.: Mai 2008 :.
· tar, den 23.05.08 in Amerika, Europa, Fernost, Geschichte, Liberalismus, Soziales, Wirtschaft
Quelle: neues-deutschland.de
Giovanni Arrighi stellt Prognosen für das kommende chinesische Jahrhundert
Wir stehen mitten in der »finalen Krise der US-Hegemonie«. Dies ist die Grundannahme in Giovanni Arrighis neuem Buch »Adam Smith in Beijing«. Die Volksrepublik China werde die USA als weltweite Dominanzmacht genauso ablösen, wie diese in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das britische Empire und dieses wiederum vor 300 Jahren die Niederlande als Hegemonialmacht beerbt habe. Der Autor zweifelt allerdings, ob es sich dabei noch um ein kapitalistisches Zeitalter handeln wird. Diese These hat in den USA bereits zu vielen Diskussionen in der globalisierungskritischen Linken geführt.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war China in kultureller, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht so fortgeschritten, dass der schottische Ökonom Adam Smith gerade das Reich der Mitte als Prototyp für den »natürlichen Fortschritt des Reichtums« ansah. 150 Jahre später hingegen galt es als ärmstes Land der Erde, um nur ein halbes Jahrhundert später als größter Gegenspieler der den Weltmarkt und die Weltpolitik zwar dominierenden, aber krisengeschüttelten und auch politisch zunehmend infrage gestellten USA wieder aus der Versenkung aufzutauchen. Stellt diese Auf- und Abwärtsdynamik schon für sich genommen einen interessanten Aspekt der »Weltmarktbewegung des Kapitals« (Marx) dar, so muss dies natürlich eine umso größere Relevanz beanspruchen, wenn man eine definitive »Verschiebung des Epizentrums der globalen Ökonomie von Nordamerika nach Ostasien« konstatiert, wie dies der in Baltimore Soziologie lehrende Giovanni Arrighi in seinem neuesten Werk »Adam Smith in Beijing« tut...
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· tar, den 23.05.08 in Amerika, Nahost, Politik, Wirtschaft
Quelle: eluniversal.com
The National Assembly released in the edition No. 38,933 of the Official Gazette dated May 19th the law on the organization of the bilateral Iranian-Venezuelan bank.
According to the law, the financial entity will have an initial input of USD 1.2 billion -provided on equal proportions by the parties...
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· tar, den 23.05.08 in Biologie, Europa, Geologie, Lügen, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wissenschaft
Quelle: europarl.europa.eu
Das Europäische Parlament hat heute die Richtlinie "über den strafrechtlichen Schutz der Umwelt" verabschiedet. Erstmals werden die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, bestimmte vorsätzlich oder grob fahrlässig begangene Handlungen, die die Umwelt schädigen, als Straftaten zu betrachten und unter Strafe zu stellen. Die strafrechtlichen Sanktionen müssen wirksam, angemessen und abschreckend sein. Ziel der Richtlinie ist ein wirksamerer Schutz der Umwelt.
Der Berichterstatter des Europäischen Parlaments, Hartmut NASSAUER (CDU), sprach in der Debatte von einem "weit reichenden und bemerkenswerten Schritt", denn namens der Europäischen Union sollen künftig auch Strafen ausgesprochen werden, und zwar "zunächst" wegen Verstößen gegen das Umweltrecht. Eigentlich, so Nassauer, sei das Strafrecht der Europäischen Union entzogen.
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Als Straftaten zu werten sind auch die erhebliche Schädigung eines Lebensraums innerhalb eines geschützten Gebiets sowie Produktion, Ein- und Ausfuhr, Inverkehrbringen oder Verwendung von Stoffen, die zum Abbau der Ozonschicht beitragen...
zum Thema:
- orf.at: Pflanzen sind globale Methan-Produzenten
- wahrheitssuche.org: Die Ozonlüge
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· tar, den 23.05.08 in Amerika, Börse, Fernost, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: manager-magazin.de
Der Preis für Rohöl hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Das ist Gift für die Wirtschaft und Anlass für die Suche nach Schuldigen. Investoren sollen am Terminmarkt die nächste Spekulationsblase erzeugt haben. Doch an dieser Version gibt es Zweifel.
"Let's get physical", schlägt Paul Krugman vor. Nein, der streitbare Ökonom von der Universität Princeton möchte nicht mit seinen Kritikern intim werden. Was nach seinem Willen körperlich werden soll, sind vielmehr Beweise dafür, dass Spekulanten täglich Millionen Tonnen Öl auf die Seite schaffen.
Denn nur so, sagt Krugman, ließe sich die These halten, dass der rasante Anstieg des Ölpreises Ausdruck einer gewaltigen Spekulationsblase sei. "Ich wundere mich, warum die Leute die Diskussion über den Ölmarkt so kompliziert machen", sagt der renommierte Wirtschaftsprofessor. "Sie verlieren aus dem Blick, dass man nur zwei Dinge mit der Weltölförderung anstellen kann: sie lagern oder sie verbrauchen." ...
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· tar, den 23.05.08 in Amerika, Krise, Medien, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung
Quelle: infokrieg.tv
Meldung folgt der Forderung eines neokonservativen Generals an die Bush-Administration, Bombenanschläge im Iran zu unterstützen
Laut einem Bericht in der Tehran Times hat das iranische Nachrichtendienstministerium eine CIA-unterstützte Terrorgruppe aufgegriffen, welche Bombenanschläge auf Forschungseinrichtungen, Bildungseinrichtungen sowie auf religiöse Zentren plante und darüberhinaus Attentate vorbereitete. Nur wenige Wochen zuvor forderte der General a.d. Thomas McInerney, dass die USA Terroranschläge im Iran verüben.
"Das Nachrichtendienstministerium veröffentlichte am Samstag Details über die Aufspürung und Zerschlagung eines Terrornetzwerks welches Verbindungen zu den vereinigten Staaten besitzt,"
berichtet die Zeitung.
"Die United States Central Intelligence Agency unterstützte die Terrorgruppe umfassend durch Waffen, Training der Mitglieder sowie durch die Finanzierung ihrer unmenschlichen Aktivitäten im Iran, verlautbarte das Nachrichtendienstministerium."
Für den Anschlag auf ein religiöses Zentrum in Shiras vergangenen Monat, bei dem 13 Menschen ums Leben kamen und 190 verletzt wurden, machte man dieselbe Gruppe verantwortlich und laut dem Report "hatte sie außerdem Pläne, ähnliche Anschläge auf die internationale Buchausstellung in Teheran, auf das russische Konsulat in der Gilan-Provinz, auf Öl-Pipelines und auf andere Ziele zu verüben.".
Natürlich wäre es naiv, einem Bericht aus den staatlich kontrollierten Medien Irans blind zu trauen. Nichtsdestotrotz hatten Neokonservative zuvor gefordert, dass die vereinigten Staaten Terroranschläge im Iran verüben; andere Berichte legen nahe dass dieses Programm bereits seit Jahren im Gange ist...
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· tar, den 21.05.08 in Deutschland, Lösungen, Lügen, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: spatzseite.de
Am 5. Mai veranstaltete der Wirtschaftsrat der CDU e.V. sein Bundessymposium unter dem Thema "Mit soliden Staatsfinanzen ins nächste Jahrzehnt: Paradigmenwechsel für den Modernen Staat". Es lieferte das Stimmungsbild, das sich die gehobenere Klasse von der derzeitigen Politik macht. Daher die kurze Beschreibung ehe wir zum "Vorschlag" kommen.
Auf dem Symposium sprachen neben anderen Polit-Größen, der Bundesfinanzminister, Länderfinanzminister und Vertreter der Parteien und ihrer Beratungsfirmen. Sie fragten sich, wie der Staat handlungsfähig bleiben könne und wie er von seiner erdrückenden Schuldenlast von fast 1,6 Billionen Euro und einer derzeitigen Zinsbelastung von jährlich schöngerechnet 43 Mrd. Euro wieder herunterkommen soll, denn hinter den veröffentlichten Zahlen stecken weitere versteckte Tributzahlungen des Staates an das Finanzsystem. Doch die genannten Zahlen sind schon hoch genug. Von allerlei lobenswerten Fragestellungen und Absichtserklärungen abgesehen wies der Bundesfinanzminister daraufhin, daß sich trotz der enormen Steuererhöhung (Umsatzsteuer) und der im Verhältnis zu den letzten Jahrzehnten günstigen Konjunktur kein ausgeglichener Haushalt vor 2011 erreichen ließe. Vielmehr zeichne sich schon jetzt wieder eine Neuverschuldung von 10 Mrd. Euro ab.
In den Diskussionen, die man dem Publikum vorführte, fehlte es natürlich nicht an schönen Worten, guten Vorsätzen und vielen Wenns und Abers. Allerdings wurden auch Teufel an die Wand gemalt: Was, wenn die Konjunktur wieder abflaut, wenn die Zinsen wieder steigen, wenn die viel zu vielen Staatsbeamten demnächst in Pension gehen? Einig war man sich nur in einer Forderung: Es muß gespart werden. Wer ist "es"? Die Lösung der Frage, bei wem und wie zu sparen wäre, wurde als "schwierig" hingestellt; sie verlange von allen Seiten Kompromisse und Zugeständnisse. Baden Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger sprach in diesem Zusammenhang sogar davon, man müsse versuchen möglichst viele oder alle Bundeslänger ins Boot bekommen, bevor die "Arche Noah" in die hohe See hinaustreibt. Für ihn ist demnach die Finanznot der öffentlichen Hand bereits eine Sintflut. Die Frage, woher die Taube mit dem grünen Zweig kommen soll, blieb offen...
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· tar, den 21.05.08 in Krise, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: readers-edition.de
… oder woran die Gesellschaft zugrunde gehen könnte.
Wer kennt es nicht, dass “Liebe Geld”, das Lockmittel aller Taten? Auf der ganzen Welt tauschen Menschen Arbeit gegen Geld und Geld gegen Güter und Dienstleistungen. Denn Geld ist die Grundlage dessen, was wir Zivilisation nennen. Geld ist die Wurzel des Spezialistentums. Eine segensreiche Erfindung, wenn sie nicht einen Nachteil hätte: Geld kann dem Geldfluss entzogen und gehortet werden, im Gegensatz zu vielen Waren. Und das bringt Zinsen und Zinseszinsen. Was gut klingt, wenn man Geld hat.
Ein Erdball aus Gold
Würde zum Beispiel jemand zu Christi Geburt einen Pfennig zu vier Prozent Zinsen angelegt haben, hätte er sich damit 1750 eine Kugel aus Gold vom Gewicht der Erde kaufen können. Das ist doch was, mag sich da manch einer sagen. Doch noch besser, 1990 würde er bereits den Gegenwert von 890 solcher Kugeln erreicht haben. “Wo was ist, kommt auch was hin”, spricht der Volksmund nicht zu Unrecht. Und wer träumt nicht vom “Mehrhaben wollen”? Und zuallererst die Dritte Welt, das Armenhaus dieses Erdballs...
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· tar, den 21.05.08 in Börse, Deutschland, Liberalismus, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: handelsblatt.com
Die Spannung unter den Banken steigt. Am kommenden Mittwoch und Donnerstag entscheidet die Bahn zusammen mit dem Bund und dem Berater Rothschild in Frankfurt, wer die beiden entscheidenden Institute beim milliardenschweren Börsengang der Deutschen Bahn werden.
Wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfuhr, präsentieren sich rund zehn Banken, die in die engere Auswahl für ein Mandat als Prozessbank kommen. Sie müssen überzeugen, denn es geht um etwa 20 Mill. Euro an Gebühren für jede Bank. Beste Chancen haben Morgan Stanley und die Deutsche Bank.
Die Prozessbanken gelten bei der Wahl der globalen Koordinatoren im Juli als gesetzt. Geplant ist, dass es dann zwei weitere Institute an die Spitze der Führungsbanken schaffen. Die Prozessbanken verantworten zunächst eine reibungslose Vorarbeit für die Emission. Sie müssen im Frühsommer bei der zweiten Bewerbungsrunde auch noch einmal mit frischer Bewertung und Preisvorstellungen aufwarten. Gerade in den Zeiten eines flauen Geschäftes im Investment-Banking ist der Druck enorm groß, unter den Gewinnern zu stehen, heißt es bei den Bewerberbanken. Insgesamt dürfte sich das Gebührenvolumen auf rund 100 Mill. Euro belaufen, schätzen Banker...
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· tar, den 21.05.08 in Amerika, Deutschland, Europa, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: handelsblatt.com
Die Finanzkrise in den USA hat die Stimmung in der Weltwirtschaft laut Ifo-Index auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren gedrückt. Besonders in den USA, Frankreich, Italien und Spanien wird die derzeitige wirtschaftliche Lage pessimistisch gesehen. Wie die Stimmung in Deutschland ist.
Zum dritten Mal in Folge hat sich das Weltwirtschaftsklima deutlich verschlechtert. Der entsprechende Index für das zweite Quartal fiel auf 81,4 Zähler - noch tiefer lag er zuletzt Ende 2001, wie das Münchner Münchner Ifo-Institut mitteilte.
Die 1002 befragten Experten beurteilten sowohl die gegenwärtige Lage als auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate schlechter. „Das einzig Positive ist, dass der Rückgang bei der Einschätzung der Lage stärker ausfiel als bei den Erwartungen“, sagte Ifo-Konjunkturexperte Gernot Nerb. Das wecke Hoffnungen, dass sich der Index in den kommenden Monaten seinem Tiefstand nähere...
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· tar, den 21.05.08 in Deutschland, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: n-tv.de
Die EU-Kommission will die Zahlung von Agrarsubventionen an Golfclubs und andere nicht-landwirtschaftliche Betriebe stoppen. "Ich schlage vor, die Zahlungen an Empfänger, die keine echten Bauern sind, einzustellen", sagte EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel in Straßburg. "Es muss klar sein, dass Direktzahlungen für Bauern im eigentlichen Sinne da sind."
Doch auch die Bauern müssen sich auf Subventionskürzungen einstellen. Fischer Boel setzt damit fort, was mit der fundamentalen Reform der gemeinsamen Agrarpolitik 2003 auf den Weg gebracht worden ist. Damals ging es darum, den Bauern finanzielle Anreize zur Produktion am Markt vorbei auszutreiben. Nun müssen die Großverdiener unter den Höfen lernen, die Chancen einer weltweit steigenden Nachfrage nach Agrarprodukten für sich profitabel zu nutzen - möglichst ohne Hilfe des Steuerzahlers. Und wenn schon Subventionen, dann sollen ländliche Gebiete wirtschaftlich entwickelt oder Kulturlandschaften angesichts des Klimawandels erhalten werden.
Einen Teil der eingesparten Subventionen will Fischer Boel für Entwicklungshilfe zur Verfügung stellen. Das Geld soll als Mikro-Kredite an Kleinbauern in Entwicklungsländern vergeben werden. Damit sollten die Ursachen der Lebensmittelkrise in armen Gegenden beseitigt werden...
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