an der Tankstelle stieg allerdings um über 50 Prozent.

Wo ist die Differenz geblieben?

Warum müssen immer die "gestiegene Nachfrage" und die angebliche "Ölknappheit" als Deckmäntelchen herhalten?

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Der Welt-Geldbetrug

· tar, den 28.06.08 in Finanzsystem, Politik

Der grösste und weitreichendste Wirtschaftsskandal unserer Tage findet zurzeit durch die Manipulationen an den Geld- und Währungssystemen statt. Der Geldbetrug hat erstmalig eine globale Dimension, weil er sich weltumspannend abspielt, von keiner nationalen Regierung deshalb mehr kontrolliert, gestoppt oder verhindert werden kann, und weil er sogar nach den veralteten nationalen Gesetzen formell legal stattfindet. Sicher ist aber, dass der Geldbetrug wie jeder andere Betrug auch nicht langfristig zur Bereicherung der Täter durch Entreicherung der Opfer führen kann, weil kein freies Geldsystem auf Dauer missbraucht werden kann.

Nach der Finanztheorie ist Geld ein legalisiertes Tauschmittel, welches auch zur Wertaufbewahrung dienen soll. Die Ausgabe von Geld war deshalb früher staatliches Privileg (Münzhoheit). Die als Geld umlaufenden Gold-, Silber- und Kupfermünzen hatten staatliche Prägung. Der Staat garantierte also die Reinheit des Metalls und das Gewicht der Münzen, so dass man nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland jederzeit wusste, wieviel jedes Geldstück wert war. So waren die Metallmünzen zugleich Tauschmittel und Dauerwert.

Der Staat musste aber, um Geld ausgeben zu können, Gold und Silber haben. Deshalb war es wichtig, dass zum Beispiel Silberbergwerke in staatlicher Hand waren (Rammelsberg bei Goslar) und auf diese Weise der Staat das Silber für zusätzliche Prägemünzen einsetzen konnte. Umgekehrt wussten die Bürger, dass der Staat nur soviel Geld ausgeben konnte, wie er über Edelmetall verfügte. Der Edelmetallvorrat war also die Basis für das in Edelmetall umlaufende Naturalgeld (Goldumlaufwährung). weiterlesen

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Hanf - das Milliarden-Dollar-Kraut

· tar, den 28.06.08 in Finanzsystem, Politik, Video

Ein Dokumentationsfilm vom Discovery-Channel. Autos bauen, die mit 120 km/h ohne einen Kratzer auf ein Hindernis fahren. Papier herstellen, ohne Bäumen zu schaden (OCB).

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Geldmengen

· tar, den 26.06.08 in Finanzsystem

von Axel

Bei Geldmengen gibt es mehrere Definitionen. Alle heißen Geldmenge, doch der Inhalt ist sehr unterschiedlich.

Nur mit M0 und M1 kann bezahlt werden. Mit M0 immer und mit M1 nur innerhalb einer Geschäftsbank (denn jeder Transfer auf eine andere Geschäftsbank erfolgt mit M0, auch wenn vorher der Saldo gebildet wird, und nur der Saldo selbst mit M0 transferiert wird, die verrechneten Beträge wirken so, als wenn die Übertragungen innerhalb einer GB stattgefunden hätten).

In Bezug auf die Ausweitung ergeben sich unterschiedliche Mechanismen.

Geldmenge M0
M0 besteht aus Bargeld und den Guthaben der Geschäftsbanken bei der Zentralbank.

Die Ausweitung erfolgt durch 2 Teilnehmer. Die Bargeldmenge vergrößert sich, wenn Nichtbanken Mehr Bargeld abholen, als durch Einzahlungen zurück fließen. Die Einzahlungen erfolgen im wesentlichen durch den Handel (häufig durch Geldbombe oder Abholung durch Geldtransporter).

Die ZB-Guthaben werden durch Offenmarkttransaktionen oder durch die Tender ausgeweitet. Die Zentralbank hat bedingt Einfluss auf die Ausweitung. Sie kann nicht mehr buchen, als die Geschäftsbanken abnehmen. Es kann allerdings versucht werden, diese Menge zu begrenzen durch einen begrenzten Tender. Das ist allerdings recht hilflos, denn sobald es zu Engpäsen kommt, werden ganz schnell Tagestender hinterhergeschoben. weiterlesen

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EU-Verfassungsvertrag Artikel 2 Absatz 3

· tar, den 26.06.08 in Finanzsystem, Politik

von Axel

Die Union errichtet einen Binnenmarkt. Sie wirkt auf die nachhaltige Entwicklung Europas auf der Grundlage eines ausgewogenen Wirtschaftswachstums und von Preisstabilität, eine in hohem Maße wettbewerbsfähige soziale Marktwirtschaft, die auf Vollbeschäftigung und sozialen Fortschritt abzielt, sowie ein hohes Maß an Umweltschutz und Verbesserung der Umweltqualität hin. Sie fördert den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt...

Nehmen wir doch den Absatz mal auseinander,

...nachhaltige Entwicklung Europas auf der Grundlage eines ausgewogenen Wirtschaftswachstums...

Das ist schon mal eine Unmöglichkeit. Wirtschaftswachstum bedeutet jedes Jahr mehr als im Jahr zuvor, das steht im Widerspruch zu nachhaltig, also erhaltend.

Übersetzt steht hier, dass dieser Erdball vollständig geplündert und zerstört werden soll oder 'Ein „ausgewogenes“ Wirtschaftswachstum ist nur dann möglich, wenn zwischendurch Teile des Bestands vollständig vernichtet werden und dann neu erstellt werden müssen.'

...und von Preisstabilität.

Damit ist der permanente Verfall des Preisniveaus gemeint. Das ist allerdings alles andere als Preisstabilität. Die richtige Formulierung hierzu ist '... und von Preisniveauverfallsstabilität'. Es gibt ja nicht mal im Ansatz bei den heutigen anerkannten Wirtschaftsgiganten Untersuchungen, wie man zu einer Preisniveaustabilität kommen kann. weiterlesen

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Das Rentensystem

· tar, den 15.06.08 in Finanzsystem, Politik

von Axel

Alle Rentensysteme werden aus den heutigen Einnahmen finanziert. Das gilt für das Umlagesystem als auch für die kapitalbasierte Rente. Dauerhaft überlebensfähig ist einzig das Umlagesystem. Das Umlagesystem ist KEIN Schneeballsystem, wie immer wieder wieder zu hören. Das Kapitalbasierte ist auf einige dauerhafte steigende Verschuldung aufgebaut. Mit einer Änderung der Einnahmebasis der gesetzlichen Rente auf alle Einkommensarten oder kurz: auf das Volkseinkommen, wären alle „Rentenprobleme“ aus der Welt geschaffen.

Alle Rentensysteme werden aus den aktuellen Einnahmen finanziert

Das kapitalbasierte System ist noch in 2 Varianten zu unterscheiden
- ohne Kapitalverzehr (ggf auch noch mit weiterem Kapitalaufbau)
- mit Kapitalverzehr

Das kapitalbasierte Rentensystem beruht auf Renditen und Geldkapitalzinsen. Geld selbst wirft keine Zinsen ab. Banknoten und Münzen vermehren sich nicht, Die bleiben immer gleich viele. Sobald das Geld zu einer Bank getragen ist, hat es sich in ein Guthaben gewandelt, es ist ein Anspruch auf Geld. Auch hier wirft das Geld selbst keine Zinsen ab. Bei einer Geldanlage verspricht die Bank bzw. der Schuldner eine Vermehrung durch Zins. weiterlesen

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Fei Lun System integrieren

· tar, den 15.06.08 in Finanzsystem, Politik

von Dänu

Modelle für umlaufgesichertes Geld heute

Welche Modelle für zinsfreies Geld sind denkbar? Einmal wäre das Klebemarkensystem der Wära und aus Wörgl vorstellbar. Vorteil wäre die kontinuierliche, voraussehbare Gebührenbelastung durch Aufkleben von Marken. Weiterhin wäre dieses System kaum manipulierbar und von jedermann kontrollierbar. Als Nachteil wird hier häufig der Aufwand für den jährlich stattfindenden Geldaustausch am Jahresende gesehen.

Weiterhin wäre das Umtauschsystem der Brakteatenzeit im Mittelalter denkbar. Das würde bedeuten, daß Geld zu bekanntem oder unbekanntem Termin komplett kostenpflichtig ausgetauscht wird. Die Angst vor dem Umtausch würde das Geld im Umlauf halten. Nachteilig ist hier der große Aufwand für evtl. mehrmaliges Austauschen im Jahr. Besonders ist jedoch dieses Geld nicht völlig manipulationssicher. Niemand könnte verhindern oder kontrollieren, ob nicht vielleicht dunkle Kreise in den Einflußbereich der Notenbank gelangen und hier die Termine für den Austausch steuern, damit in der Zwischenzeit lukrative Spekulationsgeschäfte durchgeführt werden können.

Eine Abwandlung davon stellt das sogenannte Dreiseriengeld dar. Um nicht immer die ganze Notengeldmenge austauschen zu müssen, werden alle Geldscheine zu gleichen Teilen in drei verschiedenen Farben ausgegeben. Per Los wird eine Farbe ausgewählt, welche dann gebührenpflichtig umgetauscht werden muß. Mehr noch wie beim Austausch der gesamten Bargeldmenge ist hier eine Manipulationsgefahr gegeben. Wieder könnten dunkle Kräfte die angeblich zuverlässige Verlosung beeinflussen und bestimmte Farben gezielt auswählen, um das andere Geld zur Spekulation zu verwenden. weiterlesen

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Lasst uns alle die Preiserhöhung feiern!

· tar, den 08.06.08 in Finanzsystem, Politik

von naknak.

Was sind die Medien falsch und die Leute was von dämlich. Feiern sie die Preiserhöhung für Milch. Anstatt sich mal zu fragen warum die Aufkaufpreise der Supermarktketten so im Keller sind so dass der Markt nicht funktioniert und die Milch-Bauern zu wenig bekommen. Natürlich wegen der Monopolstellung der Konzerne und weil sie ihre Gewinne immer weiter erhöhen müssen. Und nun? Haben sie die Gewinne der Konzerne unangetastet gelassen und die Verbraucher zahlen die Zeche und feiern dass noch als super Sieg der Gerechtigkeit. Klar gönne ich den Milch-Bauern ordentliche Preise. Wenn der Markt funktionieren würde, gäbe es die ja. Aber das als Sieg zu feiern ist schon dämlich. Wenn ich eine Supermarktkette hätte würde ich den Preis gleich noch um das doppelte anheben, damit der "Sieg" so richtig sichtbar wird und die Gewinne - natürlich nicht die der Milch-Bauern - sondern meine weiter steigen. So ist er eben der Kapitalismus. Ein Hoch auf den freien Markt der nicht existiert!

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Ein Kurs in Volkswirtschaft für die Herren Minister

· tar, den 27.04.08 in Finanzsystem, Politik, alternative Geldsysteme, in eigener Sache

Es ist mal wieder soweit. Das periodisch wiederkehrende Versprechen von der Tilgung der Staatsverschuldung erhebt sich erneut aus einem ministerialen Kleingeist, um die Massen zu verblenden. Ein kleiner Beitrag könnte da Aufklärungsabhilfe schaffen.

Wieso hat denn der Staat überhaupt Schulden?

"Weil er mehr ausgibt, als er einnimmt.", lautet eine plumpe, aber plausibel wirkende Antwort.

Woher nimmt der Staat dann das Geld, das er für die Mehrausgaben benötigt?

Er nimmt es als Kredite bei Geschäftsbanken am Markt auf. Diese wiederum buchen nun die gekauften Staatspapiere (Anleihen) in der Höhe des Kredites als Forderungen und erhöhen entsprechend das Girokonto des Staates um dieselbe Höhe als Sichteinlagen in ihrer Bilanz.

Ist das notwendig?

Nein, da der Staat kurzerhand sein eigenes Geld schöpfen könnte, statt es sich zu leihen. weiterlesen

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Boston Dynamics BIGDOG Robot

· tar, den 20.03.08 in Video

The quadrupedal pack robot from Boston Dynamics, designed for military use.

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